Handbuch für Mandanten-Admins

Bedienung der Mandanten-GUI: Pager verwalten, DIVERA integrieren, Alarme

Alarme, gesendete Alarme und Logs

Alarme, gesendete Alarme und Logs

Eingang, Versand und Protokoll

Diese Seite ist für den Störfall. Die Frage lautet immer gleich: kam mein Alarm an, und wenn nein, wo klemmt es? Die Antwort steht unter Betrieb.

Die Menüpunkte heißen heute Eingang, Versand und Protokoll. In älteren Unterlagen finden Sie dafür noch „Alarme", „Gesendete Alarme" und „Logs".

Wo Sie was finden

Menüpunkt Was dort steht Wofür Sie ihn öffnen
Eingang jede Meldung, die angekommen ist, gleich über welche Anbindung: Alarme, Rückmeldungen, Notrufe, Testmeldungen, Gerätemeldungen Ist die Meldung überhaupt bei uns eingetroffen, und wurde sie verteilt?
Versand jede einzelne Übergabe an einen Empfänger, mit Zustand und Rückmeldung Hat dieser eine Empfänger den Alarm bekommen?
Protokoll die Rohdaten der Kommunikation Wenn die beiden Seiten darüber nicht ausreichen

Eine Meldung im Eingang erzeugt so viele Zeilen im Versand, wie es Empfänger gibt.

Der Weg einer Meldung: drei Stationen mit Ampel

Klicken Sie im Eingang bei einer Meldung auf Details. Rechts steht „Der Weg dieser Meldung" als Kette. Jede Station trägt eine Ampel.

Station 1: Angenommen

Die Meldung ist eingetroffen und gespeichert. Darunter stehen Zeitpunkt und Anbindung.

Ist diese Station nicht da, ist die Meldung nie angekommen. Dann liegt der Fehler beim Absender oder an der Adresse, die er benutzt.

Station 2: Verteilt

Der Broker hat gesucht, welche Verbindungen für diese Meldung zuständig sind, und daraus die Zustellungen erzeugt.

Station 3: Zugestellt und bestätigt

Hier steht jede erzeugte Zustellung einzeln, mit Ziel, Zustand und, wo es Rückmeldungen gibt, der Rückmeldung des Geräts.

Die Ampel dieser Station fasst zusammen:

Farbe Bedeutung
rot mindestens eine Zustellung ist endgültig fehlgeschlagen
gelb mindestens eine ist noch unterwegs, wartet oder wird wiederholt
grau alle wurden abgebrochen oder zurückgehalten
grün alles ist hinaus

Die Zustände im Klartext

Denselben Zustand sehen Sie in der Kette im Eingang und als Kachel im Versand.

Zustand Kachel im Versand Was er bedeutet
wartet Wartend eingestellt, aber noch nicht hinausgegeben. Normalerweise nur für Sekunden
wird wiederholt Wiederholung der letzte Versuch ist misslungen, der Weg hat aber noch Versuche übrig. Unter Versuche steht, der wievielte von wie vielen läuft
versendet Versendet hinausgegeben. Ob der Empfänger es gelesen hat, ist damit noch nicht gesagt
empfangen Empfangen hinausgegeben und vom Gerät bestätigt. Das ist der Zustand, den Sie im Einsatz sehen wollen
fehlgeschlagen Fehlgeschlagen alle Versuche verbraucht, es wird nicht mehr versucht. Der Grund steht im Detail unter Letzter Fehler
zurückgehalten Zurückgehalten bewusst nicht gesendet. Der Grund steht im Detail unter Warum nicht zugestellt
abgebrochen Abgebrochen von Hand gestoppt. Wird nicht wieder aufgenommen
Probelauf ein Testlauf. Es geht nichts hinaus

Versendet ist nicht empfangen. Versendet heißt: die Plattform hat die Nachricht hinausgegeben. Erst wenn das Gerät zurückmeldet, wechselt der Zustand auf Empfangen. Für Wege ohne Geräte-Rückmeldung, etwa E-Mail oder Webhook, ist Versendet der Endzustand; im Detail steht dann „Für diesen Weg gibt es keine Geräte-Rückmeldungen."

Häufigster Fehlertext beim Pager ist „Der Pager ist gerade nicht verbunden — es wird weiter versucht." Dann ist das Gerät zu diesem Zeitpunkt nicht erreichbar gewesen; die Plattform versucht es weiter.

Wie hartnäckig nachgefasst wird

Wie oft und wie schnell wiederholt wird, hängt am Ausgang. Der Funkmeldeempfänger fasst deutlich hartnäckiger nach als alle anderen Wege.

Ausgang Wie nachgefasst wird
Funkmeldeempfänger sofort wieder: nach 10 Sekunden, nach 30 Sekunden, danach jede Minute, bis zu 60 Versuche — also rund eine Stunde lang
E-Mail, DIVERA, Webhook mit wachsendem Abstand: nach 1, 2, 4, 8 und 16 Minuten. Nach fünf Versuchen wird aufgegeben

Der Unterschied ist gewollt: ein Gerät, das gerade keinen Empfang hat, soll den Alarm noch bekommen, wenn es eine halbe Stunde später wieder da ist. Bei E-Mail oder Webhook bringt stundenlanges Nachfassen nichts.

Die genaue Zahl steht in jeder Zustellung unter Versuche, als „der wievielte von wie vielen". Eine Zustellung kann also eine ganze Weile im Zustand Wiederholung stehen, ohne dass etwas kaputt ist. Wollen Sie nicht warten, brechen Sie sie ab.

Kein Alarmweg zuständig

Die Meldung wurde angenommen und ist als Nachweis vorhanden, aber es wurde niemand alarmiert. Im Eingang trägt sie das Merkmal ohne Ziel; über die Auswahlliste nur ohne Zielzuordnung finden Sie alle solchen Meldungen.

Prüfen Sie in dieser Reihenfolge auf Konfiguration:

  1. Gibt es überhaupt eine Verbindung von diesem Eingang? Öffnen Sie den Eingang; unter Verdrahtet mit steht es. Steht dort „Keine Verbindung — Meldungen kommen an, aber niemand wird alarmiert.", fehlt sie. Die Kachel einer solchen Anbindung trägt schon in der Übersicht die Markierung ohne Verteilregel.
  2. Steht die Verbindung auf AN? Eine Verbindung auf AUS verteilt nichts.
  3. Steht die beteiligte Anbindung auf AN? Auch sie hat einen eigenen Schalter. Steht sie auf AUS oder hat die Plattform sie angehalten, sagt das Fenster der Anbindung den Grund im Klartext.
  4. Hat die Verbindung Empfänger? Steht unter Alarmierte Empfänger die Zeile „Niemand — diese Verbindung alarmiert niemanden.", fehlen sie.
  5. Stehen die Empfänger auf AN? Jeder Empfänger hat sein eigenes AN oder AUS. Stehen alle auf AUS, sagt die Kachel der Verbindung das im Klartext: „Alle Empfänger stehen auf AUS — dieser Weg alarmiert niemanden, obwohl er auf AN steht."
  6. Arbeitet der Eingang mit einem Kennzeichen? Dann entscheidet das Kennzeichen aus dem Inhalt der Meldung, wer alarmiert wird. Ein Kennzeichen, das Sie nicht zugeordnet haben, führt genau zu diesem Fall. Tragen Sie es an der Verbindung nach.

Ein Empfänger auf AUS erzeugt gar keine Zustellung. Er taucht im Versand also nicht als zurückgehaltene Zeile auf, sondern überhaupt nicht. Wer im Versand eine Zeile vermisst, prüft deshalb zuerst, ob der Empfänger auf AN steht — nicht, ob eine Zustellung fehlgeschlagen ist.

Duplikat und Echo

Beides sind Schutzmechanismen. In beiden Fällen wird die Meldung angenommen und gespeichert, aber bewusst nicht erneut alarmiert.

Duplikat. Derselbe Absender hat dieselbe Meldung noch einmal geschickt, mit gleicher Fremd-ID und gleichem Inhalt. Das passiert regelmäßig, wenn ein Absender nach einer Zeitüberschreitung von sich aus wiederholt. In der Kette steht: „als Duplikat erkannt, es wird nicht erneut alarmiert". Ohne diesen Schutz würden Ihre Einsatzkräfte denselben Alarm mehrfach bekommen.

Echo. Eine Meldung, die wir selbst erzeugt haben, kommt über eine Anbindung wieder bei uns an. In der Kette steht: „Echo unserer eigenen Meldung, wird nicht zurückgesendet". Ohne diesen Schutz würde die Meldung im Kreis laufen.

Beide Merkmale stehen in der Spalte Merkmale und lassen sich oben über nur Echos oder nur Duplikate einzeln herausfiltern. Dass sie sichtbar sind, ist Absicht: ein Absender, der wiederholt, soll nachvollziehen können, dass wir das bemerkt haben.

Warum eine Zustellung zurückgehalten wurde

Im Detail einer zurückgehaltenen Zustellung steht unter Warum nicht zugestellt eine Begründung im Klartext:

Begründung auf dem Bildschirm Was zu tun ist
„Der Quellschlüssel des Ereignisses ist keiner Empfängerliste zugeordnet. Ordnen Sie ihn unter Konfiguration → Empfängerlisten zu." Das Kennzeichen aus der Meldung an der Verbindung nachtragen
„Die Nachricht hat bereits vier Stationen durchlaufen und wurde gestoppt, damit keine Schleife entsteht." Verdrahtung prüfen: eine Meldung läuft im Kreis
„Diese Anbindung hat die Nachricht selbst ausgelöst — sie geht nicht an ihn zurück." nichts. Sie geht bewusst nicht an ihren Urheber zurück
„Die Nachricht ist ein Echo unserer eigenen Meldung und wird nicht zurückgesendet." nichts. Schleifenschutz
„Der Zielanbindung ist pausiert oder deaktiviert." Den Ausgang auf Konfiguration öffnen und auf AN setzen
„Der Zielanbindung ist für diese Art von Meldung abgeschaltet." Im Ausgang unter Konfiguration (Versand) den passenden Schalter prüfen
„Für diese Anbindungstyp ist kein Treiber vorhanden." Betreiber ansprechen

Eine Zustellung abbrechen

Der Knopf Abbrechen steht im Versand nur bei Zustellungen im Zustand Wartend oder Wiederholung. Er fragt zurück: „Diese Zustellung wirklich abbrechen? Der Alarm wird dann nicht mehr an den Empfänger gesendet."

Abbrechen wirkt nur, solange die Zustellung das Haus noch nicht verlassen hat. Ist sie bereits in Bearbeitung, lehnt der Server ab und zeigt den Grund oben auf der Seite an. Das heißt nicht, dass etwas kaputt ist: die Nachricht ist dann schon draußen und lässt sich nicht mehr zurückholen. Der Empfänger hat den Alarm. Klären Sie das in diesem Fall auf dem üblichen Weg mit den Alarmierten und nicht über die Oberfläche.

Eine abgebrochene Zustellung wird nicht wieder aufgenommen. Sie bleibt als Nachweis mit dem Zustand Abgebrochen stehen.

Aus Liste nehmen ist eine Sicht, keine Löschung

Der Knopf Aus Liste nehmen entfernt eine Zustellung aus Ihrer Arbeitsliste. Die Zustellung bleibt vollständig gespeichert, mit Zeitpunkten, Empfänger, Text, Zustand und Rückmeldungen. Der Nachweis bleibt also erhalten. Nutzen Sie das, um abgearbeitete Fälle aus dem Blickfeld zu bekommen.

Verwechseln Sie das nicht mit dem Knopf Ausblenden daneben: der klappt nur die geöffnete Detailzeile wieder zu und ändert an den Daten nichts.

Auch die Empfängeradresse ist gegen nachträgliche Änderungen geschützt: jede Zustellung friert die Adresse fest, an die sie ging. Wer später aus einer Empfängerliste genommen oder dort auf AUS gestellt wird, bleibt im Nachweis der alten Zustellungen stehen.

Rückmeldungen vom Pager

Meldet ein Funkmeldeempfänger zurück, steht die Rückmeldung im Klartext in der Spalte Rückmeldung und ausführlich im Detail unter Rückmeldungen, jeweils mit Zeitpunkt und RIC. Der Zeitpunkt der ersten Rückmeldung steht zusätzlich unter Vom Pager bestätigt.

Unterscheiden Sie streng zwischen zwei Sorten. Das ist im Einsatz der springende Punkt.

Automatische Quittungen des Geräts. Sie kommen ohne Zutun des Trägers und sagen nur etwas über die Zustellung aus, nichts über einen Menschen.

Anzeige Kommando Bedeutung
Empfangen 02 das Gerät hat die Nachricht entgegengenommen
Gelesen 04 die Nachricht wurde am Gerät angezeigt
Keine Antwort 06 nicht beantwortet. Das Gerät meldet automatisch, dass der Träger nicht geantwortet hat

Antworten des Trägers. Erst hier hat ein Mensch gehandelt.

Anzeige Kommando Bedeutung
Bestätigt 26 der Träger hat den Alarm am Gerät bestätigt
KOMME 80 Antwort 1, üblicherweise mit dieser Bedeutung belegt
KOMME NICHT 82 Antwort 2, üblicherweise mit dieser Bedeutung belegt
KOMME SPÄTER 84 Antwort 3, üblicherweise mit dieser Bedeutung belegt

Welche Antworttaste welchen Text trägt, hängt an der Programmierung Ihrer Geräte. Prüfen Sie das einmal, bevor Sie sich im Einsatz darauf verlassen.

Aus 02, 04 und 06 dürfen Sie also nicht schließen, dass jemand kommt. Aus 26, 80, 82 und 84 dürfen Sie es.

Beschriftung von Kommando 06 — erledigt am 12.08.2026. Die Oberfläche zeigte für Kommando 06 früher das Wort Quittiert. Das war falsch und ließ einen unbeantworteten Alarm wie einen quittierten aussehen. Seit dem 12.08.2026 steht dort im Eingang wie im Versand Keine Antwort — dasselbe Wort, das das Protokoll schon immer benutzt hat. Ältere Auswertungen, die auf der alten Beschriftung aufgebaut haben, zählen unbeantwortete Alarme als beantwortet und gehören nachgerechnet.

Im Protokoll begegnen Ihnen daneben weitere Kommandos, die keine Rückmeldung auf einen Alarm sind: 08 Notruf, 10 Keep Alive (das regelmäßige Lebenszeichen des Geräts) und 20 Geräteinformation.

Kommen zu einer Zustellung mehrere Rückmeldungen, zeigt die Spalte die Anzahl und die zuerst eingegangene. Steht dort „keine", hat das Gerät zu diesem Alarm nichts zurückgemeldet.

Viele RICs bedeuten viele Zustellungen

Ein Gerät kann mehrere RICs führen. Ist ein Gerät mit allen seinen RICs als Empfänger eingetragen und trifft ein Alarm ein, der mehrere davon anspricht, entsteht je RIC eine eigene Zustellung. Bei einem Gerät mit 26 RICs sind das 26 Zeilen im Versand für einen einzigen Alarm.

Das ist kein Fehler und keine Mehrfachalarmierung im Sinne eines Duplikats, sondern die saubere Abrechnung je RIC. Welche RIC zu einer Zeile gehört, steht im Detail unter RIC dieser Zustellung. Wollen Sie weniger Zeilen, tragen Sie an der Verbindung statt alle RICs einzelne RICs ein.

Zwischen den Ansichten springen

Damit klären Sie die zwei üblichen Richtungen: von einem Einsatz zu allen Empfängern, und von einem Empfänger zurück zum auslösenden Einsatz.

Suchen und filtern

Im Eingang filtern Sie nach Typ (Alarm, Rückmeldung, Notfall, Test, Telemetrie) und nach Merkmal (ohne Zielzuordnung, Echos, Duplikate).

Im Versand wirken die sieben Zustandskacheln als Filter; ein zweiter Klick auf dieselbe Kachel hebt den Filter wieder auf, ebenso Filter aufheben. Das Suchfeld durchsucht Pager, RIC, Text und Empfänger. Angezeigt werden die letzten 200 Zustellungen; die Liste aktualisiert sich selbsttätig.

Protokoll

Reichen Eingang und Versand nicht aus, steht unter Betrieb → Protokoll die Rohkommunikation. Sie schalten oben zwischen den Ansichten Pager Inbound, Pager Outbound, DIVERA24/7 outbound und Systemlog um und schränken auf eine Pager-Seriennummer und einen Zeitraum ein. Filter zurücksetzen räumt auf, Auto-Refresh hält die Ansicht bei laufender Kommunikation aktuell.

Das Protokoll ist die letzte Instanz, nicht die erste. Für die Frage „kam mein Alarm an" reichen Eingang und Versand.

DIVERA24/7-Integration

DIVERA24/7-Integration

DIVERA 24/7 lässt sich in beide Richtungen anbinden. Beides wird auf der Seite Konfiguration eingerichtet, und beides ist voneinander unabhängig: Sie können nur Einsätze entgegennehmen, nur Rückmeldungen zurückmelden oder beides.

Richtung Was passiert Wo es angelegt wird
DIVERA als Eingang DIVERA übergibt einen Einsatz an die Plattform, die daraus die Alarmierung erzeugt Spalte Eingänge
DIVERA als Ausgang die Plattform meldet Rückmeldungen, Notrufe und weitere Ereignisse an DIVERA zurück Spalte Ausgänge

Beide Anbindungen sind eigene Elemente auf der Seite Konfiguration. Die Anbindung in der Spalte Ausgänge trägt in der Anzeige den Zusatz „(Rückmeldungen dorthin)", damit sie nicht mit dem Eingang verwechselt wird.

DIVERA als Eingang einrichten

  1. Konfiguration öffnen, in der linken Spalte auf + Eingang klicken.
  2. Unter Art der Anbindung den Eintrag DIVERA 24/7 wählen. Erscheint er nicht, ist er für Ihren Mandanten noch nicht freigeschaltet; das erledigt der Betreiber.
  3. Einen Namen vergeben, den Sie im Störfall wiedererkennen.
  4. Anbindung anlegen klicken.
  5. Den neuen Eingang anklicken. Unter Konfiguration (Empfang) steht der Schalter Einsatz-Webhook annehmen. Er muss gesetzt sein. Änderungen mit Speichern übernehmen.
  6. Die Eingangs-Adresse unter Webhook-Adresse für den Absender notieren. Sie brauchen sie im nächsten Abschnitt.

Der Schalter Einsatz-Webhook annehmen ist eine häufige Stolperfalle bei der Fehlersuche: Steht er auf aus, nimmt die Plattform den Aufruf von DIVERA weiterhin an und bestätigt ihn auch, erzeugt daraus aber kein Ereignis. In DIVERA sieht dann alles richtig aus, während bei Ihnen im Eingang nichts erscheint.

Die Eingangs-Adresse

Die Adresse für DIVERA lautet:

https://<Mandantennummer>.broker.dexa.gmbh/webhook/divera/

Die genaue Adresse steht im Fenster der Anbindung; kopieren Sie sie dort, statt sie abzutippen.

Die Angabe der Instanz am Ende der Adresse ist optional. Der Eingang funktioniert mit und ohne. Sie steckt bereits in der Adresse Ihres Mandanten, deshalb zeigt die Oberfläche die kurze Form ohne Zusatz. Ältere Einträge in DIVERA, die die lange Form mit der Instanz am Ende benutzen, funktionieren unverändert weiter und müssen nicht umgestellt werden.

Anders als bei einem allgemeinen Webhook-Eingang gibt es für DIVERA keinen eigenen Endpunkt-Token. Die Adresse ist fest und für Ihren Mandanten eindeutig.

Das Beispiel-LUA-Skript in der Oberfläche

Im Fenster des DIVERA-Eingangs finden Sie den aufklappbaren Abschnitt Einrichtung in DIVERA: LUA-Script (Beta). Darin steht alles, was Sie auf der DIVERA-Seite eintragen müssen: das fertige Skript, die zugehörige Parameterdefinition und die vier Einrichtungsschritte. Beide Textfelder haben einen Knopf kopieren.

Wozu das Skript da ist: DIVERA übergibt mit dem Skript den Einsatz genau in der Form, die die Plattform erwartet. Es sammelt aus dem Einsatz die Kennung, den Titel, den Text, die Adresse und die Fremd-ID ein und stellt daraus die Liste der anzusprechenden Geräte zusammen. Genau diese Liste entscheidet später, wer alarmiert wird. Ohne das Skript kommt entweder nichts an oder es kommt etwas an, aus dem sich keine Empfänger ableiten lassen.

So richten Sie es ein:

  1. Das LUA-Script (Beta) bei DIVERA per Support-Anfrage freischalten lassen. Ohne diese Freischaltung ist der Menüpunkt in DIVERA nicht vorhanden.
  2. In DIVERA öffnen: Einstellungen → Schnittstellen → Datenübergabe → LUA-Script (Beta).
  3. Als Event Benachrichtigung (alarm:notify) wählen.
  4. Als URL-Parameter Ihre Eingangs-Adresse eintragen. Der Knopf kopieren direkt daneben legt sie in die Zwischenablage.
  5. Skript und Eingabeparameter aus der Oberfläche kopieren und in DIVERA einsetzen.

Im Abschnitt steht außerdem ein Verweis auf die Dokumentation von DIVERA.

DIVERA als Ausgang einrichten

Der Ausgang wird gebraucht, damit Rückmeldungen Ihrer Einsatzkräfte in DIVERA sichtbar werden.

  1. Konfiguration öffnen, in der rechten Spalte auf + Ausgang klicken.
  2. Unter Art der Anbindung den Eintrag DIVERA 24/7 wählen.
  3. Einen Namen vergeben.
  4. Die Pflichtfelder ausfüllen:
    • DIVERA-Instanz: die Kennung Ihrer DIVERA-Instanz.
    • Access-Key: der Zugangsschlüssel aus DIVERA. Er wird verschlüsselt gespeichert und danach nie wieder angezeigt. Zum Ändern tragen Sie einfach einen neuen ein; das Feld bleibt sonst leer und behält den gespeicherten Wert.
  5. Anbindung anlegen klicken.
  6. Den neuen Ausgang anklicken und im Zustandsfeld auf Verbindung testen klicken. Der Test prüft Erreichbarkeit und Zugangsdaten und löst keinen Alarm aus. Danach sollte das Zustandswort bereit lauten.

Was Sie an DIVERA melden lassen

Unter Konfiguration (Versand) entscheiden Sie, was zurückgemeldet wird. Prüfen Sie diese Schalter, bevor Sie die Verbindung auf AN setzen.

Schalter Wirkung
Rückmeldungen an DIVERA melden Quittungen und Statusmeldungen der Geräte werden in DIVERA eingetragen
Notruf an DIVERA melden ein Notruf vom Gerät erzeugt in DIVERA einen Vorgang
Mandown an DIVERA melden ein Mandown-Ereignis erzeugt in DIVERA einen Vorgang
Abriss-Alarm an DIVERA melden ein Abriss des Geräts von der Halterung erzeugt in DIVERA einen Vorgang
Rückmeldung ohne Alarmbezug unterdrücken eine Rückmeldung, die sich keinem Alarm zuordnen lässt, wird gar nicht gesendet
DIVERA-Gruppen für Notruf Gruppennamen, kommagetrennt, die bei Notruf und Abriss mitgeschickt werden. Leer heißt: ohne Gruppenangabe
DIVERA-Gruppen für Mandown dasselbe für Mandown

Die drei Schalter für Notruf, Mandown und Abriss erzeugen echte Vorgänge in DIVERA. Schalten Sie sie erst ein, wenn in Ihrer Organisation geklärt ist, wer darauf reagiert.

Es gibt zusätzlich das Feld API-Basis-URL. Lassen Sie es unverändert; es ist nur für Test- und Sonderinstanzen gedacht.

Die Verdrahtung

Anbindungen allein alarmieren nicht. In der mittleren Spalte muss eine Verbindung stehen und auf AN sein.

Für den Weg von DIVERA zu Ihren Funkmeldeempfängern gilt eine Besonderheit: Die Empfänger legen Sie hier nicht selbst fest. Öffnen Sie die Verbindung, steht unter Alarmierte Empfänger der Hinweis, dass es die Geräte sind, die DIVERA im Einsatz benennt. Wer alarmiert wird, entscheidet also DIVERA über die Gerätekennungen im Einsatz. Sie müssen die Geräte lediglich unter Betrieb → Pager registriert haben.

Öffnen Sie die Verbindung, weist die Oberfläche außerdem darauf hin, dass die Weiterleitungs-Schalter und Gruppen dieser DIVERA-Verbindung im Ausgang unter Konfiguration (Versand) stehen und nicht an der Verbindung selbst.

Prüfen, ob es läuft

  1. In DIVERA einen Testeinsatz auslösen, der ein registriertes Gerät anspricht.
  2. Betrieb → Eingang öffnen. Die Meldung muss dort stehen, mit Ihrer DIVERA-Anbindung als Quelle.
  3. Details klicken und den Weg der Meldung ansehen: Angenommen, Verteilt, Zugestellt und bestätigt.
  4. Am Gerät auf KOMME drücken.
  5. Betrieb → Versand öffnen. Die Zustellung sollte auf Empfangen stehen und in der Spalte Rückmeldung KOMME zeigen.
  6. In DIVERA nachsehen, ob die Rückmeldung angekommen ist.

Fehlersuche: es kommt nichts an

Arbeiten Sie von vorn nach hinten. Der erste Schritt, der nicht stimmt, ist die Ursache.

Im Eingang steht überhaupt nichts

Dann hat die Plattform nichts bekommen oder nichts daraus erzeugt. Prüfen Sie:

Bleibt es unklar, hilft Betrieb → Protokoll.

Die Meldung steht im Eingang, trägt aber das Merkmal „ohne Ziel"

Sie ist angekommen und gespeichert, aber es wurde niemand alarmiert. Auf Konfiguration prüfen:

Die Meldung trägt das Merkmal „Duplikat"

Dann hat DIVERA denselben Einsatz ein zweites Mal übergeben. Die Meldung wurde angenommen, aber bewusst nicht noch einmal alarmiert. Das ist kein Fehler, sondern verhindert Doppelalarmierungen. Der erste Durchlauf desselben Einsatzes ist der maßgebliche.

Zustellungen entstehen, kommen aber nicht an

Jetzt liegt es nicht mehr an DIVERA. Öffnen Sie Betrieb → Versand und sehen Sie sich den Zustand an; die Bedeutungen und die weitere Vorgehensweise stehen auf der Seite zu Eingang, Versand und Protokoll.

In DIVERA fehlen die Rückmeldungen

Einstellungen und Benutzerverwaltung

Einstellungen und Benutzerverwaltung

Einstellungen und Benutzerverwaltung

Diese Seite behandelt zwei Bereiche: die Seite Einstellungen unter dem Menüpunkt Konfiguration, und die Benutzerverwaltung im Menü Konto oben rechts.

Was den Weg eines Alarms bestimmt, steht nicht hier, sondern auf der Seite Konfiguration. Auch die Zugangsdaten der einzelnen Anbindungen und ihre Eingangsadressen liegen dort, jeweils im Fenster der Anbindung.

Die Seite Einstellungen

Die Seite besteht aus vier Abschnitten.

Pager-Einstellungen

Dieser Abschnitt trägt einen Hinweis und zwei Knöpfe: „Alle Pager und RICs müssen manuell angelegt werden. Unbekannte Pager werden serverseitig abgewiesen." Der Knopf Pager verwalten führt auf Betrieb → Pager.

Daneben steht Pager- und Alarmzeiten verwalten. Der Knopf öffnet den Dialog mit zwei Werten, die für alle Geräte und Alarme Ihres Mandanten gelten:

Feld Bedeutung Bereich
Pager-Offline-Schwelle nach welcher Zeit ohne Lebenszeichen ein Gerät als offline gilt 1 Minute bis 24 Stunden
Versuchsdauer pro Alarm wie lange die Plattform einen Alarm an ein Gerät versucht, bevor er als fehlgeschlagen gilt 1 Minute bis 24 Stunden

Die Versuche laufen im Minutentakt. Die eingetragene Minutenzahl ist damit zugleich die Zahl der Versuche; der Dialog zeigt das direkt neben dem Feld an. Speichern übernimmt beide Werte zusammen und meldet danach, was gilt, etwa „Zeiten gespeichert (Offline-Schwelle 20 Min, Versuchsdauer 60 Min)".

Zwei Dinge sind dabei wichtig:

Die Offline-Schwelle muss länger sein als der Melde-Takt Ihrer Geräte. Ein Pager, der sich alle zehn Minuten meldet, gilt bei einer Schwelle von sechs Minuten die meiste Zeit fälschlich als offline.

Alarm-Einstellungen

Zwei Knöpfe.

Alarmdienste verwalten enthält keine Einstellungen mehr, sondern den Hinweis, wo sie hingewandert sind: „DIVERA 24/7 wird jetzt unter Anbindungen verwaltet." Zugangsdaten, Weiterleitungs-Schalter und Prüfung finden Sie im Fenster der DIVERA-Anbindung auf der Seite Konfiguration. Der Zugangsschlüssel liegt dort verschlüsselt.

Schnellvorlagen verwalten pflegt die Textbausteine, die Ihnen unter Alarmieren zur Auswahl stehen. Je Vorlage gibt es drei Felder: Bezeichnung, Titel und Text. Voreingestellt sind Probealarm, Testeinsatz und Wartung. Speichern übernimmt, Abbrechen verwirft.

Benachrichtigungen

An die hier eingetragenen Adressen meldet sich die Plattform, wenn ein Alarmweg nicht mehr funktioniert.

Benachrichtigungen speichern übernimmt alle drei Angaben.

Mandant und Plattform

Nur zum Nachschlagen, nichts davon ist hier änderbar.

Angabe Bedeutung
Mandantennummer Ihre fünfstellige Nummer
Anzeigename der Name Ihres Mandanten
Ansprechpartner, E-Mail die beim Betreiber hinterlegte Kontaktangabe
System Version Stand der Plattform
Betriebszeit wie lange der Dienst für die Geräte-Verbindungen ununterbrochen läuft
Pager-Konfiguration TCP (Host : Port) die Adresse, auf die ein Funkmeldeempfänger einzustellen ist, mit Knopf zum Kopieren

Stimmen Anzeigename oder Ansprechpartner nicht, meldet das der Betreiber nach.

Passwort ändern

Menü Konto oben rechts, Eintrag Passwort ändern. Sie tragen Aktuelles Passwort, Neues Passwort und Passwort bestätigen ein. Ohne das richtige aktuelle Passwort wird nichts geändert.

Das neue Passwort muss erfüllen:

Dieselben Regeln gelten für jedes Passwort, das Sie in der Benutzerverwaltung vergeben.

Benutzerverwaltung

Menü Konto oben rechts, Eintrag Benutzerverwaltung. Die Tabelle listet die Konten Ihres Mandanten mit E-Mail, Rolle, Status, Fehlversuche und Erstellt. Je Zeile stehen die Knöpfe Bearbeiten, Passwort und Löschen, bei einem gesperrten Konto zusätzlich Sperre aufheben. Beim eigenen Konto fehlt Löschen — Sie können sich nicht selbst entfernen.

Ein Konto anlegen

Benutzer anlegen öffnet den Dialog Neuen Benutzer anlegen:

  1. E-Mail-Adresse — Pflichtfeld, dient zugleich als Anmeldename.
  2. Passwort und Passwort bestätigen — Pflichtfelder, nach den Regeln oben. Ein Augensymbol zeigt die Eingabe im Klartext; stimmen die beiden Eingaben nicht überein, sagt die Maske das sofort.
  3. RolleAdministrator oder Benutzer.

Anlegen schließt ab. Die Plattform schickt an die eingetragene Adresse eine Begrüßungsmail mit den Zugangsdaten. Kommt die Mail nicht an, bleibt das Konto trotzdem angelegt; geben Sie das Passwort dann auf anderem Weg weiter oder setzen Sie es zurück.

Ein Konto bearbeiten

Bearbeiten öffnet Benutzer bearbeiten. Änderbar sind E-Mail-Adresse, Rolle und das Ankreuzfeld Konto aktiv.

Konto aktiv ist der Schalter zum vorübergehenden Sperren, ohne zu löschen. Ein Konto ohne Haken kann sich nicht anmelden, bleibt aber mit seiner ganzen Vorgeschichte erhalten.

Ein Passwort zurücksetzen

Der Knopf Passwort in der Zeile eines Kontos fragt zurück: „Passwort für diesen Benutzer zurücksetzen? Ein neues Passwort wird per E-Mail versendet." Bestätigen Sie, erzeugt die Plattform ein neues Zufallspasswort, setzt es und schickt es an die hinterlegte Adresse. Das alte Passwort gilt ab diesem Moment nicht mehr, und der Zähler der Fehlversuche steht wieder auf null.

Wer sein eigenes Passwort vergessen hat und sich nicht mehr anmelden kann, kommt auch über Passwort vergessen auf der Anmeldeseite weiter.

Fehlversuche und gesperrte Konten

Die Spalte Fehlversuche zählt die missglückten Anmeldeversuche. Nach zehn Fehlversuchen wird das Konto gesperrt: es steht dann in der Spalte Status auf Inaktiv, trägt neben der E-Mail-Adresse das Wort Gesperrt und kann sich nicht mehr anmelden.

Es gibt drei Wege zurück, und alle drei setzen den Zähler mit zurück:

Weg Was er tut
Sperre aufheben — der Knopf steht in der Zeile jedes gesperrten Kontos setzt nur den Zähler der Fehlversuche zurück. Passwort und Status des Kontos bleiben unverändert. Die Rückfrage sagt das ausdrücklich
Bearbeiten und den Haken Konto aktiv wieder setzen schaltet das Konto frei und hebt die Anmeldesperre mit auf. Wer ein Konto freischaltet, meint das ganze Konto
Passwort zurücksetzen vergibt ein neues Passwort und setzt den Zähler ebenfalls auf null

Sperre aufheben ist der schonendste Griff: Wer sich nur vertippt hat, behält sein Passwort. Ein Passwortwechsel ist nur nötig, wenn das alte Passwort tatsächlich in falsche Hände geraten sein könnte.

Eine erfolgreiche Anmeldung setzt den Zähler ebenfalls zurück — was einem bereits gesperrten Konto naturgemäß nicht mehr hilft.

Ein Konto löschen

Löschen entfernt das Konto. Was dieses Konto getan hat, bleibt in den Protokollen nachvollziehbar. Wo Sie nur den Zugang stoppen wollen, ist der Haken Konto aktiv der bessere Weg: er hält die Zuordnung sauber.

Rollen

Es gibt zwei Rollen, und sie liegen fest. Je Mandant lässt sich daran nichts verstellen.

Administrator. Das ist Ihre eigene Rolle, die des Mandanten-Admins. Sie darf alles, was in diesem Handbuch steht: Anbindungen anlegen und prüfen, verdrahten, Empfänger pflegen, Geräte registrieren, Einstellungen ändern, alarmieren und weitere Konten anlegen.

Benutzer. Ein Konto zum Lesen und Alarmieren. Es sieht die Oberfläche einschließlich der Konfigurationsseite, kann dort aber nichts speichern; alarmieren darf es. Nützlich für Personen, die im Einsatzfall auslösen und mitlesen sollen, ohne den Aufbau zu verändern.

Die drei früheren Schalter, mit denen sich die Rechte dieser Rolle je Mandant verbiegen ließen, sind ersatzlos entfallen. Sie hatten der sichtbaren Oberfläche regelmäßig widersprochen: ein Knopf war da, und der Server lehnte den Klick stumm ab.

Alles Mandantenübergreifende macht der Betreiber. Dazu gehören das Freischalten von Bausteinen, die Stammdaten Ihres Mandanten und die Vorgaben, die für alle Mandanten gelten.

Erste Schritte im Mandanten-Admin

Erste Schritte im Mandanten-Admin

Erste Schritte im Mandanten-Admin

Diese Seite führt von der leeren Instanz zum ersten funktionierenden Alarm. Halten Sie sich an die Reihenfolge, dann steht am Ende eine Kette, die Sie auf Eingang und Versand nachprüfen können.

Voraussetzungen

Ihr Konto

Ihr eigenes Konto ist das des Mandanten-Admins. Es darf alles, was in diesem Handbuch steht: Anbindungen anlegen, verdrahten, Empfänger pflegen, alarmieren und weitere Konten anlegen. Wenn Sie angemeldet sind, dürfen Sie ändern.

Unter Konto → Benutzerverwaltung können Sie zusätzlich Konten mit der Rolle „Lesen und Alarmieren" anlegen. Ein solches Konto sieht die Konfigurationsseite, kann dort aber nichts speichern; alarmieren darf es. Die Rolle liegt fest und lässt sich nicht anpassen.

Alles Mandantenübergreifende, insbesondere das Freischalten von Bausteinen, macht der Betreiber als Plattform-Admin.

Die Seite Konfiguration: drei Spalten

Alles, was den Weg eines Alarms bestimmt, steht auf einer einzigen Seite: Konfiguration. Die Kopfzeile sagt: „Links kommt es rein, rechts geht es raus, in der Mitte ist es verdrahtet. Alles ist anklickbar."

Spalte Untertitel in der Oberfläche Was dort steht
Eingänge Von dort kommen Meldungen an jede Anbindung, über die Meldungen hereinkommen, etwa eine Leitstelle oder DIVERA 24/7
Verdrahtung Wer bekommt was — je Verbindung AN oder AUS die Verbindungen: welcher Eingang welchen Ausgang bedient, mit Zustand AN oder AUS
Ausgänge Dorthin wird zugestellt jede Anbindung, über die zugestellt wird, etwa Funkmeldeempfänger, E-Mail oder Webhook

Jedes Element in jeder Spalte ist ein Knopf. Ein Klick öffnet es als vollständige Konfiguration in einem breiten Fenster: Zustand mit Begründung, Knopf Verbindung testen, der Verkehr der letzten 24 Stunden, die Zugangsdaten samt Name der Anbindung, die Beschreibung der Schnittstelle, die Empfänger, der Schalter AN oder AUS und das Löschen. Sie müssen für nichts davon die Seite wechseln.

Eingänge und Ausgänge tragen eine Ampel, und jede Ampel trägt ein Wort dazu:

Wort Bedeutung
bereit geprüft, Gegenstelle erreichbar
ungeprüft angelegt, aber noch nicht getestet
Fehler letzter Test misslungen; die Begründung steht direkt darunter

Verbindungen tragen kein Ampelwort, sondern das Zustandswort AN oder AUS.

Trägt eine Kachel den gelben Hinweis ohne Verteilregel, hängt an dieser Anbindung keine Verdrahtung: Meldungen kommen an, ohne dass jemand alarmiert wird, beziehungsweise der Ausgang wird nie benutzt. Das ist auf einer frischen Instanz der Normalzustand und verschwindet, sobald Sie verdrahtet haben.

Was es sonst noch auf dieser Seite gibt

Vom leeren Mandanten zum ersten Alarm

1. Anmelden

Rufen Sie die Adresse Ihres Mandanten auf. Tragen Sie E-Mail-Adresse und Passwort ein und klicken Sie auf Anmelden. Ihr Passwort ändern Sie später jederzeit über das Menü Konto oben rechts, Eintrag Passwort ändern.

Nach zehn Fehlanmeldungen wird ein Konto gesperrt. In der Benutzerverwaltung trägt es dann das Wort Gesperrt, und ein Admin hebt die Sperre über Sperre aufheben wieder auf.

2. Die Übersicht verstehen

Nach der Anmeldung landen Sie auf der Übersicht. Vier Kacheln beantworten vier Fragen, jede Kachel ist anklickbar:

Kachel Frage Klick führt zu
Alarmwege Funktionieren meine Wege? Konfiguration
Alarme (24 h) Ist überhaupt etwas hereingekommen? Eingang
Aktive Pager Sind die Geräte da? Pager
Systemzustand Läuft die Plattform? Systemzustand

Auf einer frischen Instanz steht in der ersten Kachel „Ersten Alarmweg einrichten" und darunter „Noch ist kein Alarmweg eingerichtet." Das ist Ihr Einstieg.

Oben stehen vier Menüpunkte: Übersicht, Alarmieren, Konfiguration, Betrieb. Unter Betrieb liegen Eingang, Versand, Pager, Protokoll und Systemzustand. Unter Konfiguration liegen Konfiguration und Einstellungen. Das Menü Konto oben rechts führt zu Benutzerverwaltung, Passwort ändern, Hilfe und Abmelden.

3. Einen Eingang anlegen

Gehen Sie auf Konfiguration und klicken Sie in der linken Spalte auf + Eingang. Es öffnet sich Neuer Eingang:

  1. Art der Anbindung auswählen. Die Liste zeigt nur, was für Ihren Mandanten freigeschaltet ist. Unter der Auswahl erscheint eine kurze Beschreibung. Steht bei einem Eintrag Kontingent erschöpft, ist die zulässige Zahl solcher Anbindungen erreicht — erhöhen kann das nur der Betreiber.
  2. Name vergeben. Nehmen Sie einen Namen, den Sie im Störfall wiedererkennen, etwa „Leitstelle Nord". Ändern lässt er sich später jederzeit im Fenster der Anbindung über das Feld Name dieser Anbindung und Speichern.
  3. Die Pflichtfelder ausfüllen. Sie sind mit einem roten Stern markiert; unter jedem Feld steht ein Hinweis, wofür es da ist.
  4. Anbindung anlegen klicken.

Braucht die Anbindung eine eigene Eingangsadresse, zeigt die Oberfläche danach den Endpunkt-Token unter der Überschrift „Endpunkt-Token — wird nur dieses eine Mal angezeigt". Klicken Sie URL kopieren, geben Sie die Adresse an den Absender weiter und schließen Sie erst dann mit Notiert, schließen. Geht die Adresse verloren, erzeugen Sie im Fenster der Anbindung mit Endpunkt-Token neu erzeugen eine neue. Der alte Token gilt dann sofort nicht mehr.

4. Einen Ausgang anlegen

Dasselbe in der rechten Spalte über + Ausgang. Für Funkmeldeempfänger wählen Sie den Katalogeintrag für den Oelmann LX7 Pager, für E-Mail den E-Mail-Versand, für ein Fremdsystem den ausgehenden Webhook.

Klicken Sie den fertigen Ausgang an und prüfen Sie den Zustand. Steht dort ungeprüft, klicken Sie auf Verbindung testen. Der Test prüft nur Erreichbarkeit und Zugangsdaten der Gegenstelle und löst keinen Alarm aus.

5. Die Verdrahtung herstellen

Ohne Verdrahtung wird niemand alarmiert, auch wenn Eingang und Ausgang beide bereit sind. Klicken Sie in der mittleren Spalte auf + Verbindung. Es öffnet sich Neue Verbindung:

  1. Eingang (woher kommt die Meldung?) auswählen.
  2. Name der Verbindung vergeben, zum Beispiel „Leitstelle → Pager".
  3. Unter Alarmierte Empfänger (Geräte) die Empfänger eintragen: in der Liste Pager wählen ein Gerät auswählen, danach in der zweiten Liste entweder eine bestimmte RIC oder alle RICs, dann Hinzufügen. Wiederholen Sie das je Gerät.
  4. Verbindung anlegen klicken.

Damit hier überhaupt Geräte zur Auswahl stehen, müssen die Funkmeldeempfänger registriert sein: Betrieb → Pager → Pager registrieren, mit Seriennummer (14 Ziffern), Bezeichnung, Eigentümer, Organisation und Typ, dann Registrieren.

6. Empfänger prüfen und ergänzen

Empfänger gehören zur Verbindung, nicht zum Ausgang. Öffnen Sie den Ausgang, steht dort nur die Leseliste und der Hinweis, dass die Bearbeitung an der Verbindung stattfindet.

Klicken Sie die Verbindung an. Die Überschrift über der Empfängerliste richtet sich nach der Art der Verbindung:

Art der Verbindung Überschrift
Alarm- und Testmeldungen Alarmierte Empfänger
Rückmeldungen und übrige Meldungen Ziel der Übermittlung

Sie ergänzen über Pager wählen, RIC oder alle RICs, dann Hinzufügen; Sie nehmen mit Entfernen heraus. Änderungen werden erst mit Speichern wirksam, Verwerfen stellt den letzten gespeicherten Stand wieder her.

Jeder Eintrag trägt zusätzlich sein eigenes AN oder AUS und lässt sich einzeln umschalten. Das ist der richtige Griff für „heute nicht, nächste Woche wieder": die Adresse und die RIC bleiben stehen. Ein Empfänger auf AUS erzeugt gar keine Zustellung — im Versand steht für ihn nicht einmal eine zurückgehaltene Zeile.

Steht in der Liste „Niemand — diese Verbindung alarmiert niemanden.", ist die Verbindung wirkungslos. Stehen alle Einträge auf AUS, sagt die Kachel das ebenfalls im Klartext.

Empfänger vom Typ E-Mail oder Webhook-URL tragen Sie nicht hier ein, sondern auf der Seite Empfängerlisten; dort werden Empfängerlisten auch angelegt und gelöscht.

Trägt der Eingang in seinem Inhalt ein Kennzeichen, etwa ein Luftfahrzeug-Kennzeichen, sehen Sie statt der einfachen Liste eine Zuordnung je Kennzeichen: oben das Kennzeichen, darunter die Empfänger, die dafür alarmiert werden. Ein Kennzeichen ohne Empfänger alarmiert niemanden. Meldungen mit einem Kennzeichen, das Sie nicht eingetragen haben, werden angenommen und im Eingang als „ohne Ziel" geführt; alarmiert wird dabei niemand.

7. Auf AN schalten

Unten im Fenster der Verbindung steht das Zustandswort AN oder AUS und daneben der passende Knopf. Klicken Sie Einschalten. Eine neue Verbindung wirkt erst ab diesem Moment.

Das Ausschalten fragt zurück: „Verbindung ausschalten?" mit dem Hinweis „Es wird dann niemand mehr über diesen Weg alarmiert — auch im Einsatzfall nicht." Erst Ausschalten setzt es um.

Auch jede Anbindung hat einen eigenen Schalter, im Fenster des Eingangs beziehungsweise des Ausgangs. Er wiegt schwerer: betroffen ist jeder Weg, der über diese Anbindung läuft. Die Rückfrage heißt „Anbindung ausschalten?" und nennt die betroffenen Alarmwege namentlich. Drei Zustände sind zu unterscheiden:

Zustand Was dort steht
von Ihnen ausgeschaltet „Der Schalter dieser Anbindung steht auf AUS." — Sie schalten sie selbst wieder ein
von der Plattform angehalten „Die Plattform hat diese Anbindung angehalten … (Notbremse)." — erst die Ursache prüfen, dann einschalten
Anbindung des Betreibers „Wird beim Betreiber geschaltet." — hier gibt es keinen Knopf; melden Sie sich beim Betreiber

Eine Kette trägt erst, wenn alles auf AN steht: die Anbindungen, die Verbindung und die Empfänger.

8. Einen Probe-Alarm senden

Gehen Sie im Menü auf Alarmieren. Wählen Sie eine Empfängergruppe oder einzelne Geräte aus der Liste; Alle Online auswählen nimmt alle erreichbaren Geräte, Auswahl aufheben setzt zurück. Tragen Sie unter Nachricht einen erkennbaren Text ein oder nehmen Sie eine der Schnellvorlagen. Dann Alarm senden.

Der Probe-Alarm läuft denselben Weg wie jede andere Meldung. Was hier funktioniert, funktioniert auch im Einsatz.

9. Das Ergebnis kontrollieren

Betrieb → Eingang: Ihre Meldung steht oben. Die Spalte Zustellungen zeigt zwei Zahlen, zugestellt von erzeugt. Details klappt den Weg dieser Meldung mit drei Stationen und je einer Ampel auf.

Betrieb → Versand: Hier steht jede einzelne Übergabe an einen Empfänger. Die Kacheln oben zählen die Zustände und wirken zugleich als Filter. Erwartet wird Versendet und, sobald das Gerät quittiert, Empfangen.

Steht die Meldung im Eingang mit dem Merkmal „ohne Ziel", war kein Alarmweg zuständig. Gehen Sie zurück auf Konfiguration und prüfen Sie: Gibt es eine Verbindung von diesem Eingang? Steht sie auf AN? Hat sie Empfänger, und stehen die auf AN?

Ein zweiter Blick lohnt im Fenster jeder Anbindung: unter Die letzten 24 Stunden steht, wie viele Meldungen dort hereingekommen beziehungsweise wie viele Zustellungen gelungen und wie viele gescheitert sind.

Wenn der Probe-Alarm nicht ankommt

  1. Steht die Meldung im Eingang? Wenn nein, ist sie nie angekommen; prüfen Sie die Adresse beim Absender und ob die Eingangs-Anbindung auf AN steht.
  2. Trägt sie das Merkmal ohne Ziel? Dann fehlt die Verdrahtung oder sie steht auf AUS.
  3. Stehen im Versand Zustellungen? Wenn nein, hat die Verbindung keine Empfänger — oder alle Empfänger stehen auf AUS. Beides erzeugt keine einzige Zeile.
  4. Welchen Zustand haben sie? Fehlgeschlagen und Zurückgehalten tragen im Detail eine Begründung im Klartext.

Alles Weitere steht auf der Seite zu Eingang, Versand und Protokoll.

Abmelden

Menü Konto oben rechts, dann Abmelden. An geteilten Arbeitsplätzen gehört das zum Arbeitsende.

Pager-Verwaltung

Pager-Verwaltung

Funkmeldeempfänger verwalten Sie unter Betrieb → Pager. Hier registrieren Sie neue Geräte, sehen Sie, welche Geräte da sind, und lesen Sie Batteriestand, Feldstärke und den Zeitpunkt des letzten Kontakts.

Wer alarmiert wird, entscheiden Sie nicht hier, sondern auf der Seite Konfiguration an der jeweiligen Verbindung. Die Pager-Seite beantwortet nur die Frage: sind die Geräte da, und wie geht es ihnen?

Was die Übersicht zeigt

Über der Tabelle stehen drei Kacheln: Aktiv, Offline und Gesamt. Darunter schränken die drei Knöpfe Alle, Aktiv und Offline die Liste ein. Aktualisieren oben rechts lädt neu.

Die Tabelle zeigt je Gerät:

Spalte Was dort steht
Status Aktiv oder Offline, dazu die Verbindungsart des Geräts
Seriennummer die 14-stellige Seriennummer
IP:Port die Gegenstelle der letzten Verbindung, sonst ein Strich
Kontakt Zeitpunkt der letzten Meldung des Geräts, daneben die Symbole für Batterie, Feldstärke und, wenn vorhanden, GPS
Letztes Kommando das zuletzt empfangene Kommando mit Nummer, Klartext und Zeitpunkt
Aktionen Details anzeigen und Alarm senden

Details anzeigen klappt die Zeile auf: Bezeichnung, Organisation, Besitzer, letzte GPS-Koordinate, letzter Batteriestand, IP:Port und Konfigurierte RICs. RICs, die zusätzlich für DIVERA 24/7 gesetzt sind, tragen dort eine eigene Kennzeichnung.

Einen Pager registrieren

Unbekannte Geräte werden abgewiesen. Ein Funkmeldeempfänger muss also angelegt sein, bevor er arbeiten kann.

Klicken Sie Pager registrieren und füllen Sie aus:

Dann Registrieren. Das Gerät erscheint sofort in der Liste, zunächst als Offline: es hat sich noch nicht gemeldet.

RICs

Ein RIC ist die Adresse, unter der das Gerät eine bestimmte Art von Alarm annimmt. Ein Gerät kann viele RICs führen — die beiden Testgeräte auf der Entwicklungsanlage führen je 26.

Beim Registrieren tragen Sie noch keine RICs ein. Die Oberfläche zeigt die RICs eines Geräts unter Details anzeigen als Konfigurierte RICs an; ändern lassen sie sich dort nicht. Fehlen RICs oder stimmen sie nicht mit dem Gerät überein, wenden Sie sich an den Betreiber.

Wo die RICs zum Einsatz kommen, sehen Sie auf der Seite Konfiguration: Beim Hinzufügen eines Empfängers zu einer Verbindung wählen Sie zuerst über Pager wählen das Gerät und danach in der zweiten Liste entweder eine einzelne RIC oder alle RICs.

Viele RICs bedeuten viele Zustellungen

Ist ein Gerät mit alle RICs als Empfänger eingetragen und trifft ein Alarm ein, der mehrere davon anspricht, entsteht je RIC eine eigene Zustellung. Bei einem Gerät mit 26 RICs sind das 26 Zeilen unter Betrieb → Versand für einen einzigen Alarm.

Das ist kein Fehler und keine doppelte Alarmierung, sondern die saubere Abrechnung je RIC. Welche RIC zu einer Zeile gehört, steht im Detail der Zustellung. Wollen Sie weniger Zeilen, tragen Sie an der Verbindung einzelne RICs statt alle RICs ein.

Online oder offline: die Inaktivitäts-Schwelle

Ein Gerät gilt als Aktiv, solange es innerhalb der Inaktivitäts-Schwelle eine Meldung geschickt hat. Maßgeblich ist der Zeitpunkt in der Spalte Kontakt, nicht eine offene Leitung. Meldet sich das Gerät länger nicht, wechselt die Anzeige auf Offline.

Die Schwelle ist einstellbar. Sie ist nicht fest verdrahtet, und sie beträgt auch keine 15 Minuten, wie ältere Unterlagen behaupten. Sie wird in dieser Reihenfolge bestimmt:

  1. der Wert Ihres Mandanten, einstellbar zwischen 1 Minute und 24 Stunden,
  2. sonst die Vorgabe des Betreibers für alle Mandanten,
  3. sonst 20 Minuten.

Eingestellt wird der Mandantenwert unter Konfiguration → Einstellungen, Abschnitt Pager-Einstellungen, im Dialog Globale Einstellungen über das Feld Pager-Offline-Schwelle. Die Beschriftung dort sagt es genau: „Nach welcher Zeit ohne Lebenszeichen (Keep-Alive vom Pager) ein Pager als offline markiert wird. Diese Einstellung gilt für alle Pager in deinem Mandanten."

Zum Stand dieser Fassung ist dieser Dialog im laufenden Aufbau nicht über einen Knopf erreichbar, obwohl er vorhanden ist und der Wert wirkt. Lassen Sie die Schwelle bis auf Weiteres vom Betreiber setzen und nennen Sie ihm dabei den Melde-Takt Ihrer Geräte.

Wenn ein verbundenes Gerät trotzdem als offline erscheint

Die Anzeige folgt ausschließlich der Frage, wann sich das Gerät zuletzt gemeldet hat. Prüfen Sie in dieser Reihenfolge:

  1. Spalte Kontakt. Wie lange ist die letzte Meldung her? Liegt sie über der Schwelle, ist die Anzeige richtig, und die Frage lautet, warum sich das Gerät nicht meldet.
  2. Schwelle gegen Melde-Takt. Die Schwelle muss länger sein als der Abstand, in dem sich das Gerät meldet. Ein Gerät, das sich alle zehn Minuten meldet, steht bei einer Schwelle von sechs Minuten die meiste Zeit auf Offline, obwohl alles in Ordnung ist. Setzen Sie die Schwelle großzügiger als den Melde-Takt.
  3. Spalte Letztes Kommando. Kommt dort etwas an, spricht das Gerät mit der Plattform. Dann liegt es an der Schwelle, nicht am Gerät.
  4. Seriennummer. Stimmt sie exakt, alle 14 Ziffern? Ein Gerät mit abweichender Nummer meldet sich unter einer Kennung, die zu keinem Eintrag gehört.
  5. Adresse im Gerät. Ist das Gerät auf die Adresse Ihres Mandanten eingestellt? Die Angabe Pager-Konfiguration TCP (Host : Port) finden Sie unter Einstellungen, Abschnitt Mandant und Plattform, mit einem Knopf zum Kopieren.

Ein Gerät auf Offline wird nicht übergangen: Alarme an ein gerade nicht erreichbares Gerät bleiben in Wiederholung, mit dem Text „Der Pager ist gerade nicht verbunden — es wird weiter versucht." Bei Funkmeldeempfängern fasst die Plattform deutlich hartnäckiger nach als bei E-Mail oder Webhook.

Batterie und Feldstärke

Beide Werte kommen aus den Lebenszeichen, die das Gerät regelmäßig schickt. In der Spalte Kontakt stehen sie als Symbole.

Batterie. Das Symbol füllt sich in fünf Stufen und wechselt die Farbe: grün ab 60 Prozent, gelb ab 20 Prozent, darunter rot. Meldet das Gerät eine Spannung statt eines Prozentwerts, rechnet die Oberfläche um; 4,20 V entsprechen 100 Prozent, 3,49 V und darunter dem unteren Ende. Der Zeigertext nennt beides. Das Symbol bleibt auch bei einem Gerät auf Offline sichtbar, solange ein Messwert vorliegt.

Feldstärke. Vier Balken, angegeben in dBm: vier Balken ab -70 dBm, drei ab -85 dBm, zwei ab -100 dBm, darunter einer. Das Symbol erscheint nur bei einem Gerät auf Aktiv mit vorliegendem Messwert.

Verlauf je Gerät. Ein Klick auf das Batterie-Symbol öffnet Batterieverlauf, ein Klick auf das Feldstärke-Symbol Feldstärkeverlauf — jeweils als Grafik für dieses eine Gerät. Liegen keine Messwerte vor, steht dort „Keine Batteriedaten verfügbar" beziehungsweise „Keine Feldstärkedaten verfügbar". Den letzten Batteriestand finden Sie zusätzlich unter Details anzeigen.

GPS

Meldet ein Gerät eine Position, erscheint in der Spalte Kontakt ein Ortssymbol. Ein Klick öffnet die zuletzt gemeldete Position in einer Karte in einem neuen Fenster. Die Koordinate selbst steht unter Details anzeigen als Letzte GPS Koordinate. Gespeichert wird jeweils die zuletzt gemeldete Position.

Was auf dieser Seite nicht geht

Stammdaten eines registrierten Geräts ändern, RICs pflegen und Geräte löschen sind auf der Pager-Seite nicht vorgesehen. Wenden Sie sich dafür an den Betreiber. Mehrere Geräte auf einmal zu bearbeiten, geht ebenfalls nicht.

Alarmieren können Sie von hier aus: Alarm senden in der Zeile eines Geräts führt mit vorgewähltem Gerät auf die Seite Alarmieren.