FAQ

Häufige Fragen und Antworten zum Safe Fire House Brandwarnsystem

Fragen und Antworten zur Software und Schnittstellen

Für den Einsatz in Einsatzfahrzeugen angepasst

Systeme zur Rauchüberwachung aus dem Smart-Home-Bereich sind für den professionellen Einsatz nicht geeignet: Sie gehen in einen Fehlerzustand, sobald einzelne Melder nicht erreichbar sind — im Einsatzfahrzeug ist das jedoch ein Normalzustand. Im ungünstigsten Fall belastet das die nicht wechselbaren Batterien der Melder.

Unser System unterscheidet zwischen gewollten und ungewollten Zuständen.

Herkömmliche Rauchmelder sind zudem in der Regel nicht wartungsfrei. Bei unserem System laufen Prüfung und Kalibrierung der Sensoren vollautomatisch ab — gerade bei schwer zugänglichem Verbau ein wesentlicher Vorteil.

Versenden von Alarmierungen über gängige Alarmierungssysteme

Wird Rauch detektiert, erfolgt die Alarmierung an einen definierten Empfänger oder Empfängerkreis über gängige Alarmsysteme wie DIVERA 24/7, Alamos, GroupAlarm oder AlarmDispatcher. Über entsprechende Schnittstellen ist auch die direkte Kommunikation mit Leitstellensystemen wie iSE Cobra 4 möglich.

Alternativ oder ergänzend ist der Versand per SMS, E-Mail oder Messenger-Benachrichtigung möglich.

Ebenso lassen sich mehrstufige Alarmabläufe abbilden, beispielsweise: zunächst Alarm an einen kleinen Empfängerkreis, bei ausbleibender Rückmeldung Weitergabe an einen weiteren Empfängerkreis.

Anbindung an eine bestehende Brandmeldeanlage oder Alarmierung der Leitstelle

Der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage wird in der Regel über das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Diesen Kontakt stellen Sie beziehungsweise der Servicetechniker der Wartungsfirma Ihrer Brandmeldeanlage bereit. In einem Abstand von höchstens fünf Metern zum Kontakt muss eine 230-V-Steckdose vorhanden sein.

Für den Anschluss unseres Schaltaktors gelten die Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese schreiben in der Regel vor, dass ausschließlich nach DIN 14675 zertifizierte Komponenten angeschlossen werden dürfen, also Teile anderer Brandmeldeanlagen. Unser System erfüllt dies naturgemäß nicht, da für die Überwachung von Fahrzeuginnenräumen kein technisches Regelwerk existiert.

In den meisten Fällen lässt sich der Anschluss dennoch realisieren: Nahezu alle behördlichen Aufschaltbedingungen enthalten eine Öffnungsklausel, nach der die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den genannten Anforderungen abweichen kann. Ist Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet, müssen Sie daher vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.

Alternativ kann die Leitstellenaufschaltung direkt über Schnittstellen wie iSE Cobra 4 erfolgen.

Der Alarmüberlauf kann zudem in Abhängigkeit von der Rückmeldung Ihrer Einsatzkräfte erfolgen, beispielsweise zunächst über DIVERA 24/7 und anschließend auf die Brandmeldeanlage oder das Einsatzleitsystem.

Standortübergreifende Funktionalität

Mit unserer Multistandortlösung vernetzen wir das System standortübergreifend. Fahrzeuge können die Standorte lückenlos wechseln, die Überwachung findet an allen angebundenen Standorten statt.

Schalten von Szenen und Aktionen der Gebäudetechnik

Alarme können an Ihre Gebäudetechnik übergeben werden, die daraufhin weitere Aktionen ausführt — etwa das Licht einschalten, eine Eingangstür entriegeln oder die Tore der Fahrzeughalle öffnen.

Dies setzt eine entsprechende Gebäudetechnik voraus. Gerne beraten wir Sie dazu.

Einbindung in weitere Systeme

Auf Wunsch lassen sich zahlreiche externe Systeme über das Internet einbinden. Ebenso ist die Anbindung nahezu aller IT-Systeme lokal oder über das Internet möglich, beispielsweise einer Anzeige vor Ort, die den auslösenden Melder ausweist.

Wartungsfrei dank automatischer Kalibrierung

Unsere Anlagen sind wartungsfrei.

Smart-Home-Rauchmelder müssen nach Herstellervorgabe einmal monatlich per Knopfdruck geprüft werden. Dabei wird nicht nur die Signaleinrichtung getestet, sondern die Fotozelle des Melders misst sich neu ein, da die Rauchkammer mit der Zeit verschmutzt.

Unterbleibt diese Prüfung, ist das der häufigste Grund für Fehlauslösungen.

Bei Meldern in Geräteräumen ist das monatliche Drücken des Knopfes nur mit erheblichem Aufwand möglich. Unsere Anlagen warten sich daher selbst: Die Sensoren kalibrieren sich regelmäßig eigenständig, ein monatlicher Test entfällt.

Watchdog: Überwachung von Batterieladung und Erreichbarkeit

Der SFH Smoke Sensor hat eine Batterielebensdauer von bis zu zehn Jahren, abhängig von der Nutzungsintensität. Der Watchdog überwacht den Batteriestatus jedes einzelnen Sensors, sodass Sie frühzeitig über einen erforderlichen Austausch benachrichtigt werden.

Ebenso überwacht der Watchdog Empfangsprobleme und den Verschmutzungsgrad der Rauchkammern. Das vermeidet Störungen und erhöht die Betriebssicherheit.

Watchdog: Wartungsberichte per E-Mail

Sie erhalten regelmäßige Zustandsberichte der Anlage per E-Mail. Das System erkennt dabei, ob ein Fahrzeug den Standort verlassen hat, und unterscheidet bei Nichterreichbarkeit eines Sensors zwischen gewolltem Zustand und Fehlerzustand. Störungen werden umgehend per E-Mail oder über die angebundenen Schnittstellen gemeldet.

Watchdog: Externes Uptime-Monitoring als Wartungsservice

Für den Fall von Netzwerk- oder Internetstörungen überwachen wir Ihre Anlage auf Wunsch rund um die Uhr von extern. Diese Leistung ist Bestandteil eines Moduls der Wartungsvereinbarung.

Fragen und Antworten zum Service

Projektindividuell zum Pauschalpreis

Jedes Projekt ist anders. Das gilt sowohl für die anzubindenden Alarmschnittstellen als auch für das IT-Umfeld in Ihrem Gebäude.

Auch die Fahrzeuge sind unterschiedlich aufgebaut, je nach Fahrzeugtyp und Aufbauhersteller. Eine Nachrüstung unseres Systems ist unabhängig von den Gegebenheiten im Fahrzeug möglich.

Wir bieten das System zur Innenraumüberwachung Ihrer Fahrzeuge zum Pauschalpreis pro Fahrzeug an — unabhängig von der Anzahl der Sensoren, Zentralen und Repeater, von Ihren Anforderungen an Alarmablauf und Schnittstellen sowie von der vorgefundenen IT-Infrastruktur.

Keine laufenden Kosten

Das System wird zum Pauschalpreis pro Fahrzeug angeboten.

Zusätzliche Anforderungen sind im Pauschalpreis enthalten.

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Ein reibungsloser Projektablauf beginnt mit der Beratung und der Planung der Umsetzung.

Wir planen die Anlage, konfigurieren und programmieren Sensoren und Zentralen und passen alle Schnittstellen an Ihre Anforderungen an.

Bei der Inbetriebnahme installieren wir alle Komponenten und messen jeden einzelnen Sensor hinsichtlich seiner Empfangsstärke ein.

Sie erhalten eine lückenlose Dokumentation. Die Übergabe erfolgt als einwandfrei funktionierende Anlage.

Service nach der Inbetriebnahme

Die Systeme sind wartungsfrei. Darüber hinaus unterstützen wir Sie auch nach der Umsetzung, beispielsweise bei der Erweiterung der Anlage oder beim Tausch von Sensoren.

Unser Service ist auch nach Projektabschluss für Sie erreichbar.

Fragen und Antworten zur Technik

Was leisten Ihre Systeme im Vergleich zu Eigenbaulösungen?

Eigenbaulösungen können technisch funktionieren, erfüllen aber nicht die hohen Anforderungen von Feuerwehren und Hilfsorganisationen.

Wie unterscheiden sich Rauchmelder von Rauchsensoren?

Technisch handelt es sich um dieselben Geräte: Auch Rauchsensoren sind photoelektrische Rauchmelder. Sie wurden jedoch hard- und softwareseitig für den Einsatz in Fahrzeugen angepasst und erfüllen dadurch die DIN beziehungsweise ÖNORM EN 14604 nicht mehr. Das liegt unter anderem daran, dass sie nur noch leise oder stumm alarmieren. In diesem Fall sprechen wir nicht von Rauchmeldern, sondern von Rauchsensoren.

Wie lange halten die Batterien der Sensoren?

Der SFH Smoke Sensor verfügt über eine fest verbaute Batterie mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Sie kann nicht gewechselt werden. Nach einer automatisierten, rechtzeitigen Batteriewarnung ist der Sensor zu tauschen.

Die tatsächliche Laufzeit hängt von Nutzung und Einsatzbedingungen ab, beispielsweise von der Häufigkeit von Alarmen und Systemtests.

Über welche Funktechnik kommunizieren die Sensoren?

Sensoren und Aktoren kommunizieren über ein bidirektionales Funkprotokoll im 868-MHz-Frequenzband.

Sind weitere Lizenzen notwendig?

Für den Betrieb der Sensoren und der Zentrale sind keine weiteren Lizenzen erforderlich.

Die Alarmierung über Systeme wie DIVERA 24/7, Alamos, Fireboard oder Cobra 4 setzt lediglich eine bereits vorhandene Instanz des jeweiligen Dienstes voraus. Zusätzliche Lizenzen fallen dort nicht an.

Wenn Sie über kein Alarmierungssystem verfügen, sprechen Sie uns an. Wir vermitteln Ihnen eine Lösung oder binden eine kostenlose Schnittstelle an.

Welche Voraussetzungen werden in der Fahrzeughalle benötigt?

Für den Betrieb der Sensoren und einer Zentrale pro Fahrzeughalle wird ein freier RJ45-Ethernet-Anschluss in der Nähe des zu überwachenden Fahrzeugs benötigt. Dieser Anschluss muss mit einer IT-Netzwerkinfrastruktur verbunden sein, die das Versenden von HTTP-POST-Befehlen an Internetdienste erlaubt.

Lassen sich die Sensoren testen?

Die Sensoren verfügen über einen Testmodus. Ein Druck auf den Testknopf löst auch die Schnittstellen-Alarmierung aus; diese wird den hinterlegten Empfängern eindeutig als „TEST" ausgewiesen.

Zusätzlich überwacht der Watchdog den Zustand der Anlage. Sie erhalten regelmäßige Wartungsberichte mit Informationen zu Batterieständen, Erreichbarkeiten und dem Verschmutzungsgrad der Rauchkammern.

Wie viele Sensoren werden pro Fahrzeug benötigt?

Die Anzahl ist nicht begrenzt. Empfohlen werden zwei bis sechs Sensoren pro Fahrzeug, üblicherweise drei bis vier: einer im Fahrerraum, einer im Mannschaftsraum und ein bis zwei im Geräteraum.

Wie viele Sensoren tatsächlich erforderlich sind, hängt vom Aufbau des Fahrzeugs ab. In Einzelfällen können mehr Sensoren notwendig sein.

Der Preis bleibt davon unberührt: Es gilt pro Fahrzeug ein Pauschalpreis, unabhängig von der Anzahl der benötigten Komponenten.

Wie viele Fahrzeuge pro Halle oder Standort sind möglich?

Die Anzahl ist theoretisch nicht begrenzt.

Wie wahrscheinlich sind Fehlalarme?

Wie bei einer Brandmeldeanlage oder einem Heimrauchmelder kann es auch bei unserem System zu Fehlalarmen kommen. Diese treten ebenso selten auf und werden in der Regel durch Staub, Rauch, Dampf oder winzige Insekten verursacht, die die Detektorsignale unterbrechen.

Sollte es innerhalb des ersten Jahres zu erheblichen Fehlalarmen bei einem einzelnen Sensor kommen, tauschen wir diesen auf unsere Kosten aus.

Müssen die Sensoren gewartet werden?

Unsere Anlagen sind wartungsfrei.

Herkömmliche Rauchmelder müssen nach Herstellervorgabe einmal monatlich per Knopfdruck geprüft werden. Dabei wird nicht nur die Signaleinrichtung getestet, sondern die Fotozelle des Melders misst sich neu ein, da die Rauchkammer mit der Zeit verschmutzt.

Unterbleibt diese Prüfung, ist das der häufigste Grund für Fehlauslösungen.

Bei Sensoren in Geräteräumen ist das monatliche Drücken des Knopfes nur mit erheblichem Aufwand möglich. Unsere Anlagen warten sich daher selbst: Die Sensoren kalibrieren sich regelmäßig eigenständig, ein monatlicher Test entfällt.

Kann ein Sensor nachträglich gewechselt werden?

Die Sensoren können nachträglich ausgetauscht oder erweitert werden. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Wie werden Alarme signalisiert?

Die Sensoren signalisieren Alarme akustisch und visuell über eine helle LED. Zusätzlich werden Alarmschnittstellen angesprochen, die eine digitale Weiterverarbeitung in nahezu unbegrenztem Funktionsumfang ermöglichen.

Verdeckt verbaute Sensoren können stumm geschaltet werden, sodass sie ausschließlich visuell und über die digitale Schnittstelle alarmieren. Ebenso ist eine leise Alarmierung mit nur leicht hörbarer Lautstärke möglich.

Was wird für die Anbindung an Alarmdienste benötigt?

Erforderlich sind die Internetverbindung der Zentrale beziehungsweise des Sensors — je nach Aufbau der Lösung — zur Erreichbarkeit der Schnittstelle sowie die Authentifizierungsdaten des jeweiligen Dienstes. Diese erhalten Sie von Ihrem Administrator.

Eine passende Konfiguration des Alarmsystems ist empfehlenswert, damit Sie festlegen können, welche Gruppen bei welchem Ereignis alarmiert werden. Dabei unterstützen wir Sie.

Für DIVERA 24/7, GroupAlarm, Feuersoftware und Fireboard ist keine spezielle Schnittstellenkonfiguration erforderlich.

Alamos erfordert eine lokale Konfiguration sowie die Erreichbarkeit Ihres Servers für HTTP-Befehle von außen. Auch dabei unterstützen wir Sie.

Ist die Anbindung an eine Brandmeldeanlage möglich?

Der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage (BMA) wird in der Regel über das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Diesen Kontakt stellen Sie beziehungsweise der Servicetechniker der Wartungsfirma Ihrer Brandmeldeanlage bereit. In einem Abstand von höchstens fünf Metern zum Kontakt muss eine 230-V-Steckdose vorhanden sein.

Für den Anschluss unseres Schaltaktors gelten die Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese schreiben in der Regel vor, dass ausschließlich nach DIN 14675 zertifizierte Komponenten angeschlossen werden dürfen, also Teile anderer Brandmeldeanlagen. Unser System erfüllt dies naturgemäß nicht, da für die Überwachung von Fahrzeuginnenräumen kein technisches Regelwerk existiert.

In den meisten Fällen lässt sich der Anschluss dennoch realisieren: Nahezu alle behördlichen Aufschaltbedingungen enthalten eine Öffnungsklausel, nach der die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den genannten Anforderungen abweichen kann. Ist Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet, müssen Sie daher vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.

Alternativ kann die Leitstellenaufschaltung direkt über Schnittstellen wie iSE Cobra 4 erfolgen.

Der Alarmüberlauf kann zudem in Abhängigkeit von der Rückmeldung Ihrer Einsatzkräfte erfolgen, beispielsweise über DIVERA 24/7.

Ist Rauch an der Einsatzstelle ein Problem?

Rauch dringt in der Regel nicht ohne Weiteres in den Fahrzeuginnenraum ein.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, fremdausgelöste Sensoren — etwa durch Gruppenfunktionen oder Broadcasts — automatisiert zu quittieren sowie Sensoren leise oder stumm zu schalten, sodass sie rein visuell und über die digitale Schnittstelle alarmieren, nicht jedoch akustisch. Auch Mischszenarien sind möglich, bei denen ausschließlich die Sensoren im Mannschaftsraum eine Raucherkennung leise akustisch signalisieren, nicht aber jene in Geräteräumen.

Fragen und Antworten zum Projektablauf

Wie läuft die Nachrüstung ab?

Nachdem Sie uns kontaktiert haben, besprechen wir die technischen Details und klären die Anforderungen.

Sie erhalten anschließend ein maßgeschneidertes Angebot.

Nach der Beauftragung konfigurieren wir die Anlage samt Zentrale und Sensoren vor, sodass bei der Inbetriebnahme bereits alles eingestellt ist. Gegebenenfalls benötigen wir Auskünfte von Ihnen bezüglich der gewünschten Alarmschnittstellen.

Bei der Inbetriebnahme bringen wir die Sensoren in den Fahrzeugen an. Sie werden eingemessen und getestet, sodass die Funktionsfähigkeit sichergestellt ist.

Ebenso schließen wir die Zentrale oder den Repeater in der Fahrzeughalle an.

Zum Abschluss erhalten Sie eine ausführliche Dokumentation über jeden einzelnen Sensor, die Einstellungen der Zentrale und die Alarmschnittstellen.

Wie werden die Sensoren angebracht?

Die Sensoren werden in der Regel mit doppelseitigem Pilzkopf-Klebeband von 3M (3M Dual Lock Automotive) montiert. Dieses Klebeband ist abnehmbar, hält besonders zuverlässig und wurde speziell für den Einsatz im Automotive-Bereich entwickelt.

Alternative Befestigungsarten sind ebenfalls möglich. In Rettungswagen nutzen wir beispielsweise meist Magnetbefestigungen, die gegen seitliches Verrutschen gesichert sind.

Wie wird die Umsetzung dokumentiert?

Sie erhalten neben den Herstellerdokumentationen (Betriebsanleitungen, CE-Konformitätserklärungen) ein umfangreiches Konfigurationsprotokoll. Es enthält die Dokumentation der Abläufe und Schnittstellen sowie die Empfangsmesswerte der einzelnen Sensoren.

Alle Komponenten sind individuell beschriftet, ihre Lebensdauer wird lückenlos dokumentiert.

Fragen und Antworten zum rechtlichen Rahmen

Wo kann ich das Schutzrecht einsehen?

Das Schutzrecht unseres Systems ist beim Deutschen Patent- und Markenamt unter dem Aktenzeichen DE: 20 2024 001 171.2 hinterlegt und kann im DPMA-Register hier eingesehen werden. Es hat eine Gültigkeit bis mindestens 30.06.2027.

Wer ist der Hersteller der Technik?

Dexa Solutions GmbH für die Gesamtanlage. Anlagenteile bestehen aus Zukaufteilen anderer Hersteller, siehe Produktdatenblätter oder Konformitätserklärungen. Wir arbeiten ausschließlich mit namhaften Herstellern, die über langjährige Erfahrung und einen entsprechenden Marktruf verfügen.

Wie steht es um Gewährleistung und Haftung?

Auch nach Abschluss des Projekts stehen wir Ihnen als Dienstleister zur Verfügung.

Wir nehmen die Rolle des Systemintegrators (Dienstleisters) ein, vertreiben und konfigurieren die Komponenten in Ihrem Auftrag und nach Ihren Vorgaben.

Wenn externe Schnittstellen, wie zum Beispiel die von Alarmsystemen (DIVERA 24/7, Alamos, …) angesprochen werden, hängt die Funktionalität nicht nur von unseren Sensoren, sondern auch von der Funktionalität der jeweiligen Anbieterschnittstelle ab. Sollte es hier zu Änderungen kommen, kann die Funktionalität eingeschränkt sein. Dafür können wir keine Haftung und Gewährleistung übernehmen. Gerne unterstützen wir Sie auch zukünftig, sofern es zu solch unwahrscheinlichen Änderungen kommt, im Rahmen eines Wartungsangebots.

Dasselbe gilt für Änderungen an Ihrer IT-Infrastruktur, die etwaige Funktionalitäten beeinträchtigen. Im Projekt werden diese Pfade ausführlich besprochen und mit Ihrer IT zusammen abgestimmt.

Im Falle einer Reklamation sind wir Ihr erster Ansprechpartner.

Was geschieht bei Änderungen der Schnittstellen der Alarmsysteme?

Wenn externe Schnittstellen, wie zum Beispiel die von Alarmsystemen (DIVERA 24/7, Alamos, …), angesprochen werden, hängt die Funktionalität nicht nur von uns ab, sondern auch von der Funktionalität der jeweiligen Anbieterschnittstelle. Sollte es hier zu Änderungen kommen, kann die Funktionalität eingeschränkt sein.

Gerne unterstützen wir Sie auch zukünftig, sofern es zu solch unwahrscheinlichen Änderungen kommt, im Rahmen eines Wartungsangebots.

Fragen und Antworten Kurzfassung

Safe Fire House – Kurzübersicht

Knappe Antworten auf die häufigsten Fragen. Ausführliche Antworten stehen in den übrigen FAQ-Seiten dieses Buchs und im Safe Fire House Fact-Sheet.


Das Wichtigste in einem Satz

Safe Fire House ist eine softwarebasierte Brandwarnanlage, die mit vernetzten Rauchsensoren Fahrzeuginnenräume und Gebäude überwacht und im Brandfall sofort über die gewohnten Alarmwege (App, Leitstelle, BMA und weitere) alarmiert – zum Pauschalpreis pro Fahrzeug, ohne laufende Kosten.


Was Safe Fire House auszeichnet


Nutzen und Bedarf

Warum braucht eine Feuerwehr das? Moderne Einsatzfahrzeuge enthalten zahlreiche Ladetechnik: Funkgeräte, Lampen, Rettungsgeräte, EDV und Medizintechnik. Ein überhitzter Akku oder ein Defekt kann ein Fahrzeug nachts unbemerkt in Brand setzen – bis hin zum Totalverlust mehrerer Fahrzeuge und der Halle. Laut einer Befragung in Nordrhein-Westfalen hatten rund 20 % der Feuerwehren bereits einen Brand oder Beinahe-Brand eines Fahrzeugs.

Warum reicht die Brandmeldeanlage im Gebäude nicht? Eine Gebäude-BMA erkennt den Brand erst, wenn Rauch aus dem Fahrzeug austritt – dann ist es meist zu spät. Safe Fire House erkennt den Rauch direkt im Fahrzeuginnenraum.

Warum keine Smart-Home-Rauchmelder? Smart-Home-Melder gehen in Fehlerzustände, wenn ein Fahrzeug ausrückt, und sind nicht wartungsfrei. Safe Fire House unterscheidet zwischen gewolltem Ausrücken und echtem Fehler und kalibriert sich selbst.


Kosten und Modell

Was kostet das? Pauschalpreis pro Fahrzeug, bei Gebäuden pro Halle oder Raum – unabhängig davon, wie viele Sensoren, Zentralen oder Repeater nötig sind. 100 % investive Einmalkosten, keine Abonnements, keine Lizenzgebühren, keine laufenden Kosten.

Sind Planung und Einbau enthalten? Ja. Beratung, Planung, Konfiguration, Einbau, das Einmessen jedes Sensors und die vollständige Dokumentation sind im Pauschalpreis enthalten. Die Umsetzung erfolgt schlüsselfertig.


Technik im Überblick

Standard-Serie oder Pro-Serie? Die Standard-Serie (kompakte PoE-Zentrale, Wandmontage, ein Netzwerkkabel) eignet sich für Freiwillige Feuerwehren, Gemeinden und einzelne Standorte. Die Pro-Serie (19-Zoll-Server, virtualisierungs- und containerfähig, mit USV und PoE-Switch) ist für Berufsfeuerwehren, Kreise und große Multistandort-Installationen ausgelegt. Beide nutzen dieselben Komponenten; die Wahl hängt von Größe und IT-Umfeld ab.

Single- oder Multistandort? Beim Single-Standort überwacht eine Zentrale einen Standort, also eine Halle oder ein Gebäude. Beim Multistandort werden mehrere Standorte über ein gemeinsames Layer-2-VPN verbunden und in einem System überwacht. Fahrzeuge wechseln dann ohne manuellen Eingriff zwischen den Standorten, der jeweilige Standort wird bei Alarm automatisch mitgesendet. Eine Single-Lösung lässt sich jederzeit nachträglich zur Multistandort-Lösung erweitern.

Wie viele Sensoren pro Fahrzeug? Üblicherweise zwei bis sechs, meist drei bis vier: Fahrerraum, Mannschaftsraum sowie ein bis zwei im Geräteraum. Die genaue Anzahl hängt von Fahrzeugtyp und Aufbau ab. Sie ist nicht begrenzt, der Preis bleibt pauschal.

Wie werden die Sensoren befestigt? In der Regel mit abnehmbarem 3M Dual Lock Automotive Klebeband, bei Rettungswagen häufig per gesicherter Magnethalterung. Zu den Sensoren führen keine Leitungen.

Sind die Sensoren im Fahrzeug laut? Nein. Im Fahrzeug kommen leise Sensoren (< 50 dB) oder stumme Sensoren zum Einsatz, im Geräteraum verdeckt verbaut auch vollständig stumm. Laute Melder (> 85 dB) sind für Gebäude vorgesehen.

Wie kommunizieren die Sensoren? Über bidirektionalen Funk im 868-MHz-Band, mesh-fähig, sodass sich die Sensoren im Fahrzeug untereinander vernetzen. Die Zentrale in der Halle empfängt die Signale und leitet sie weiter.

Wie lange halten die Batterien? Bis zu zehn Jahre, fest verbaut. Der Watchdog warnt rechtzeitig vor einem erforderlichen Tausch.

Müssen die Sensoren gewartet werden? Nein, sie sind wartungsfrei und kalibrieren sich selbst; ein monatlicher Knopfdruck entfällt. Der Watchdog überwacht Batterie, Empfang und Verschmutzung rund um die Uhr.

Was muss in der Fahrzeughalle vorhanden sein? Ein freier RJ45-Netzwerkanschluss in Fahrzeugnähe, über den HTTP- und HTTPS-Anfragen ins Internet gesendet werden können. Eingehende Verbindungen sind nicht erforderlich.

Wie wird alarmiert? Über mehr als 40 Schnittstellen, darunter DIVERA 24/7, Alamos und GroupAlarm, zusätzlich per SMS, E-Mail, Telefonanruf, Pager, Leitstellensystem (beispielsweise iSE Cobra 4) und potenzialfreie BMA-Aufschaltung. Vor Ort stehen zusätzlich LED, Display, E-Ink-Anzeige und Sirene zur Verfügung. Alle Wege lassen sich als rückmeldeabhängiger Alarmüberlauf konfigurieren.


Prüfung und Abgrenzung

Ist das System geprüft? Ja. Geprüft und testiert von der Prüfstelle für Brandschutztechnik des ÖBFV (Prüfbericht FT 14/953/25, gültig bis 2. Dezember 2027). Zusätzlich besteht ein DPMA-Schutzrecht (Gebrauchsmuster, Az. DE 20 2024 001 171.2).

Wie wahrscheinlich sind Fehlalarme? Sehr selten, bestätigt durch den Einsatz an weit über hundert Standorten. Löst ein einzelner Sensor im ersten Jahr auffällig oft fehl aus, tauschen wir ihn kostenlos.

Ist das eine Brandmeldeanlage nach EN 54? Nein. Safe Fire House ist keine Brandmeldeanlage im Sinne der EN 54 und ersetzt keine gesetzlich geforderte BMA. Es ergänzt sie für Fahrzeuge und Bereiche ohne BMA-Pflicht und kann per Schaltkontakt an eine bestehende BMA aufgeschaltet werden.

Läuft das System über die Cloud? Nein, die Kernfunktionen sind cloudfrei und laufen lokal. Lediglich einzelne Alarmschnittstellen benötigen je nach Anbieter eine Internetverbindung.


Weitere Fragen

Bei technischen Detailfragen, Sonderfahrzeugen oder Schnittstellen, die hier nicht aufgeführt sind, sprechen Sie uns gerne an. Fehlende Wunschschnittstellen binden wir im Projekt kostenlos an.

dexa group
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
Web: dexa.gmbh


Stand: 2026-07