# Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/Anleitung%20Schnittstelle%20Divera%2024-7/Divera_Logo.png){width=408 align=center}

Hardware Stand: 1.1  
Anleitung Stand: 1.4

# Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

* Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
* Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
* Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.

# Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

**Dexa Solutions GmbH**  
Möhnestraße 2  
59519 Möhnesee

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# 1. Einleitung

## 1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den
Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische
Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software
zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher
nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese
obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente.
Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß
jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner
Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte
Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich
geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B.
Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur
Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt
werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende
technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne
eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit
Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder
Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen
Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde
die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen
vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt
dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum
Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir
können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten,
keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen
Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur
Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind,
erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von
besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem
nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der
dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und
somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm
angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch
das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den
Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel
haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten
Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr
Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die
Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.

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## 1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der
Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

**1. Zweck der Fernwartung:** Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support
Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates
durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger
Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen
Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

**2. Datenschutz und Sicherheit:** Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen
angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten
während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt
unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es
werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor
Authentifikation verwendet.

**3. Datenerhebung und -verarbeitung:** Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres
Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und
Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung
unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist
gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und
dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz
Grundverordnung keine Anwendung.

**4. Zentrales Service-Logbuch:** Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir
darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese
Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und
werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

**5. Akzeptanz der Bestimmungen:** Indem Sie dieses technische System erwerben und die
Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten
Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen
Service-Logbuch einverstanden.

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# 2. Konfiguration

Um DIVERA 24/7 zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

<https://app.divera247.com/login.html>

Folgende Informationen werden benötigt:

* Access-Key
* Gruppenname für Alarm pro Standort
* Gruppenname für Test pro Standort (wenn gewünscht)

## 2.1 Access-Key anzeigen

* Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
* Klicken Sie auf "Verwaltung"
* Dann auf "Schnittstellen" im Bereich "Einstellungen"
* Im Abschitt "Autorisierung" wird Ihnen der Access-Key angezeigt. Mit einem Klick auf das Auge Symbol neben dem Key wird dieser auch in Klartext dargestellt. **Diesen benötigen wir**

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/Anleitung%20Schnittstelle%20Divera%2024-7/Divera_AuthKey.png){width=630 align=center}

## 2.2 Gruppen Anlegen

* Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
* Klicken Sie auf "Verwaltung"
* Dann auf "Gruppen" im Bereich "Personal"
* Oben rechts auf den Button "+Gruppe"
* Hier geben Sie eine eindeutige Bezeichnungen für die Gruppenkonfiguration ein. Es wird jeweils eine Gruppe pro Standort benötigt. In dem Beispiel wird der Zusatz "A" für Alarm und der Zusatz "T" für Test verwendet. Beispiel Siehe Bild. **Den Namen der Gruppe benötigen wir**
* Die Gerade erstellten Gruppen müssen nun noch den Benutzern, die eine Alarmierung erhalten sollen, zugewiesen werden.

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/Anleitung%20Schnittstelle%20Divera%2024-7/Divera_Gruppenkonfiguration.png){width=630 align=center}

## 2.3 Zusätzlicher Alarmierungswege SMS / Anruf

* Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
* Wenn SMS und / oder Anruf gewünscht ist, weisen wir darauf hin, dass in den Benutzereinstellungen deren Benutzer, die in der Gruppe hinzugefügt sind, die Checkboxen für SMS / Sprach-Anruf aktiviert werden müssen. Siehe Beispiel für einen Nutzer.

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/Anleitung%20Schnittstelle%20Divera%2024-7/Divera_Benutzerkonfiguration.png){width=630 align=center}

## 2.4 Alarmüberlauf

Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:

* **ID des Rückmeldestatus, der den Alarmüberlauf abbricht.** (Standardwert: Geringster Wert (z.B.: "5 Min")). Diesen finden Sie unter:
  + Klicken Sie auf "Verwaltung"
  + Im Bereich "Einstellungen" auf "Setup"
  + Reiter "Status"
  + Unter der Spalte "Aktion" auf den Button des Status klicken und "Bearbeiten" auswählen
  + Die ID finden Sie als numerischen Wert (5 Ziffern) am Ende der URL. Im folgendem Beispiel "98998"

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/Anleitung%20Schnittstelle%20Divera%2024-7/Divera_StatusId_Ermittlung.png){width=420 align=center}

* **Reaktionszeit in Sekunden** (Standardwert: 60 Sekunden)
* **Gruppenname der Gruppe, auf welche beim Überlauf alarmiert werden soll**
  + siehe Punkt 2.2

## 2.5 Einstellungen in der Pro Version

Sollten Sie die Pro-Version von DIVERA nutzen, sind die Einstellungen analog zu den zuvor beschriebenen Punkten in der Free der Alarm-Version vorzunehmen. Sie finden diese allerdings jeweils auf der Ebene Ihrer Untereinheit.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Sie nehmen alle Einstellungen in der (Unter-)Einheit vor und teilen uns die jeweiligen Auth-Keys sowie Gruppenbezeichnungen dort mit.
2. Sie setzen Sie Einstellungen in Ihrer Zentraleinheit, dann müssen Sie uns nur den zentralen Auth-Key sowie die Gruppenbenennungen mitteilen. Es ist darauf zu achten, diese nach unten hin als RIC weitergeroutet sind.

**Wir empfehlen die Nutzung von einem AuthKey und einer Alarmgruppe pro Standort** anstatt des zentralen Vererbens, da dies nachvollziehbarer und sicherer zu administrieren ist. Falls Sie zeingend die Variante 2 umsetzen wollen, sprechen Sie und bitte an.

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# 3. Weitere Informationen und Technische Daten

* Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base  
  <https://docs.dexa.gmbh/books/faq>

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# 4. Kontaktdaten und Serviceticket

* Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
* Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: <https://dexa.gmbh/serviceticket>

Dexa Solutions GmbH  
Möhnestraße 2  
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0  
E-Mail: [info@dexa.gmbh](mailto:info@dexa.gmbh)

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

![Bild](https://docs.dexa.gmbh/uploads/images/gallery/2026-04/scaled-1680-/qrcode-mecard.png){width=170}