Direkt zum Hauptinhalt

Einstellungen und Benutzerverwaltung

Einstellungen und Benutzerverwaltung

Einstellungen und Benutzerverwaltung

Diese Seite behandelt zwei Bereiche: die Seite Einstellungen unter dem Menüpunkt Konfiguration, und die Benutzerverwaltung im Menü Konto oben rechts.

Was den Weg eines Alarms bestimmt, steht nicht hier, sondern auf der Seite Konfiguration. Auch die Zugangsdaten der einzelnen Anbindungen und ihre Eingangsadressen liegen dort, jeweils im Fenster der Anbindung.

Die Seite Einstellungen

Die Seite besteht aus vier Abschnitten.

Pager-Einstellungen

Dieser Abschnitt trägt einen Hinweis und zwei Knöpfe: „Alle Pager und RICs müssen manuell angelegt werden. Unbekannte Pager werden serverseitig abgewiesen." Der Knopf Pager verwalten führt auf Betrieb → Pager.

Daneben steht Pager- und Alarmzeiten verwalten. Der Knopf öffnet den Dialog mit zwei Werten, die für alle Geräte und Alarme Ihres Mandanten gelten:

Feld Bedeutung Bereich
Pager-Offline-Schwelle nach welcher Zeit ohne Lebenszeichen ein Gerät als offline gilt 1 Minute bis 24 Stunden
Versuchsdauer pro Alarm wie lange die Plattform einen Alarm an ein Gerät versucht, bevor er als fehlgeschlagen gilt 1 Minute bis 24 Stunden

Die Versuche laufen im Minutentakt. Die eingetragene Minutenzahl ist damit zugleich die Zahl der Versuche; der Dialog zeigt das direkt neben dem Feld an. Speichern übernimmt beide Werte zusammen und meldet danach, was gilt, etwa „Zeiten gespeichert (Offline-Schwelle 20 Min, Versuchsdauer 60 Min)".

Zwei Dinge sind dabei wichtig:

  • Der Dialog schreibt Mandanten-Werte, keine plattformweiten. Was Sie hier setzen, gilt für Ihren Mandanten und übersteuert die Vorgabe des Betreibers. Setzen Sie nichts, greift dessen Vorgabe, und wenn auch die fehlt, der Rückfallwert von 20 Minuten. Die Vorgabe für alle Mandanten setzt ausschließlich der Betreiber.
  • Nur ein Administrator sieht den Knopf. Ein Konto der Rolle „Lesen und Alarmieren" bekommt ihn nicht angezeigt, weil die beiden Zeiten auf alle Pager und Alarme des Mandanten wirken.

Die Offline-Schwelle muss länger sein als der Melde-Takt Ihrer Geräte. Ein Pager, der sich alle zehn Minuten meldet, gilt bei einer Schwelle von sechs Minuten die meiste Zeit fälschlich als offline.

Alarm-Einstellungen

Zwei Knöpfe.

Alarmdienste verwalten enthält keine Einstellungen mehr, sondern den Hinweis, wo sie hingewandert sind: „DIVERA 24/7 wird jetzt unter Anbindungen verwaltet." Zugangsdaten, Weiterleitungs-Schalter und Prüfung finden Sie im Fenster der DIVERA-Anbindung auf der Seite Konfiguration. Der Zugangsschlüssel liegt dort verschlüsselt.

Schnellvorlagen verwalten pflegt die Textbausteine, die Ihnen unter Alarmieren zur Auswahl stehen. Je Vorlage gibt es drei Felder: Bezeichnung, Titel und Text. Voreingestellt sind Probealarm, Testeinsatz und Wartung. Speichern übernimmt, Abbrechen verwirft.

Benachrichtigungen

An die hier eingetragenen Adressen meldet sich die Plattform, wenn ein Alarmweg nicht mehr funktioniert.

  • Empfänger — eine oder mehrere E-Mail-Adressen, mit Komma getrennt. Eingetragene Adressen erscheinen darunter als einzeln entfernbare Einträge. Ist die Liste leer, warnt die Seite: „Ohne Empfänger können wir dich bei Störungen nicht erreichen."
  • Bei anhaltenden Zustellfehlern benachrichtigen — ein Ankreuzfeld. Es geht eine Mail hinaus, sobald eine Anbindung innerhalb von zehn Minuten fünf Zustellungen nicht ausliefern konnte; danach ist eine Stunde Ruhe. Die Notbremse, die eine Anbindung von sich aus pausiert, meldet sich unabhängig davon immer.
  • Antwortadresse (Reply-To) — freiwillig. Wird als Antwortadresse gesetzt, wenn Mails über eine Anbindung des Betreibers hinausgehen. Leer bedeutet keine Antwortadresse.

Benachrichtigungen speichern übernimmt alle drei Angaben.

Mandant und Plattform

Nur zum Nachschlagen, nichts davon ist hier änderbar.

Angabe Bedeutung
Mandantennummer Ihre fünfstellige Nummer
Anzeigename der Name Ihres Mandanten
Ansprechpartner, E-Mail die beim Betreiber hinterlegte Kontaktangabe
System Version Stand der Plattform
Betriebszeit wie lange der Dienst für die Geräte-Verbindungen ununterbrochen läuft
Pager-Konfiguration TCP (Host : Port) die Adresse, auf die ein Funkmeldeempfänger einzustellen ist, mit Knopf zum Kopieren

Stimmen Anzeigename oder Ansprechpartner nicht, meldet das der Betreiber nach.

Passwort ändern

Menü Konto oben rechts, Eintrag Passwort ändern. Sie tragen Aktuelles Passwort, Neues Passwort und Passwort bestätigen ein. Ohne das richtige aktuelle Passwort wird nichts geändert.

Das neue Passwort muss erfüllen:

  • mindestens 12 Zeichen,
  • mindestens ein Großbuchstabe,
  • mindestens zwei Kleinbuchstaben,
  • mindestens eine Ziffer,
  • mindestens ein Sonderzeichen aus @ $ ! % * ? & #.

Dieselben Regeln gelten für jedes Passwort, das Sie in der Benutzerverwaltung vergeben.

Benutzerverwaltung

Menü Konto oben rechts, Eintrag Benutzerverwaltung. Die Tabelle listet die Konten Ihres Mandanten mit E-Mail, Rolle, Status, Fehlversuche und Erstellt. Je Zeile stehen die Knöpfe Bearbeiten, Passwort und Löschen, bei einem gesperrten Konto zusätzlich Sperre aufheben. Beim eigenen Konto fehlt Löschen — Sie können sich nicht selbst entfernen.

Ein Konto anlegen

Benutzer anlegen öffnet den Dialog Neuen Benutzer anlegen:

  1. E-Mail-Adresse — Pflichtfeld, dient zugleich als Anmeldename.
  2. Passwort und Passwort bestätigen — Pflichtfelder, nach den Regeln oben. Ein Augensymbol zeigt die Eingabe im Klartext; stimmen die beiden Eingaben nicht überein, sagt die Maske das sofort.
  3. RolleAdministrator oder Benutzer.

Anlegen schließt ab. Die Plattform schickt an die eingetragene Adresse eine Begrüßungsmail mit den Zugangsdaten. Kommt die Mail nicht an, bleibt das Konto trotzdem angelegt; geben Sie das Passwort dann auf anderem Weg weiter oder setzen Sie es zurück.

Ein Konto bearbeiten

Bearbeiten öffnet Benutzer bearbeiten. Änderbar sind E-Mail-Adresse, Rolle und das Ankreuzfeld Konto aktiv.

Konto aktiv ist der Schalter zum vorübergehenden Sperren, ohne zu löschen. Ein Konto ohne Haken kann sich nicht anmelden, bleibt aber mit seiner ganzen Vorgeschichte erhalten.

Ein Passwort zurücksetzen

Der Knopf Passwort in der Zeile eines Kontos fragt zurück: „Passwort für diesen Benutzer zurücksetzen? Ein neues Passwort wird per E-Mail versendet." Bestätigen Sie, erzeugt die Plattform ein neues Zufallspasswort, setzt es und schickt es an die hinterlegte Adresse. Das alte Passwort gilt ab diesem Moment nicht mehr, und der Zähler der Fehlversuche steht wieder auf null.

Wer sein eigenes Passwort vergessen hat und sich nicht mehr anmelden kann, kommt auch über Passwort vergessen auf der Anmeldeseite weiter.

Fehlversuche und gesperrte Konten

Die Spalte Fehlversuche zählt die missglückten Anmeldeversuche. Nach zehn Fehlversuchen wird das Konto gesperrt: es steht dann in der Spalte Status auf Inaktiv, trägt neben der E-Mail-Adresse das Wort Gesperrt und kann sich nicht mehr anmelden.

Es gibt drei Wege zurück, und alle drei setzen den Zähler mit zurück:

Weg Was er tut
Sperre aufheben — der Knopf steht in der Zeile jedes gesperrten Kontos setzt nur den Zähler der Fehlversuche zurück. Passwort und Status des Kontos bleiben unverändert. Die Rückfrage sagt das ausdrücklich
Bearbeiten und den Haken Konto aktiv wieder setzen schaltet das Konto frei und hebt die Anmeldesperre mit auf. Wer ein Konto freischaltet, meint das ganze Konto
Passwort zurücksetzen vergibt ein neues Passwort und setzt den Zähler ebenfalls auf null

Sperre aufheben ist der schonendste Griff: Wer sich nur vertippt hat, behält sein Passwort. Ein Passwortwechsel ist nur nötig, wenn das alte Passwort tatsächlich in falsche Hände geraten sein könnte.

Eine erfolgreiche Anmeldung setzt den Zähler ebenfalls zurück — was einem bereits gesperrten Konto naturgemäß nicht mehr hilft.

Ein Konto löschen

Löschen entfernt das Konto. Was dieses Konto getan hat, bleibt in den Protokollen nachvollziehbar. Wo Sie nur den Zugang stoppen wollen, ist der Haken Konto aktiv der bessere Weg: er hält die Zuordnung sauber.

Rollen

Es gibt zwei Rollen, und sie liegen fest. Je Mandant lässt sich daran nichts verstellen.

Administrator. Das ist Ihre eigene Rolle, die des Mandanten-Admins. Sie darf alles, was in diesem Handbuch steht: Anbindungen anlegen und prüfen, verdrahten, Empfänger pflegen, Geräte registrieren, Einstellungen ändern, alarmieren und weitere Konten anlegen.

Benutzer. Ein Konto zum Lesen und Alarmieren. Es sieht die Oberfläche einschließlich der Konfigurationsseite, kann dort aber nichts speichern; alarmieren darf es. Nützlich für Personen, die im Einsatzfall auslösen und mitlesen sollen, ohne den Aufbau zu verändern.

Die drei früheren Schalter, mit denen sich die Rechte dieser Rolle je Mandant verbiegen ließen, sind ersatzlos entfallen. Sie hatten der sichtbaren Oberfläche regelmäßig widersprochen: ein Knopf war da, und der Server lehnte den Klick stumm ab.

Alles Mandantenübergreifende macht der Betreiber. Dazu gehören das Freischalten von Bausteinen, die Stammdaten Ihres Mandanten und die Vorgaben, die für alle Mandanten gelten.