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Betriebsanleitung Ihrer Einbruchwarnsystem-Anlage

Betriebsanleitung für das Einbruchwarnsystem (EWS) der dexa group

Anleitung Stand: 1.2.0
Software Stand: EWS-Broker 1.x auf Safe Fire House Plattform

Diese Anleitung richtet sich an dieBetreiber, BetreiberBediener und Bedienertechnisch Verantwortliche einer Einbruchwarnsystem-Anlage. Sie beschreibt den bestimmungsgemäßenAufbau Betrieb,der Anlage, die Bedienung über das Bediengerät undInbetriebnahme, die Weboberflächevollständige sowieKonfiguration, den täglichen Betrieb und das Verhalten im Alarmfall. Die abgebildeten Oberflächen stammen aus einer Musteranlage; Bezeichnungen, Kameraanzahl und Einstellungen Ihrer Anlage können abweichen.

Inhalt

    Sicherheitshinweise Systemübersicht Komponenten Planung Montage und Verkabelung Inbetriebnahme Anmelden und Benutzerrollen Scharf- und Unscharfschalten Verhalten im Alarmfall Die Weboberfläche im Betrieb Konfiguration Schnittstellen einrichten Türsteuerung und Schließanlagen Datenschutz Wartung Fehleranalyse Technische Daten Kontakt

    1. Sicherheitshinweise

    Wichtig: Das Einbruchwarnsystem ist keine Einbruchmeldeanlage im Sinne der DIN VDE 0833-3 und ersetzt keine behördlich oder versicherungsseitig geforderte Einbruchmeldeanlage. Es dient der Früherkennung unberechtigten Zutritts und der schnellen Alarmierung.Alarmierung mit Bildbeweis.

    • Betreiben Sie die Anlage nur in dem Zustand, der bei der Abnahme dokumentiert wurde. Änderungen an Kameras, SwitchSwitch, Zentrale und Netzwerk sind ausschließlich durch die Dexa Solutions GmbH oder in Abstimmung mit ihr vorzunehmen.
    • Das Einbruchwarnsystem verarbeitet personenbezogene Daten (Bildaufnahmen).in Form von Bildaufnahmen. Der Betreiber ist verantwortlich für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit, insbesondere für die Hinweisbeschilderung und die Information von Personal und Besuchern. DieNäheres Dexain SolutionsKapitel GmbH stellt hierfür einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bereit.14.
    • Bewahren Sie PINs und NFC-Token sicher auf.auf Gebenund geben Sie keinesie PINnicht an Dritte weiter. Nach drei Fehlversuchen wird der jeweilige Benutzer für fünf Minuten gesperrt.
    • Eine scharfe Anlage löst bei erkannten Personen Sirene und Strahler aus, sofern kein stiller Alarm konfiguriert ist. Betreten Sie den überwachten Bereich nur nach dem Unscharfschalten.
    Arbeiten an Kameras, Switch oder Netzwerk führen Sie ausschließlich im Wartungsmodus oder bei unscharfer Anlage durch. Bei kombiniertem Betrieb mit dem Brandwarnsystem Safe Fire House hat ein Brandalarm stets Vorrang vor einem Einbruchalarm.

    2. Systemübersicht

    2.1 Grundlegende Beschreibung

    Das Einbruchwarnsystem überwacht Außen- und Innenbereiche von Gebäuden über IP-Kameras mit eingebauter KI-Personenerkennung. Die Kameras klassifizieren selbstständig, ob eine erkannte Bewegung von einem Menschen stammt. Tiere, Fahrzeuge, SchattenSchatten, Regen und WitterungseinflüsseInsekten lösen keinen Alarm aus.

    Erkennt eine Kamera eine Person im überwachten Bereich, startet die Alarmkette: Nach einer einstellbaren Voralarmzeit werden Sirene und Strahler aktiviert, ein Beweisbild gespeichert und alle konfigurierten Alarmschnittstellen benachrichtigt. Empfänger sehen das Beweisbild über einen zeitlich begrenzten Link ohne Anmeldung und können den Alarm quittieren.

    Das Einbruchwarnsystem läuft auf derselben Zentrale wie das Brandwarnsystem Safe Fire HouseHouse. Beide Systeme können gemeinsam auf einer Anlage betrieben werden und kannnutzen gemeinsamdieselbe mitWeboberfläche, diesemdasselbe betriebenBediengerät werden.und dieselben Alarmschnittstellen.

    2.2 Datenschutzprinzip: Kameras stromlos im Ruhezustand

    Im unscharfen Zustand sind alle Kameras physisch vom Strom getrennt. Die StromversorgungKameras erfolgtwerden über Power over Ethernet (PoE); versorgt; die AnlageZentrale schaltet die betreffenden Ports am Switch ab. Es gibt inIn diesem Zustand gibt es kein Bild, keinen Stream und keine Aufzeichnung.

    Erst beim Scharfschalten werden die Ports aktiviert. Die Kameras starten, werden von der Zentrale neu konfiguriert und beginnen mit der Überwachung. Beim Unscharfschalten werden sie wieder stromlos.

    Damit ist im Normalbetrieb – Personal anwesend, Anlage unscharf – eine Überwachung technisch ausgeschlossen.ausgeschlossen, nicht nur per Software abgeschaltet. Zugleich lässt sich an stromlosen Kameras nichts manipulieren.manipulieren; beim Scharfschalten werden die Erkennungsfunktionen ohnehin frisch konfiguriert.

    2.3 Anlagenzustände

    Zustand Anzeige Bedeutung
    Unscharf grün Kameras stromlos, keine Überwachung. Normalzustand bei Anwesenheit.
    Scharfschaltung blau Verzögerung läuft (Standard 180 Sekunden). Zeit, das Gebäude zu verlassen. Kameras starten.
    Scharf rot Kameras aktiv, Überwachung läuft. Erkannte Personen lösen die Alarmkette aus.
    AlarmVoralarm rot, VollbildSignalton Eine Kamera hat eine Person erkannt. Berechtigte können den Alarm noch per PIN unterdrücken.
    Alarm rot, Vollbild Sirene, Strahler und Alarmschnittstellen sind aktiv. Wartungsmodus – Kameras eingeschaltet, Erkennung blockiert. Nur für Justage und Konfiguration durch den Verwalter.Konfiguration.

    Der aktuelle Zustand wird in der Kopfzeile jeder Ansicht angezeigt, beispielsweise EINBRUCHWARNSYSTEM SCHARF. Ist ein Bediengerät mit LED-Leiste installiert, leuchtet diese im scharfen Zustand rot und im unscharfen Zustand grün.

    2.4 Ablauf beim Scharfschalten (technisch)

      Berechtigung des Benutzers wird geprüft (PIN oder NFC, Rolle). Die Scharfschalt-Verzögerung läuft mit Signaltönen am Bediengerät. Nach Ablauf schaltet die Zentrale die Kameraports am Switch ein. Die Zentrale wartet, bis jede Kamera erreichbar ist (Zeitüberschreitung 90 Sekunden). Für jede Kamera werden Szenenprofil, Erkennungsfunktionen und die Meldeadresse zur Zentrale geprüft und angewendet. Die Anlage meldet scharf. Ab jetzt lösen erkannte Personen die Alarmkette aus.

      Wird eine Kamera in Schritt 4 nicht erreichbar, bricht die Scharfschaltung mit einer Fehlermeldung ab. Die übrigen Kameras werden wieder stromlos geschaltet.


      3. Komponenten

      3.1 Übersicht

      Komponente Bezeichnung Funktion
      Zentrale DXO-SFH-CU-B-02 (Standard) oder DXO-SFH-CU-P-01 (Pro) Steuerung, Auswertung, Alarmschnittstellen, Weboberfläche
      KI-Kamera DXO-IDS-CM-XX-01 8-Megapixel-Netzwerkkamera mit Personenerkennung, Infrarot-Nachtsicht und Weißlicht-Strahler
      Kamerasockel
      DXO-IDS-CM-XX-01-EC Anschlussgehäuse zur Wand- oder Deckenmontage Managed PoE-Switch – Stromversorgung und Netzwerkanbindung der Kameras, Abschaltung der Kameraports im unscharfen Zustand Bediengerät DXO-SFH-DP-F-01 (Aufbau) oder DXO-SFH-DP-B-01 (Einbau) Touchdisplay zur Anzeige und Bedienung, NFC-LeserLeser, LED-Leiste Alarmsirene DXO-SFH-AS-XX-01 Optische und akustische Alarmierung bis 100 dB, für den Außenbereich geeignet Schaltkontakt DXO-SFH-SC-1-01 (1-fach) oder DXO-SFH-SC-4-01 (4-fach) Potenzialfreier Kontakt zur Ansteuerung von Türöffnern, SchließanlagenSchließanlagen, Toren oder TorenBeleuchtung Lizenz DXO-IDS-LIC-ID-16 Freischaltung des Einbruchwarnsystems, gestaffelt nach Kameraanzahl

      3.2 Zentrale

      Die Zentrale betreibt den EWS-Dienst, die Streaming- und Korrelationslogik sowie die Alarmschnittstellen. Sie steuert den Switch, empfängt die Ereignisse der Kameras, speichert Beweisbilder und stellt die Weboberfläche bereit. Die Standard-Zentrale wird an der Wand montiert und über PoE versorgt; die Pro-Zentrale ist ein 19-Zoll-Server mit unterbrechungsfreier Stromversorgung für Multistandort-Installationen.

      3.3 KI-Kamera

      Die Kameras erkennen Personen direkt im Gerät. Erkennungsarten sindsind:

      Erkennung Beschreibung Bereichserkennung Eine Person betritt eine definierte Fläche im Bild Linienüberschreitung Eine Person überschreitet eine definierte Linie in eine oder beide Richtungen Zonen-Eintritt und -Austritt Eine Person betritt oder verlässt eine definierte Zone Manipulationserkennung Kamera wird verdeckt, verdreht oder das BetretenBild einesverändert Bereichs,sich dasgrundlegend Überschreiten einer Linie sowie das Betreten oder Verlassen einer Zone. Zusätzlich erkennen die Kameras Manipulationsversuche wie Verdecken oder Verdrehen.

      Die Erkennungsbereiche werden bei der Inbetriebnahme je Kamera festgelegt. Tag-, Dämmerungs- und Nachtprofil werden automatisch nach Sonnenstand umgeschaltet,umgeschaltet; sodassje dieProfil Erkennungsind rundBelichtung, umGegenlichtkompensation dieund UhrInfrarot-Beleuchtung zuverlässig arbeitet.hinterlegt.

      Pro Kamera lässt sich einstellen, ob im Alarmfall Weißlicht-Strahler und Sirene ausgelöst werden oder ob ein stiller Alarm erfolgt, bei dem ausschließlich die Alarmschnittstellen benachrichtigt werden. Der Strahler dient zugleich der Abschreckung und der Ausleuchtung des Beweisbilds.

      3.34 Managed PoE-Switch

      Der Switch ist das zentrale Bindeglied. Er versorgt Kameras, Bediengerät und gegebenenfalls Zentrale mit Strom und Netzwerk. Die Zentrale schaltet die Kameraports beim Scharf- und Unscharfschalten ein und aus. Über die Adresstabelle des Switches erkennt die Zentrale außerdem, ob am Kameraport ein fremdes Gerät angeschlossen oder die Verkabelung verändert wurde (Port-Mismatch-Erkennung).

      Die Zuordnung Kamera → Switch-Port wird bei der Inbetriebnahme festgelegt und darf danach nicht mehr verändert werden.

      3.5 Bediengerät

      Das Bediengerät ist ein Touchdisplay mit integriertem NFC-Leser.Leser und seitlicher LED-Leiste. Es zeigt dauerhaft den Anlagenzustand und dient zum Scharf- und Unscharfschalten per PIN oder NFC-Token. Es wird über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt.versorgt und läuft im Kiosk-Modus, das heißt, es zeigt ausschließlich die Oberfläche der Anlage.

      In Kombination mit dem Schaltkontakt kannübernimmt das Bediengerät zusätzlich die Türfreigabe übernehmen:Türfreigabe: Beim Unscharfschalten öffnet die Tür, beim Scharfschalten wird verriegelt.

      3.6 Alarmsirene

      Die Sirene signalisiert Einbruchalarme optisch über LED und akustisch mit bis zu 100 dB. Sie ist für den Außenbereich geeignet, wird per Solar oder USB-C versorgt und per Funk angebunden. Bei stillem Alarm bleibt sie stumm.


      4. Planung

      4.1 Zu überwachende Bereiche

      Legen Sie vor der Installation fest, welche Bereiche überwacht werden sollen und welche ausdrücklich nicht. Typische Bereiche sind Fahrzeughallen, Lagerräume, Zugänge, Hofflächen und Stellplätze. Öffentlicher Raum, Nachbargrundstücke und Bereiche, in denen sich Personen berechtigt aufhalten, während die Anlage scharf ist, dürfen nicht im Erkennungsbereich liegen.

      Je Kamera wird ein Erkennungsbereich definiert. Nur Personen in diesem Bereich lösen einen Alarm aus; der übrige Bildausschnitt wird ignoriert.

      4.2 Kamerapositionen

        Montagehöhe 2,5 bis 4 Meter, Blickrichtung leicht nach unten Personen sollen den Erkennungsbereich frontal oder seitlich durchqueren, nicht direkt auf die Kamera zulaufen Keine direkte Sicht auf starke Lichtquellen (Sonne, Scheinwerfer, Leuchtreklame) Keine bewegten Objekte im Bereich (Fahnen, Äste, Vorhänge) Der Weißlicht-Strahler soll den Erkennungsbereich ausleuchten können Ein Bereich sollte von zwei Kameras erfasst werden, wenn eine Bestätigung durch Mehrfacherkennung gewünscht ist

        4.3 Netzwerkanforderungen

        Anforderung Wert Netzwerkanschluss Ein freier RJ45-Anschluss für den Switch am Standort Internetzugang Ausgehende HTTPS-Verbindungen für Alarmschnittstellen; keine eingehenden Verbindungen erforderlich Adressvergabe DHCP im Standortnetz oder feste Adressen in Abstimmung mit Ihrer IT Verkabelung Cat.5e oder besser, maximal 100 Meter je Strecke PoE-Leistung Etwa 12 Watt je Kamera, etwa 15 Watt für das Bediengerät; das Leistungsbudget des Switches wird bei der Planung geprüft Zeitsynchronisation NTP über das Internet oder einen lokalen Zeitserver

        Kameras, Bediengerät und Zentrale müssen im selben Netzsegment liegen oder erreichbar geroutet sein. Eine Trennung der Kameras in ein eigenes Netzsegment ist möglich und empfohlen.

        4.4 Stromversorgung

        Zentrale, Kameras und Bediengerät werden über PoE versorgt. Der Switch benötigt einen 230-V-Anschluss. Für Multistandort-Installationen und die Pro-Zentrale ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung enthalten beziehungsweise vorzusehen.

        4.5 Alarmierungswege

        Klären Sie vor der Inbetriebnahme, welche Alarmschnittstellen genutzt werden und wer im Alarmfall benachrichtigt wird. Für DIVERA 24/7, Alamos und GroupAlarm benötigen wir die Zugangsdaten beziehungsweise Schlüssel Ihres Kontos; für E-Mail den Postausgangsserver oder die Freigabe unseres Versandservers.


        5. Montage und Verkabelung

        5.1 Zentrale

        Die Standard-Zentrale wird an der Wand in einem trockenen Innenraum montiert, vorzugsweise im Technik- oder Netzwerkraum. Sie wird über ein Netzwerkkabel mit dem Switch verbunden und darüber versorgt. Die Pro-Zentrale wird im 19-Zoll-Rack eingebaut.

        5.2 Switch

        Der Switch wird nahe der Zentrale montiert und an das Standortnetz angeschlossen (Uplink). Die Kameraports werden fest zugewiesen und beschriftet. Beispiel einer Portbelegung:

        Port Gerät 1 Uplink zum Standortnetz 2 Zentrale 3 Bediengerät 4 Kamera 1 5 Kamera 2 6 Kamera 3 7 Kamera 4

        Wichtig: Die Portbelegung ist Bestandteil der Anlagenkonfiguration. Kameras dürfen nach der Inbetriebnahme nicht umgesteckt werden. Die Anlage erkennt Abweichungen und meldet sie als Störung.

        5.3 Kameras

          Kamerasockel an der geplanten Position montieren; Netzwerkkabel durch den Sockel führen. Kamera auf den Sockel setzen und Netzwerkkabel anschließen. Kamera grob auf den Erkennungsbereich ausrichten. Die Feinjustage erfolgt bei der Inbetriebnahme mit Live-Bild. Netzwerkkabel am zugewiesenen Switch-Port anschließen und Port beschriften.

          Die Kameras sind für den Außenbereich geeignet. Achten Sie auf tropfwassergeschützte Kabelführung und ziehen Sie die Sockelverschraubung erst nach der Feinjustage fest.

          5.4 Bediengerät

          Das Bediengerät wird im Eingangsbereich montiert, so dass es beim Betreten und Verlassen des Gebäudes erreichbar ist. Es wird über ein Netzwerkkabel am Switch angeschlossen und darüber versorgt. Die Aufbauvariante wird an der Wand oder auf einem Tischständer montiert, die Einbauvariante in ein Wandpanel oder einen Schaltschrank.

          5.5 Sirene

          Die Sirene wird an einer von außen sichtbaren, schwer erreichbaren Stelle montiert, beispielsweise an der Fassade unter dem Dachüberstand. Bei Solarbetrieb ist eine Ausrichtung mit Tageslicht erforderlich. Die Funkanbindung an die Zentrale wird bei der Inbetriebnahme eingemessen.

          5.6 Schaltkontakt

          Der Schaltkontakt wird in der Nähe des anzusteuernden Geräts montiert und über PoE versorgt. Der potenzialfreie Kontakt wird gemäß den Vorgaben des jeweiligen Türöffners, Motorschlosses oder Tores angeschlossen. Der elektrische Anschluss erfolgt durch eine Elektrofachkraft.


          6. Inbetriebnahme

          Die Inbetriebnahme erfolgt durch die Dexa Solutions GmbH oder in ihrer Anleitung. Die folgenden Schritte beschreiben den vollständigen Ablauf, damit Sie den Aufbau nachvollziehen und einzelne Schritte, beispielsweise das Anlegen von Benutzern, selbst durchführen können.

          6.1 Ablauf im Überblick

            Lizenz einspielen und Anlagen-Verbindung prüfen Switch einrichten und Ports zuordnen Kameras einbinden (One-Click-Konfiguration) Erkennungsbereiche und Szenenprofile je Kamera festlegen Alarmverhalten einstellen Alarmschnittstellen einrichten und testen Benutzer, Rollen und NFC-Token anlegen Bediengerät einrichten Türsteuerung einrichten (optional) Abnahme mit Testalarm und Übergabe

            6.2 Lizenz und Anlagen-Verbindung

            Das Einbruchwarnsystem ist ein lizenzpflichtiges Modul. Die Lizenz ist an die Hardware der Zentrale gebunden und legt die maximale Kameraanzahl fest. Ohne gültige Lizenz startet der EWS-Dienst nicht.

            Den Lizenzstatus sehen Sie unter Konfiguration → Einbruchwarnsystem → Allgemein: Lizenztyp, maximale Kameraanzahl und Status GÜLTIG. Dort wird auch die Anlagen-Verbindung angezeigt; CONTROLLER VERBUNDEN bestätigt, dass der EWS-Dienst läuft und mit der Zentrale kommuniziert.

            Reiter Allgemein mit Anlagen-Verbindung, Lichtzone und Lizenz

            Die Lizenzdatei wird bei der Inbetriebnahme durch die Dexa Solutions GmbH eingespielt. Bei einem Tausch der Zentrale ist eine neue Lizenz erforderlich.

            6.3 Switch einrichten

            Der Switch wird über einen Einrichtungsassistenten eingebunden:

              Switch suchen – die Zentrale sucht im Netzwerk nach dem Switch und zeigt Adresse, Bezeichnung und Hardwareadresse an. Bestätigen – prüfen, ob es der richtige Switch ist. Zugangsdaten – Benutzer und Passwort des Switches eintragen und die Verbindung testen. Portzuordnung – festlegen, an welchem Port welche Kamera angeschlossen ist. Speichern – der Switch ist registriert.

              Die Zentrale prüft die Verbindung zum Switch fortlaufend. Bei Ausfall wird eine Störung gemeldet; ein Scharfschalten ist dann nicht möglich, da die Kameras nicht eingeschaltet werden könnten.

              6.4 Kameras einbinden

              Kameras werden unter Konfiguration → Einbruchwarnsystem → Geräte verwaltet.

              Reiter Geräte mit Kameraliste und Funktionen je Kamera

              Neue Kamera hinzufügen:

                Kamera am zugewiesenen Switch-Port anschließen und die Anlage in den Wartungsmodus versetzen, damit der Port bestromt wird. + KAMERA HINZUFÜGEN wählen. Die Zentrale sucht im Netzwerk nach neuen Kameras und listet sie mit Modell und Seriennummer auf. Die gewünschte Kamera auswählen und ONE-CLICK CONFIG ausführen. Die Zentrale richtet die Kamera vollständig ein:
                  Vergabe des Kamerapassworts (wird verschlüsselt in der Zentrale hinterlegt) Aktivierung der Erkennungsfunktionen und der Manipulationserkennung Eintragen der Meldeadresse, an die die Kamera Ereignisse sendet Anwenden des Szenenprofils Bindung an den Switch-Port Der Kamera einen sprechenden Namen und einen Standort zuweisen, beispielsweise „Fahrzeughalle Tor 1".

                  Die Kamera erscheint anschließend in der Liste mit Name, IP-Adresse, Switch-Port, Standort, Modell und Seriennummer. Die Spalte Konfiguriert zeigt, dass die Einrichtung vollständig ist.

                  Funktionen je Kamera:

                  Schaltfläche Funktion CONFIG Konfigurationsstand der Kamera anzeigen und mit dem Soll abgleichen LIVE Live-Bild der Kamera anzeigen (nur bei bestromter Kamera) POE Stromversorgung des Kameraports schalten, zum Beispiel für einen Neustart ONE-CLICK CONFIG Konfiguration erneut vollständig anwenden, zum Beispiel nach einem Kameratausch CONFIG EXPORT / IMPORT Kamerakonfiguration sichern und wiederherstellen LÖSCHEN Kamera aus der Anlage entfernen

                  Hinweis: Kameras sollten ausschließlich in Abstimmung mit der Dexa Solutions GmbH hinzugefügt, getauscht oder entfernt werden. Bei einem Tausch wird die Portbindung geprüft, die Konfiguration neu angewendet und der Erkennungsbereich neu eingemessen.

                  6.5 Erkennungsbereiche und Szenenprofile

                  Nach der Einbindung wird je Kamera der Erkennungsbereich festgelegt. Dazu wird die Anlage in den Wartungsmodus versetzt, das Live-Bild geöffnet und der Bereich im Bild eingezeichnet, in dem Personen einen Alarm auslösen sollen. Zusätzlich können Linien definiert werden, deren Überschreiten einen Alarm auslöst, beispielsweise entlang einer Grundstücksgrenze oder eines Tores.

                  Je Kamera wird ein Szenenprofil gewählt, das zur Umgebung passt:

                  Profil Einsatz Fahrzeughalle Innenräume mit Kunstlicht, hohe Kontraste durch Tore Außenbereich Hof, Stellplätze, Fassaden; wechselndes Tageslicht Flur Innenräume mit gleichmäßigem Licht, kurze Distanzen

                  Jedes Profil enthält Einstellungen für Tag, Dämmerung und Nacht (Belichtung, Gegenlichtkompensation, Infrarot-Beleuchtung). Die Umschaltung erfolgt automatisch nach Sonnenstand, siehe Kapitel 11.5.

                  Abschließend wird die Erkennung geprüft: Eine Person durchquert im Wartungsmodus den Erkennungsbereich, die Zentrale zeigt das Ereignis an. Personen außerhalb des Bereichs dürfen kein Ereignis erzeugen.

                  6.6 Bediengerät einrichten

                  Das Bediengerät wird per PoE am Switch angeschlossen und bezieht seine Adresse automatisch. Es startet im Kiosk-Modus direkt mit der Oberfläche der Anlage. Bei der Inbetriebnahme werden hinterlegt:

                    die Adresse der Zentrale als Startseite die Freigabe des NFC-Lesers für die Anmeldung die Verbindung zur LED-Leiste, damit der Anlagenzustand farbig angezeigt wird

                    Prüfung: Ein Testscan mit einem NFC-Token wird in der Oberfläche erkannt; beim Scharfschalten leuchtet die LED-Leiste rot, beim Unscharfschalten grün.

                    6.7 Abnahme

                    Die Inbetriebnahme endet mit einer dokumentierten Abnahme:

                      Alle Kameras werden als erreichbar und konfiguriert angezeigt. Scharfschalten mit Verzögerung; alle Kameras kommen innerhalb von 90 Sekunden online. Testperson durchquert jeden Erkennungsbereich; jede Kamera löst aus. Voralarm wird per PIN unterdrückt – Prüfung der Unterdrückung. Voralarm läuft ab – Prüfung von Sirene, Strahler, Beweisbild, Alarmschnittstellen und Beweisbild-Link. Quittierung am Bediengerät und über eine Schnittstelle. Unscharfschalten per PIN und per NFC; Kameras werden stromlos. Türsteuerung: Tür öffnet beim Unscharfschalten, verriegelt beim Scharfschalten (sofern eingerichtet). Übergabe der Anlagendokumentation mit Portbelegung, Kameraliste, Erkennungsbereichen, Benutzerliste und Schnittstellenkonfiguration.

                      Sie erhalten die Projektdokumentation im Anschluss per E-Mail.


                      7. Anmelden und Benutzerrollen

                      7.1 Anmelden am Bediengerät

                      Das Bediengerät zeigt im Ruhezustand die Ansicht Anlagenzustand. Sie sehen den aktuellen Zustand der Anlage und den Ziffernblock. Von hier aus schalten Sie die Anlage scharf oder unscharf.

                      Ansicht Anlagenzustand mit Ziffernblock

                      Für alle weiteren Funktionen – Live-Ansicht, Aufnahmen, Alarmspeicher, Konfiguration – melden Sie sich über den Reiter LOGIN an.

                      Anmeldung über den Reiter LOGIN

                      Anmeldung per PIN: Tippen Sie Ihre vierstellige persönliche PIN auf dem Ziffernblock ein. Nach der vierten Ziffer werden Sie automatisch angemeldet.

                      Anmeldung per NFC: Halten Sie Ihren NFC-Token an den Leser des Bediengeräts. Bei gültigem Token werden Sie sofort angemeldet.

                      Nach erfolgreicher Anmeldung öffnet sich die Ansicht Status. Aus Sicherheitsgründen werden Sie nachNach fünf Minuten ohne Eingabe werden Sie automatisch abgemeldet; die verbleibende Zeit wird in der Kopfzeile angezeigt. Über Ausloggen in der Navigation melden Sie sich sofort ab.

                      Hinweis: Nach drei falschen PIN-Eingaben wird der Benutzer für fünf Minuten gesperrt. Warten Sie die Sperrzeit ab, bevor Sie es erneut versuchen.

                      4.17.2 Anmelden von einem anderen Gerät

                      Die Oberfläche erreichen Sie auch von einem PC, Tablet oder Smartphone im Standortnetz über die Adresse der Zentrale. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls per PIN. Für den Zugriff von außerhalb des Standortnetzes sprechen Sie uns an; er wird über eine gesicherte Verbindung eingerichtet.

                      7.3 Benutzerrollen

                      Rolle Berechtigung
                      Benutzer Anlage scharf- und unscharfschalten, Voralarm unterdrücken, Alarme quittieren, Live-Ansicht und Aufnahmen einsehen
                      Verwalter zusätzlich: Alarmverhalten, Schnittstellen, BenutzerBenutzer, Rollen und NFC-Token verwaltenverwalten, Wartungsmodus
                      Administrator Vollzugriff einschließlich Kamera-, Switch- und Systemkonfiguration

                      Jeder Benutzer hat eine eigene vierstellige PIN und kann bis zu fünf NFC-Token zugewiesen bekommen. Rollen und ihre Rechte können unter Konfiguration → Sicherheit → Rollenverwaltung angepasst werden.


                      5.8. Scharf- und Unscharfschalten

                      8.1 Scharfschalten

                      1. Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen mehr im überwachten Bereich aufhalten.
                      2. Melden Sie sich am Bediengerät per PIN oder NFC an.
                      3. Tippen Sie auf Anlage scharfschalten und bestätigen Sie den Dialog.
                      4. Die Verzögerung startet. Ein Banner zeigt die verbleibende Zeit an (Standard 180 Sekunden). Verlassen Sie in dieser Zeit das Gebäude. Über Abbrechen könnenstoppen Sie den Vorgang jederzeit stoppen.jederzeit.
                      5. Nach Ablauf der Verzögerung ist die Anlage scharf. Die Kameras werden mit Strom versorgt, starten und beginnen mit der Überwachung.

                      Hinweis: Nach Ablauf der Verzögerung benötigen die Kameras etwa 30 bis 60 Sekunden, bis sie vollständig betriebsbereit sind. Erst dann werden Personen erkannt.

                      Ist ein Schaltkontakt zur Türsteuerung eingerichtet, wird die Tür beim Scharfschalten verriegelt.


                      6.

                      8.2 Unscharfschalten

                      Die Anlage kann auf drei Wegen unscharf geschaltet werden:

                      Methode Vorgehen
                      NFC-Token Token an den Leser halten und den Dialog mit Unscharf bestätigen
                      PIN Persönliche PIN auf dem Ziffernblock der Ansicht Anlagenzustand eingeben
                      PIN + Anlagen-PIN Wenn vom Verwalter aktiviert: nach der persönlichen PIN zusätzlich die Anlagen-PIN eingeben

                      Beim Unscharfschalten werden die Kameras sofort stromlos geschaltet. Ist ein Schaltkontakt eingerichtet, wird die Tür freigegeben.

                      Die zusätzliche Anlagen-PIN ist eine optionale zweite Sicherheitsstufe, beispielsweise wenn viele Personen Zugang zum Bediengerät haben.

                      8.3 Scharfschaltung schlägt fehl

                      Kann eine Kamera nach dem Einschalten nicht erreicht werden, bricht die Scharfschaltung ab und die Anlage meldet die betroffene Kamera. Prüfen Sie in der Ansicht Einbruchschutz, welche Kamera fehlt, und kontrollieren Sie Netzwerkkabel und Switch-Port. Lässt sich die Störung nicht beheben, eröffnen Sie ein Serviceticket. Ein Scharfschalten mit fehlender Kamera ist nicht vorgesehen, damit keine unbemerkte Überwachungslücke entsteht.


                      7.9. WasVerhalten passiertim bei einem AlarmAlarmfall

                      7.9.1 Ablauf der Alarmkette

                      1  ERKENNUNG       Kamera erkennt Person im überwachten BereichErkennungsbereich
                                           ↓
                      2  VORALARM        Zeitfenster (Standard 30 Sekunden), in dem ein berechtigter
                                         Benutzer den Alarm per PIN unterdrücken kann
                                           ↓
                      3  ALARM           Beweisbild wird gespeichert
                                         Sirene und Strahler (außer bei stillem Alarm)
                                         Vollbildanzeige auf allen Bediengeräten
                                         ErkennenMehrfacherkennung mehreredurch weitere Kameras dieselbe Person, wird dies zusammengefasst
                                           ↓
                      4  BENACHRICHTIGUNG  Alle aktiven Alarmschnittstellen werden gleichzeitig
                                         angesprochen, mit Beweisbild oder Link zum Beweisbild
                                           ↓
                      5  QUITTIERUNG     Bestätigung am Bediengerät oder über eine SchnittstelleSchnittstelle;
                                         wird an alle unterstützenden Schnittstellen weitergegeben
                      

                      7.9.2 Voralarm

                      Im Voralarm piept das Bediengerät und die betroffeneauslösende Kamera wird rot dargestellt. Wenn Sie den Alarm selbst ausgelöst haben – beispielsweise weil Sie bei scharfer Anlage durch den Erfassungsbereich gegangen sind – geben Sie im Voralarm-Dialog Ihre PIN ein. Der Alarm wird dann unterdrückt und keine Schnittstelle benachrichtigt. Der Vorgang wird protokolliert.

                      Die Voralarmdauer ist unter Konfiguration → Alarmverhalten einstellbar (0 bis 300 Sekunden). Ein Wert von 0 löst sofort den Alarm aus.

                      7.9.3 Alarm

                      Nach Ablauf des Voralarms wechselt die Oberfläche auf allen Bediengeräten in die Vollbild-Alarmanzeige. Sie zeigt die auslösende Kamera, den Zeitpunkt und das Beweisbild. Andere Ansichten sind während des Alarms gesperrt.

                      Sofern für die Kamera kein stiller Alarm eingestellt ist, werden Sirene und Weißlicht-Strahler aktiviert. Der Alarm bleibt mindestens 10 Sekunden aktiv.

                      Erkennen mehrere Kameras innerhalb von 30 Sekunden eine Person, fasst die Zentrale die Ereignisse zu einem Alarm zusammen. Die Schnittstellen erhalten eine Meldung mit allen beteiligten Kameras statt mehrerer Einzelmeldungen.

                      7.9.4 Beweisbild

                      Zu jedem Alarm wird ein Beweisbild gespeichert. Die Alarmschnittstellen erhalten – je nach Schnittstelle – das Bild als Anhang oder einen Kurzlink, über den Empfänger das Bild ohne Anmeldung ansehen können. Der Link ist 15 Minuten gültig und wird danach automatisch ungültig;ungültig. dasDas Bild selbst wird nach der konfigurierten Aufbewahrungsfrist gelöscht.

                      7.9.5 Quittieren und Sirene stoppen

                      • Sirene stoppen beendet ausschließlich die akustische Signalisierung. Der Alarm bleibt bestehen, bis er quittiert wird.
                      • Quittieren beendet den Alarm. Die Quittierung wird an alle Schnittstellen weitergeleitet, die dies unterstützen (DIVERA 24/7, GroupAlarm).

                      QuittierenNach könnendem SieAlarm amfolgt Bediengeräteine Nachlaufzeit von 15 Sekunden, in der Alarmanzeigedie Quittierung möglich ist; danach kehrt die Anlage in den scharfen Zustand zurück. Nicht quittierte Alarme bleiben im Alarmspeicher als offen markiert.

                      9.6 Verhalten der Empfänger

                      Empfänger einer Alarmmeldung sollten:

                        Das Beweisbild über den Link oder Anhang jeprüfen. nachBei erkennbarem Einbruch die Polizei verständigen und den Alarm über die Schnittstelle quittieren, direktdamit inweitere derEmpfänger Alarmierungs-App.informiert sind. Bei erkennbarem Fehlalarm den Alarm quittieren und den Vorfall zur Prüfung des Erkennungsbereichs melden. Das Gebäude nicht allein betreten, solange ein Einbruch nicht ausgeschlossen ist.

                        8.10. Die Weboberfläche im Betrieb

                        Nach der Anmeldung steht Ihnen die vollständige Oberfläche der Zentrale zur Verfügung. Die linke Navigation führt zu allen Bereichen; die für das Einbruchwarnsystem relevanten sind Einbruchschutz, Live-Kameras, Aufnahmen, Alarmspeicher und Konfiguration. Bei kombiniertem Betrieb finden Sie daneben die Bereiche des Brandwarnsystems.Brandwarnsystems (Fahrzeuge, Hallen & Räume, Peripherie, Störmeldungen).

                        8.10.1 Status

                        Die Ansicht Status zeigt den Anlagenzustand, den Alarmstatus und die Anlagen-ID. Über die Anlagen-ID könneneröffnen Sie ein Serviceticket eröffnen;Serviceticket; sie wird beim Kontakt mit dem Service benötigt.

                        Ansicht Status mit Anlagenzustand und Anlagen-ID

                        8.10.2 Einbruchschutz

                        Die Ansicht Einbruchschutz ist die Übersicht des Einbruchwarnsystems. Sie zeigt:Einbruchwarnsystems:

                        • Einbruchwarnanlage – aktueller Zustand und Schaltfläche zum Scharf- beziehungsweise Unscharfschalten
                        • Kameras – alle eingerichteten Kameras mit Name, Adresse und Erreichbarkeit; die Anzahl in Klammern zeigt, wie viele Kameras derzeit online sind
                        • Systeminformation – Switch, Leistungsaufnahme der Kameras, verfügbare PoE-Leistung, Anzahl aktiver Schnittstellen, Zeitpunkt des letzten Alarms und Lizenzstatus

                        Ansicht Einbruchschutz mit Kameraübersicht und Systeminformation

                        Prüfen Sie hier bei jedem Scharfschalten, ob alle Kameras online sind. Eine Kamera, die im scharfen Zustand dauerhaft als nicht erreichbar angezeigt wird, ist eine Störung.

                        8.10.3 Live-Kameras

                        Die Ansicht Live-Kameras zeigt die Kamerabilder in Echtzeit. Über 1x1 sehen Sie eine Kamera groß, über 2x2 bis zu vier Kameras gleichzeitig. Bei mehr als vier Kameras blättern Sie mit den Pfeiltasten. Das Symbol an jeder Kachel öffnet die Kamera im Vollbild.

                        Live-Ansicht im 2x2-Raster

                        Hinweis: Live-Bilder sind nur verfügbar, wenn die Anlage scharf ist oder sich im Wartungsmodus befindet. Im unscharfen Zustand sind die Kameras stromlos und liefern kein Bild.

                        8.10.4 Aufnahmen

                        Die Ansicht Aufnahmen listet alle gespeicherten Bilder und Aufzeichnungen. Filtern Sie nach Datum, Kamera und Typ:

                        (Snapshots,
                        Daueraufnahme,Event). Typ Inhalt Snapshots Beweisbilder aus Alarmen und Ereignissen Daueraufnahme Fortlaufende Aufzeichnung, sofern für die Kamera aktiviert Event Kurze Aufzeichnungen rund um ein Ereignis

                        Ein Klick auf ein Vorschaubild öffnet die Vollansicht.

                        Ansicht Aufnahmen mit Filtern nach Datum, Kamera und Typ

                        Die Aufbewahrungsfrist ist einstellbar (1 bis 180 Tage, Standard 30 Tage).; Ältereältere Aufnahmen werden automatisch gelöscht.

                        Ansicht Aufnahmen mit Filtern nach Datum, Kamera und Typ

                        8.10.5 Alarmspeicher

                        Der Alarmspeicher zeigt alle Alarme mit Zeitpunkt, auslösender Kamera, Beweisbild und Quittierungsstatus – getrennt nach Alarme von heute und Ältere Alarme. Noch nicht quittierte Alarme stehen oben. Bei kombiniertem Betrieb erscheinen hier auch die Alarme des Brandwarnsystems.

                        Alarmspeicher mit heutigen und älteren Alarmen


                        9.11. Konfiguration (Verwalter)

                        Die Konfiguration des Einbruchwarnsystems erreichen Sie über Konfiguration in Einbruchwarnsystem.der Navigation. Die Einstellungen des Einbruchwarnsystems liegen unter EINBRUCHWARNSYSTEM und sind in Reiter gegliedert: Allgemein, Alarmverhalten, Geräte, Schnittstellen, Scheduler und Sicherheit. Die weiteren Bereiche ZUORDNUNGEN, E-MAIL, SICHERHEIT und EXTERNER ZUGRIFF gelten anlagenweit.

                        Änderungen erfordern die Rolle Verwalter oder Administrator. Jede Änderung wird im Audit-Log mit Benutzer und Zeitpunkt protokolliert.

                        9.11.1 AlarmverhaltenAllgemein

                        Hier legen Sie fest, wie die Anlage auf eine Erkennung reagiert:

                        Einstellung Bedeutung
                        Anlagen-Verbindung
                        Zeigt, ob der EWS-Dienst läuft: CONTROLLER VERBUNDEN Lichtzone Zuordnung einer Beleuchtung, die bei einem Alarmereignis eingeschaltet wird (beispielsweise Außenbeleuchtung über einen Schaltkontakt) Anlagen-Version Softwarestand des EWS-Dienstes Lizenz Lizenztyp, maximale Kameraanzahl, Status

                        11.2 Alarmverhalten

                        Reiter Alarmverhalten mit Wartungsmodus

                        Einstellung Bereich Empfehlung Voralarm-Dauer Zeitfenster zum Unterdrücken eines Alarms per PIN (0 bis 300 Sekunden)Sekunden 30 Sekunden; länger, wenn Berechtigte häufig den Bereich betreten Scharfschalt-Verzögerung 0 bis 600 Sekunden 180 Sekunden; an die Zeit bis zum Verlassen des Gebäudes (0 bis 600 Sekunden)anpassen Stiller Alarm (global) Globalein oder/ jeaus Kamera:aus; keineeinzelne Sirene,Kameras keinkönnen Strahler,abweichend nureingestellt Schnittstellenwerden Anlagen-PIN Zusätzlicheein PIN/ beimaus, Unscharfschaltenvierstellig ein, wenn viele Personen Zugang zum Bediengerät haben Aufbewahrung Aufnahmen Speicherdauer für Aufnahmen (1 bis 180 Tage)Tage 30 Tage; mit dem Datenschutzbeauftragten abstimmen Wartungsmodus Schaltetein alle/ Kamerasaus ein, ohne Alarme auszulösen –nur für JustageArbeiten undan Konfiguration.der Scharfschalten ist währenddessen gesperrt; ein Watchdog beendet den Modus automatisch.Anlage

                        Reiter Alarmverhalten mit WartungsmodusWartungsmodus: Schaltet die Stromversorgung und die Streams aller Kameras ein, ohne dass Ereignisse verarbeitet werden. Damit lassen sich Kameras ausrichten, Erkennungsbereiche einstellen und Konfigurationen prüfen, ohne Alarme auszulösen. Während des Wartungsmodus ist das Scharfschalten gesperrt. Ein Wächter beendet den Modus automatisch nach Ablauf einer Frist, damit die Anlage nicht versehentlich ungeschützt bleibt.

                        9.211.3 Geräte

                        Der Reiter Geräte listet alle Kameras mit Name, IP-Adresse, MAC-Adresse, Switch-Port, Standort, ID, Modell und Seriennummer. JeDie Funktionen je Kamera stehensind in Kapitel 6.4 beschrieben.

                        Zusätzlich wird hier die FunktionenVerbindung CONFIGzum Bediengerät hinterlegt (KonfigurationDisplay prüfen)/ SICP-Verbindung), LIVE (Bild anzeigen), POE (Stromversorgung schalten) und ONE-CLICK CONFIG (Kamera vollständig automatisch einrichten) zur Verfügung.

                        Reiter Geräte mit Kameraliste

                        Neue Kameras werden über + KAMERA HINZUFÜGEN eingebunden. Die Anlage sucht selbstständig im Netzwerk, richtetdamit die gefundene Kamera ein und bindet sie anLED-Leiste den Switch-Port.Anlagenzustand Kamerasanzeigen sollten ausschließlich in Abstimmung mit der Dexa Solutions GmbH hinzugefügt oder entfernt werden, da die Erkennungsbereiche bei der Inbetriebnahme eingemessen werden.kann.

                        9.311.4 Schnittstellen

                        Der Reiter Schnittstellen zeigt alle verfügbaren Alarmschnittstellen mit Status und Funktionsumfang. Die Einrichtung ist in Kapitel 12 beschrieben.

                        11.5 Scheduler: Adaptive Bildsteuerung

                        Reiter Scheduler mit Sonnenauf- und -untergang

                        Die Kameras arbeiten mit drei Lichtzonen – Tag, Dämmerung und Nacht – und wechseln die Bildeinstellungen automatisch. Der Reiter zeigt die aktuelle Lichtzone, den berechneten Sonnenauf- und -untergang für den Standort und den nächsten Wechsel.

                        Einstellung Bedeutung Aktuelle Lichtzone Tag, Dämmerung oder Nacht Sonnenaufgang / Sonnenuntergang Berechnet aus den Standortkoordinaten der Anlage Nächster Wechsel Zeitpunkt der nächsten Profilumschaltung Puffer (Minuten) Vorlauf, mit dem die Dämmerungsphase vor Sonnenuntergang beginnt beziehungsweise nach Sonnenaufgang endet

                        Stimmen die berechneten Zeiten nicht, prüfen Sie die Standortkoordinaten der Anlage unter Anlagendaten.

                        11.6 Sicherheit: Benutzer und Rollen

                        Reiter Sicherheit mit Nutzer- und Rollenverwaltung

                        Benutzer anlegen:

                          NEUER BENUTZER wählen. Bezeichnung eintragen (Name oder Funktion, beispielsweise „Gerätewart"). Rolle zuweisen: Benutzer, Verwalter oder Administrator. Vierstellige PIN vergeben. Die PIN darf nicht mit anderen Benutzern übereinstimmen. Status auf Aktiv setzen und speichern.

                          Benutzer bearbeiten oder deaktivieren: Über BEARBEITEN ändern Sie Bezeichnung, Rolle, PIN und Status. AktiveDeaktivierte Benutzer können sich nicht anmelden und die Anlage nicht schalten; ihre Einträge im Audit-Log bleiben erhalten. Über LÖSCHEN entfernen Sie den Benutzer vollständig.

                          NFC-Token einlernen:

                            Benutzer über BEARBEITEN öffnen und Token einlernen wählen. Den Token an den Leser des Bediengeräts halten. Der Token wird dem Benutzer zugewiesen und ist sofort gültig. Bis zu fünf Token je Benutzer sind möglich, beispielsweise Erst- und Zweittoken.

                            Verlorene Token entfernen Sie umgehend aus der Zuordnung. Ein entfernter Token wird beim nächsten Scan abgewiesen.

                            Rollenverwaltung: Unter Rollenverwaltung sehen Sie die Rollen mit der Anzahl ihrer Rechte und können Rechte je Rolle anpassen, beispielsweise ob Benutzer Aufnahmen einsehen dürfen. Die Standardrollen sollten nur in Abstimmung mit uns verändert werden.

                            11.7 E-Mail: Serviceberichte und Warnhinweise

                            Reiter E-Mail mit Empfängern für Serviceberichte und Warnhinweise

                            Unter E-MAIL hinterlegen Sie Empfänger für die automatischen Berichte der Anlage:

                            Bericht Versand Inhalt Servicebericht monatlich, am ersten Montag gegen 7:30 Uhr Vollständiger Systemstatus aller Komponenten Warnhinweise wöchentlich, montags um 14 Uhr Störungen und Auffälligkeiten, sofern vorhanden

                            Über + fügen Sie Adressen hinzu. Tragen Sie mindestens eine Adresse ein, die regelmäßig gelesen wird.

                            11.8 Externer Zugriff

                            Unter EXTERNER ZUGRIFF werden Verbindungen für die Fernwartung und den Zugriff von außerhalb des Standortnetzes verwaltet. Änderungen hier erfolgen ausschließlich durch die Dexa Solutions GmbH.


                            12. Schnittstellen einrichten

                            Alle aktiven Schnittstellen werden bei jedem Alarm gleichzeitig benachrichtigt;benachrichtigt. eineEine fehlgeschlagene Zustellung blockiert die übrigen nichtnicht; sie wird nach 10, 30 und wird60 automatischSekunden wiederholt.sowie nach 5 Minuten wiederholt, bevor sie aufgegeben wird.

                            Reiter Schnittstellen mit Alarmierungsdiensten

                            Schnittstelle Beweisbild Quittierung aus der App
                            DIVERA 24/7 v2 als Anhang ja
                            Alamos FE2 / aPager Pro als Link im Alarmtext nein
                            GroupAlarm als Anhang ja
                            E-Mail (SMTP) als Anhang nein

                            Weitere SystemeLeitstellen- und Alarmierungssysteme lassen sich über die dexa-Plattform anbinden. Sprechen Sie uns an.

                            9.412.1 Sicherheit:DIVERA Benutzer24/7

                              Im Reiter Schnittstellen den Eintrag DIVERA 24/7 v2 öffnen. Adresse belassen (Standard: Alarmschnittstelle von DIVERA 24/7). Zugangsschlüssel aus Ihrem DIVERA-Konto eintragen (Verwaltung → Schnittstellen). Empfänger festlegen: Gruppe oder Alarmierungsschema, beispielsweise „Einbruchalarm". Schnittstelle aktivieren. Test-Alarm auslösen und NFC-prüfen, ob die Meldung mit Beweisbild in DIVERA ankommt.

                              Quittierungen aus DIVERA werden an die Anlage zurückgemeldet und beenden den Alarm.

                              12.2 Alamos FE2 / aPager Pro

                                Eintrag Alamos öffnen. Adresse Ihres Alamos-Servers eintragen. Der Server muss Meldungen aus dem Standortnetz beziehungsweise aus dem Internet annehmen; die Freigabe richten Sie mit Ihrem Alamos-Betreuer ein. Authentifizierung gemäß Alamos-Konfiguration eintragen. Schnittstelle aktivieren und Test-Alarm auslösen.

                                Das Beweisbild wird als Link im Alarmtext übertragen. Empfänger öffnen den Link auf dem Smartphone.

                                12.3 GroupAlarm

                                  Eintrag GroupAlarm öffnen. API-Token aus Ihrer GroupAlarm-Organisation eintragen. Empfänger (Alarmierungsszenario oder Einheit) festlegen. Schnittstelle aktivieren und Test-Alarm auslösen.

                                  Quittierungen aus GroupAlarm werden an die Anlage zurückgemeldet.

                                  12.4 E-Mail

                                    Eintrag E-Mail öffnen. Postausgangsserver, Port, Verschlüsselung und Zugangsdaten eintragen – oder den Versandserver der Dexa Solutions GmbH nutzen. Empfänger eintragen; mehrere Adressen durch Komma trennen. Schnittstelle aktivieren und Test-Alarm auslösen.

                                    Das Beweisbild wird als Anhang übertragen. Eine Quittierung per E-Mail ist nicht möglich.

                                    12.5 Test-Alarm

                                    UnterJede Schnittstelle bietet einen KonfigurationTest-Alarm. Er Sicherheitversendet verwalteneine als Test gekennzeichnete Meldung mit einem Beispielbild an die konfigurierten Empfänger, ohne Sirene und Strahler auszulösen. Führen Sie nach jeder Änderung an einer Schnittstelle einen Test-Alarm durch und informieren Sie die BenutzerEmpfänger der Anlage. Jeder Benutzer hat eine Bezeichnung, eine Rolle, einen Status und eine vierstellige PIN. Bis zu fünf NFC-Token können je Benutzer eingelernt werden.

                                    NFC-Token einlernen:

                                      Benutzer auswählen und Token einlernen wählen Den Token an den Leser des Bediengeräts halten Der Token wird dem Benutzer zugewiesen und ist sofort gültig

                                      Deaktivieren Sie Benutzer, die die Anlage nicht mehr bedienen sollen, oder löschen Sie sie. Verlorene NFC-Token entfernen Sie umgehend aus der Zuordnung.vorab.


                                      10.13. Türsteuerung und Schließanlagen

                                      Das Einbruchwarnsystem kann beim Scharf- und Unscharfschalten eine Tür, ein Tor oder eine Schließanlage ansteuern. Beim Unscharfschalten wird die Tür freigegeben, beim Scharfschalten verriegelt – ein Vorgang am Bediengerät, kein Medienbruch.

                                      13.1 Potenzialfreier Schaltkontakt (universell)

                                      Der SFH Schaltkontakt (DXO-SFH-SC-1-01 einfach, DXO-SFH-SC-4-01 vierfach) schaltet beim Scharf- und Unscharfschalten einen potenzialfreien Kontakt. Damit lässt sich praktisch jede elektrische Türöffnung, jedes Motorschloss, jedes Tor und jedes Relais ansteuern – herstellerunabhängig. Der Schaltkontakt wird bei der Inbetriebnahme der Anlage zugeordnet; die Schaltlogik (Impuls oder Dauerkontakt) wird an das angesteuerte Gerät angepasst.

                                      Über weitere Kontakte des vierfachen Schaltkontakts lassen sich zusätzlich Außenbeleuchtung oder Rolltore bei Alarm ansteuern (siehe Lichtzone in Kapitel 11.1).

                                      13.2 Integrierte Schließsysteme

                                      Neben dem Schaltkontakt bestehen Integrationen für gängige Zutrittssysteme:

                                        ABUS – professionelle Schließzylinder und Zutrittskontrolle Salto – Zutrittslösungen für Gebäude und Liegenschaften dormakaba – Schließanlagen und digitale Zylinder ASSA ABLOY – Zutrittssysteme und Aperio-Komponenten Nuki, SwitchBot und weitere Consumer-Systeme

                                        Die Einrichtung erfolgt bei der Inbetriebnahme in Abstimmung mit dem Betreuer Ihrer Schließanlage.

                                        13.3 NFC-Token als Schlüssel

                                        Die NFC-Token der Anlage sind herstellerunabhängige Token. Sie dienen der Anmeldung und dem Schalten der Anlage; über die Türsteuerung wirken sie zugleich als Schlüssel. Verlorene Token werden in der Benutzerverwaltung entfernt und sind damit sofort ungültig – ohne Zylindertausch.


                                        14. Datenschutz

                                        Das Einbruchwarnsystem verarbeitet personenbezogene Daten in Form von Bildaufnahmen. Die Anlage ist so ausgelegt, dass diese Verarbeitung auf das Notwendige beschränkt bleibt:

                                        • Kameras nur bei scharfer Anlage aktiv – im unscharfen Zustand physisch stromlos, keine Aufzeichnung möglich
                                        • Erkennungsbereiche – nur der definierte Bereich löst aus; öffentlicher Raum wird ausgespart
                                        Beweisbild-Links nur 15 Minuten gültig – danach automatisch ungültig Automatische Löschung aller Aufnahmen nach der konfigurierten Frist Zugriffsschutz über PIN, NFC-Token, Rollen und Audit-Log

                                        14.1 Pflichten des Betreibers

                                        Als Betreiber sind Sie verantwortlichVerantwortlicher fürim dieSinne der DSGVO. Dazu gehören:

                                          Festlegung der Rechtsgrundlage (in der Verarbeitung,Regel dieberechtigtes Interesse am Schutz des Eigentums) Hinweisbeschilderung an den Zugängen zum überwachten Bereich mit Angabe des Verantwortlichen Information betroffenervon PersonenPersonal, (Hinweisschilder)Mitgliedern und gegebenenfallsBesuchern die Abstimmung mit Personal- oder Betriebsrat.Betriebsrat, sofern vorhanden Aufnahme in das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten Festlegung der Aufbewahrungsfrist; 30 Tage sind ein üblicher Wert

                                          Die Dexa Solutions GmbH stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO sowie eine Erklärung zur Datenschutzkonformität bereit; beide finden Sie im Buch „Datenschutz". Für die Fernwartung wird der Zugriff auf Bilddaten im Vertrag geregelt.

                                          14.2 Auskunft und Löschung

                                          Betroffene können Auskunft über gespeicherte Aufnahmen verlangen. Über die Ansicht Aufnahmen lassen sich Aufnahmen nach Datum und Kamera filtern und einzeln löschen. Das Audit-Log dokumentiert Zugriffe und Löschungen.


                                          11.15. Wartung

                                          Die Anlage ist im laufenden Betrieb wartungsfrei. Kameras, Switch und Zentrale überwachen sich gegenseitig; Störungen werden in der OberflächeOberfläche, in den wöchentlichen Warnhinweisen und über die konfigurierten Schnittstellen gemeldet.

                                          Wir empfehlen:

                                          • Monatlich: Sichtkontrolle der Kameras auf Verschmutzung, Spinnweben und Ausrichtung. Objektive bei Bedarf mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen. Kontrolle des monatlichen Serviceberichts.
                                          • Bei jedem Scharfschalten: Beobachten Sie,Beobachten, ob alle Kameras in der Ansicht Einbruchschutz als erreichbar angezeigt werden.
                                          Halbjährlich: Benutzerliste prüfen; ausgeschiedene Personen deaktivieren, verlorene Token entfernen. Jährlich: Funktionstest der Alarmkette in Abstimmung mit uns – Erkennung, Sirene, Strahler und Schnittstellen. Prüfung der Zugangsschlüssel der Schnittstellen auf Gültigkeit.

                                          Ein optionaler Wartungsvertrag umfasst die Fernüberwachung der Anlage rund um die UhrUhr, die Prüfung der Serviceberichte durch uns und eine jährliche Prüfung vor Ort.

                                          Wartungsmodus: Für Arbeiten an Kameras oder Netzwerk versetzen Sie die Anlage in den Wartungsmodus (Konfiguration → Alarmverhalten). Die Kameras sind dann eingeschaltet, lösen aber keinen Alarm aus. Beenden Sie den Wartungsmodus nach Abschluss der Arbeiten.

                                          15.1 Kameratausch

                                          Ein Kameratausch erfolgt durch uns oder nach unserer Anleitung: neue Kamera am selben Switch-Port anschließen, unter Geräte die alte Kamera löschen, die neue Kamera hinzufügen und per ONE-CLICK CONFIG einrichten, anschließend Erkennungsbereich und Ausrichtung im Wartungsmodus prüfen.

                                          15.2 Softwareaktualisierung

                                          Aktualisierungen der Zentrale werden durch die Dexa Solutions GmbH im Rahmen der Fernwartung eingespielt und vorab angekündigt. Während der Aktualisierung ist die Anlage kurzzeitig nicht scharfschaltbar.


                                          12.16. Fehleranalyse

                                          Beobachtung Mögliche Ursache Maßnahme
                                          Anlage lässt sich nicht scharfschalten Wartungsmodus aktiv Wartungsmodus unter Konfiguration → Alarmverhalten beenden
                                          Anlage lässt sich nicht scharfschalten Kamera nicht erreichbar Ansicht Einbruchschutz prüfen; Netzwerkkabel und Switch-Port kontrollieren; Kamera über POE neu starten
                                          Anlage lässt sich nicht scharfschalten Switch kontrollierennicht erreichbar Stromversorgung und Uplink des Switches prüfen; Serviceticket eröffnen Scharfschaltung bricht nach 90 Sekunden ab Kamera startet nicht Kamera über POE aus- und einschalten; bleibt sie offline, Serviceticket eröffnen Kamera wird als nicht erreichbar angezeigt Anlage unscharf Normalzustand: Kameras sind stromlos Kamera wird bei scharfer Anlage als nicht erreichbar angezeigt Kamera startet noch oder Netzwerkstörung 60 Sekunden warten; bleibt die Störung, Serviceticket eröffnen Kein Live-Bild Anlage unscharf Live-Bilder nur bei scharfer Anlage oder im Wartungsmodus PIN wird nicht angenommen Benutzer gesperrt oder deaktiviert Fünf Minuten warten; Verwalter prüft Benutzerstatus NFC-Token wird nicht erkannt Token nicht eingelernteingelernt, entfernt oder entferntLeser des Bediengeräts gestört Verwalter lernt den Token unterneu Konfigurationein; → SicherheitBediengerät neu einstarten Fehlalarm durch Tiere, Fahrzeuge oder Licht Erkennungsbereich ungünstig oder Szenenprofil unpassend Serviceticket eröffnen; Erkennungsbereich oder Profil wird angepasst Häufige Manipulationsmeldungen Kamera verschmutzt, Spinnweben, Lichtwechsel Objektiv reinigen; bleibt es, Serviceticket eröffnen Alarm, aber keine Benachrichtigung Schnittstelle inaktiv oder ZugangsdatenZugangsschlüssel abgelaufen Reiter Schnittstellen prüfen;prüfen, Test-Alarm auslösen; Zustellung wird automatisch wiederholt Beweisbild-Link funktioniert nicht Link älter als 15 Minuten Bild im Alarmspeicher der Anlage ansehen Meldung „Port-Mismatch" Kamera umgesteckt oder fremdes Gerät am Kameraport Verkabelung auf den dokumentierten Stand zurückführen Anzeige „Lizenz ungültig" Lizenz abgelaufen oder HardwareZentrale getauscht Serviceticket eröffnen LED-Leiste am Bediengerät zeigt keinen Zustand Verbindung zum Bediengerät unterbrochen Bediengerät neu starten; Adresse unter Geräte prüfen Sonnenauf-/-untergang falsch Standortkoordinaten fehlen Koordinaten unter Anlagendaten prüfen

                                          Lässt sich eine Störung nicht beheben, eröffnen Sie ein Serviceticket über die Anlagen-ID in der Ansicht Status oder wenden Sie sich an unseren Service.


                                          13.17. Technische Daten

                                          Parameter Wert
                                          Erkennung KI-Personenerkennung in der KameraKamera: Bereich, Linie, Zone, Manipulation
                                          Kamera 8 Megapixel, Infrarot-Nachtsicht, Weißlicht-Strahler
                                          Maximale Kameras 16 je LizenzLizenz, gestaffelt
                                          Stromversorgung Kameras PoE nach IEEE 802.3af/at, im unscharfen Zustand abgeschaltet
                                          Reaktionszeit ScharfschaltungSwitch-Steuerung Verschlüsselt, Reaktionszeit unter 100 Millisekunden
                                          am Switch Kamerastart beim Scharfschalten 30 bis 60 Sekunden, Zeitüberschreitung 90 Sekunden Voralarm 0 bis 300 Sekunden, Standard 30 Scharfschalt-Verzögerung 0 bis 600 Sekunden, Standard 180 Mehrfacherkennung Zusammenfassung innerhalb von 30 Sekunden Live-Ansicht 1x1 oder 2x2, nur bei scharfer Anlage oder im Wartungsmodus Beweisbild-Link 15 Minuten gültiggültig, ohne Anmeldung abrufbar Aufbewahrung 1 bis 180 Tage, Standard 30 Tage Speicher bis 10 GB je Anlage, älteste Aufnahmen werden zuerst gelöscht Alarmschnittstellen DIVERA 24/7, Alamos FE2 / aPager Pro, GroupAlarm, E-Mail; weitere über die dexa-Plattform Wiederholung fehlgeschlagener Zustellungen nach 10 s, 30 s, 60 s und 5 min Authentifizierung PIN (4 Ziffern), NFC-Token (bis 5 je Benutzer), optionale Anlagen-PINPIN, 3 Fehlversuche = 5 Minuten Sperre Automatische Abmeldung nach 5 Minuten ohne Eingabe Berichte Servicebericht monatlich, Warnhinweise wöchentlich Sirene bis 100 dB, IP44, Solar- oder USB-C-Betrieb Lizenz an die Zentrale gebunden Plattform Safe Fire House Zentrale DXO-SFH-CU-B-02 oder DXO-SFH-CU-P-01

                                          14.18. Kontakt

                                          Ein Serviceticket eröffnen Sie am schnellsten über die Anlagen-ID in der Ansicht Status Ihrer Anlage.

                                          Dexa Solutions GmbH
                                          Möhnestraße 2
                                          59519 Möhnesee
                                          Telefon: +49 2924 496 937-0
                                          E-Mail: info@dexa.gmbh

                                          Stand: 2026-09