Betriebsanleitung Ihrer Safe Fire House - Anlage


Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine BeeinträBeeinträchtigung der Funktion oder die BeschäBeschädigung des GeräGerätes, anderer Sachwerte sowie PersonenschäPersonenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu
üübergeben. - Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. ÄÄnderungen der Technik, Ausstattung und Form der GeräGeräte gegenügegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Consult GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollstävollständig vervielfävervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugäzugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließeinschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschügeschützt. Jede Verwendung außaußerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Consult GmbH nicht zuläzulässig.
Dexa Consult GmbHMöhnestraß
Möhnestraße 2
59519 MöMöhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Consult GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den LöLösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und üübernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außaußer füfür von uns durchgefüdurchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die GewäGewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang füfür die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäßnaturgemäß jedoch nicht füfür die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewäausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüerfüllt daher ausdrüausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, KrankenhäKrankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in GebäGebäuden oder RäRäumen, füfür die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergäergänzende technische MaßMaßnahme zur Verbesserung der FrüFrüherkennung und Alarmierung berüberücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. GebäGebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur VerfüVerfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäßgemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. FüFür das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. FüFür ein langfristiges Funktionieren kökönnen wir, etwa wenn Sie kükünftig ÄÄnderungen vornehmen, keine Haftung üübernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier träträgt dieser die Verantwortung füfür das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir kökönnen füfür den Fall, dass dieser ÄÄnderungen vornimmt und dadurch FunktionseinschräFunktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung üübernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachtränachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßwunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der VerhältnismäßVerhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso füfür den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der InnenraumüInnenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. DarüDarüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenstäeigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüüberprüft werden. Den EinsatzkräEinsatzkräften wird dies ausdrüausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu MissverstäMissverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewügewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der NäNähe des Kontaktes muss im füfünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. FüFür den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gügültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zustäzuständigen BrandschutzbehöBrandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließanschließen düdürfen. NaturgemäßNaturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es füfür die ÜÜberwachung von InnenräInnenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten FäFällen lälässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behöbehördlichen Aufschaltbedingungen eine ÖÖffnungsklausel haben, die besagt, dass die zustäzuständige BehöBehörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie mümüssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfühierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezübezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzufüdurchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßstandardmäßig immer aktiv. WüWünschen Sie dies nicht, mümüssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische MaßMaßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten wäwährend der Fernwartung sicher und geschügeschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließausschließlich verschlüverschlüsselte Verbindungen mit starken PasswöPasswörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: WäWährend der Fernwartung kökönnen bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließeinschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließausschließlich füfür Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: ZusäZusätzlich zu den oben genannten Informationen mömöchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der ÜÜberwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverläzuverlässigkeit und werden gemäßgemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erkläerklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Hinweise zur Anlagenwartung
Unsere Systeme sind in der Regel wartungsfrei und werden kontinuierlich durch unseren Watchdog auf ihre Funktion hin üüberwacht. Um sicherzustellen, dass das System und die Sensoren stets optimal funktioniert und Fehlalarme vermieden werden, beachten Sie bitte die folgenden Wartungshinweise:
1. Funktionstest: Die Melder und Sensoren kökönnen jederzeit einem Funktionstest unterzogen werden, indem Sie die Test-Taste drüdrücken. Dieser Test ermöermöglicht es, die FunktionsfäFunktionsfähigkeit zu überprüüberprüfen und sicherzustellen, dass er im Falle eines Brandes ordnungsgemäßordnungsgemäß auslöauslöst. Im Falle eines Testes durch BetäBetätigung des Test-Knopfes erhalten Sie eine E-Mail mit einem Hinweis, dass es sich um einen Funktionstest handelt.
2. Anpassung an Verschmutzungsgrad: Bitte beachten Sie, dass sich Melder und Sensoren durch den Funktionstest an den Verschmutzungsgrad der Rauchkammer anpasst, der durch Umweltfaktoren beeinflusst werden kann. Durch regelmäßregelmäßige Funktionstests wird sichergestellt, dass der Melder bzw. Sensor korrekt kalibriert ist und Fehlalarme vermieden werden. Die Komponenten aus unserem Sortiment kökönnen diese Kalibrierung automatisch durchfüdurchführen, sodass ein regelmäßregelmäßiger Test durch Sie nicht notwendig ist.
3. Reinigung: Neben dem Funktionstest empfehlen wir, den Melder und Sensoren auf Verschmutzungen zu überprüüberprüfen und gegebenenfalls mit einem weichen, trockenen Tuch zu reinigen. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel oder sprüsprühen Sie keine FlüFlüssigkeiten, da dies die Funktionsweise beeinträbeeinträchtigen kökönnte.
4. Batteriewechsel: Unsere Melder und Sensoren haben eine fest verbaute Batterie mit einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren, die nicht gewechselt werden kann. Unser Watchdog informiert Sie aber weit im Voraus üüber einen nönötigen Austausch. Die tatsätatsächliche Laufzeit in AbhäAbhängig von der Nutzung, also u.a. der AlarmhäAlarmhäufigkeit.
5. Erweiterter Service: Sollten Sie Probleme mit der Anlage feststellen oder unsicher sein, ob er ordnungsgemäßordnungsgemäß funktioniert, wenden Sie sich bitte an uns. Auf Wunsch bieten wir Ihnen erweiterte Wartungspakete, wie zum Beispiel regelmäßregelmäßige ÜberprüÜberprüfungen vor Ort oder kontinuierliches Uptime-Monitoring des Systems und allen Alarmschnittstellen, separat an.
1.4 Hinweis zu MultistandortlöMultistandortlösungen
Unser System bieten wir sowohl als EinzellöEinzellösung füfür einen einzelnen Standort, als auch standortüstandortübergreifend an. Die EinzestandortlöEinzestandortlösung hat dabei nur sehr geringe Anforderungen an Ihre vorhandene IT-Infrastruktur (Netzwerkanschluss mit Internet). Falls die Fahrzeuge untereinander die Standorte regelmäßregelmäßig wechsel kökönnen sollen, wie es zum Beispiel oft bei Rettungswagen der Fall ist, bauen wir unser System als MultistandortlöMultistandortlösung auf. HierfüHierfür mümüssen Ihre Standorte üüber ein standortüstandortübergreifendes Netzwerk, z.B. einen Layer-2-VPN-Tunnel verfüverfügen. Falls das nicht der Fall ist, kökönnen wir Ihnen den Aufbau eines solchen Tunnels kostengükostengünstig separat anbieten.
1.5 Hinweis zu Batterielaufzeiten
Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zur Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder, um sicherzustellen, dass Ihr Sicherheitssystem stets zuverläzuverlässig funktioniert.
1. Lebensdauer der Batterie: Die Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder beträbeträgt im optimalen Fall bis zu 10 Jahre. Aufgrund des besonderen Einsatzzwecks und abhäabhängig von der Art der Nutzung (Anzahl und Dauer von Alarmen, Anzahl von Systemtests, Temperaturschwankungen) kann diese abweichen.
2. Fest verbaute Batterie: Bitte beachten Sie, dass die Batterie unserer Sensoren und Melder fest verbaut sind und nicht ausgetauscht werden kökönnen.
Die Lebensdauer der Batterie in unseren Meldern und Sensoren ist entscheidend füfür ihre ZuverläZuverlässigkeit und FunktionsfäFunktionsfähigkeit. Wenn Sie weitere Fragen zur Batterielebensdauer oder zur Wartung Ihrer Anlage haben, stehen wir Ihnen gerne zur VerfüVerfügung.
1.6 Hinweise zum Signalisierungsverhalten
Hinweis zur Handhabung bei Einsatzstellen und am Standort. Es ist wichtig, die folgenden Informationen zur Handhabung zu beachten:
1. Ununterbrochene ÜÜberwachung: Es ist nicht zuläzulässig, die Sensoren abzuschalten, sobald das Fahrzeug den Standort verläverlässt. Dies bedeutet, dass die Sensoren kontinuierlich aktiv bleiben und auf mömögliche Rauchentwicklungen reagieren, selbst wäwährend der Fahrt oder an einer Einsatzstelle.
2. Alarmierung bei Raucherkennung: Sollte ein Sensor an einer Einsatzstelle Rauch in seiner Rauchkammer erkennen, wird ein Alarm ausgelöausgelöst. Dieser Alarm kann nicht aus der Ferne, sondern nur an dem ausgelöausgelösten Sensor selbst quittiert werden. Dies stellt aber in der Regel ein gewügewünschtes Verhalten dar, denn Einsatzfahrzeuge und Personal düdürfen sich nicht in schadstoffbelasteten Bereichen an einer Einsatzstelle aufhalten und kökönnen daher auf diese Weise sinnvoll vor der Gefahr durch eine Rauchkontamination gewarnt werden. Eine MöMöglichkeit, die Sensoren in einer stummen oder leisen AusfüAusführung zu bekommen, ist mömöglich.
3. FernauslöFernauslösung von Alarmen: Weiterhin werden im Falle eines ausgelöausgelösten Alarms auch im Umkreis befindliche Komponenten, die Teil des gleichen Systems (gleiche Zentrale des Standorts) sind, ebenfalls dazu gebracht, einen akustischen Alarm wiederzugeben. Diese Sensoren, die "fernausgelöfernausgelöst" wurden, kökönnen durch den Knopfdruck eines beliebigen Sensors alle gleichzeitig quittiert werden, wodurch der Alarm beendet wird. Die Fernalarmierung kann am Standort von unserem System auch automatisiert nach wenigen Sekunden quittiert werden.
4. Beendigung der Alarmierung: Der Signalton des Sensors, der den Rauch erkannt hat, endet zulassungskonform nicht automatisch nach dem Quittieren. Er wird erst beendet, wenn der Sensor, entweder durch das automatische Ende der Rauchbeaufschlagung in seiner Rauchkammer oder durch manuelles Quittieren durch Knopfdruck, wieder in den Normalzustand versetzt wird.
5. Visueller Alarm: Die Sensoren signalisieren einen Alarm nicht nur akustisch, sondern kökönnen diesen auch visuell mittels einer hellen mittig platzierten LED, die als Notlicht gedacht ist, signalisieren.
Es besteht füfür uns die technische MöMöglichkeit von diesem Verhalten auf Kundenwunsch abzuweichen:
Am Standort (nicht an der Einsatzstelle)
kökönnen allefernausgelöfernausgelöste Sensoren durch die Zentrale automatisch quittiert werden, sodass der Signalton erlischt. Die Schnittstellenalarmierung ist hiervon nicht betroffen.Die Rauchsensoren
kökönnen (in Teilen oder komplett) ohne akustische Signalisierungseinheit (Stumm) oder in verringerterLautstäLautstärke (Leise) installiert werden. Ein denkbares Szenario ist es zum Beispiel, die Sensoren derMannschaftsräMannschaftsräume mit akustischer Signaleinheit ausgestattet zu lassen, die Sensoren in denGeräteräGeräteräumen allerdings ohne. Die Funktion der visuellen Alarmsignalisierung mittels LED bleibt von dieser Modifikationunberüunberührt.
1.7 Begriffsdefinitionen
| Begriff | |
|---|---|
| POE | Power over Ethernet |
| POE-Injektor | |
| IP Schutzklasse | Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser. |
| WLAN | Wireless Local Area Network |
| DECT | Digital Enhanced Cordless Telecommunications |
| Mbit | Megabit |
| Firewall | Sicherheitsmechanismus zur |
| RSSI | RSSI misst die allgemeine |
| RM1 / RM2 / RM.. | RM ist ein Platzhalter. Dieser steht |
| Zentrale / Z1 / Z.. | Die Zentrale ist der Mittelpunkt des Systems. Sie |
| Repeater / RP1 / RP.. | Der Repeater gibt Funksignale |
| E-Ink | E-Ink basiert auf elektronischer Tinte und zeigt einen Text dauerhaft an, bis dieser elektronisch |
| Brandmeldeanlage | Ist die |
| Alarmserver | Ein Alarmserver ist der Server, der |
1.8 Hinweis auf weitere Anleitungen
FüFür die einzelnen Komponenten gibt es jeweils eine eigene Anleitung zur Installation und Betrieb des Produkts. Bitte beachten Sie diese Anleitungen bei der Inbetriebnahme oder in einem Fehlerfall.
2. Sicherheit
2.1 Grundlegende Hinweise und SchutzmaßSchutzmaßnahmen


GefäGefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag
- Es
düdürfen nurElektrofachkräElektrofachkräfte Arbeiten an elektrischerAusrüAusrüstungausfüausführen. - PoE hat eine Spannung von 36V bis 57V.
- Steckernetzteile haben eine Spannung von 230V.
- Es darf keine Manipulation an den
GeräGeräten vorgenommen werden. - IP Schutzklasse IP22.
3. Hinweise zum Installationsstandort
- Ein Abstand von mindestens zwei Metern zu
FunkstöFunkstörquellen wie WLAN-Antennen, DECT-Antennen, RettBox ist einzuhalten. - In der Fahrzeughalle angebrachte Sensoren/Melder
mömöglichst zentral oberhalb der Fahrzeuge bzw. amhöhöchsten Punkt montieren. - Sollten die Komponenten zu nah an einer
StöStörquelle montiert werden, kann dies die Kommunikation beeinflussen.
4. Funktionsweise der Anlage
4.1 Grundlegende Beschreibung
Maximale Sicherheit durch Fahrzeug-BrandfrüBrandfrüherkennung
Konventionelle Brandmeldeanlagen in GebäGebäuden versagen oft, wenn es um BräBrände in Fahrzeugen geht –– sie erkennen diese meist zu späspät oder gar nicht. Unser System hingegen ist direkt im Fahrzeug integriert und ermöermöglicht eine sofortige Detektion, gefolgt von einer blitzschnellen Alarmierung.
Unser schutzrechtlich geschügeschütztes System (Aktenzeichen DE: 20 2024 001 171.2) setzt auf hochentwickelte photoelektrische Rauchsensor / Rauchmelder und Industriekomponenten füführender Hersteller, die maximale ZuverläZuverlässigkeit und höhöchste Zertifizierungen aufweisen.
Die zentrale Steuerungseinheit ist PoE-fäfähig und bietet einen ausfallsicheren Betrieb nach Industriestandard.
Maximale Skalierbarkeit und grenzenlose Reichweite
Unser System wäwächst mit Ihren Anforderungen: Die Hardware kann in Anzahl und StandortgrößStandortgröße nahezu unbegrenzt erweitert werden –– auch üüber mehrere Standorte hinweg.
Durch den Einsatz von PoE-Repeatern wird die Funkreichweite der Zentrale praktisch unbegrenzt ausgedehnt.
PräPräzise Fahrzeugintegration füfür höhöchste Sicherheit
Die Sensoren werden gezielt in die Fahrzeuge eingebaut. Entscheidend dabei ist die Fahrzeugstruktur: Jeder abgeschlossene, rauchdichte Bereich mit Elektronik oder Ladetechnik erhäerhält einen eigenen Sensor. Die Nummerierung erfolgt logisch von vorne (Mannschaftsraum) nach hinten (Aufbau). Der erste Sensor (RM1) wird stets im Mannschaftsraum installiert und mit einer OPTA versehen. Alle weiteren Sensoren werden fortlaufend nummeriert und exakt ihrer Position im Fahrzeug zugeordnet.
LüLückenlose Alarmierung in Echtzeit
Wird Rauch erkannt, erfolgt eine sofortige Alarmierung an einen definierten EmpfäEmpfängerkreis üüber etablierte Alarmsysteme wie Divera24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder andere. ÜÜber Schnittstellen ist eine direkte Anbindung an Leitstellensysteme wie Cobra4 von ISE mömöglich. ZusäZusätzlich kann ein potenzialfreier Kontakt bestehende Brandmeldeanlagen auslöauslösen.
Optional oder ergäergänzend ist eine Alarmierung per SMS, E-Mail oder Messenger-Dienst realisierbar.
Ein optionaler intelligenter AlarmüAlarmüberlauf sorgt füfür eine noch effektivere Reaktion: ZunäZunächst wird ein kleiner EmpfäEmpfängerkreis informiert. Falls keine RüRückmeldung erfolgt, eskaliert das System die Meldung an weitere EmpfäEmpfänger.
Technologische Spitzenklasse füfür lülückenlose ÜÜberwachung
Unser System besteht aus:
- PoE-Zentrale: Das
HerzstüHerzstück der Anlage mit eingebauter Software - PoE-Repeater:
FüFür maximale Funkreichweite - Rauch-Sensor bzw Melder: Hochsensibel und exakt positioniert
- Schaltkontakt-Kontakt mit E-Ink-Display: Alarmierung
üüber die Brandmeldeanlage mit Statusanzeigefüfür aufgeschaltete Brandmeldeanlagen - Optionale Erweiterungen: Zum Beispiel PoE-Display, VPN/LTE-Router, Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Die auf der PoE-Zentrale laufende Software steuert säsämtliche Prozesse autonom.
Automatische Funktionstests –– kein manuelles Eingreifen nönötig
Unser System ist speziell füfür den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt. Fahrzeuge kökönnen den Standort verlassen, ohne dass dies manuelle bestäbestätigt werden muss, sodass dies keine StöStörung im System verursacht.
Unsere maßmaßgeschneiderte Software üübertrifft herköherkömmliche Smart-Home-LöLösungen bei Weitem. Sie ermöermöglicht die Anbindung an nahezu jede Schnittstelle und erlaubt eine flexible Erweiterung des Systems.
Dauerhafte Kontrolle –– Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr
Ein integrierter Watchdog üüberwacht das gesamte System kontinuierlich und informiert Sie durch regelmäßregelmäßige Serviceberichte oder Warnmeldungen üüber den Status.
ZusäZusätzlich füführen wir tätäglich um 03:00 Uhr einen umfassenden Selbsttest üüber alle GeräGeräte durch und speichern die Ergebnisse füfür maximale Transparenz.
FüFür höhöchste Betriebssicherheit bieten wir zudem einen optionalen Wartungsservice, der Ihr System 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr zuverläzuverlässig üüberwacht.
4.2 Funktionsweise Testtaste / Sensortest
Hinweis: Jeder Test verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.
Die Testtaste befindet sich mittig auf jedem Rauch-Sensor.
Sobald eine Testtaste an einem Ihrer Sensoren gedrügedrückt worden ist, bekommen Sie eine zeitnahe Benachrichtigung.
Diese Benachrichtigung ist nicht gleichbedeutend mit einem realen Alarm. Daher kann durch das DrüDrücken der Testtaste kein echter Alarm simuliert werden.
Die Art der Zustellung des Alarms kökönnen Sie dem Kundendatenblatt im Anhang entnehmen. In der Regel erfolgt dieses per Mail.
Inhalt der Mail als Beispiel:
Rauch-Sensor hat durch Tastendruck zum Test ausgelöausgelöst!
Sensors: 1. OG Musterraum RM1
Zeigt den Namen des Sensors
Status: Systemtest o.k.
Zeigt den RüRückmeldestatus des Sensors
4.3 Funktionsweise Realalarm
Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.
Wird Rauch erkannt, erfolgt die Zustellung des Alarms an die von Ihnen hinterlegten AlarmierungsmöAlarmierungsmöglichkeiten.
Ihre hinterlegten Daten entnehmen Sie bitte dem Kundendatenblatt im Anhang.
Wenn ein Alarm ausgelöausgelöst wurde, wird dieser als weitergeleiteter Alarm auch an die Rauch-Sensoren der gleichen Gruppe üübermittelt. Daher lölösen direkt mehrere Sensoren mit aus.
Alle Sensoren, die den Rauch nicht selber detektiert haben, kökönnen gleichzeitig durch DrüDrücken der Testtaste quittiert werden.
Sie erhalten auf den füfür Sie gewägewählten Alarmierungsweg alle Informationen, welcher Sensor genau ausgelöausgelöst hat oder ob weitere hinzugekommen sind.
Sollten Sie einen optionalen AlarmüAlarmüberlauf definiert haben, wird dieser entsprechend dem Kundendatenblatt abgearbeitet.
4.4 Bewusst ausgelöausgelöster Realalarm
Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.
Wenn Sie beabsichtigen einen Sensor bewusst auszulöauszulösen, teilen Sie uns dies bitte vorab mit.
Ein Rauch-Sensor kann entweder durch Rauch oder mit Absprache durch uns softwareseitig ausgelöausgelöst werden. Dabei wird die oben beschriebene Logik abgearbeitet.
Da es sich um optische Rauch-Sensoren handelt, kann es sein, dass dieser bei Verwendung von Disco-Nebel nicht auslöauslöst. Bei einem realen Brand befinden sich in dem Rauch auch Festpartikel, die das Licht deutlich anders brechen als es bei Disco-Nebel der Fall ist. Eine MöMöglichkeit wäwären hier z.B. RäucherstäRäucherstäbchen.
4.4 Grafische BedienoberfläBedienoberfläche
Anlagen der neusten Generation verfüverfügen üüber eine grafische BedienoberfläBedienoberfläche (GUI). Diese OberfläOberfläche dient zur Visualisierung von SystemzustäSystemzuständen, Alarmen, Wartungsinformationen u.s.w. und kann einzelne Servicefunktionen ansteuern. Sie kökönnen so z.B. die Anlage zeitweise unscharf schalten, Alarme quittieren, Melder/Sensoren oder Alarmschnittstellen testen oder Melder (bzw. Fahrzeuge/Hallen/RäRäume) umbenennen.
Die GUI steht allen Kunden mit einer Wartungsvereinbarung kostenlos zur VerfüVerfügung. Falls Sie Zugriff auf die GUI wüwünschen, sprechen Sie uns bitte an.
4.4 Optionale Erweiterungen
FüFür die Safe Fire House - Anlage sind diverse Erweiterungen optional verfüverfügbar.
- PoE Display: Die grafische
BedienoberfläBedienoberfläche kannüüber ein fest verbautes Display, dasüüber PoE mit Strom und Netzwerk versorgt wird, angezeigt und bedient werden. - VPN/LTE-Router: Die Multistandortvernetzung kann mittels unseres VPN/LTE-Routers im Rahmen eines vollwertigen Layer-2 Tunnels hergestellt werden.
- USV: Zur Stromausfallredundanz bieten wir unterbrechungsfreie Stromversorgungen in unterschiedlichen
KapazitäKapazitäten an.
5. Netzwerktechnik
- Die Zentrale bzw. Repeater
benöbenötigt eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang. - Die Stromversorgung erfolgt
üüber PoE nach 802.3af/at oder alternativüüber einen PoE-Injektor (Siehe 5.1). UnterstüUnterstützt wird 10/100/1000 Mbit Netzwerkgeschwindigkeit.- Die Zentrale bzw. Repeater startet nach einem Stromausfall automatisch neu.
5.1 PoE-Injektor (sofern benöbenötigt)
- Einen PoE-Injektor
benöbenötigen Sie nur dann, wenn Ihr Switch kein PoE liefern kann. Bitteprüprüfen Sie dieses vorab. - Der mitgelieferte PoE-Injektor
benöbenötigt einen 230V Anschluss. SchließSchließen Sie den rechten Port an Ihrem Switch bzw.dafüdafür vorgesehene Netzwerkdose an.SchließSchließen Sie den linken Port an unsere Zentrale bzw. Repeater an.
6. Status der Systeme
Den Status Ihres Systems kökönnen Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem AnschließAnschließen mindestens 2 Minuten.
Zudem erhalten Sie regelmäßregelmäßig eine Auflistung per Mail üüber den Status Ihres Systems. Diese Mail beinhaltet immer die Postadresse des jeweiligen Standortes, füfür den der Bericht seine GüGültigkeit hat.
6.1 LED-Anzeige
PoE-Zentrale
WäWährend der Startphase
- LED gelb: Zentrale startet.
- LED blinkt blau: Verbindung zum Netzwerk wird aufgebaut.
Im Betrieb
- LED aus: Keine Stromversorgung
–– Bitteprüprüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des POE-Injektors. - LED
GrüGrün: Internet und der Alarmserver sind erreichbar–– System in Ordnung. - LED Blau: Internet nicht erreichbar, Alarmserver antwortet
–– Kein Internetzugang, aber Verbindung zum Alarmserver. - LED Gelb: Internet erreichbar, Alarmserver nicht erreichbar
–– Internetzugang vorhanden, aber keine Verbindung zum Alarmserver. - LED Rot: Weder Internet noch Alarmserver erreichbar
–– Kein Internetzugang und keine Verbindung zum Alarmserver.
PoE-Repeater
- LED aus: Keine Stromversorgung
–– Bitteprüprüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des POE-Injektors. - LED orange: Repeater startet.
- LED blinkt schnell blau: Verbindung wird aufgebaut.
- LED
TüTürkis: Repeater Funktion aktiv–– System in Ordnung. - LED blinkt schnell
TüTürkis: Keine Verbindung zur Zentralemömöglich - Netzwerkverbindung mussgeprügeprüft werden. - LED Orange: Repeater startet noch - bitte warten Sie einen Moment.
- LED blinkt abwechselnd lang und kurz orange: Update wird
durchgefüdurchgeführt. - LED andere Stati: Teilen Sie uns diese im Fehlerfall mit.
6.2 Statusmails von unserem Watchdog
Sie erhalten von unserem System regelmäßregelmäßig bzw. bedarfsbezogen zwei E-Mails. Zum einen den Servicebericht und zum anderen Warnhinweise.
6.2.1 Servicebericht
Der Servicebericht wird Ihnen einmal im Monat immer am ersten Montag zugestellt. Die dafüdafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.
Der Servicebericht ist in zwei Abschnitten aufgeteilt. Die GesamtüGesamtübersicht des Systems und einer detaillierten Auflistung aller an der Zentrale angelernten GeräGeräte. Es werden hier nur GeräGeräte aufgelistet, die an Ihrem Standort auch verbaut sind.
Die GesamtüGesamtübersicht verschafft Ihnen einen schnellen ÜÜberblick üüber den Zustand der GeräGeräte.
Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):
GeräteüGeräteübersicht:
- Gesamtanzahl der Sensoren: 17
- Gibt die Gesamtanzahl aller verbauter Sensoren des Standorts an.
- Sensoren mit niedrigem Batteriestand: 0
- Gibt die Anzahl aller Sensoren an, die einen niedrigen Batteriestand haben und ggf. bald ausgetauscht werden
mümüssen. Dies bitte als Serviceticket melden.
- Gibt die Anzahl aller Sensoren an, die einen niedrigen Batteriestand haben und ggf. bald ausgetauscht werden
- Sensoren mit verschmutzter Rauchkammer: 0
- Gibt die Anzahl aller Sensoren an, die eine verschmutzte Rauchkammer haben. Dies bitte als Serviceticket melden.
- Sensoren mit anstehendem Fehlercode: 0
- Sollte hier etwas anderes als 0 stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Melder im Empfangsgrenzbereich: 0
- Sollte hier etwas anderes als 0 stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Zentrale: Durchschnittl.
FunkbandstöFunkbandstörung (868Mhz) seit letztem Watchdog: 0.0%- Sollte hier ein Wert
größgrößer 8.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Sollte hier ein Wert
- Zentrale: Durchschnittl. Sendezeitbegrenzung auf 868Mhz seit letztem Watchdog: 4.0%
- Sollte hier ein Wert
größgrößer 20.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Sollte hier ein Wert
- RP1: Durchschnittl.
FunkbandstöFunkbandstörung (868Mhz) seit letztem Watchdog: 0.0%- Sollte hier ein Wert
größgrößer 8.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Sollte hier ein Wert
- RP1: Durchschnittl. Sendezeitbegrenzung auf 868Mhz seit letztem Watchdog: 0.0%
- Sollte hier ein Wert
größgrößer 20.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Sollte hier ein Wert
- Sensoren mit Abwesenheit seit letztem Watchdog: 4
- Die Zahl sollte 0 sein. Steht hier eine Zahl,
kökönnten sich ein oder mehrere Fahrzeuge nicht am Standort befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, melden Sie dies bitte als Serviceticket
- Die Zahl sollte 0 sein. Steht hier eine Zahl,
Die detaillierte Auflistung aller GeräGeräte beinhaltet Details üüber jedes verbaute GeräGerät.
Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):
Detaillierte Auflistung der GeräGeräte:
- Sensor: 2.OG
BüBüro/Serverraum RM1- Um welches
GeräGerät geht es.
- Um welches
- Adresse: 002E626xxC9CxB
- Die physikalische Adresse des
GeräGeräts. Dieses istfüfür Sie irrelevant.
- Die physikalische Adresse des
VerfüVerfügbar an Zentrale: JA- Gibt an, ob das
GeräGerät direkt an die Zentrale funkt.
- Gibt an, ob das
VerfüVerfügbar an Repeater: NEIN- Gibt an, ob das
GeräGerätüüber einen Repeater funkt.
- Gibt an, ob das
- RSSI: -53 dBm
- Gibt die
EmpfangsstäEmpfangsstärke in dBm an. Werte zwischen -30 und -120 dBm sind in Ordnung. Ebenfalls der Wert 128 dBmüüber Repeater verbunden.
- Gibt die
- Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: JA
- Dieser Wert ergibt sich aus dem RSSI Wert.
- Anzahl der
GerätekommunikationsstöGerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 1- Dieser Wert kann sich z.B. dadurch
erhöerhöhen, dass ein Fahrzeug unterwegs war und der Sensor nicht erreicht wurde.
- Dieser Wert kann sich z.B. dadurch
- Batteriestand niedrig: NEIN
- Gibt an, ob die Batterie nahezu leer ist (Ja/Nein).
- Rauchkammer verschmutzt: NEIN
- Gibt an, ob die Rauchkammer verschmutzt ist (Ja/Nein).
- Batteriespannung: 3.0 V
- Gibt die Batteriespannung an, sofern
verfüverfügbar. Der Standardwert liegt bei 3.0 V
- Gibt die Batteriespannung an, sofern
- Erkannte Rauchgasentwicklung: 0.00%
- Der Wert existiert nur
wäwährend einer Raucherkennung.
- Der Wert existiert nur
- Verschmutzungsgrad des Sensors: 0.00%
- Gibt den Grad der Verschmutzung an, sofern
verfüverfügbar.
- Gibt den Grad der Verschmutzung an, sofern
- Fehlercode: 0
- Gibt einen anstehenden Fehlercode an. 0 ist in Ordnung
Inhalt ohne Kommentare:
Sensor: 5-HLF20-1 RM1
Adresse: 002E626xxC9Ex8Verfü
Verfügbar an Zentrale: NEINVerfü
Verfügbar an Repeater: JA
RSSI: 0 dBm
Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: NEIN
Anzahl der GerätekommunikationsstöGerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 0
Batteriestand niedrig: k.A.
Rauchkammer verschmutzt: k.A.
Batteriespannung: k.A.
Erkannte Rauchgasentwicklung: k.A.
Verschmutzungsgrad des Sensors: k.A.
Fehlercode: k.A.
.......
6.2.2 Warnungen
Eine E-Mail mit Warnungen wird Ihnen immer am Montag zugestellt, sofern eine Warnung vorliegt. Die dafüdafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.
Die E-Mail beinhaltet Informationen zu Verbindungsunterbrechungen oder Kommunikationsunterbrechungen zu den an der Zentrale angelernten GeräGeräten.
Die E-Mail ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):
WARNUNGEN:
-
WARNUNG! In den letzten 7 Tagen mehr als 11
FunkbandstöFunkbandstörungen (>= 10%) auf 868MHz an Komponente Zentrale erkannt!FunkbandstöFunkbandstörungenkökönnen unter anderen durchStöStörquellen auftreten. Bei auftretendenStöStörungen bitte ein Serviceticket erstellen.
-
WARNUNG! Mehr als 19 Tage Kommunikationsunterbrechungen zu Sensor: 5-HLF20-1 RM1
- Gibt an, dass das
GeräGerät bzw. Sensorfüfür die Anzahl angegebener Tage nicht erreicht werden konnte. Sollte dieserkläerklärbar sein, ist das in Ordnung. Andernfallsdrüdrücken Sie die Testtaste des Sensors undprüprüfen, ob der Sensortest funktioniert. In diesem Fall erhalten Sie die E-Mail Sensortest oder die eingestellte Alarmierung auf Ihrem Alarmierungssystem. Kommen die Meldungen an, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Der Sensor kann in diesem Fall die Alarmierung durch die benachbarten Sensoren in seiner Gruppe weiterleiten. Bei negativem Test bitte ein Serviceticket erstellen.
- Gibt an, dass das
STATUSBERICHT - ENDE
Haben Sie Fragen zu den erhaltenen Informationen, kökönnen Sie uns gerne kontaktieren.
6.2.3 Reset eines Repeaters
Ein Reset eines Repeaters kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer Nachlieferung erforderlich sein. Die genaue Vorgehensweise kökönnen Sie aus der Anleitung füfür den PoE-Repeater entnehmen.
7. Alarmierungskonzept
7.1 Anbindung Alarmierungssoftware
Bei einer Alarmierung erfolgt die ÜÜbertragung aller Informationen an die Alarmierungssoftware wie im Kundendatenblatt aufgefüaufgeführt. Dabei wird sowohl der Standort als auch das Ereignis sowie der ausgelöausgelöste Sensor mit üübermittelt. Wir bieten Schnittstellen zu nahezu jeder AlarmierungslöAlarmierungslösung wie Divera24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder weitere. Um einen Alarm an eine Alarmierungssoftware weiterleiten zu kökönnen, benöbenötigen wir die entsprechenden Informationen zu der AlarmierungslöAlarmierungslösung, um die Schnittstelle einrichten zu kökönnen. Details zu der Schnittstelle Ihrer Alarmierungssoftware erhalten Sie vom Hersteller.
Je nach Funktionsumfang Ihrer Alarmierungssoftware kökönnen auch RüRückmeldungen der EinsatzkräEinsatzkräfte empfangen werden und z.B. ein AlarmüAlarmüberlauf gestartet werden.
7.2 Anbindung Brandmeldeanlage
Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) bzw. EN 54. Die Anbindung an eine Brandmeldeanlage erfolgt mittels potentialfreiem Schalteingang durch einen Servicetechniker der Brandmeldeanlage. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen BrandschutzbehöBrandschutzbehörde zu beachten! Da üüber einen potentialfreien Kontakt keine Informationen üübertragen werden kökönnen, meldet Ihre Brandmeldeanlage nur, dass Sie üüber unser System ausgelöausgelöst wurde. Informationen zu dem ausgelöausgelösten Sensor erhalten Sie durch Ihre Alarmierungssoftware.
Bei einem Alarm durch einen Sensor wird die Brandmeldeanlage sofort durch den potentalfreien Kontakt mit geschaltet. Je nach Kundenwunsch kann die Alarmierung auch verzöverzögert oder z.B. bei nicht erfolgter RüRückmeldung durch Ihre Alarmierungssoftware erfolgen. Wenn sich kein Rauch mehr in der Rauchkammer des Sensors befindet, schaltet unser System in den Ruhezustand. Von da an kann es noch bis zu 60 Sekunden in Anspruch nehmen, bis auch der Schaltkontakt wieder in den Ruhezustand geschaltet wird und die Brandmeldeanlage zurüzurückgesetzt werden kann.
Sollte Ihre Brandmeldeanlage aufgeschaltet sein, erhalten Sie von uns ein E-Ink-Display, welches in der unmittelbare NäNähe des Feuerwehrbedienfelds angebracht werden muss. Das Display gibt Informationen aus, welcher Sensor ausgelöausgelöst hat, sodass eintreffende EinsatzkräEinsatzkräfte den ausgelöausgelösten Sensor angezeigt bekommen.
Durch die Aufschaltung Ihrer Brandmeldeanlage erfolgt automatisch auch die ÜÜbermittlung eines Alarms aus unserem System an die Leitstelle.
7.3 Anbindung der Leitstelle üüber eine Schnittstelle
Eine Anbindung an einer Leitstellensoftware wie iSE-Cobra ist ebenfalls üüber unsere Schnittstelle mömöglich. Dabei erhäerhält die Leitstelle direkt alle nönötigen Informationen, um einen Einsatz zu generieren. Die Alarmierung der Leitstelle kann direkt erfolgen, oder je nach Kundenwunsch verzöverzögert bzw. nach nicht erfolgter RüRückmeldung in der Alarmierungssoftware.
7.4 Rauch-Sensoren / Rauchmelder
Die verwendeten Sensoren sind üüber ein verschlüverschlüsseltes, bidirektionales Funkprotokoll mit der Zentrale verbunden. Dabei kann jeder Sensor ein Funksignal eines anderen Sensors weiterleiten. Dadurch wird eine sehr hohe ZuverläZuverlässigkeit bei der ÜÜbertragung eines Alarms gewägewährleistet.
LöLöst ein Sensor aus, wird dieser Alarm üüber Funk an alle Sensoren seiner Gruppe und an die Zentrale bzw. Repeater üübermittelt. Sensoren innerhalb der Gruppe signalisieren den AuslöAuslöser ebenfalls und üübermitteln den Alarm zusäzusätzlich weiter.
Die PoE-Zentrale empfäempfängt den Alarm und arbeitet die konfigurierten Alarmierungswege ab. Dadurch erhalten Sie sehr schnell alle Informationen zu dem Alarm, z.B. in Ihrer Alarmierungssoftware.
Sollte sich ein Sensor außaußerhalb des Empfangsbereichs der Zentrale oder eines Repeaters befinden, wird dieser Alarm üüber benachbarte Sensoren weitergeleitet. Wenn sich das Fahrzeug gägänzlich außaußerhalb eines Empfangsbereich befindet, erfolgt keine Weiterleitung des Alarms. Dieser wird nur an dem ausgelöausgelösten Sensor signalisiert.
Eine Deaktivierung der Sensoren ist bauartbedingt nicht mömöglich. Sie werden daher auch außaußerhalb des Standorts ausgelöausgelöst, die Alarmierung wird in diesem Fall jedoch nicht an die Alarmierungssoftware üübermittelt.
7.5 E-Mail, SMS oder Sonstige
ZusäZusätzlich zu der Alarmierung üüber die bereits erwäerwähnten MöMöglichkeiten, kökönnen Sie die Informationen auch per Mail oder äähnliches erhalten. StandardgemäßStandardgemäß wird ein Sensortest per E-Mail zugestellt. Sofern gewügewünscht, kann auch ein Alarm per Mail zugestellt oder üüber sonstige Dienste üübermittelt werden.
8. Wartung
- Die
GeräGeräte sind wartungsfrei. - Die Batterielebensdauer wird mit max. 10 Jahren angegeben.
- Wichtige Updates werden automatisch
durchgefüdurchgeführt.
Es besteht die MöMöglichkeit einen Wartungsservice zu vereinbaren. Dieser beinhaltet u.a. die ÜÜberwachung der Anlage 24 Stunden am Tag.
Die Wartungsvereinbarung kann in zwei Varianten angeboten werden.
Variante 1: Wir bieten eine monatliche Fernwartung Ihrer Safe Fire House-Anlage, einschließeinschließlich einer 24/7-ÜÜberwachung von System und Alarmschnittstelle, der Auswertung von Serviceberichten, dem Nachfassen bei Warnmeldungen, der AlarmauslöAlarmauslösung auf Anfrage sowie wichtigen Sicherheits-Updates.
Variante 2: Wir füführen zudem eine jäjährliche Wartung vor Ort durch, die eine SichtprüSichtprüfung, die ÜberprüÜberprüfung der FunktionalitäFunktionalität und Messwerte, eine detaillierte Dokumentation sowie die Option zur DurchfüDurchführung von Systemerweiterungen oder KonfigurationsäKonfigurationsänderungen beinhaltet (seperater Auftrag notwendig).
Bei Interesse sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen ein passendes Angebot.
9. Erweiterung oder ÄÄnderung der Anlage
- Bitte informieren Sie uns bei allen
ÄÄnderungen, damit wir diese dokumentieren und ggf. mit Ihnen zusammen neu bewertenkökönnen. - Sollte ein Fahrzeug ausgetauscht werden,
kökönnen die "alten" Sensoren in das neue Fahrzeugüübernommen werden. Die Sensoren werden durch uns, nach Aufwand berechnet, umbenannt und neu abgenommen. - Bei Neuanschaffungen oder anderen Erweiterungen erhalten Sie von uns ein entsprechendes Angebot. Die Konfiguration erfolgt dann nach Absprache.
- Ob eine Installation der
geägeänderten Komponenten durch uns oder durch Eigenleistung erfolgt,kläklären wir zusammen.
10. Abnahme bei Eigeninstallation / Inbetriebnahme durch Dexa
Bei Eigeninstallation
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Die Anweisungen
wäwährend der Abnahmemümüssen beachtet werden. - Zur Abnahme
mümüssen alle Komponentenvollstävollständig angebracht sein. - Die Zentrale muss online erreichbar sein und mit Ihrer Alarmierungssoftware kommunizieren
kökönnen. WäWährend der Abnahme werden alle Komponenten auf richtige Montageüberprüüberprüft und per Foto dokumentiert.- Eine
ÜberprüÜberprüfung der Empfangswerte (RSSI) von jedemGeräGerät garantiert, dass jedesGeräGerät auch von der Zentrale erreicht wird. - Ein Testalarm wird zum Zeitpunkt der Abnhame
durchgefüdurchgeführt. AnschließAnschließend erhalten Sie die Projektdokumentation per Mail.
Inbetriebnahme durch Dexa
- Die Projektdokumentation erfolgt
vollstävollständig durch Dexa Consult GmbH. - Alle Komponenten sind durch ein Foto in der Projektdokumentation dokumentiert.
- Eine
ÜberprüÜberprüfung der Empfangswerte (RSSI) von jedemGeräGerät garantiert, dass jedesGeräGerät auch von der Zentrale erreicht wird. - Ein Testalarm wird zum Zeitpunkt der Abnhame
durchgefüdurchgeführt. AnschließAnschließend erhalten Sie die Projektdokumentation per Mail.
11. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
12. Fehleranalyse:
- Falls keine Netzwerkverbindung besteht,
überprüüberprüfen Sie:- Die Verkabelung und den PoE-Injektor.
- Ob der Netzwerkanschluss aktiv ist.
- Firewall-Einstellungen
füfür blockierte Ports.
13. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket
kökönnen Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen. - Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Consult GmbHMöhnestraß
Möhnestraße 2
59519 MöMöhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code füfür Ihr Mobiltelefon: 
