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# Datenschutz

# Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) – Brandwarnsystem & EWS

> **Status:** ENTWURF v0.2 – nicht rechtlich geprüft · **Stand:** [Datum] · **Nr.:** [___]

*Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO — Brandwarnsystem (Safe Fire House) und Einbruchwarnsystem (EWS)*

**zwischen**

**[Auftraggeber / Behörde / Kommune / Betreiber]**
[Straße Hausnummer] · [PLZ Ort]
vertreten durch: [vertretungsberechtigte Person]
*– nachfolgend „Verantwortlicher" –*

**und**

**Dexa Solutions GmbH**
Möhnestraße 2 · 59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0 · E-Mail: info@dexa.gmbh
Registergericht Arnsberg, HRB 14749 · USt-IdNr. DE310146224
vertreten durch die Geschäftsführer Tim Behrendt und Florian Leipold
*– nachfolgend „Auftragnehmer" –*

---

## Präambel

Der Auftragnehmer erbringt für den Verantwortlichen Leistungen zu zwei eigenständigen Produkten: dem Brandwarnsystem „Safe Fire House" und dem hiervon getrennten Einbruchwarnsystem „EWS". Im Rahmen von Bereitstellung, Fernwartung, Monitoring und Alarmweiterleitung verarbeitet der Auftragnehmer in begrenztem Umfang personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen. Dafür schließen die Parteien diesen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Die Einzelheiten regelt Anlage 1.

## § 1 Gegenstand und Dauer

**(1)** Gegenstand ist die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Auftragnehmer im Auftrag des Verantwortlichen. Art, Zweck und Umfang der Verarbeitung, die Kategorien betroffener Personen sowie die Datenarten ergeben sich abschließend aus Anlage 1.

**(2)** Der Vertrag läuft für die Dauer des zugrunde liegenden Hauptvertrages und endet mit diesem. Der Verantwortliche kann ihn bei schwerwiegenden Datenschutzverstößen fristlos kündigen.

## § 2 Weisungsgebundenheit

**(1)** Der Auftragnehmer verarbeitet die Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen, sofern er nicht durch Unionsrecht oder mitgliedstaatliches Recht zur Verarbeitung verpflichtet ist.

**(2)** Hält der Auftragnehmer eine Weisung für rechtswidrig, informiert er den Verantwortlichen unverzüglich und darf die Ausführung bis zur Bestätigung aussetzen (Art. 28 Abs. 3 S. 3 DSGVO).

## § 3 Pflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer

- verpflichtet die mit der Verarbeitung befassten Personen zur Vertraulichkeit (Art. 28 Abs. 3 lit. b, Art. 29 DSGVO);
- setzt die in Anlage 2 vereinbarten technischen und organisatorischen Maßnahmen (Art. 32 DSGVO) um und hält sie aufrecht;
- unterstützt den Verantwortlichen bei Betroffenenanfragen sowie bei dessen Pflichten nach Art. 32 bis 36 DSGVO im Rahmen seiner Möglichkeiten;
- meldet ihm jede Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich nach Kenntnis und unterstützt bei Art. 33, 34 DSGVO;
- führt ein Verzeichnis der im Auftrag durchgeführten Verarbeitungen (Art. 30 Abs. 2 DSGVO) und benennt einen Ansprechpartner für den Datenschutz [Datenschutzbeauftragte/r: ___].

## § 4 Unterauftragsverarbeiter

**(1)** Der Verantwortliche genehmigt die in Anlage 2 aufgeführten Unterauftragsverarbeiter. Beabsichtigte Änderungen teilt der Auftragnehmer vorab mit; der Verantwortliche kann aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen (Art. 28 Abs. 2 DSGVO).

**(2)** Der Auftragnehmer verpflichtet jeden Unterauftragsverarbeiter auf dieselben Datenschutzpflichten (Art. 28 Abs. 4 DSGVO) und bleibt dem Verantwortlichen gegenüber verantwortlich.

**(3)** Vom Verantwortlichen selbst beauftragte Alarmierungs- und Leitstellenplattformen (z. B. DIVERA 24/7, GroupAlarm, Alamos, iSE-Cobra) sind keine Unterauftragsverarbeiter des Auftragnehmers; insoweit ist der Verantwortliche selbst verantwortlich.

## § 5 Rechte der betroffenen Personen

**(1)** Der Auftragnehmer unterstützt den Verantwortlichen mit geeigneten Maßnahmen bei der Erfüllung der Betroffenenrechte (Art. 12 bis 23 DSGVO).

**(2)** Wendet sich eine betroffene Person unmittelbar an den Auftragnehmer, leitet dieser das Anliegen unverzüglich an den Verantwortlichen weiter und beantwortet es nicht selbst, sofern er nicht angewiesen wurde.

## § 6 Kontrolle, Löschung und Drittlandübermittlung

**(1)** Der Auftragnehmer weist die Einhaltung seiner Pflichten nach und ermöglicht Überprüfungen mit angemessener Vorankündigung; geeignete Zertifikate, Testate oder Prüfberichte genügen (Art. 28 Abs. 3 lit. h DSGVO).

**(2)** Nach Vertragsende löscht oder gibt der Auftragnehmer die personenbezogenen Daten nach Wahl des Verantwortlichen zurück, vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungspflichten. Die Bilddaten des EWS werden ohnehin automatisiert spätestens nach 15 Minuten gelöscht.

**(3)** Eine Übermittlung in Drittländer erfolgt nur nach Art. 44 ff. DSGVO. Betroffen ist ausschließlich der CRM-Dienstleister Airtable, Inc. (USA), abgesichert über das EU-US Data Privacy Framework bzw. EU-Standardvertragsklauseln. Die zentralen Server (BOS Data Broker, gui.dexa.gmbh) sowie ein etwaiges durch den Auftragnehmer bereitgestelltes VPN werden in Deutschland im Rechenzentrum der Centron GmbH, Bamberg, betrieben.

## § 7 Schlussbestimmungen

**(1)** Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. In datenschutzrechtlichen Fragen geht dieser Vertrag dem Hauptvertrag vor.

**(2)** Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. Es gilt deutsches Recht. Die Anlagen 1 und 2 sind Bestandteil dieses Vertrages.

| Verantwortlicher (Auftraggeber) | Dexa Solutions GmbH (Auftragnehmer) |
|---|---|
| Ort, Datum: | Ort, Datum: |
| Unterschrift: | Unterschrift: |

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## Anlage 1 – Beschreibung der Verarbeitung

### Zweck

Bereitstellung, Fernwartung, Monitoring und Alarmweiterleitung der Produkte Safe Fire House (Brandwarnsystem) und EWS (Einbruchwarnsystem) sowie Verwaltung der zugehörigen Stamm- und Kontaktdaten.

### Produkt 1 – Safe Fire House (Brandwarnsystem)

- Cloud-freies Brandwarnsystem. Verarbeitet ausschließlich technische Telemetrie (Geräte-/Funkadressen, RSSI, Batterie-, Verschmutzungs- und Funktionswerte, Fehlercodes). **Kein Personenbezug.**

### Produkt 2 – EWS (Einbruchwarnsystem)

- Eigenständige, kamerabasierte Produktlinie mit KI-gestützter Personenerkennung.
- Im Ruhezustand (unscharf) sind die Kameras **physisch stromlos** (Datenschutz by Design) – es findet keine Verarbeitung statt.
- Nur im scharfgeschalteten Zustand: bei Auslösung (Eindringling oder Fehlauslösung) Erzeugung eines Snapshots und ggf. eines kurzen Live-Streams; Übermittlung an die Alarmschnittstelle bzw. an gui.dexa.gmbh.
- Keine dauerhafte Speicherung auf dem Server; der Snapshot wird automatisiert spätestens nach 15 Minuten gelöscht, der Abruf-Link ist danach nicht mehr erreichbar. Eine etwaige weitergehende Speicherung erfolgt nur beim angebundenen Alarmierungsdienst und liegt in dessen Verantwortung.

### CRM (Stamm- und Kontaktdaten)

- Verwaltung von Standort-Stammdaten, Ansprechpartnern sowie Alarm-/Benachrichtigungsempfängern und Servicetickets im CRM-System (Airtable). Dies ist die **wesentliche Verarbeitung personenbezogener Daten** und erfolgt über einen Drittland-Dienstleister (USA); siehe Anlage 2.

### Kategorien betroffener Personen

- Ansprechpartner und Verantwortliche des Auftraggebers;
- Empfänger von Alarm-, Service- und Warnmeldungen;
- Personen im Erfassungsbereich des scharfgeschalteten EWS (Eindringlinge sowie Personen aus Fehlauslösungen, z. B. Mitarbeitende, Reinigungs- oder Einsatzkräfte).

### Kategorien personenbezogener Daten und Löschfristen

| Kontext | Datenarten | Löschfrist |
|---|---|---|
| CRM | Name, Funktion, Organisation, dienstliche E-Mail/Telefon, Standortzuordnung, Servicevorgänge | Vertragsdauer |
| EWS (scharf) | Bilddaten (Snapshot/kurzer Stream), Ereignisdaten (Zeitstempel, Kamera/Zone) | max. 15 Min |
| Safe Fire House | kein Personenbezug (technische Telemetrie) | – |

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## Anlage 2 – Technische/organisatorische Maßnahmen und Unterauftragsverarbeiter

### Technische und organisatorische Maßnahmen (Art. 32 DSGVO)

- Zugriff ausschließlich durch namentlich befugte Administratoren; zentrale Verwaltung der Zugangsdaten; Mehr-Faktor-Authentifizierung.
- Fernwartung nur über verschlüsselten Tunnel mit MFA; ausschließlich verschlüsselte Verbindungen (TLS 1.3).
- Datenminimierung: EWS-Kameras im Ruhezustand stromlos; automatische Löschung der Bild-Snapshots ≤ 15 Min; keine dauerhafte Bildspeicherung.
- Mandanten- und Standorttrennung; Identifikation der Geräte über technische Adressen statt über Personen.
- Kontinuierliches Monitoring (Uptime/Watchdog), tägliche Selbsttests, Datensicherung der zentralen Systeme.
- Serverbetrieb in einem zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland (Centron GmbH, Bamberg).

### Genehmigte Unterauftragsverarbeiter

| Unterauftragsverarbeiter | Leistung | Ort | Drittland-Grundlage |
|---|---|---|---|
| Centron GmbH | Rechenzentrum/Hosting (BOS Data Broker, gui.dexa.gmbh, ggf. VPN) | Bamberg, DE | entfällt (EU) |
| Dexa Systems GmbH | BOS Data Broker / Alarm-Schnittstellensoftware (konzernintern) | Möhnesee, DE | entfällt (EU) |
| Airtable, Inc. | CRM / Stamm- und Kontaktdaten, Service-Log | USA | EU-US DPF bzw. EU-Standardvertragsklauseln |

*Hinweis: Vom Verantwortlichen selbst beauftragte Alarmierungs-/Leitstellenplattformen (z. B. DIVERA 24/7) sind keine Unterauftragsverarbeiter des Auftragnehmers (§ 4 Abs. 3).*

# Konformitätserklärungen

# SFH Infrastrukturmodul U1700-R

# EU-Konformitätserklärung



### Dexa Solutions GmbH

**Möhnestraße 2, 59519 Möhnesee, Deutschland**

### SFH Infrastrukturmodul U1700-R

Produktbeschreibung:
Unterbrechungsfreie Stromversorgung 1700VA mit Power-over-Ethernet (PoE), LTE-Router und PoE-Switch

Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das oben genannte Produkt den folgenden Richtlinien entspricht:

- Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU)
- EMV-Richtlinie (2014/30/EU)
- RoHS-Richtlinie (2011/65/EU)
- WEEE Richtlinie (2012/19/EU)
- Batterieverordnung (2023/1542/EU BattV)

Angewandte harmonisierte Normen:

- IEC/EN 62040-1
- IEC/EN 62040-2
- IEC/EN 62040-3

- EN 301 908
- EN 301 511
- EN 301 489
- EN 300 328
- EN 62368-1
- EN 50385
- EN 55032
- EN 55035  
Möhnesee, 28. Februar 2025



[

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/scaled-1680-/image-1756372677924.png){width=345}](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/image-1756372677924.png)  
Tim Behrendt  
Geschäftsführer  
[

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/scaled-1680-/image-1756372697356.png){width=265}](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/image-1756372697356.png)  
Florian Leipold  
Geschäftsführer

# SFH PoE Repeater

# EU-Konformitätserklärung



### Dexa Solutions GmbH

**Möhnestraße 2, 59519 Möhnesee, Deutschland**  
### SFH PoE Repeater

Produktbeschreibung:
Power-over-Ethernet (PoE) Zentraleinheit mit integrierter Datenverarbeitungseinheit und Netzwerktechnik.

Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das oben genannte Produkt den folgenden Richtlinien entspricht:

- Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU)
- EMV-Richtlinie (2014/30/EU)
- RoHS-Richtlinie (2011/65/EU)

Angewandte harmonisierte Normen:

- EN 62368-1:2014
- EN 55032:2015
- EN 55035:2017  
Möhnesee, 28. Februar 2025

[

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/scaled-1680-/image-1756372677924.png){width=345}](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/image-1756372677924.png)  
Tim Behrendt  
Geschäftsführer  
[

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/scaled-1680-/image-1756372697356.png){width=265}](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/image-1756372697356.png)  
Florian Leipold  
Geschäftsführer

# SFH PoE Zentrale

# EU-Konformitätserklärung



### Dexa Solutions GmbH

**Möhnestraße 2, 59519 Möhnesee, Deutschland**

### SFH PoE Zentrale

Produktbeschreibung:
Power-over-Ethernet (PoE) Zentraleinheit mit integrierter Datenverarbeitungseinheit und Netzwerktechnik.

Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das oben genannte Produkt den folgenden Richtlinien entspricht:

- Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU)
- EMV-Richtlinie (2014/30/EU)
- RoHS-Richtlinie (2011/65/EU)

Angewandte harmonisierte Normen:

- EN 62368-1:2014
- EN 55032:2015
- EN 55035:2017  
Möhnesee, 28. Februar 2025

[

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/scaled-1680-/image-1756372677924.png){width=345}](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/image-1756372677924.png)  
Tim Behrendt  
Geschäftsführer  
[

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/scaled-1680-/image-1756372697356.png){width=265}](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2025-08/image-1756372697356.png)  
Florian Leipold  
Geschäftsführer

# Systemaufbau und Fakten

# Safe Fire House Fact-Sheet

**Brandwarnanlage zur Gebäude- und Fahrzeuginnenraumüberwachung**

---

## 1. Einleitung

Safe Fire House ist ein Brandwarnsystem zur Überwachung von Gebäuden (Hallen und Räumen) sowie Fahrzeuginnenräumen mittels vernetzter Rauchwarnmelder bzw. Rauchsensoren. Das System wurde speziell für die besonderen Anforderungen von Behörden, Feuerwehren, Rettungsdiensten, der Bundeswehr und anderen Organisationen mit Sicherheitsaufgaben entwickelt.

Das System ist **schutzrechtlich geschützt** beim Deutschen Patent- und Markenamt (Klasse 08B 17/00) und wurde von der **Prüfstelle für Brandschutztechnik des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes** geprüft und testiert.

---

## 2. Das Problem

In Gebäuden und modernen Einsatzfahrzeugen befinden sich zahlreiche Elektronikkomponenten und akkubetriebene Geräte, die dauerhaft geladen werden: Funkgeräte, Handlampen, Rettungsgeräte, medizinische Geräte, Tablets, EDV-Technik. Räume und Fahrzeuge sind die meiste Zeit unbeaufsichtigt.

Ein technischer Defekt oder ein überhitzter Akku kann einen Brand auslösen, der ohne Früherkennung das gesamte Fahrzeug zerstört – und oft auch benachbarte Fahrzeuge oder das ganze Feuerwehrhaus.

Zum Beispiel:
**Laut einer Befragung unter allen Gebietskörperschaften in Nordrhein-Westfalen hatten 20% der Feuerwehren in den letzten Jahren einen Brand oder Beinahe-Brand eines Fahrzeugs.**

Herkömmliche Brandmeldeanlagen in Gebäuden erkennen einen Brand im Fahrzeuginneren erst, wenn Rauch aus dem Fahrzeug austritt. Dann ist es meist zu spät – der Schaden kann immens sein und zum taktischen Totalausfall ganzer Löschzüge für einen langen Zeitraum führen.

---

## 3. Die Lösung

Die "Safe Fire House"-Anlage löst dieses Problem durch photoelektrische Rauchsensoren, die direkt in den Fahrzeugen aber auch Räume und Gebäude verbaut werden. Bei Raucherkennung werden die zuständigen Einsatzkräfte sofort über die gewohnten Alarmwege benachrichtigt – per Alarmschnittstelle, App, Pager, Leitstellenschnittstelle, Telefonanruf oder aufschaltung einer Brandmeldeanlage. Abenso sie eigene Alarmwege und Gebäudeleittechnik möglich. Alle Schnittstellen können bidirektional, also Rückmeldeabhängig aufgebaut werden, somit sind auch komplexe Alarmüberläufe möglich.

Das System arbeitet vollautomatisch:

- Wenn ein Fahrzeug zu einem Einsatz ausrückt oder den Standort verlässt, meldet das System keinen Fehler
- Kommt das Fahrzeug zurück, wird es automatisch wieder überwacht
- Wechsel zwischen verschiedenen Standorten funktioniert ohne manuellen Eingriff
- Der überwachte Standort wird bei Alarmierung automatisch mit übermittelt
- Intelligenter Watchdog überwacht den Zustand aller Komponenten rund um die Uhr
- Mit einer umfangreichen Grafischen Oberfläche (GUI) lässt sich das System von jedem denkbaren IT-Device aus steuern

---

## 4. Kernvorteile

### Einsatz in Gebäuden
Kostengünstige Alternative zu einer Brandwarnanlage nach EN 54-Norm. Geprüfte Technik durch die Prüfstelle für Brandschutztechnik des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbands, mit zahlreichen Komfort- und Integrationsfunktionen.

### Hundertfach erprobt
Umfangreiche Referenzen, sowohl für den Einsatz in Gebäuden (z.B. bei der Bundeswehr), als auch in Fahrzeugen (zum Beispiel beim Institut der Feuerwehr NRW, dem Hochsauerlandkreis oder der Landeshauptstadt Hannover).

### Speziell für Behärden und Einsatzfahrzeuge entwickelt
Einfache Smart-Home-Systeme gehen in Fehlerzustände, wenn Fahrzeuge den Standort verlassen. Das Safe Fire House System unterscheidet zwischen gewollten und ungewollten Zuständen.

### Alle Alarmschnittstellen inklusive
Integration mit über 20 Alarmsystemen: DIVERA 24/7, Alamos, GroupAlarm, ISE Cobra4, und viele mehr. Auch SMS, E-Mail, Telefonanruf, BOS-Pager und BMA-Anbindung möglich – ohne Aufpreis.

### Wartungsfrei durch automatische Kalibrierung
Kein monatlicher Tastendruck nötig – die Sensoren kalibrieren sich selbstständig. Batterielaufzeit bis zu 10 Jahre.

### Keine laufenden Kosten
100% investive Einmalkosten. Keine Lizenzen, keine Abos, keine versteckten Gebühren.

### Cloudfrei
Alle wesentlichen Funktionen des Systems sind 100% cloud-frei und funktionieren OHNE Cloud-Server des Betreibers. Die Alarmierung einiger Schnittstellen bedarf, je nach Anbieter natürlich eine Internetanbindung.


---

## 5. Systemaufbau im Überblick

Das System besteht aus mehreren Ebenen:

### Ebene 0: Single- oder Multistandort

Das System kann im Single-Standort-Betrieb einen einzelnen Standort überwachen oder im Multistandort-Betrieb mit einer PoE-Zentrale und mehreren PoE-Repeatern über LayerII-VPN mehrere Standorte gleichzeitig überwachen. So sind komplexe Großlösungen stadtweit, landkreisweit, bundeslandweit möglich. 50 Standorte mit 200 Fahrzeugen, 70 Hallen und 500 Räumen in einem System oder noch größer? Kein Problem!

**Varianten:** Laut (>85 dB), Leise (<50 dB), Stumm

### Ebene 1: Rauchsensoren in den Fahrzeugen

In jedem Fahrzeug werden mehrere Rauchsensoren installiert – typischerweise im Mannschaftsraum und im Geräteraum. Diese Sensoren sind batteriebetrieben (bis 10 Jahre) und kommunizieren per Funk (868 MHz) mit der Zentrale und in einem Broadcast/Mesh-Betrieb untereinander in der Fahrzeughalle aber auch in anderen Gebäudeteilen, Hallen und Räumen.

**Varianten:** Laut (>85 dB), Leise (<50 dB), Stumm

### Ebene 2: Zentrale in der Fahrzeughalle

Die PoE-Zentrale ist das Herzstück des Systems. Sie empfängt die Funksignale der Rauchsensoren, überwacht deren Status und leitet im Alarmfall die Benachrichtigungen weiter. Stromversorgung und Internetanbindung erfolgen über ein einziges Netzwerkkabel (Power over Ethernet). Eine hochperformante Server-Variante zur Installation in einem 19 zoll Server-Rack sowie ein Infrastrukturmodul inkl. USV für Stronausfallpufferung und LTE- sowie VPN-Anbindung ist ebenfalls erhältlich. Der Funk-Empfang kann durch PoE-Repeater nahezu unendlich über Netzwerkverbindungen erweitert werden.

### Ebene 3: Anbindung an Alarmsysteme

Im Alarmfall sendet die Zentrale automatisch Benachrichtigungen an die konfigurierten Empfänger. Das können Alarm-Apps, Leitstellen, Brandmeldeanlagen oder einfach Dienste wie Telefonanruf oder E-Mails sein. Auch die Ansteuerung von Gebäudefunktionen ist möglich – etwa das automatische Öffnen des Hallentors bei Alarm. Auch komplexe Alarmüberläufe sind möglich, da alle Schnittstellen Rückmeldeabhängig ausgelegt werden können.

```
FAHRZEUG
- Rauchsensoren
- Mesh-Vernetzung
- Laut / Leise / Stumm
- Funkverbindung 868 MHz

        ↓ Funk

ZENTRALE
- PoE-Zentrale
- Einsatzort: Fahrzeughalle oder (Server-)Raum
- Watchdog / Eigenüberwachung
- IP-Kommunikation TCP/IP

        ↓ NETZWERK (optional)

REPEATER (GLEICHER STANDORT)
- PoE-Repeater
- Einsatzort: Fahrzeughalle oder (Server-)Raum
- IP-Kommunikation TCP/IP (Multicast)

        ↓ LAYER-2-VPN (optional)

REPEATER (GLEICHER STANDORT)
- PoE-Repeater
- Einsatzort: Fahrzeughalle oder (Server-)Raum
- IP-Kommunikation TCP/IP (Multicast)

        ↓ IP

ALARMIERUNG
- DIVERA 24/7
- ALAMOS
- Leitstelle
- BMA
- weitere Schnittstellen/Systeme ...

-----------------------

OPTIONALE KOMPONENTEN (an der Zentrale)
- PoE-Repeater
- VPN-Router
- PoE-Display
- E-Ink-Display
- USV (bis 72 h)
...

```

[

![systemaufbau-v1-9.png](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2026-01/scaled-1680-/systemaufbau-v1-9.png){width=630}](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2026-01/systemaufbau-v1-9.png)

---

## 6. Systemkomponenten (Detail)

### SFH PoE-Zentrale

- Zentrale Steuereinheit (Industrie-PC in Zentralengehäuse)
- PoE-Stromversorgung (IEEE 802.3af)
- Zentrale Bedienmöglichkeit aller Komponenten
- Alarmweiterleitung an alle konfigurierten Schnittstellen
- Anzeige aller Betriebszustände, Störungen und Alarme sowie konfiguration und Steuerung über eine GUI (*nur für Wartungskunden verfügbar).

### SFH Smoke Sensor (Rauchsensor)

- Photoelektrischer Rauchwarnmelder ausgelegt nach **DIN/ÖNORM EN 14604 / DIN EN 14604**
- **Mesh-fähig** (Vernetzung im Fahrzeug)
- Batterielaufzeit **bis 10 Jahre** (fest verbaut, nicht wechselbar)
- **Varianten:** Laut (>85 dB @ 3m), Leise (<50 dB), Stumm
- **Autarker Betrieb** bei Zentralenausfall – Alarmierung weiter möglich
- Anzeige niedriger Batteriespannung und Verschmutzungsgrad
- Weiterleitung aller Statusinformationen an die Zentrale
- Laute Sensoren (Rauchmelder) nach Norm und Q-Label-Geprüft
- Varianten in Laut / Leise / Stumm (* Varianten Stumm und Leise verlieren die Prüfung nach Q-Label und Normkonformität!)

### SFH PoE-Repeater

- Funk-Reichweitenverlängerung über Netzwerkinfrastruktur
- PoE-Stromversorgung
- Verstärkung der Funksignale von und zur Zentrale
- Immer **verkabelt** mit der Zentrale verbunden
- Übermittlung von Meldungen in beide Richtungen
- VPN Multistandortfähig über Layer2-Multicast-Transport

### SFH Infrastrukturmodul

- Schaltkasten oder mobiler Koffer
- **Unterbrechungsfreie Batteriepufferung (USV) bis zu 72 Stunden**
- **Redundante Internetanbindung (WAN + LTE/5G)** im M2M-Betrieb
- Für höchste Ausfallsicherheit

### SFH PoE-Display

- Netzwerkdisplay zur Anzeige und Steuerung der Anlage
- Verschiedene Größen und Formfaktoren verfügbar
- PoE-Stromversorgung
- Anzeige aller Betriebszustände, Alarmquittierung möglich
- Auch Anlagenkonfiguration und Unscharfschaltung möglich

### SFH E-Ink-Display

- Mini-Display mit E-Ink-Technologie zur Alarmanzeige
- Auch als konfigurierbares Taster-Element nutzbar
- 230V stromversorgt oder Batteriebetrieb

### SFH Alarmsirene

- LED-Alarmsirene zur optischen und akustischen Signalisierung
- **Außeninstallationstauglich (IP44)**
- Batterie- und Solarbetrieb oder 230V Netzbetrieb
- **Blitzleuchte integriert**

### SFH Schaltkontakt

- **Potenzialfreier Schaltkontakt** zur Anbindung von Gebäudeleittechnik
- Bis zu **4 Eingangs- und 4 Ausgangskanäle**
- Für BMA-Anbindung und Gebäudesteuerung

---

## 7. Schnittstellen (Vollständige Liste)

### Alarmierungssysteme (Cloud-Services)

- **DIVERA 24/7**
  Bidirektionale Anbindung mit rückmeldeabhängigem Alarmüberlauf
- **ALAMOS**
  Bidirektionale Anbindung mit rückmeldeabhängigem Alarmüberlauf
- **GroupAlarm**
  Bidirektionale Anbindung mit rückmeldeabhängigem Alarmüberlauf
- FeuerSoftware
- Fireboard
- Feuernetz
- FF-Agent
- AlarmDispatcher
- DE-Alarm
- Handyalarm.com
- Solaris / Blaulicht SMS


### Leitstellensysteme

- iSE Cobra 4
- CKS Celios (Johnson Controls)
- VivaSecur LVS
- ELIS (Einsatzleitinformationssystem)
- Hexagon

### Rettungsdienst-Systeme

- Dräger Smart Rescue System
- Weber Rescue RetterAlarm
- ZF Rescue Connect

### Pager-Systeme

- Oelmann LTE Pager LX7 über Dexa Pager Plattform
- Swissphone (via Dexa Pager Plattform)

### Gebäudeleittechnik

- KNX
- BACnet
- MODBUS
- DALI
- TCP/IP Webhooks
- homeassistant
- Symcon

### Verwaltungssysteme

- FirePlan
- FW-Portal
- MPFeuer
- Solaris

### Kommunikation

- E-Mail
- SMS
- Telefonanruf mit Rückmeldestatus

### BMA-Anbindung

Potenzialfreier Schaltkontakt zur Anbindung an bestehende Brandmeldeanlagen. Aufschaltung nach EN54 mit behördlicher Genehmigung möglich.

---

## 8. Netzwerkarchitektur

### Grundarchitektur

- **Basisprotokoll**
  TCP/IP für alle kabelgebundenen Verbindungen
- **Funkprotokoll**
  Bidirektional, 868 MHz zwischen Zentrale und Rauchsensoren
- **Kommunikationsinitiierung**
  Immer von der Zentrale (kein erhöhter Batterieverbrauch)
- **Verschlüsselung**
  AES (mind. 128 Bit), optional HMAC
- **API**
  REST (POST/PUT/GET), Webhooks, optional MQTT


### Single-Standort-Installation

- Eine PoE-Zentrale pro Standort
- Anbindung: RJ45 Ethernet mit Internetzugang
- IP-Adressvergabe: DHCP oder statisch
- Ausgehende Verbindungen: HTTP/HTTPS POST an Alarmschnittstellen (Port 80/443)
- **Keine eingehenden Verbindungen erforderlich (NAT-kompatibel)**

### Multi-Standort-Installation

- Eine Zentrale für alle Standorte oder dezentrale Zentralen mit VPN-Vernetzung
- Voraussetzung: Standortübergreifendes Netzwerk (VPN-Tunnel, MPLS, SD-WAN)
- Fahrzeuge wechseln Standorte **ohne manuellen Eingriff** (automatische Standorterkennung)
- Standortinformation wird bei Alarm automatisch übermittelt
- **Skalierbar: 1–1.000 Fahrzeuge an 1–200 Standorten**

### Redundanz und Ausfallsicherheit

- Optional: SFH Infrastrukturmodul mit USV (**bis 72h Batteriepufferung**)
- Optional: Redundante Internetanbindung (WAN + LTE/5G) im M2M-Betrieb
- Rauchsensoren arbeiten bei Zentrale-Ausfall **autark weiter** (lokale Alarmierung)
- Watchdog-Funktion überwacht Erreichbarkeit aller Komponenten **24/7**

---

## 9. Datensicherheit und Datenschutz

### Verschlüsselung

- Alle Funkverbindungen zwischen Rauchsensoren und Zentrale sind **verschlüsselt (AES 128 Bit)**
- Fernwartungszugriffe erfolgen ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen
- Starke Passwörter und Multi-Faktor-Authentifikation für alle Zugänge

### Keine personenbezogenen Daten

Das System erhebt und verarbeitet **KEINE personenbezogenen Daten**. Die DSGVO findet keine Anwendung.

**Erfasste Daten:**
- Technische Anlagendaten
- Fehlerprotokolle
- Batteriezustände
- Verschmutzungsgrade

### Fernwartung

- Standardmäßig aktiv, kann auf Wunsch deaktiviert werden
- Zugriff nur für: Wartung, Updates, Diagnose, Problembehebung
- Zentrales Service-Logbuch zur Überwachung der Systemzuverlässigkeit

---

# Offizieller Prüfbericht

## Prüfstelle für Brandschutztechnik des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Ges.m.b.H

**Akkreditierte Inspektionsstelle**

Vollgasse 4, 1220 Wien
Tel: +43 (0)1 544 12 33
E-Mail: office@pruefstelle.at
Web: www.prüfstelle.at

FN 148379 f • UID ATU 41970603

---

## 10. Prüfbericht-Details

| | |
|---|---|
| **Prüfbericht-Nr.** | FT 14/953/25 – lfd.Nr. 785.0 |
| **Datum der Überprüfung** | 2. Dezember 2025 |
| **Unterlagenkontrolle** | 12. und 15. Dezember 2025 |
| **Prüfer** | Dipl.Ing. Wilfried PAUSA |
| **Gültigkeit** | bis 2. Dezember 2027 |


Prüfbericht herunterladen: [dexa.gmbh/uploads/downloads](https://dexa.gmbh/uploads/downloads/PruefberichtOeBFVSFH2026.pdf)

---
te
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## 11. Gegenstand der Prüfung

Bei dem Gefahrenmeldesystem handelt es sich um ein System zur Vernetzung von Rauchwarnmeldern gemäß ÖNORM EN 14604, Druckknopfmeldern und externen Sirenen/Blitzleuchten mittels einer Zentraleinheit.

Das System soll primär in den **Mannschafts- und Geräteräumen von Feuerwehrfahrzeugen** eingesetzt werden. Aufgrund des speziellen **Mesh-Konzeptes** der einzelnen Rauchwarnmelder können Fahrzeuge die Standorte ohne manuellen Eingriff wechseln.

**Hinweis:** Das Gefahrenmeldesystem wurde mangels einschlägiger Prüfnormen aufgrund einer speziellen Prüfvereinbarung zwischen der Prüfstelle und dem Hersteller geprüft.

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## 12. Geprüfte Komponenten

✓ **SFH PoE-Zentrale:** Zentrale Steuereinheit (Industrie PC mit PoE-Stromversorgung)

✓ **SFH PoE-Repeater:** Repeater zur Funk-Reichweitenverlängerung über Netzwerk

✓ **SFH Infrastrukturmodul:** USV bis 72h, redundante Internetanbindung (WAN + LTE/5G)

✓ **Rauchsensor (Melder):** Mesh-fähiger Funk-Rauchwarnmelder, Variationen: Laut, Leise, Stumm

✓ **SFH Sensor-Sockel:** Anbau-Sockel mit Reed-Kontakt zur Demontage-Erkennung

✓ **SFH PoE-Display:** Netzwerkdisplay zur Anzeige und Steuerung in verschiedenen Größen

✓ **SFH E-Ink-Display:** Mini-Display, auch als Taster zur Alarmauslösung nutzbar

✓ **SFH Alarmsirene:** LED-Sirene (IP44), Batterie/Solar oder 230V

✓ **SFH Schaltkontakt:** Potenzialfrei, bis 4 Ein-/4 Ausgangskanäle

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## 13. Geprüfte Schnittstellen

DIVERA 24/7 (bidirektional)

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## 14. Umfang der Prüfung (vollständige Pflichtangabe)

### Prüfungen an der Funk-Gefahrenwarnzentrale

| Nr.    | Prüfpunkt                                                                 | Ergebnis |
|-------:|---------------------------------------------------------------------------|----------|
| 3.1.1  | Zentrale Bedienmöglichkeit aller Komponenten                               | Positiv  |
| 3.1.2  | Alarmweiterleitung (Broadcast) zur sicheren Alarmierung aller Bereiche     | Positiv  |
| 3.1.3  | Alarmzuordnung (auslösender Melder)                                        | Positiv  |
| 3.1.4  | Zentrale Abschaltung eines Alarms                                          | Positiv  |
| 3.1.5  | Zentrale Anzeige der Betriebszustände aller Komponenten                    | Positiv  |
| 3.1.6  | Schutz aller Zentralenfunktionen vor unbefugter Bedienung (Passwort)       | Positiv  |
| 3.1.8  | Anzeige der Funkstörungen einzelner Teilnehmer                             | Positiv  |
| 3.1.9  | Anzeige der Batteriestörungen einzelner Melder                             | Positiv  |
| 3.1.10 | Anzeige der Verschmutzung einzelner Melder                                 | Positiv  |
| 3.1.11 | Wartungsmodus zur einfachen Überprüfung der Auslöseelemente                | Positiv  |
| 3.1.12 | Möglichkeit zur manuellen Alarmierung durch Druckknopfmelder               | Positiv  |
| 3.1.13 | Möglichkeit zur Einbindung weiterer Alarmgeber (Sirene, Blitzleuchte)      | Positiv  |
| 3.1.14 | Möglichkeit zur Ansteuerung von externen Geräten (z. B. Wählgeräten)       | Positiv  |
| 3.1.15 | Ersatzstromversorgung (Batterie)                                           | Positiv  |
| 3.1.16 | Speicherung ortsspezifischer Daten in nicht flüchtigen Speichern (EEPROM)  | Positiv  |


### Prüfungen an den Rauchwarnmeldern

| Nr.    | Prüfpunkt                                                                 | Ergebnis |
|-------:|---------------------------------------------------------------------------|----------|
| 3.2.1  | Vorhandene Typprüfung (CPD) gemäß ÖNORM EN 14604                           | Positiv  |
| 3.2.2  | Lokale Detektion und Alarmierung bei Ausfall der Zentrale (autark)        | Positiv  |
| 3.2.3  | Anzeige niedriger Batteriespannung und Weiterleitung an die Zentrale      | Positiv  |
| 3.2.4  | Anzeige von Verschmutzung und Weiterleitung an die Zentrale               | Positiv  |
| 3.2.5  | Sicherung gegen Demontage                                                 | Positiv  |
| 3.2.6  | Speicherung ortsspezifischer Daten in nicht flüchtigen Speichern (EEPROM) | Positiv  |


### Prüfungen an den Funk-Handtastern (Druckknopfmeldern)

| Nr.    | Prüfpunkt                                                                 | Ergebnis |
|-------:|---------------------------------------------------------------------------|----------|
| 3.3.1  | Lokale manuelle Auslösung einer Alarmierung                                | Positiv  |
| 3.3.2  | Anzeige niedriger Batteriespannung und Weiterleitung an die Zentrale      | Positiv  |
| 3.3.3  | Speicherung ortsspezifischer Daten in nicht flüchtigen Speichern (EEPROM) | Positiv  |


### Prüfungen an der Funk-Sirene

| Nr.    | Prüfpunkt                                                                 | Ergebnis |
|-------:|---------------------------------------------------------------------------|----------|
| 3.4.1  | Ansteuerung durch Zentrale bei Alarm                                       | Positiv  |
| 3.4.2  | Installation in Außenbereichen (IP-Klasse)                                | Positiv (IP44) |
| 3.4.3  | Anzeige niedriger Batteriespannung und Weiterleitung an die Zentrale      | Positiv  |
| 3.4.4  | Speicherung ortsspezifischer Daten in nicht flüchtigen Speichern (EEPROM) | Positiv  |
| 3.4.5  | Kombination mit Funk-Blitzleuchte möglich                                 | Positiv (integriert) |


### Prüfungen am Funk-Repeater

| Nr.    | Prüfpunkt                                                                 | Ergebnis |
|-------:|---------------------------------------------------------------------------|----------|
| 3.6.1  | Verstärkung der Funksignale von und zur Gefahrenwarnzentrale              | Positiv  |
| 3.6.2  | Übermittlung der Signale an die Zentrale                                   | Positiv  |
| 3.6.3  | Übermittlung von Meldungen an die Rauchwarnmelder                          | Positiv  |


### Prüfung der Unterlagen

| Nr.    | Prüfpunkt                                                                 | Ergebnis |
|-------:|---------------------------------------------------------------------------|----------|
| 3.7.1  | Bedienungsanleitung vorhanden                                             | Positiv  |
| 3.7.2  | Installationsanleitung vorhanden                                          | Positiv  |
| 3.7.3  | Möglichkeit zur Beschriftung der Melder                                   | Positiv  |
| 3.8.1  | Bauteilliste vorhanden                                                    | Positiv  |
| 3.8.4  | Zertifikate / CPDs für Rauchwarnmelder                                     | Positiv  |
| 3.8.5  | Nachweis der angegebenen IP-Klassen                                       | Positiv  |
| 3.8.6  | Dokumentation erforderlicher Feldstärken                                  | Positiv  |


---

## 15. Auflagen für den Betrieb (Geltungsbereich: Österreich)

### Allgemeine Auflagen

1. Das Gefahrenmeldesystem darf nur in solchen Bereichen eingesetzt werden, in denen **"vernetzte Rauchwarnmelder"** vorgeschrieben oder gefordert werden.

2. **Es handelt sich um KEINE Brandmeldeanlage** im Sinne der ÖNORM EN 54 Serie, ÖNORM F 3000 und TRVB 123 S. Für Nutzungen, in denen eine automatische Brandmeldeanlage eingebaut werden soll, ist das System nicht geeignet.

3. Die Bedienung der Gefahrenmeldezentrale muss durch ein **Passwort (Zahlencode)** geschützt sein. Es ist ein **automatischer Fallback in die gesperrte Ebene nach 10 Minuten** zu programmieren.

4. Die Batterien der USV sind derart zu bemessen, dass bei Stromausfall eine Überbrückungszeit von mindestens **72 Stunden** (bei Installation an einem ständig besetzten Ort: 36 Stunden) gegeben ist.

5. Die Batterien der Melder haben eine **Lebensdauer von 10 Jahren**. Da sie nicht ersetzbar sind, ist danach der Melder zu tauschen.

6. Bei Installation in Objekten ist für die Planung und Projektierung die **TRVB 122 S** einzuhalten.

### Zusätzliche Auflagen für Feuerwehrfahrzeuge

1. Eine **direkte Alarmierung bzw. Anschluss an eine öffentliche alarmannehmende Stelle** im Sinne der TRVB 114 S ist unzulässig.

2. Die einzelnen Melder sind mit der **Fahrzeugtype und Nummer** zu kennzeichnen, z.B. "BLF 147" oder "DL 153".

3. Die Zentrale ist mit dem **Aufstellungsort** zu kennzeichnen, z.B. "HFW Floridsdorf".

### Zusätzliche Auflagen für Schulen und Kindergärten

1. Überall dort, wo die OIB RL 2 "Rauchwarnmelder mit Anschluss an das Stromnetz" oder eine "Brandmeldeanlage" fordert, darf das Gefahrenmeldesystem **nicht** eingesetzt werden.

2. Bei der Gefahrenmeldezentrale oder im Aufenthaltsraum des Aufsichtspersonals ist eine **Sirene zu installieren**. Diese Sirene muss sich nach 10 Sekunden automatisch abschalten.

3. Bei Alarm eines Rauchwarnmelders darf die interne Akustik (Sirene) **nicht** angesteuert werden, ebensowenig die der anderen vernetzten Rauchwarnmelder.

4. Es sind in den Gängen, Klassenzimmern und Aufenthaltsräumen **rote Blitzleuchten** zu installieren, welche alle bei Alarm angesteuert werden müssen.

---

## 16. Normative Grundlagen

Die Prüfung erfolgte in Anlehnung an:

- **VDE 0833-1** (Gefahrenmeldeanlagen – Allgemeiner Teil)
- **VDE 0826** (Gefahrenwarnanlage)
- **ÖNORM EN 54 Serie** (Brandmeldeanlagen)
- **ÖNORM F 3000** (Brandmeldesysteme)
- **TRVB 122 S** (Rauchwarnmelder)
- **TRVB 123 S** (Brandmeldeanlagen)

---

## 17. Hinweise zur Gültigkeit

- Das Gefahrenmeldesystem wurde nur mit den angeführten Bestandteilen geprüft.
- Dieser Prüfbericht bezieht sich nur auf das geprüfte Gefahrenmeldesystem. Rückschlüsse auf andere Systeme sind nicht gedeckt.
- Dieser Prüfbericht kann widerrufen werden, wenn sich der Gegenstand in der praktischen Anwendung nicht bewährt oder wenn neue technische Erkenntnisse dies begründen.
- Dieser Prüfbericht kann verlängert werden; hierfür ist zeitgerecht ein Auftrag zu stellen. Die erforderliche Wiederholungsprüfung ist bis spätestens **2. November 2027** zu beauftragen.
- Dieser Prüfbericht darf nur ungekürzt vervielfältigt werden; Werbeschriften dürfen diesem Prüfbericht nicht widersprechen.

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## 18. Technische Spezifikationen (Zusammenfassung)

| Parameter | Wert |
|-----------|------|
| Raucherkennung | Photoelektrisch nach ÖNORM EN 14604 / DIN EN 14604 |
| Zertifizierungen | VdS, Q-Label |
| Funkfrequenz | 868 MHz, bidirektional |
| Funkreichweite | 50–300 m (Freifeld), erweiterbar durch Repeater |
| Batterielaufzeit Melder | Bis 10 Jahre (fest verbaut) |
| USV-Pufferung | Bis 72 Stunden |
| Schutzklassen | IP20 bis IP67 |
| Alarmierung akustisch | > 85 dB @ 3m (Laut), < 50 dB (Leise), Stumm |
| Verschlüsselung | AES 128 Bit, optional HMAC |
| Netzwerkprotokoll | TCP/IP, HTTP/HTTPS |
| API | REST (POST/PUT/GET), Webhooks |
| Stromversorgung Zentrale | PoE (IEEE 802.3af) |
| Skalierbarkeit | 1–1.000 Fahrzeuge, 1–200 Standorte |
| Architektur | **On-Premise (nicht cloud-basiert)** |

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## 19. Referenzen

Stadt Soest • Hochsauerlandkreis • Stadt Hannover • Stadt Schwetzingen • Stadt Brunsbüttel • Bundeswehr • Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen • Werkfeuerwehr Opel • Stadt Ennepetal • Stadt Warstein • Stadt Aken • Stadt Arnstadt • Stadt Waldsassen • Stadt Niederstotzingen • Stadt Liebenwalde • Stadt Kölln-Reisiek • Stadt Velten • Stadt Reinbek • Stadt Bad Dürkheim • Stadt Werl • Stadt St. Georgen im Attergau • Stadt Trossingen • Ostseebad Baabe • Stadt Remagen • **50+ weitere**

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## Hersteller

**Dexa Solutions GmbH**
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Germany

Tel: +49 2924 496 937-0
Web: [dexa.gmbh](https://dexa.gmbh)

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*Stand: Januar 2026*