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Funktionserfüllung Safe Fire House Anlage

1. Preiskalkulation

  • Angebot eines All-Inklusive-Preises, unabhängig von Anzahl, Art und Beschaffenheit der Komponenten, Standorte oder Fahrzeuge.
  • Preis unabhängig von Kommunikationsschnittstellen oder auszuführenden Aktionen – stets inkludiert – als Pauschalpreis pro Fahrzeug, Halle oder Raum, mit Bruttopreissumme.
  • Inkludierung aller Service-Nebenkosten und Stundensätze, außer Reisekosten. Keine laufenden bzw. konsumtiven Kosten oder Lizenzen.
  • Inkludierung aller Kosten für laufenden Betrieb, Projektierung, Programmierung, Installation, Inbetriebnahme und Dokumentation.

2. Systemaufbau

  • Modularer, individueller und flexibler Aufbau entsprechend den Anforderungen von Fahrzeugen und Standorten.
  • Verwendung namhafter Komponentenhersteller
  • Betrieb ausschließlich on-premise (nicht cloud-basiert). Keine Abhängigkeit von Mobilfunk- oder Clouddiensten bei der Verbindung von Meldern/Sensoren zu Alarmsystemen, oder Angebot einer gleichwertigen lokalen Redundanz.
  • Permanente Überwachung aller Komponenten und Kommunikationswege, die größtenteils redundant ausgelegt werden müssen.
  • Ausführbar als Mehr-Standort-Lösung, sprich standortübergreifende Überwachung von Fahrzeugen ohne manuellen Eingriff, ohne An- oder Abmelden bzw. An- oder Ablernen. Alarmierung inklusive aktueller Standortdaten (Rauchalarm in Fahrzeug X, Melder Y aktuell an Standort Z).
  • Keine manuelle Eingriffsnotwendigkeit bei Verlassen des Standortes, keine Notwendigkeit zu quittieren. Auch bei Wechsel des Fahrzeugs an einen anderen überwachten Standort.
  • Anlage nahtlos erweiterbar von 1 Fahrzeug (bzw. Halle oder Raum) an 1 Standort bis zu 1.000 Fahrzeugen (bzw. Halle oder Raum) an 200 Standorten.
  • TCP/IP-Kommunikation als Grundarchitektur, alle Kommunikationswege (auch Funk) sind bidirektional, verschlüsselt und protokollierbar auszuführen. Ausführung aller IT-Komponenten in PoE.
  • Anbindungsmöglichkeit an alle gängigen Leitstellensysteme aus dem BOS-Bereich.
  • Anbindungsmöglichkeit an Brandmeldeanlagen über potenzialfreien Schaltkontakt. Aufschaltung auf eine Kreisleitstelle mit behördlicher Genehmigung im Rahmen der geltenden Aufschaltbedingungen möglich.
  • Auslegung der Anlage als Gefahrenwarnanlage in Anlehnung an VDE 0826.
  • Anbindungsmöglichkeit an gängige Gebäudeleitsysteme (BUS- oder TCP/IP-basiert).
  • Schriftliche Bestätigung des Herstellers des Gesamtsystems, dass es zum Einsatzzweck der Überwachung der Fahrzeuginnenräume geeignet ist, zur Haftungssicherheit.
  • Testat einer namhaften Prüforganisation über die Eignung zum Einsatz in Einsatzfahrzeugen.
  • Regel-Lebensdauer der Anlage von bis zu 10 Jahren, wartungsfrei.

3. Branderkennung und Alarmverarbeitung

  • Zentrales Alarmmanagement
  • Photoelektrische Erkennung
  • Batterielebensdauer: ausgelegt auf bis zu 10 Jahre
  • Kommunikationsprotokolle: bidirektionales Funkband (z. B. 868 MHz) und TCP/IP
  • Verschlüsselung: AES (mind. 128 Bit), optional HMAC
  • Reichweite: bis zu 300 m (Freifeld), mehrfach erweiterbar durch Repeater
  • Zertifizierungen der Rauchmelder (nur bei Meldern in Gebäuden, nicht in Fahrzeugen): VdS, Q-Label, DIN EN 14604/14676
  • Schutzklassen: IP20 bis IP44 (je nach Komponente)
  • Alarmierung: Piezo-Signalgeber (85 dB/3 m), zusätzlich auch ausführbar in leise (50 dB/3 m) und stumm
  • (Optional): Server-Variante (Central Unit Pro) zur Installation in einem 19-Zoll Server-Rack für große Installationen zur Virtualisierung des Systems.
  • Selbstkalibrierend
  • Selbsttestfunktion, Watchdog-Funktion, zentrale Batterieüberwachung
  • Hochpräzise Sensoren für Partikelerkennung, erweiterter Insektenschutz
  • LED-Notbeleuchtung bei Alarm
  • Autarker Betrieb der Rauchsensoren bei Zentralenausfall – lokale Alarmierung weiter möglich
  • (Optional): Infrastrukturmodul: Schaltkasten oder mobiler Koffer mit unterbrechungsfreier Batteriepufferung (USV) bis zu 72 Stunden und redundanter Internetanbindung (WAN + LTE/5G) im M2M-Betrieb für höchste Ausfallsicherheit.
  • (Optional): Alarmsirene: Externe LED-Alarmsirene zur optischen und akustischen Signalisierung, außeninstallationstauglich (IP44), Batterie-/Solar- oder 230V-Betrieb, mit integrierter Blitzleuchte
  • (Optional): Schaltkontakt: Potenzialfreier Schaltkontakt zur Anbindung von Brandmeldeanlagen und Gebäudeleittechnik, verfügbar als 1-fach und 4-fach Variante mit bis zu 4 Eingangs- und 4 Ausgangskanälen
  • Erweiterte API-Unterstützung: REST-API (POST/PUT/GET), MQTT optional, Webhooks
  • Bidirektionale Anbindung von Schnittstellen: Alle gängigen Alarmsysteme aus dem BOS-Bereich, z. B. DIVERA24/7, Alamos, Groupalarm, Dräger, WeberRescue, Feuersoftware, Fireboard, Feuernetz, DE-Alarm, alarmdispatcher, FF-Agent, Handyalarm.com, Solaris/Blaulicht SMS, …
  • Anbindung an Verwaltungssysteme wie Fireplan, Solaris, FWPortal, MPFeuer
  • Wartungsinformationen als Schnittstellenanbindung zu Flottenmanagement- und Rettungsdienst-Systemen, z. B. ZF Rescue Connect, Dräger Smart Rescue System, Weber Rescue RetterAlarm
  • Alarmanbindung durch Softwareschnittstellen für TR-BOS-konforme digitale Meldeempfänger, zum Beispiel über LTE (Swissphone oder Oelmann Electronics) über die Dexa Pager Plattform
  • Leitstellenanbindung: gängige Leitstellensysteme, z. B. ISE Cobra4, CKS Celios, VivaSecur LVS, ELIS, Hexagon, …
  • Schaltanbindung an Brandmeldeanlagen über potenzialfreien Schaltkontakt
  • Niederschwellige Alarmwege wie Telefonansage mit Rückmeldestatus, SMS, E-Mail
  • Alarmüberlauf auf andere Gruppen und Schnittstellen, abhängig von Rückmeldungen der alarmierten Einheiten
  • Mindestens wöchentlicher Statusbericht bei Nichterreichbarkeit von Schnittstellen oder Komponenten
  • Mindestens monatlicher Statusbericht über alle Komponenten mit Batterieständen, Verschmutzungsgraden und weiteren Zuständen
  • Sichere Anbringung in Fahrzeugen (z. B. 3M Dual-Lock o.ä.) oder Verschraubung
  • Gebäudeleittechnik: anbindbar mit TCP/IP, Webhooks, an KNX, Home Assistant, Symcon, DALI, BACnet, MODBUS
  • (Optional): Mini-Display mit E-Ink-Technologie zur Alarmanzeige, auch als konfigurierbares Taster-Element nutzbar, 230V-stromversorgt
  • (Optional): Fest installierbares Netzwerkdisplay (PoE) zur Alarmanzeige, Steuerung und Überwachung der Anlage in verschiedenen Größen und Formfaktoren, versorgt über PoE, mit Möglichkeit zur Alarmquittierung, Anlagenkonfiguration und Unscharfschaltung
  • Netzwerkkompatibilität im Enterprise-Umfeld, Firewall-Betrieb (z. B. Sophos)
  • Grafische Bedienoberfläche aus internem und externem Netzwerk über Internetfreigabe (verschlüsselt und geschützt) erreichbar.
  • Umfangreiche Zustandsüberwachung und Steuerung über digitales Bedientableau und grafische Oberfläche (GUI) möglich (GUI verfügbar im Rahmen einer Wartungsvereinbarung)

4. Installation und Inbetriebnahme

  • Durchführung durch erfahrene technische Angestellte mit Erfahrung in TGA-, ITK-Systemen und/oder Fahrzeugtechnik
  • Individuelle standortabhängige Programmierung
  • Vorab-Tests und Simulationen zur Funktionssicherung
  • Schulungen für Bedienpersonal, Wartungstechniker und IT-Administratoren

5. Dokumentation und Güte

  • Vollständige technische Dokumentation: Installation, Betriebstest, Messwerte, Konfiguration, Nachweis eines Alarmtests
  • Positiver Prüfbericht einer namhaften Prüfstelle für Brandschutztechnik, in diesem Falle der Prüfstelle für Brandschutztechnik des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (Prüfbericht-Nr. FT 14/953/25, gültig bis 02.12.2027).

6. Service

  • Dediziertes Supportteam, optional Vor-Ort-Service und Remote-Unterstützung
  • Umfassende Möglichkeiten zur Fernwartung
  • Optionale Möglichkeit zum Abschluss einer Wartungsvereinbarung für erweiterte Funktionalitäten und externes Monitoring der Anlagenverfügbarkeit
  • Zentrales Service-Logbuch zur Überwachung der Systemzuverlässigkeit durch Anbieter