Fragen und Antworten zur Technik
Was können Ihre Systeme mehr als Eigenbaulösungen?
Eigens gebaute Systeme können technisch gesehen auch Lösungen darstellen, sie erfüllen aber nicht die hohen Anforderungen, die Feuerwehren und Hilfsorganisationen haben.
Sicherer Einsatz zuverlässiger Komponenten Sowohl zentrale als auch dezentrale Systemlösungen je nach Anforderungen umsetzbar Wir sprechen mit allen(!) technischen Schnittstellen, auch “echte” BMA-Aufschaltung oder Leitstellenanbindung möglich Leistung erfahrener Systemintegratoren Professionelles Projektmanagement und systematische Projektierung All-Inclusive Preis pro Fahrzeug, egal welche Anforderungen vor Ort! 100% investive Kosten Keine unklaren Haftungsfragen! Intelligente System-Watchdogs, die den Anlagenzustand überwachen. 100% wasserdichte Dokumentation für Sie inkl. Messwerten und Code Unser ERP-System dokumentiert den gesamten Lebenszyklus jeder Komponente! Fernwartung möglich Zentrales Service-Log durch Anbieter Wartungsverträge nach Vorgaben der Schadensversicherer Datenschutzkonformität gegeben Professionelles Uptime-Monitoring Eine Lösung, auf die viele Kunden vertrauen Wir haben das Schutzrecht beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen
Wie unterscheiden sich Rauchmelder von Rauchsensoren?
Technisch handelt es sich um die selben Geräte. Auch Rauchsensoren sind photoelektrische Rauchmelder. Diese wurden aber für den Einsatz in Fahrzeugen hard- und softwareseitig angepasst, sodass diese die DE bzw. ÖNORM 14604 nicht mehr erfüllen. Das liegt unter anderem daran, dass diese nur noch leider oder stumm alarmieren. Wir sprechen in dem Fall nicht mehr von Rauchmeldern, sondern von Rauchsensoren.
Wie lange halten die Batterien der Sensoren?
Der SFH Smoke Sensor hat eine Batterie für bis zu 10 Jahre, die nicht gewechselt werden kann. Der Sensor muss nach einer automatisierten rechtzeitigen Batteriewarnung getauscht werden.
Die reellen Werte der Batterien hängen von der Nutzung und den Gegebenheiten individuell ab, zum Beispiel der Häufigkeit von Alarmen und Systemtests.
Über welche Funktechnik kommunizieren die Sensoren?
Der Sensoren und Aktoren kommuniziert über bidirektionales Funk-Protokoll im 868 Mhz Frequenzband.
Sind weitere Lizenzen notwendig?
Für den Betrieb der Sensoren, sowie der Zentrale, sind keine weiteren Lizenzen erforderlich.
Lediglich die Alarmierung über Systeme wie Divera24/7, Alamos, Fireboard oder Cobra4 erfordern eine entsprechende, bereits vorhandene, Instanz. Dort sind aber keine zusätzlichen Lizenzen notwendig.
Wenn Sie über kein Alarmierungssystem verfügen, sprechen Sie uns an. Wir vermitteln Ihnen gerne eine Lösung oder binden eine kostenlose Schnittstelle an.
Welche Voraussetzungen werden in der Fahrzeughalle benötigt?
Für den Betrieb der Sensoren und einer Zentrale pro Fahrzeughalle wird lediglich ein freier RJ45 Ethernet-Anschluss in der Nähe des zu überwachenden Fahrzeuges benötigt. Dieser Anschluss muss mit einer entsprechenden IT-Netzwerkinfrastruktur verbunden sein, sodass das Versenden von http-Post Befehlen an Internetdienste möglich ist.
Lassen sich die Sensoren testen?
Selbstverständlich haben die Sensoren einen Testmodus. Ein Druck auf den Test-Knopf löst auch die Schnittstellen-Alarmierung aus, diese wird den hinterlegten Empfängern eindeutig als “TEST” ausgewiesen.
Ebenso sorgt unser smarter Watchdog dafür, dass Sie stets über den Zustand der Anlage Bescheid wissen. Sie erhalten regelmäßige Wartungsberichte mit Informationen zu Batterieständen, Erreichbarkeiten und dem Verschmutzungsgrad der Rauchkammern.
Wie viele Sensoren pro Fahrzeug?
Die Anzahl ist nicht begrenzt, es wird der Verbau von zwei bis vier Sensoren pro Fahrzeug empfohlen. Einer im Fahrerraum, einer im Mannschaftsraum und einer bis zwei im Geräteraum.
Wie viele Sensoren verbaut werden müssen, hängt letztlich vom Aufbau des Fahrzeugs ab. So kann es durchaus sein, dass mehr Sensoren erforderlich sind.
Sie müssen sich darüber allerdings keine Gedanken machen, denn es gilt pro Fahrzeug immer ein Preis, egal viel viele Komponenten benötigt werden.
Wieviele Fahrzeuge pro Halle oder Standort sind möglich?
Die Anzahl ist (theoretisch) nicht begrenzt.
Wie wahrscheinlich sind Fehlalarme?
Wie bei einer Brandmeldeanlage oder einem Heimrauchmelder, kann es auch bei unserem System zu Fehlalarmen kommen. Dies passiert aber ebenso selten und i.d.R. nur durch Staub/Rauch/Dampf oder winziger Tierchen, die die Detektorsignale unterbrechen.
Sollte es binnen des ersten Jahres zu erheblichen Fehlalarmen bei einem einzelnen Sensoren kommen, tauschen wie diesen unkompliziert auf unsere Kosten aus.
Müssen die Sensoren gewartet werden?
Unsere Anlagen sind wartungsfrei!
Normale Rauchmelder, so fordern es die Hersteller, ein mal Pro Monat per Knopfdruck geprüft werden. Hierbei wird nicht nur die Signaleinrichtung getestet, sondern die Fotozelle des Melders misst sich neu ein, da die Rauchkammer mit der Zeit verschmutzt.
Wird dies nicht gemacht, ist das der häufigste Grund für Fehlauslösungen.
Bei Sensoren, die in Geräteräumen verbaut sind, ist das monatliche drücken des Knopfes aber nicht ohne Aufwand möglich, daher können unsere Anlagen sich von selbst warten.
Unsere Sensoren kalibrieren sich regelmäßig eigenständig, ein monatlicher Test ist somit nicht mehr notwendig.
Kann ein Sensor nachträglich gewechselt werden?
Die Sensoren können nachträglich ausgetauscht oder erweitert werden. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein entsprechendes Angebot.
Wie werden Alarme signalisiert?
Die Alarme können bei den Sensoren sowohl akustisch, als auch visuell, mittels einer hellen LED, signalisiert werden. Zusätzlich werden smarte Alarmschnittstellen angesprochen, die es ermöglichen, die Alarme in nahezu unbegrenztem Funktionsumfang digital weiterzuverarbeiten.
Sensoren, die verdeckt verbaut werden, können wir stumm schalten, sodass diese lediglich stumm alarmieren. Auch eine leise Alarmierung ist möglich, dabei haben die Sensoren eine nur leicht hörbare Alarmlautstärke.
Was wird für die Anbindung an Alarmdienste benötigt?
Neben der Internetverbindung der Zentrale bzw. des Sensors (je nach Aufbau der Lösung), zur Erreichbarkeit der entsprechenden Schnittstelle, sind die Daten zur Authentifizierung bei dem jeweiligen Dienst erforderlich. Diese können Sie bei Ihrem Administrator in Erfahrung bringen.
Eine entsprechende Konfiguration des Alarmsystems ist ratsam, damit Sie definieren können, welche Gruppen für welches Ereignis alarmiert werden sollen. Hierbei unterstützen wir Sie gerne.
Für Divera, Groupalarm, Feuersoftware und Fireboard ist keine spezielle Schnittstellenkonfiguration erforderlich.
Alamos erfordert eine lokale Konfiguration sowie die Erreichbarkeit Ihres Servers für http-Befehle von außen. Wir unterstützen Sie hierbei gerne.
Ist die Anbindung an eine Brandmeldeanlage möglich?
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage, auch BMA genannt, gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
Alternativ kann die Leitstellenaufschaltung aber auch direkt durch entsprechende Schnittstellen, wie ISE (Cobra4), geschehen.
Der Alarmüberlauf kann auch in Abhängigkeit der Rückmeldung Ihrer Einsatzkräfte, zum Beispiel über Divera24/7, erfolgen.
Ist Rauch an der Einsatzstelle ein Problem?
Rauch dringt i.d.R. nicht ohne Weiteres in den Fahrzeuginnenraum ein.
Wir bieten Ihnen trotzdem die Möglichkeit an, sowohl fremdausgelöste Sensoren (z.B. durch Gruppenfunktionen bzw. Broadcasts) automatisiert zu quittieren, als auch Sensoren leise oder stumm zu machen, sodass diese rein visuell und per digitaler Schnittstelle alarmieren, nicht aber akustisch. Auch Mischszenarien, bei denen nur die Sensoren im Mannschaftsraum Raucherkennung akustisch leise signalisieren, nicht aber die in Geräteräumen, sind möglich.