Alarme, gesendete Alarme und Logs
Alarme,Eingang, gesendete AlarmeVersand und LogsProtokoll
Diese Seite ist für den Störfall. Die Frage lautet immer gleich: kam mein Alarm an, und wenn nein, wo klemmt es? Die Antwort steht unter Betrieb.
Die dreiMenüpunkte Ansichtenheißen heute AlarmeEingang, Gesendete AlarmeVersand und LogsProtokoll. sindIn Ihreälteren wichtigsten Werkzeuge zur Nachverfolgung des Alarmflusses. Jede Ansicht zeigt einen anderen Blickwinkel auf die gleiche Kette.
Menüpunkt „Alarme"
Die Seite Alarme zeigt alle eingegangenen Alarm-Trigger – sowohl DIVERA-Webhooks als auch Pager-seitige Notruf-Ereignisse (MANDOWN, NOTRUF, TEAROFF).
Tabelle
Für jeden Eintrag sehen Sie:
Filter
ObenUnterlagen finden Sie Filterdafür nach:noch „Alarme", „Gesendete Alarme" und „Logs".
Wo
Die
Eine Meldung im Eingang erzeugt so viele Zeilen im Versand, wie es Empfänger gibt.
Detail-Ansicht
Der Weg einer Meldung: drei Stationen mit Ampel
Klicken Sie einenim AlarmEingang an, öffnet sich die Detail-Seite mit dem vollständigen JSON-Payload (bei DIVERA)einer Meldung auf Details. Rechts steht „Der Weg dieser Meldung" als Kette. Jede Station trägt eine Ampel.
Station 1: Angenommen
Die Meldung ist eingetroffen und einergespeichert. ListeDarunter allerstehen Pager, an die dieser Alarm routed wurde. Pro Pager sehen Sie: Status (sent/failed/retry_pending), Zeitpunkt, RIC, eventuelle Fehlermeldung.
Menüpunkt „Gesendete Alarme"
Während Alarme das „Ein"-Kommen zeigt, ist Gesendete Alarme das „Aus"-Gehen zu den Pagern. Jede einzelne Pager-Nachricht erzeugt genau einen Eintrag hier.
Tabelle
queuedsentfailedretry_pendingcancelledfailedretry_pendingStatus-Bedeutungen
queued
Frisch in der Queue, noch nicht versendet. Normalerweise sehr kurz (unter einer Sekunde).
sent
Erfolgreich an den Pager übergeben. Bei TCP: TCP-Ack vom Pager erhalten. Bei MQTT: Mosquitto hat den Publish bestätigt – der Pager war zu dem Zeitpunkt online.
retry_pending
Die Zustellung ist beim aktuellen Versuch fehlgeschlagen. In next_retry_at steht, wann der nächste Versuch gemacht wird (meist in 1 Minute). retry_count wird hochgezählt.
failed
Nach 60 erfolglosen Versuchen (also etwa 1 Stunde lang) wurde endgültig aufgegeben. last_error enthält den Grund des letzten Fehlschlags.
cancelled
Der Alarm wurde manuell abgebrochen. Kommt selten vor.
Filter und Suche
Sie können filtern nach:Anbindung.
ZeitraumGrün: normal angenommen.PagerGelb:(Seriennummer)
ZusätzlichIst gibtdiese esStation einnicht freiesda, Suchfeld,ist dasdie überMeldung allenie Textfelderangekommen. läuft.Dann liegt der Fehler beim Absender oder an der Adresse, die er benutzt.
WarumStation „sent"2: nicht automatisch „angekommen" bedeutetVerteilt
Eine subtile, aber wichtige Eigenheit: Bei MQTT-Pagern bestätigt der Mosquitto-Broker den Publish, sobald die Nachricht bei ihm liegt. Ob der Pager sie dann tatsächlich empfängt, hängt davon ab, ob er online war. Der Broker hat deshalbgesucht, einewelche ZusatzprüfungVerbindungen eingebaut: Bevor er eine MQTT-Nachricht versendet, prüft er pager.last_seen_mqtt. Istfür diese älterMeldung alszuständig 15sind, Minuten,und wirddaraus derdie VersandZustellungen zurückgestellterzeugt.
retry_pendingBei TCPMeldungstypen ist das einfacher:normal, wenn keine Verbindung sie abonniert hat, etwa bei reinen Gerätemeldungen.
Station 3: Zugestellt und bestätigt
Hier steht jede erzeugte Zustellung einzeln, mit Ziel, Zustand und, wo es Rückmeldungen gibt, der Rückmeldung des Geräts.
Die Ampel dieser Station fasst zusammen:
Die Zustände im Klartext
Denselben Zustand sehen Sie in der Kette im Eingang und als Kachel im Versand.
Versendet ist nicht empfangen. Versendet heißt: die Plattform hat die Nachricht hinausgegeben. Erst wenn das Gerät zurückmeldet, wechselt der Zustand auf Empfangen. Für Wege ohne Geräte-Rückmeldung, etwa E-Mail oder Webhook, ist Versendet der Endzustand; im Detail steht dann „Für diesen Weg gibt es keine Geräte-Rückmeldungen."
Häufigster Fehlertext beim Pager ist „Der Pager ist gerade nicht verbunden — es wird weiter versucht." Dann ist das Gerät zu diesem Zeitpunkt nicht erreichbar gewesen; die Plattform versucht es weiter.
Wie hartnäckig nachgefasst wird
Wie oft und wie schnell wiederholt wird, hängt am Ausgang. Der Funkmeldeempfänger fasst deutlich hartnäckiger nach als alle anderen Wege.
Der Unterschied ist gewollt: ein Gerät, das gerade keinen Empfang hat, soll den Alarm noch bekommen, wenn es eine halbe Stunde später wieder da ist. Bei E-Mail oder Webhook bringt stundenlanges Nachfassen nichts.
Die genaue Zahl steht in jeder Zustellung unter Versuche, als „der wievielte von wie vielen". Eine toteZustellung TCP-Verbindungkann erkenntalso dereine Kernelganze schnellWeile (TCPim Keep-AliveZustand alleWiederholung 30stehen, s),ohne unddass deretwas Brokerkaputt setztist. denWollen StatusSie entsprechend.nicht warten, brechen Sie sie ab.
MenüpunktKein „Logs"Alarmweg zuständig
Die Logs-SeiteMeldung zeigtwurde angenommen und ist als Nachweis vorhanden, aber es wurde niemand alarmiert. Im Eingang trägt sie das RohprotokollMerkmal allerohne Pager-KommunikationZiel; über die Auswahlliste nur ohne Zielzuordnung finden Sie alle solchen Meldungen.
Prüfen Sie in Ihremdieser MandantenReihenfolge –auf eingehendKonfiguration:
Duplikat und ausgehend,Echo
Beides sind Schutzmechanismen. In beiden Fällen wird die Meldung angenommen und MQTT.gespeichert, aber bewusst nicht erneut alarmiert.
Ansichten
Duplikat. Derselbe Absender hat dieselbe Meldung noch einmal geschickt, mit gleicher Fremd-ID und gleichem Inhalt. Das passiert regelmäßig, wenn ein Absender nach einer Zeitüberschreitung von sich aus wiederholt. In der Kette steht: „als Duplikat erkannt, es wird nicht erneut alarmiert". Ohne diesen Schutz würden Ihre Einsatzkräfte denselben Alarm mehrfach bekommen.
Echo. Eine Meldung, die wir selbst erzeugt haben, kommt über eine Anbindung wieder bei uns an. In der Kette steht: „Echo unserer eigenen Meldung, wird nicht zurückgesendet". Ohne diesen Schutz würde die Meldung im Kreis laufen.
Beide Merkmale stehen in der Spalte Merkmale und lassen sich oben über nur Echos oder nur Duplikate einzeln herausfiltern. Dass sie sichtbar sind, ist Absicht: ein Absender, der wiederholt, soll nachvollziehen können, dass wir das bemerkt haben.
Warum eine Zustellung zurückgehalten wurde
Im oberenDetail Bereicheiner könnenzurückgehaltenen Zustellung steht unter Warum nicht zugestellt eine Begründung im Klartext:
Eine Zustellung abbrechen
Der Knopf Abbrechen steht im Versand nur bei Zustellungen im Zustand Wartend oder Wiederholung. Er fragt zurück: „Diese Zustellung wirklich abbrechen? Der Alarm wird dann nicht mehr an den Empfänger gesendet."
Abbrechen wirkt nur, solange die Zustellung das Haus noch nicht verlassen hat. Ist sie bereits in Bearbeitung, lehnt der Server ab und zeigt den Grund oben auf der Seite an. Das heißt nicht, dass etwas kaputt ist: die Nachricht ist dann schon draußen und lässt sich nicht mehr zurückholen. Der Empfänger hat den Alarm. Klären Sie das in diesem Fall auf dem üblichen Weg mit den Alarmierten und nicht über die Oberfläche.
Eine abgebrochene Zustellung wird nicht wieder aufgenommen. Sie bleibt als Nachweis mit dem Zustand Abgebrochen stehen.
Aus Liste nehmen ist eine Sicht, keine Löschung
Der Knopf EingehendAus (Inbound)Liste nehmen
Alleentfernt eine Zustellung aus Ihrer Arbeitsliste. Die Zustellung bleibt vollständig gespeichert, mit Zeitpunkten, Empfänger, Text, Zustand und Rückmeldungen. Der Nachweis bleibt also erhalten. Nutzen Sie das, um abgearbeitete Fälle aus dem Blickfeld zu bekommen.
Verwechseln Sie das nicht mit dem Knopf Ausblenden daneben: der klappt nur die geöffnete Detailzeile wieder zu und ändert an den Daten nichts.
Auch die Empfängeradresse ist gegen nachträgliche Änderungen geschützt: jede Zustellung friert die Adresse fest, an die sie ging. Wer später aus einer Empfängerliste genommen wird, bleibt im Nachweis der alten Zustellungen stehen.
Rückmeldungen vom Pager
Meldet Nachrichtenein (Keep-Alives,Funkmeldeempfänger Status-Rückmeldungen,zurück, Notrufe)steht die Rückmeldung im Klartext in der Spalte Rückmeldung und ausführlich im Detail unter Rückmeldungen, jeweils mit Zeitpunkt und RIC. Der Zeitpunkt der ersten Rückmeldung steht zusätzlich unter Vom Pager bestätigt.
AusgehendUnterscheiden (Outbound)
Sie Allestreng anzwischen Pagerzwei gesendeten Nachrichten (Alarme).
DIVERA
Alle DIVERA-API-Aufrufe (Outbound-Status-Meldungen).
System
Anwendungs-Logs des Brokers (nur der Anteil, der Ihren Mandanten betrifft).
Spalten
Pro Eintrag sehen Sie:
Auto-Refresh
Oben befindet sich ein Toggle Auto-Refresh mit einstellbarem Intervall (1–30 Sekunden). Aktiviert lädt die Tabelle regelmäßig neu.Sorten. Das ist nützlich,im wennEinsatz der springende Punkt.
Automatische Quittungen des Geräts. Sie kommen ohne Zutun des Trägers und sagen nur etwas über die Zustellung aus, nichts über einen Menschen.
Antworten des Trägers. Erst hier hat ein Mensch gehandelt.
Welche Antworttaste welchen Text trägt, hängt an der Programmierung Ihrer Geräte. Prüfen Sie das einmal, bevor Sie sich im Einsatz darauf verlassen.
Aus 02, 04 und 06 dürfen Sie also nicht schließen, dass jemand kommt. Aus 26, 80, 82 und 84 dürfen Sie es.
Achtung, irreführende Beschriftung. Für Kommando 06 zeigt die Oberfläche heute noch das Wort Quittiert. Das ist falsch und wird korrigiert. Es bedeutet nicht, dass der Träger quittiert hat, sondern das Gegenteil: die Nachricht wurde nicht beantwortet. Solange dort „Quittiert" steht, lesen Sie es als „keine Antwort" und werten Sie es nicht als Zusage. Im Protokoll steht für dasselbe Kommando bereits richtig „Keine Antwort".
Im Protokoll begegnen Ihnen daneben weitere Kommandos, die keine Rückmeldung auf einen Alarm sind: 08 Notruf, 10 Keep Alive (das regelmäßige Lebenszeichen des Geräts) und 20 Geräteinformation.
Kommen zu einer Zustellung mehrere Rückmeldungen, zeigt die Spalte die Anzahl und die zuerst eingegangene. Steht dort „keine", hat das Gerät zu diesem Alarm nichts zurückgemeldet.
Viele RICs bedeuten viele Zustellungen
Ein Gerät kann mehrere RICs führen. Ist ein Gerät mit allen seinen RICs als Empfänger eingetragen und trifft ein Alarm ein, der mehrere davon anspricht, entsteht je RIC eine laufendeeigene KommunikationZustellung. beobachtenBei möchten.einem Gerät mit 26 RICs sind das 26 Zeilen im Versand für einen einzigen Alarm.
Zeitraum-Filter
Das ist kein Fehler und keine Mehrfachalarmierung im Sinne eines Duplikats, sondern die saubere Abrechnung je RIC. Welche RIC zu einer Zeile gehört, steht im Detail unter RIC dieser Zustellung. Wollen Sie weniger Zeilen, tragen Sie an der Verbindung statt alle RICs einzelne RICs ein.
Zwischen den Ansichten springen
BeschränkenDamit klären Sie die Ansichtzwei aufüblichen einenRichtungen: Zeitraum,von umeinem historischeEinsatz Vorgängezu nachzuvollziehen.
SucheEmpfängern, und Filter
Gemeinsame Detail-Ansicht
In allen drei Ansichten können Sie einen Eintrag anklicken, um die Detail-Ansicht zu öffnen. Dort sehen Sie:
PraktischeSuchen Use-Casesund filtern
Einen konkreten Einsatz verfolgen
Notieren Sie die DIVERA-Alarm-ID. Öffnen SieIm AlarmeEingang, filtern Sie nach dieserTyp ID.(Alarm, KlickenRückmeldung, Notfall, Test, Telemetrie) und nach Merkmal (ohne Zielzuordnung, Echos, Duplikate).
Im Versand wirken die sieben Zustandskacheln als Filter; ein zweiter Klick auf dieselbe Kachel hebt den Filter wieder auf, ebenso Filter aufheben. Das Suchfeld durchsucht Pager, RIC, Text und Empfänger. Angezeigt werden die letzten 200 Zustellungen; die Liste aktualisiert sich selbsttätig.
Protokoll
Reichen Eingang und Versand nicht aus, steht unter Betrieb → Protokoll die Rohkommunikation. Sie schalten oben zwischen den EintragAnsichten an – Sie sehen alle Pager, an die gerouted wurde. Klicken Sie auf einen Pager – Sie landen inInbound, GesendetePager AlarmeOutbound, DIVERA24/7 outbound und sehen, wie es dort ausging. Von dort können Sie in LogsSystemlog springenum und schränken auf eine Pager-Seriennummer und einen Zeitraum ein. Filter zurücksetzen räumt auf, Auto-Refresh hält die tatsächlicheAnsicht Pager-Nachrichtbei sehen.laufender Kommunikation aktuell.
ProblemDas mitProtokoll einemist konkretendie Pager
letzte ÖffnenInstanz, Sienicht Logs,die filternerste. SieFür nachdie der UID des Pagers. Schalten Sie aufFrage „Eingehend"kam –mein sehenAlarm Sie,an" obreichen der Pager überhaupt Keep-Alives sendet. Schalten Sie auf „Ausgehend" – sehen Sie, welche Alarme in letzter Zeit geschickt wurdenEingang und welchen Status sie haben.Versand.
Ausfallzeit rekonstruieren
Suchen Sie in Logs → „System" nach Einträgen wie „PANIC", „FATAL", „Connection lost". Das hilft bei der Diagnose, warum zu einer bestimmten Zeit Alarme nicht durchkamen.
Export
Aktuell gibt es keine direkte Export-Funktion in der Mandanten-GUI. Sie können Listen per Copy&Paste aus der Browser-Ansicht entnehmen. Für umfangreichere Exporte (CSV, JSON) wenden Sie sich an den Super-Admin, der Datenbank-Abfragen direkt ausführen kann.
Retention
Einträge in den Log-Tabellen werden aktuell nicht automatisch gelöscht. Die Datenbank wächst also mit der Zeit. Wenn Sie eine dezidierte Aufbewahrungs-Policy benötigen (beispielsweise „alle Keep-Alives älter als 30 Tage löschen"), sprechen Sie Ihren Super-Admin an. Der Broker unterstützt solche Policies prinzipiell, aber sie sind nicht pro Mandant einstellbar.