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Fragen und Antworten zur Software und Schnittstellen

Für den Einsatz in Einsatzfahrzeugen angepasst

Systeme zur Rauchüberwachung aus dem Smart-Home-Bereich sind für den professionellen Einsatz nicht geeignet: Sie gehen in einen Fehlerzustand, sobald einzelne Melder nicht erreichbar sind — im Einsatzfahrzeug ist das jedoch ein Normalzustand. Im ungünstigsten Fall belastet das die nicht wechselbaren Batterien der Melder.

Unser System unterscheidet zwischen gewollten und ungewollten Zuständen.

Herkömmliche Rauchmelder sind zudem in der Regel nicht wartungsfrei. Bei unserem System laufen Prüfung und Kalibrierung der Sensoren vollautomatisch ab — gerade bei schwer zugänglichem Verbau ein wesentlicher Vorteil.

Versenden von Alarmierungen über gängige Alarmierungssysteme

Wird Rauch detektiert, erfolgt die Alarmierung an einen definierten Empfänger oder Empfängerkreis über gängige Alarmsysteme wie DIVERA 24/7, Alamos, GroupAlarm oder AlarmDispatcher. Über entsprechende Schnittstellen ist auch die direkte Kommunikation mit Leitstellensystemen wie iSE Cobra 4 möglich.

Alternativ oder ergänzend ist der Versand per SMS, E-Mail oder Messenger-Benachrichtigung möglich.

Ebenso lassen sich mehrstufige Alarmabläufe abbilden, beispielsweise: zunächst Alarm an einen kleinen Empfängerkreis, bei ausbleibender Rückmeldung Weitergabe an einen weiteren Empfängerkreis.

Anbindung an eine bestehende Brandmeldeanlage oder Alarmierung der Leitstelle

Der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage wird in der Regel über das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Diesen Kontakt stellen Sie beziehungsweise der Servicetechniker der Wartungsfirma Ihrer Brandmeldeanlage bereit. In einem Abstand von höchstens fünf Metern zum Kontakt muss eine 230-V-Steckdose vorhanden sein.

Für den Anschluss unseres Schaltaktors gelten die Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese schreiben in der Regel vor, dass ausschließlich nach DIN 14675 zertifizierte Komponenten angeschlossen werden dürfen, also Teile anderer Brandmeldeanlagen. Unser System erfüllt dies naturgemäß nicht, da für die Überwachung von Fahrzeuginnenräumen kein technisches Regelwerk existiert.

In den meisten Fällen lässt sich der Anschluss dennoch realisieren: Nahezu alle behördlichen Aufschaltbedingungen enthalten eine Öffnungsklausel, nach der die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den genannten Anforderungen abweichen kann. Ist Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet, müssen Sie daher vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.

Alternativ kann die Leitstellenaufschaltung direkt über Schnittstellen wie iSE Cobra 4 erfolgen.

Der Alarmüberlauf kann zudem in Abhängigkeit von der Rückmeldung Ihrer Einsatzkräfte erfolgen, beispielsweise zunächst über DIVERA 24/7 und anschließend auf die Brandmeldeanlage oder das Einsatzleitsystem.

Standortübergreifende Funktionalität

Mit unserer Multistandortlösung vernetzen wir das System standortübergreifend. Fahrzeuge können die Standorte lückenlos wechseln, die Überwachung findet an allen angebundenen Standorten statt.

Schalten von Szenen und Aktionen der Gebäudetechnik

Alarme können an Ihre Gebäudetechnik übergeben werden, die daraufhin weitere Aktionen ausführt — etwa das Licht einschalten, eine Eingangstür entriegeln oder die Tore der Fahrzeughalle öffnen.

Dies setzt eine entsprechende Gebäudetechnik voraus. Gerne beraten wir Sie dazu.

Einbindung in weitere Systeme

Auf Wunsch lassen sich zahlreiche externe Systeme über das Internet einbinden. Ebenso ist die Anbindung nahezu aller IT-Systeme lokal oder über das Internet möglich, beispielsweise einer Anzeige vor Ort, die den auslösenden Melder ausweist.

Wartungsfrei dank automatischer Kalibrierung

Unsere Anlagen sind wartungsfrei.

Smart-Home-Rauchmelder müssen nach Herstellervorgabe einmal monatlich per Knopfdruck geprüft werden. Dabei wird nicht nur die Signaleinrichtung getestet, sondern die Fotozelle des Melders misst sich neu ein, da die Rauchkammer mit der Zeit verschmutzt.

Unterbleibt diese Prüfung, ist das der häufigste Grund für Fehlauslösungen.

Bei Meldern in Geräteräumen ist das monatliche Drücken des Knopfes nur mit erheblichem Aufwand möglich. Unsere Anlagen warten sich daher selbst: Die Sensoren kalibrieren sich regelmäßig eigenständig, ein monatlicher Test entfällt.

Watchdog: Überwachung von Batterieladung und Erreichbarkeit

Der SFH Smoke Sensor hat eine Batterielebensdauer von bis zu zehn Jahren, abhängig von der Nutzungsintensität. Der Watchdog überwacht den Batteriestatus jedes einzelnen Sensors, sodass Sie frühzeitig über einen erforderlichen Austausch benachrichtigt werden.

Ebenso überwacht der Watchdog Empfangsprobleme und den Verschmutzungsgrad der Rauchkammern. Das vermeidet Störungen und erhöht die Betriebssicherheit.

Watchdog: Wartungsberichte per E-Mail

Sie erhalten regelmäßige Zustandsberichte der Anlage per E-Mail. Das System erkennt dabei, ob ein Fahrzeug den Standort verlassen hat, und unterscheidet bei Nichterreichbarkeit eines Sensors zwischen gewolltem Zustand und Fehlerzustand. Störungen werden umgehend per E-Mail oder über die angebundenen Schnittstellen gemeldet.

Watchdog: Externes Uptime-Monitoring als Wartungsservice

Für den Fall von Netzwerk- oder Internetstörungen überwachen wir Ihre Anlage auf Wunsch rund um die Uhr von extern. Diese Leistung ist Bestandteil eines Moduls der Wartungsvereinbarung.