Betriebsanleitung Ihrer Einbruchwarnsystem-Anlage
Betriebsanleitung für das Einbruchwarnsystem (EWS) der dexa group
Anleitung Stand: 1.2.0
Software Stand: EWS-Broker 1.x auf Safe Fire House Plattform
Diese Anleitung richtet sich an dieBetreiber, BetreiberBediener und Bedienertechnisch Verantwortliche einer Einbruchwarnsystem-Anlage. Sie beschreibt den bestimmungsgemäßenAufbau Betrieb,der Anlage, die Bedienung über das Bediengerät undInbetriebnahme, die Weboberflächevollständige sowieKonfiguration, den täglichen Betrieb und das Verhalten im Alarmfall. Die abgebildeten Oberflächen stammen aus einer Musteranlage; Bezeichnungen, Kameraanzahl und Einstellungen Ihrer Anlage können abweichen.
Inhalt
1. Sicherheitshinweise
Wichtig: Das Einbruchwarnsystem ist keine Einbruchmeldeanlage im Sinne der DIN VDE 0833-3 und ersetzt keine behördlich oder versicherungsseitig geforderte Einbruchmeldeanlage. Es dient der Früherkennung unberechtigten Zutritts und der schnellen Alarmierung.Alarmierung mit Bildbeweis.
- Betreiben Sie die Anlage nur in dem Zustand, der bei der Abnahme dokumentiert wurde. Änderungen an Kameras,
SwitchSwitch, Zentrale und Netzwerk sind ausschließlich durch die Dexa Solutions GmbH oder in Abstimmung mit ihr vorzunehmen. - Das Einbruchwarnsystem verarbeitet personenbezogene Daten
(Bildaufnahmen).in Form von Bildaufnahmen. Der Betreiber ist verantwortlich für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit, insbesondere für die Hinweisbeschilderung und die Information von Personal und Besuchern.DieNäheresDexainSolutionsKapitelGmbH stellt hierfür einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bereit.14. - Bewahren Sie PINs und NFC-Token sicher
auf.aufGebenund geben SiekeinesiePINnicht an Dritte weiter. Nach drei Fehlversuchen wird der jeweilige Benutzer für fünf Minuten gesperrt. - Eine scharfe Anlage löst bei erkannten Personen Sirene und Strahler aus, sofern kein stiller Alarm konfiguriert ist. Betreten Sie den überwachten Bereich nur nach dem Unscharfschalten.
2. Systemübersicht
2.1 Grundlegende Beschreibung
Das Einbruchwarnsystem überwacht Außen- und Innenbereiche von Gebäuden über IP-Kameras mit eingebauter KI-Personenerkennung. Die Kameras klassifizieren selbstständig, ob eine erkannte Bewegung von einem Menschen stammt. Tiere, Fahrzeuge, SchattenSchatten, Regen und WitterungseinflüsseInsekten lösen keinen Alarm aus.
Erkennt eine Kamera eine Person im überwachten Bereich, startet die Alarmkette: Nach einer einstellbaren Voralarmzeit werden Sirene und Strahler aktiviert, ein Beweisbild gespeichert und alle konfigurierten Alarmschnittstellen benachrichtigt. Empfänger sehen das Beweisbild über einen zeitlich begrenzten Link ohne Anmeldung und können den Alarm quittieren.
Das Einbruchwarnsystem läuft auf derselben Zentrale wie das Brandwarnsystem Safe Fire HouseHouse. Beide Systeme können gemeinsam auf einer Anlage betrieben werden und kannnutzen gemeinsamdieselbe mitWeboberfläche, diesemdasselbe betriebenBediengerät werden.und dieselben Alarmschnittstellen.
2.2 Datenschutzprinzip: Kameras stromlos im Ruhezustand
Im unscharfen Zustand sind alle Kameras physisch vom Strom getrennt. Die StromversorgungKameras erfolgtwerden über Power over Ethernet (PoE); versorgt; die AnlageZentrale schaltet die betreffenden Ports am Switch ab. Es gibt inIn diesem Zustand gibt es kein Bild, keinen Stream und keine Aufzeichnung.
Erst beim Scharfschalten werden die Ports aktiviert. Die Kameras starten, werden von der Zentrale neu konfiguriert und beginnen mit der Überwachung. Beim Unscharfschalten werden sie wieder stromlos.
Damit ist im Normalbetrieb – Personal anwesend, Anlage unscharf – eine Überwachung technisch ausgeschlossen.ausgeschlossen, nicht nur per Software abgeschaltet. Zugleich lässt sich an stromlosen Kameras nichts manipulieren.manipulieren; beim Scharfschalten werden die Erkennungsfunktionen ohnehin frisch konfiguriert.
2.3 Anlagenzustände
| Zustand | Anzeige | Bedeutung |
|---|---|---|
| Unscharf | grün | Kameras stromlos, keine Überwachung. Normalzustand bei Anwesenheit. |
| Scharfschaltung | blau | Verzögerung läuft (Standard 180 Sekunden). Zeit, das Gebäude zu verlassen. Kameras starten. |
| Scharf | rot | Kameras aktiv, Überwachung läuft. Erkannte Personen lösen die Alarmkette aus. |
| rot, |
Eine Kamera hat eine Person erkannt. Berechtigte können den Alarm noch per PIN unterdrücken. |
Der aktuelle Zustand wird in der Kopfzeile jeder Ansicht angezeigt, beispielsweise EINBRUCHWARNSYSTEM SCHARF. Ist ein Bediengerät mit LED-Leiste installiert, leuchtet diese im scharfen Zustand rot und im unscharfen Zustand grün.
2.4 Ablauf beim Scharfschalten (technisch)
Wird eine Kamera in Schritt 4 nicht erreichbar, bricht die Scharfschaltung mit einer Fehlermeldung ab. Die übrigen Kameras werden wieder stromlos geschaltet.
3. Komponenten
3.1 Übersicht
| Komponente | Bezeichnung | Funktion |
|---|---|---|
| Zentrale | DXO-SFH-CU-B-02 (Standard) oder DXO-SFH-CU-P-01 (Pro) | Steuerung, Auswertung, Alarmschnittstellen, Weboberfläche |
| KI-Kamera | DXO-IDS-CM-XX-01 | 8-Megapixel-Netzwerkkamera mit Personenerkennung, Infrarot-Nachtsicht und Weißlicht-Strahler |
| Kamerasockel |
3.2 Zentrale
Die Zentrale betreibt den EWS-Dienst, die Streaming- und Korrelationslogik sowie die Alarmschnittstellen. Sie steuert den Switch, empfängt die Ereignisse der Kameras, speichert Beweisbilder und stellt die Weboberfläche bereit. Die Standard-Zentrale wird an der Wand montiert und über PoE versorgt; die Pro-Zentrale ist ein 19-Zoll-Server mit unterbrechungsfreier Stromversorgung für Multistandort-Installationen.
3.3 KI-Kamera
Die Kameras erkennen Personen direkt im Gerät. Erkennungsarten sindsind:
Die Erkennungsbereiche werden bei der Inbetriebnahme je Kamera festgelegt. Tag-, Dämmerungs- und Nachtprofil werden automatisch nach Sonnenstand umgeschaltet,umgeschaltet; sodassje dieProfil Erkennungsind rundBelichtung, umGegenlichtkompensation dieund UhrInfrarot-Beleuchtung zuverlässig arbeitet.hinterlegt.
Pro Kamera lässt sich einstellen, ob im Alarmfall Weißlicht-Strahler und Sirene ausgelöst werden oder ob ein stiller Alarm erfolgt, bei dem ausschließlich die Alarmschnittstellen benachrichtigt werden. Der Strahler dient zugleich der Abschreckung und der Ausleuchtung des Beweisbilds.
3.34 Managed PoE-Switch
Der Switch ist das zentrale Bindeglied. Er versorgt Kameras, Bediengerät und gegebenenfalls Zentrale mit Strom und Netzwerk. Die Zentrale schaltet die Kameraports beim Scharf- und Unscharfschalten ein und aus. Über die Adresstabelle des Switches erkennt die Zentrale außerdem, ob am Kameraport ein fremdes Gerät angeschlossen oder die Verkabelung verändert wurde (Port-Mismatch-Erkennung).
Die Zuordnung Kamera → Switch-Port wird bei der Inbetriebnahme festgelegt und darf danach nicht mehr verändert werden.
3.5 Bediengerät
Das Bediengerät ist ein Touchdisplay mit integriertem NFC-Leser.Leser und seitlicher LED-Leiste. Es zeigt dauerhaft den Anlagenzustand und dient zum Scharf- und Unscharfschalten per PIN oder NFC-Token. Es wird über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt.versorgt und läuft im Kiosk-Modus, das heißt, es zeigt ausschließlich die Oberfläche der Anlage.
In Kombination mit dem Schaltkontakt kannübernimmt das Bediengerät zusätzlich die Türfreigabe übernehmen:Türfreigabe: Beim Unscharfschalten öffnet die Tür, beim Scharfschalten wird verriegelt.
3.6 Alarmsirene
Die Sirene signalisiert Einbruchalarme optisch über LED und akustisch mit bis zu 100 dB. Sie ist für den Außenbereich geeignet, wird per Solar oder USB-C versorgt und per Funk angebunden. Bei stillem Alarm bleibt sie stumm.
4. Planung
4.1 Zu überwachende Bereiche
Legen Sie vor der Installation fest, welche Bereiche überwacht werden sollen und welche ausdrücklich nicht. Typische Bereiche sind Fahrzeughallen, Lagerräume, Zugänge, Hofflächen und Stellplätze. Öffentlicher Raum, Nachbargrundstücke und Bereiche, in denen sich Personen berechtigt aufhalten, während die Anlage scharf ist, dürfen nicht im Erkennungsbereich liegen.
Je Kamera wird ein Erkennungsbereich definiert. Nur Personen in diesem Bereich lösen einen Alarm aus; der übrige Bildausschnitt wird ignoriert.
4.2 Kamerapositionen
4.3 Netzwerkanforderungen
Kameras, Bediengerät und Zentrale müssen im selben Netzsegment liegen oder erreichbar geroutet sein. Eine Trennung der Kameras in ein eigenes Netzsegment ist möglich und empfohlen.
4.4 Stromversorgung
Zentrale, Kameras und Bediengerät werden über PoE versorgt. Der Switch benötigt einen 230-V-Anschluss. Für Multistandort-Installationen und die Pro-Zentrale ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung enthalten beziehungsweise vorzusehen.
4.5 Alarmierungswege
Klären Sie vor der Inbetriebnahme, welche Alarmschnittstellen genutzt werden und wer im Alarmfall benachrichtigt wird. Für DIVERA 24/7, Alamos und GroupAlarm benötigen wir die Zugangsdaten beziehungsweise Schlüssel Ihres Kontos; für E-Mail den Postausgangsserver oder die Freigabe unseres Versandservers.
5. Montage und Verkabelung
5.1 Zentrale
Die Standard-Zentrale wird an der Wand in einem trockenen Innenraum montiert, vorzugsweise im Technik- oder Netzwerkraum. Sie wird über ein Netzwerkkabel mit dem Switch verbunden und darüber versorgt. Die Pro-Zentrale wird im 19-Zoll-Rack eingebaut.
5.2 Switch
Der Switch wird nahe der Zentrale montiert und an das Standortnetz angeschlossen (Uplink). Die Kameraports werden fest zugewiesen und beschriftet. Beispiel einer Portbelegung:
Wichtig: Die Portbelegung ist Bestandteil der Anlagenkonfiguration. Kameras dürfen nach der Inbetriebnahme nicht umgesteckt werden. Die Anlage erkennt Abweichungen und meldet sie als Störung.
5.3 Kameras
Die Kameras sind für den Außenbereich geeignet. Achten Sie auf tropfwassergeschützte Kabelführung und ziehen Sie die Sockelverschraubung erst nach der Feinjustage fest.
5.4 Bediengerät
Das Bediengerät wird im Eingangsbereich montiert, so dass es beim Betreten und Verlassen des Gebäudes erreichbar ist. Es wird über ein Netzwerkkabel am Switch angeschlossen und darüber versorgt. Die Aufbauvariante wird an der Wand oder auf einem Tischständer montiert, die Einbauvariante in ein Wandpanel oder einen Schaltschrank.
5.5 Sirene
Die Sirene wird an einer von außen sichtbaren, schwer erreichbaren Stelle montiert, beispielsweise an der Fassade unter dem Dachüberstand. Bei Solarbetrieb ist eine Ausrichtung mit Tageslicht erforderlich. Die Funkanbindung an die Zentrale wird bei der Inbetriebnahme eingemessen.
5.6 Schaltkontakt
Der Schaltkontakt wird in der Nähe des anzusteuernden Geräts montiert und über PoE versorgt. Der potenzialfreie Kontakt wird gemäß den Vorgaben des jeweiligen Türöffners, Motorschlosses oder Tores angeschlossen. Der elektrische Anschluss erfolgt durch eine Elektrofachkraft.
6. Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme erfolgt durch die Dexa Solutions GmbH oder in ihrer Anleitung. Die folgenden Schritte beschreiben den vollständigen Ablauf, damit Sie den Aufbau nachvollziehen und einzelne Schritte, beispielsweise das Anlegen von Benutzern, selbst durchführen können.
6.1 Ablauf im Überblick
6.2 Lizenz und Anlagen-Verbindung
Das Einbruchwarnsystem ist ein lizenzpflichtiges Modul. Die Lizenz ist an die Hardware der Zentrale gebunden und legt die maximale Kameraanzahl fest. Ohne gültige Lizenz startet der EWS-Dienst nicht.
Den Lizenzstatus sehen Sie unter Konfiguration → Einbruchwarnsystem → Allgemein: Lizenztyp, maximale Kameraanzahl und Status GÜLTIG. Dort wird auch die Anlagen-Verbindung angezeigt; CONTROLLER VERBUNDEN bestätigt, dass der EWS-Dienst läuft und mit der Zentrale kommuniziert.

Die Lizenzdatei wird bei der Inbetriebnahme durch die Dexa Solutions GmbH eingespielt. Bei einem Tausch der Zentrale ist eine neue Lizenz erforderlich.
6.3 Switch einrichten
Der Switch wird über einen Einrichtungsassistenten eingebunden:
Die Zentrale prüft die Verbindung zum Switch fortlaufend. Bei Ausfall wird eine Störung gemeldet; ein Scharfschalten ist dann nicht möglich, da die Kameras nicht eingeschaltet werden könnten.
6.4 Kameras einbinden
Kameras werden unter Konfiguration → Einbruchwarnsystem → Geräte verwaltet.

Neue Kamera hinzufügen:
Die Kamera erscheint anschließend in der Liste mit Name, IP-Adresse, Switch-Port, Standort, Modell und Seriennummer. Die Spalte Konfiguriert zeigt, dass die Einrichtung vollständig ist.
Funktionen je Kamera:
Hinweis: Kameras sollten ausschließlich in Abstimmung mit der Dexa Solutions GmbH hinzugefügt, getauscht oder entfernt werden. Bei einem Tausch wird die Portbindung geprüft, die Konfiguration neu angewendet und der Erkennungsbereich neu eingemessen.
6.5 Erkennungsbereiche und Szenenprofile
Nach der Einbindung wird je Kamera der Erkennungsbereich festgelegt. Dazu wird die Anlage in den Wartungsmodus versetzt, das Live-Bild geöffnet und der Bereich im Bild eingezeichnet, in dem Personen einen Alarm auslösen sollen. Zusätzlich können Linien definiert werden, deren Überschreiten einen Alarm auslöst, beispielsweise entlang einer Grundstücksgrenze oder eines Tores.
Je Kamera wird ein Szenenprofil gewählt, das zur Umgebung passt:
Jedes Profil enthält Einstellungen für Tag, Dämmerung und Nacht (Belichtung, Gegenlichtkompensation, Infrarot-Beleuchtung). Die Umschaltung erfolgt automatisch nach Sonnenstand, siehe Kapitel 11.5.
Abschließend wird die Erkennung geprüft: Eine Person durchquert im Wartungsmodus den Erkennungsbereich, die Zentrale zeigt das Ereignis an. Personen außerhalb des Bereichs dürfen kein Ereignis erzeugen.
6.6 Bediengerät einrichten
Das Bediengerät wird per PoE am Switch angeschlossen und bezieht seine Adresse automatisch. Es startet im Kiosk-Modus direkt mit der Oberfläche der Anlage. Bei der Inbetriebnahme werden hinterlegt:
Prüfung: Ein Testscan mit einem NFC-Token wird in der Oberfläche erkannt; beim Scharfschalten leuchtet die LED-Leiste rot, beim Unscharfschalten grün.
6.7 Abnahme
Die Inbetriebnahme endet mit einer dokumentierten Abnahme:
Sie erhalten die Projektdokumentation im Anschluss per E-Mail.
7. Anmelden und Benutzerrollen
7.1 Anmelden am Bediengerät
Das Bediengerät zeigt im Ruhezustand die Ansicht Anlagenzustand. Sie sehen den aktuellen Zustand der Anlage und den Ziffernblock. Von hier aus schalten Sie die Anlage scharf oder unscharf.

Für alle weiteren Funktionen – Live-Ansicht, Aufnahmen, Alarmspeicher, Konfiguration – melden Sie sich über den Reiter LOGIN an.

Anmeldung per PIN: Tippen Sie Ihre vierstellige persönliche PIN auf dem Ziffernblock ein. Nach der vierten Ziffer werden Sie automatisch angemeldet.
Anmeldung per NFC: Halten Sie Ihren NFC-Token an den Leser des Bediengeräts. Bei gültigem Token werden Sie sofort angemeldet.
Nach erfolgreicher Anmeldung öffnet sich die Ansicht Status. Aus Sicherheitsgründen werden Sie nachNach fünf Minuten ohne Eingabe werden Sie automatisch abgemeldet; die verbleibende Zeit wird in der Kopfzeile angezeigt. Über Ausloggen in der Navigation melden Sie sich sofort ab.
Hinweis: Nach drei falschen PIN-Eingaben wird der Benutzer für fünf Minuten gesperrt. Warten Sie die Sperrzeit ab, bevor Sie es erneut versuchen.
4.17.2 Anmelden von einem anderen Gerät
Die Oberfläche erreichen Sie auch von einem PC, Tablet oder Smartphone im Standortnetz über die Adresse der Zentrale. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls per PIN. Für den Zugriff von außerhalb des Standortnetzes sprechen Sie uns an; er wird über eine gesicherte Verbindung eingerichtet.
7.3 Benutzerrollen
| Rolle | Berechtigung |
|---|---|
| Benutzer | Anlage scharf- und unscharfschalten, Voralarm unterdrücken, Alarme quittieren, Live-Ansicht und Aufnahmen einsehen |
| Verwalter | zusätzlich: Alarmverhalten, Schnittstellen, |
| Administrator | Vollzugriff einschließlich Kamera-, Switch- und Systemkonfiguration |
Jeder Benutzer hat eine eigene vierstellige PIN und kann bis zu fünf NFC-Token zugewiesen bekommen. Rollen und ihre Rechte können unter Konfiguration → Sicherheit → Rollenverwaltung angepasst werden.
5.8. Scharf- und Unscharfschalten
8.1 Scharfschalten
- Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen mehr im überwachten Bereich aufhalten.
- Melden Sie sich am Bediengerät per PIN oder NFC an.
- Tippen Sie auf Anlage scharfschalten und bestätigen Sie den Dialog.
- Die Verzögerung startet. Ein Banner zeigt die verbleibende Zeit an (Standard 180 Sekunden). Verlassen Sie in dieser Zeit das Gebäude. Über Abbrechen
könnenstoppen Sie den Vorgangjederzeit stoppen.jederzeit. - Nach Ablauf der Verzögerung ist die Anlage scharf. Die Kameras werden mit Strom versorgt, starten und beginnen mit der Überwachung.
Hinweis: Nach Ablauf der Verzögerung benötigen die Kameras etwa 30 bis 60 Sekunden, bis sie vollständig betriebsbereit sind. Erst dann werden Personen erkannt.
Ist ein Schaltkontakt zur Türsteuerung eingerichtet, wird die Tür beim Scharfschalten verriegelt.
6.
8.2 Unscharfschalten
Die Anlage kann auf drei Wegen unscharf geschaltet werden:
| Methode | Vorgehen |
|---|---|
| NFC-Token | Token an den Leser halten und den Dialog mit Unscharf bestätigen |
| PIN | Persönliche PIN auf dem Ziffernblock der Ansicht Anlagenzustand eingeben |
| PIN + Anlagen-PIN | Wenn vom Verwalter aktiviert: nach der persönlichen PIN zusätzlich die Anlagen-PIN eingeben |
Beim Unscharfschalten werden die Kameras sofort stromlos geschaltet. Ist ein Schaltkontakt eingerichtet, wird die Tür freigegeben.
Die zusätzliche Anlagen-PIN ist eine optionale zweite Sicherheitsstufe, beispielsweise wenn viele Personen Zugang zum Bediengerät haben.
8.3 Scharfschaltung schlägt fehl
Kann eine Kamera nach dem Einschalten nicht erreicht werden, bricht die Scharfschaltung ab und die Anlage meldet die betroffene Kamera. Prüfen Sie in der Ansicht Einbruchschutz, welche Kamera fehlt, und kontrollieren Sie Netzwerkkabel und Switch-Port. Lässt sich die Störung nicht beheben, eröffnen Sie ein Serviceticket. Ein Scharfschalten mit fehlender Kamera ist nicht vorgesehen, damit keine unbemerkte Überwachungslücke entsteht.
7.9. WasVerhalten passiertim bei einem AlarmAlarmfall
7.9.1 Ablauf der Alarmkette
1 ERKENNUNG Kamera erkennt Person im überwachten BereichErkennungsbereich
↓
2 VORALARM Zeitfenster (Standard 30 Sekunden), in dem ein berechtigter
Benutzer den Alarm per PIN unterdrücken kann
↓
3 ALARM Beweisbild wird gespeichert
Sirene und Strahler (außer bei stillem Alarm)
Vollbildanzeige auf allen Bediengeräten
ErkennenMehrfacherkennung mehreredurch weitere Kameras dieselbe Person, wird dies zusammengefasst
↓
4 BENACHRICHTIGUNG Alle aktiven Alarmschnittstellen werden gleichzeitig
angesprochen, mit Beweisbild oder Link zum Beweisbild
↓
5 QUITTIERUNG Bestätigung am Bediengerät oder über eine SchnittstelleSchnittstelle;
wird an alle unterstützenden Schnittstellen weitergegeben
7.9.2 Voralarm
Im Voralarm piept das Bediengerät und die betroffeneauslösende Kamera wird rot dargestellt. Wenn Sie den Alarm selbst ausgelöst haben – beispielsweise weil Sie bei scharfer Anlage durch den Erfassungsbereich gegangen sind – geben Sie im Voralarm-Dialog Ihre PIN ein. Der Alarm wird dann unterdrückt und keine Schnittstelle benachrichtigt. Der Vorgang wird protokolliert.
Die Voralarmdauer ist unter Konfiguration → Alarmverhalten einstellbar (0 bis 300 Sekunden). Ein Wert von 0 löst sofort den Alarm aus.
7.9.3 Alarm
Nach Ablauf des Voralarms wechselt die Oberfläche auf allen Bediengeräten in die Vollbild-Alarmanzeige. Sie zeigt die auslösende Kamera, den Zeitpunkt und das Beweisbild. Andere Ansichten sind während des Alarms gesperrt.
Sofern für die Kamera kein stiller Alarm eingestellt ist, werden Sirene und Weißlicht-Strahler aktiviert. Der Alarm bleibt mindestens 10 Sekunden aktiv.
Erkennen mehrere Kameras innerhalb von 30 Sekunden eine Person, fasst die Zentrale die Ereignisse zu einem Alarm zusammen. Die Schnittstellen erhalten eine Meldung mit allen beteiligten Kameras statt mehrerer Einzelmeldungen.
7.9.4 Beweisbild
Zu jedem Alarm wird ein Beweisbild gespeichert. Die Alarmschnittstellen erhalten – je nach Schnittstelle – das Bild als Anhang oder einen Kurzlink, über den Empfänger das Bild ohne Anmeldung ansehen können. Der Link ist 15 Minuten gültig und wird danach automatisch ungültig;ungültig. dasDas Bild selbst wird nach der konfigurierten Aufbewahrungsfrist gelöscht.
7.9.5 Quittieren und Sirene stoppen
- Sirene stoppen beendet ausschließlich die akustische Signalisierung. Der Alarm bleibt bestehen, bis er quittiert wird.
- Quittieren beendet den Alarm. Die Quittierung wird an alle Schnittstellen weitergeleitet, die dies unterstützen (DIVERA 24/7, GroupAlarm).
QuittierenNach könnendem SieAlarm amfolgt Bediengeräteine Nachlaufzeit von 15 Sekunden, in der Alarmanzeigedie Quittierung möglich ist; danach kehrt die Anlage in den scharfen Zustand zurück. Nicht quittierte Alarme bleiben im Alarmspeicher als offen markiert.
9.6 Verhalten der Empfänger
Empfänger einer Alarmmeldung sollten:
8.10. Die Weboberfläche im Betrieb
Nach der Anmeldung steht Ihnen die vollständige Oberfläche der Zentrale zur Verfügung. Die linke Navigation führt zu allen Bereichen; die für das Einbruchwarnsystem relevanten sind Einbruchschutz, Live-Kameras, Aufnahmen, Alarmspeicher und Konfiguration. Bei kombiniertem Betrieb finden Sie daneben die Bereiche des Brandwarnsystems.Brandwarnsystems (Fahrzeuge, Hallen & Räume, Peripherie, Störmeldungen).
8.10.1 Status
Die Ansicht Status zeigt den Anlagenzustand, den Alarmstatus und die Anlagen-ID. Über die Anlagen-ID könneneröffnen Sie ein Serviceticket eröffnen;Serviceticket; sie wird beim Kontakt mit dem Service benötigt.

8.10.2 Einbruchschutz
Die Ansicht Einbruchschutz ist die Übersicht des Einbruchwarnsystems. Sie zeigt:Einbruchwarnsystems:
- Einbruchwarnanlage – aktueller Zustand und Schaltfläche zum Scharf- beziehungsweise Unscharfschalten
- Kameras – alle eingerichteten Kameras mit Name, Adresse und Erreichbarkeit; die Anzahl in Klammern zeigt, wie viele Kameras derzeit online sind
- Systeminformation – Switch, Leistungsaufnahme der Kameras, verfügbare PoE-Leistung, Anzahl aktiver Schnittstellen, Zeitpunkt des letzten Alarms und Lizenzstatus

Prüfen Sie hier bei jedem Scharfschalten, ob alle Kameras online sind. Eine Kamera, die im scharfen Zustand dauerhaft als nicht erreichbar angezeigt wird, ist eine Störung.
8.10.3 Live-Kameras
Die Ansicht Live-Kameras zeigt die Kamerabilder in Echtzeit. Über 1x1 sehen Sie eine Kamera groß, über 2x2 bis zu vier Kameras gleichzeitig. Bei mehr als vier Kameras blättern Sie mit den Pfeiltasten. Das Symbol an jeder Kachel öffnet die Kamera im Vollbild.

Hinweis: Live-Bilder sind nur verfügbar, wenn die Anlage scharf ist oder sich im Wartungsmodus befindet. Im unscharfen Zustand sind die Kameras stromlos und liefern kein Bild.
8.10.4 Aufnahmen
Die Ansicht Aufnahmen listet alle gespeicherten Bilder und Aufzeichnungen. Filtern Sie nach Datum, Kamera und Typ:
Ein Klick auf ein Vorschaubild öffnet die Vollansicht.

Die Aufbewahrungsfrist ist einstellbar (1 bis 180 Tage, Standard 30 Tage).; Ältereältere Aufnahmen werden automatisch gelöscht.

8.10.5 Alarmspeicher
Der Alarmspeicher zeigt alle Alarme mit Zeitpunkt, auslösender Kamera, Beweisbild und Quittierungsstatus – getrennt nach Alarme von heute und Ältere Alarme. Noch nicht quittierte Alarme stehen oben. Bei kombiniertem Betrieb erscheinen hier auch die Alarme des Brandwarnsystems.

9.11. Konfiguration (Verwalter)
Die Konfiguration des Einbruchwarnsystems erreichen Sie über Konfiguration →in Einbruchwarnsystem.der Navigation. Die Einstellungen des Einbruchwarnsystems liegen unter EINBRUCHWARNSYSTEM und sind in Reiter gegliedert: Allgemein, Alarmverhalten, Geräte, Schnittstellen, Scheduler und Sicherheit. Die weiteren Bereiche ZUORDNUNGEN, E-MAIL, SICHERHEIT und EXTERNER ZUGRIFF gelten anlagenweit.
Änderungen erfordern die Rolle Verwalter oder Administrator. Jede Änderung wird im Audit-Log mit Benutzer und Zeitpunkt protokolliert.
9.11.1 AlarmverhaltenAllgemein
Hier legen Sie fest, wie die Anlage auf eine Erkennung reagiert:
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Anlagen-Verbindung |
11.2 Alarmverhalten

Wartungsmodus: Schaltet die Stromversorgung und die Streams aller Kameras ein, ohne dass Ereignisse verarbeitet werden. Damit lassen sich Kameras ausrichten, Erkennungsbereiche einstellen und Konfigurationen prüfen, ohne Alarme auszulösen. Während des Wartungsmodus ist das Scharfschalten gesperrt. Ein Wächter beendet den Modus automatisch nach Ablauf einer Frist, damit die Anlage nicht versehentlich ungeschützt bleibt.
9.211.3 Geräte
Der Reiter Geräte listet alle Kameras mit Name, IP-Adresse, MAC-Adresse, Switch-Port, Standort, ID, Modell und Seriennummer. JeDie Funktionen je Kamera stehensind in Kapitel 6.4 beschrieben.
Zusätzlich wird hier die FunktionenVerbindung CONFIGzum Bediengerät hinterlegt (KonfigurationDisplay prüfen)/ SICP-Verbindung), LIVE (Bild anzeigen), POE (Stromversorgung schalten) und ONE-CLICK CONFIG (Kamera vollständig automatisch einrichten) zur Verfügung.

Neue Kameras werden über + KAMERA HINZUFÜGEN eingebunden. Die Anlage sucht selbstständig im Netzwerk, richtetdamit die gefundene Kamera ein und bindet sie anLED-Leiste den Switch-Port.Anlagenzustand Kamerasanzeigen sollten ausschließlich in Abstimmung mit der Dexa Solutions GmbH hinzugefügt oder entfernt werden, da die Erkennungsbereiche bei der Inbetriebnahme eingemessen werden.kann.
9.311.4 Schnittstellen
Der Reiter Schnittstellen zeigt alle verfügbaren Alarmschnittstellen mit Status und Funktionsumfang. Die Einrichtung ist in Kapitel 12 beschrieben.
11.5 Scheduler: Adaptive Bildsteuerung

Die Kameras arbeiten mit drei Lichtzonen – Tag, Dämmerung und Nacht – und wechseln die Bildeinstellungen automatisch. Der Reiter zeigt die aktuelle Lichtzone, den berechneten Sonnenauf- und -untergang für den Standort und den nächsten Wechsel.
Stimmen die berechneten Zeiten nicht, prüfen Sie die Standortkoordinaten der Anlage unter Anlagendaten.
11.6 Sicherheit: Benutzer und Rollen

Benutzer anlegen:
Benutzer bearbeiten oder deaktivieren: Über BEARBEITEN ändern Sie Bezeichnung, Rolle, PIN und Status. AktiveDeaktivierte Benutzer können sich nicht anmelden und die Anlage nicht schalten; ihre Einträge im Audit-Log bleiben erhalten. Über LÖSCHEN entfernen Sie den Benutzer vollständig.
NFC-Token einlernen:
Verlorene Token entfernen Sie umgehend aus der Zuordnung. Ein entfernter Token wird beim nächsten Scan abgewiesen.
Rollenverwaltung: Unter Rollenverwaltung sehen Sie die Rollen mit der Anzahl ihrer Rechte und können Rechte je Rolle anpassen, beispielsweise ob Benutzer Aufnahmen einsehen dürfen. Die Standardrollen sollten nur in Abstimmung mit uns verändert werden.
11.7 E-Mail: Serviceberichte und Warnhinweise

Unter E-MAIL hinterlegen Sie Empfänger für die automatischen Berichte der Anlage:
Über + fügen Sie Adressen hinzu. Tragen Sie mindestens eine Adresse ein, die regelmäßig gelesen wird.
11.8 Externer Zugriff
Unter EXTERNER ZUGRIFF werden Verbindungen für die Fernwartung und den Zugriff von außerhalb des Standortnetzes verwaltet. Änderungen hier erfolgen ausschließlich durch die Dexa Solutions GmbH.
12. Schnittstellen einrichten
Alle aktiven Schnittstellen werden bei jedem Alarm gleichzeitig benachrichtigt;benachrichtigt. eineEine fehlgeschlagene Zustellung blockiert die übrigen nichtnicht; sie wird nach 10, 30 und wird60 automatischSekunden wiederholt.sowie nach 5 Minuten wiederholt, bevor sie aufgegeben wird.

| Schnittstelle | Beweisbild | Quittierung aus der App |
|---|---|---|
| DIVERA 24/7 v2 | als Anhang | ja |
| Alamos FE2 / aPager Pro | als Link im Alarmtext | nein |
| GroupAlarm | als Anhang | ja |
| E-Mail (SMTP) | als Anhang | nein |
Weitere SystemeLeitstellen- und Alarmierungssysteme lassen sich über die dexa-Plattform anbinden. Sprechen Sie uns an.
9.412.1 Sicherheit:DIVERA Benutzer24/7
Quittierungen aus DIVERA werden an die Anlage zurückgemeldet und beenden den Alarm.
12.2 Alamos FE2 / aPager Pro
Das Beweisbild wird als Link im Alarmtext übertragen. Empfänger öffnen den Link auf dem Smartphone.
12.3 GroupAlarm
Quittierungen aus GroupAlarm werden an die Anlage zurückgemeldet.
12.4 E-Mail
Das Beweisbild wird als Anhang übertragen. Eine Quittierung per E-Mail ist nicht möglich.
12.5 Test-Alarm
UnterJede Schnittstelle bietet einen KonfigurationTest-Alarm. →Er Sicherheitversendet verwalteneine als Test gekennzeichnete Meldung mit einem Beispielbild an die konfigurierten Empfänger, ohne Sirene und Strahler auszulösen. Führen Sie nach jeder Änderung an einer Schnittstelle einen Test-Alarm durch und informieren Sie die BenutzerEmpfänger der Anlage. Jeder Benutzer hat eine Bezeichnung, eine Rolle, einen Status und eine vierstellige PIN. Bis zu fünf NFC-Token können je Benutzer eingelernt werden.
NFC-Token einlernen:
Deaktivieren Sie Benutzer, die die Anlage nicht mehr bedienen sollen, oder löschen Sie sie. Verlorene NFC-Token entfernen Sie umgehend aus der Zuordnung.vorab.
10.13. Türsteuerung und Schließanlagen
Das Einbruchwarnsystem kann beim Scharf- und Unscharfschalten eine Tür, ein Tor oder eine Schließanlage ansteuern. Beim Unscharfschalten wird die Tür freigegeben, beim Scharfschalten verriegelt – ein Vorgang am Bediengerät, kein Medienbruch.
13.1 Potenzialfreier Schaltkontakt (universell)
Der SFH Schaltkontakt (DXO-SFH-SC-1-01 einfach, DXO-SFH-SC-4-01 vierfach) schaltet beim Scharf- und Unscharfschalten einen potenzialfreien Kontakt. Damit lässt sich praktisch jede elektrische Türöffnung, jedes Motorschloss, jedes Tor und jedes Relais ansteuern – herstellerunabhängig. Der Schaltkontakt wird bei der Inbetriebnahme der Anlage zugeordnet; die Schaltlogik (Impuls oder Dauerkontakt) wird an das angesteuerte Gerät angepasst.
Über weitere Kontakte des vierfachen Schaltkontakts lassen sich zusätzlich Außenbeleuchtung oder Rolltore bei Alarm ansteuern (siehe Lichtzone in Kapitel 11.1).
13.2 Integrierte Schließsysteme
Neben dem Schaltkontakt bestehen Integrationen für gängige Zutrittssysteme:
Die Einrichtung erfolgt bei der Inbetriebnahme in Abstimmung mit dem Betreuer Ihrer Schließanlage.
13.3 NFC-Token als Schlüssel
Die NFC-Token der Anlage sind herstellerunabhängige Token. Sie dienen der Anmeldung und dem Schalten der Anlage; über die Türsteuerung wirken sie zugleich als Schlüssel. Verlorene Token werden in der Benutzerverwaltung entfernt und sind damit sofort ungültig – ohne Zylindertausch.
14. Datenschutz
Das Einbruchwarnsystem verarbeitet personenbezogene Daten in Form von Bildaufnahmen. Die Anlage ist so ausgelegt, dass diese Verarbeitung auf das Notwendige beschränkt bleibt:
- Kameras nur bei scharfer Anlage aktiv – im unscharfen Zustand physisch stromlos, keine Aufzeichnung möglich
- Erkennungsbereiche – nur der definierte Bereich löst aus; öffentlicher Raum wird ausgespart
14.1 Pflichten des Betreibers
Als Betreiber sind Sie verantwortlichVerantwortlicher fürim dieSinne der DSGVO. Dazu gehören:
Die Dexa Solutions GmbH stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO sowie eine Erklärung zur Datenschutzkonformität bereit; beide finden Sie im Buch „Datenschutz". Für die Fernwartung wird der Zugriff auf Bilddaten im Vertrag geregelt.
14.2 Auskunft und Löschung
Betroffene können Auskunft über gespeicherte Aufnahmen verlangen. Über die Ansicht Aufnahmen lassen sich Aufnahmen nach Datum und Kamera filtern und einzeln löschen. Das Audit-Log dokumentiert Zugriffe und Löschungen.
11.15. Wartung
Die Anlage ist im laufenden Betrieb wartungsfrei. Kameras, Switch und Zentrale überwachen sich gegenseitig; Störungen werden in der OberflächeOberfläche, in den wöchentlichen Warnhinweisen und über die konfigurierten Schnittstellen gemeldet.
Wir empfehlen:
- Monatlich: Sichtkontrolle der Kameras auf Verschmutzung, Spinnweben und Ausrichtung. Objektive bei Bedarf mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen. Kontrolle des monatlichen Serviceberichts.
- Bei jedem Scharfschalten:
Beobachten Sie,Beobachten, ob alle Kameras in der Ansicht Einbruchschutz als erreichbar angezeigt werden.
Ein optionaler Wartungsvertrag umfasst die Fernüberwachung der Anlage rund um die UhrUhr, die Prüfung der Serviceberichte durch uns und eine jährliche Prüfung vor Ort.
Wartungsmodus: Für Arbeiten an Kameras oder Netzwerk versetzen Sie die Anlage in den Wartungsmodus (Konfiguration → Alarmverhalten). Die Kameras sind dann eingeschaltet, lösen aber keinen Alarm aus. Beenden Sie den Wartungsmodus nach Abschluss der Arbeiten.
15.1 Kameratausch
Ein Kameratausch erfolgt durch uns oder nach unserer Anleitung: neue Kamera am selben Switch-Port anschließen, unter Geräte die alte Kamera löschen, die neue Kamera hinzufügen und per ONE-CLICK CONFIG einrichten, anschließend Erkennungsbereich und Ausrichtung im Wartungsmodus prüfen.
15.2 Softwareaktualisierung
Aktualisierungen der Zentrale werden durch die Dexa Solutions GmbH im Rahmen der Fernwartung eingespielt und vorab angekündigt. Während der Aktualisierung ist die Anlage kurzzeitig nicht scharfschaltbar.
12.16. Fehleranalyse
| Beobachtung | Mögliche Ursache | Maßnahme |
|---|---|---|
| Anlage lässt sich nicht scharfschalten | Wartungsmodus aktiv | Wartungsmodus unter Konfiguration → Alarmverhalten beenden |
| Anlage lässt sich nicht scharfschalten | Kamera nicht erreichbar | Ansicht Einbruchschutz prüfen; Netzwerkkabel und Switch-Port kontrollieren; Kamera über POE neu starten |
Lässt sich eine Störung nicht beheben, eröffnen Sie ein Serviceticket über die Anlagen-ID in der Ansicht Status oder wenden Sie sich an unseren Service.
13.17. Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Erkennung | KI-Personenerkennung in der |
| Kamera | 8 Megapixel, Infrarot-Nachtsicht, Weißlicht-Strahler |
| Maximale Kameras | 16 je |
| Stromversorgung Kameras | PoE nach IEEE 802.3af/at, im unscharfen Zustand abgeschaltet |
| Verschlüsselt, Reaktionszeit unter 100 Millisekunden |
14.18. Kontakt
Ein Serviceticket eröffnen Sie am schnellsten über die Anlagen-ID in der Ansicht Status Ihrer Anlage.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Stand: 2026-09