Anleitungen Montage-, Schnittstellen- und Betriebsanleitungen zum Safe Fire House Brandwarnsystem Montage Anleitung Montage PoE-Zentrale DXO-SFH-CU-B-02 Hardware Stand: 2.0 Anleitung Stand: 1.5 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Begriffsdefinitionen Begriff Erklärung PoE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel. PoE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat. IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser. WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung. DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie. Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits). Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken. 1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation 6 mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund) Kreuzschraubendreher Torx Schraubendreher TX10 (Bit im Lieferumfang) Zollstock oder Maßband Wasserwaage 2. Sicherheit 2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen. PoE hat eine Spannung von 36 V bis 57 V . Steckernetzteile haben eine Spannung von 230 V. Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden. IP Schutzklasse IP22. 3. Hinweise zum Installationsstandort Abstand von mindestens 2 Meter zu Funkstörquellen wie WLAN-Antennen, DECT-Antennen, RettBox. In der Fahrzeughalle möglichst zentral. Bei sehr großen Hallen oder baulich voneinander getrennten Bereichen kann ein Repeater erforderlich sein. 4. Anbringen der Hardware Bei Eigeninstallation wird die Zentrale durch Sie angebracht. Wenn die Installation der Zentrale durch die Dexa Solutions GmbH erfolgt, schließen Sie die Zentrale bitte an dem Netzwerk-Port an, an dem Sie nachher auch betrieben wird. Die Zentrale wird mit den beiliegenden Schrauben (3 Stück) und Dübeln sicher an einem festen Untergrund befestigt. Entnehmen Sie die Positionen der Bohrlöcher der Grafik. Entfernen Sie die untere Abdeckung mit dem beiliegenden TX10 Bit. Hängen Sie die Zentrale in die obere Schraube ein und befestigen Sie die Zentrale mit den beiden unteren Schrauben. 5. Netzwerktechnik Die Zentrale benötigt eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang. Die Stromversorgung erfolgt über PoE nach 802.3af/at oder alternativ über einen PoE-Injektor (Siehe 5.1). Unterstützt wird eine 10/100/1000 Mbit Netzwerkgeschwindigkeit. Die Zentrale startet nach einem Stromausfall automatisch neu. 5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt) Einen PoE-Injektor benötigen Sie nur dann, wenn Ihr Switch kein PoE liefern kann. Bitte prüfen Sie dieses vorab. Der mitgelieferte PoE-Injektor benötigt einen 230 V Anschluss. Schließen Sie den Port der mit "Anschluss Switch" bezeichnet ist an Ihrem Switch beziehungsweise dafür vorgesehene Netzwerkdose an. Schließen Sie den Port der mit "Anschluss PoE-Zentrale" bezeichnet ist an die Zentrale an. 6. Status des Systems Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir automatisch einen Bericht der Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist. 6.1 LED-Anzeige Während der Startphase LED gelb : Zentrale startet. LED blinkt blau : Verbindung zum Netzwerk wird aufgebaut. Im Betrieb LED aus : Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des PoE-Injektors. LED Grün : Internet verfügbar und der Alarmserver erreichbar – System in Ordnung. LED gelb : Internet verfügbar und der Alarmserver erreichbar, aber keine Verbindung zum Fernwartungsserver LED Blau : Internet nicht verfügbar, Alarmserver antwortet – Kein Internetzugang, aber Verbindung zum Alarmserver. LED Magenta : Internet verfügbar, Alarmserver nicht erreichbar – Internetzugang vorhanden, aber keine Verbindung zum Alarmserver. LED Rot : Weder Internet verfügbar noch Alarmserver erreichbar – Kein Internetzugang und keine Verbindung zum Alarmserver. 7. Kommunikation 7.1 Firewall-Konfiguration Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie Ports erreichbar sind. Die notwendigen Einstellungen können Sie aus der Anleitung https://docs.dexa.gmbh/books/anleitungen/page/netzwerkanforderungen-safe-fire-house-brandwarnsystem unter Kapital 2.3 "Einsatz hinter einer Firewall" entnehmen. 8. Abnahme bei Eigeninstallation Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein. 9. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 10. Fehleranalyse: Falls keine Netzwerkverbindung besteht, überprüfen Sie: Die Verkabelung und den PoE-Injektor. Ob der Netzwerkanschluss aktiv ist. Firewall-Einstellungen für blockierte Ports. 11. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Montage PoE-Repeater DXO-SFH-RP-XX-02 Hardware Stand: 2.0 Anleitung Stand: 1.4 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Begriffsdefinitionen Begriff Erklärung POE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel. POE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat. IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser. WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung. DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie. Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits). Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken. 1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation 6mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund) Kreuz Schraubendreher Torx Schraubendreher TX10 (Bit im Lieferumfang) Zollstock oder Maßband Wasserwaage 2. Sicherheit 2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen. PoE hat eine Spannung von 36V bis 57V . Steckernetzteile haben eine Spannung von 230V. Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden. IP Schutzklasse IP22. 3. Hinweise zum Installationsstandort Abstand von mindestens 2 Meter zu Funkstörquellen wie WLAN-Antennen, DECT-Antennen, RettBox. In der Fahrzeughalle möglichst zentral oberhalb der Fahrzeuge. 4. Anbringen der Hardware Der Repeater wird durch Sie angebracht. Schließen Sie den Repeater bitte an dem Port an, an dem dieser nachher auch betrieben wird. Der Repeater wird mit den beiliegenden Schrauben (3 Stück) und Dübeln sicher an einem festen Untergrund befestigt. Entnehmen Sie die Positionen der Bohrlöcher der Grafik. Entfernen Sie die untere Abdeckung mit dem beiliegenden TX10 Bit. Haken Sie den Repeater in die obere Schraube ein und befestigen Sie den Repeater mit den beiden unteren Schrauben. 5. Netzwerktechnik Der Repeater benötigt eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang. Die Stromversorgung erfolgt über PoE nach 802.3af/at oder alternativ über einen PoE-Injektor (Siehe 5.1). Unterstützt wird 10/100/1000 Mbit Netzwerkgeschwindigkeit. Der Repeater startet nach einem Stromausfall automatisch neu. 5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt) Einen PoE-Injektor benötigen Sie nur dann, wenn Ihr Switch kein PoE liefern kann. Bitte prüfen Sie dies vorher. Der mitgelieferte PoE-Injektor benötigt einen 230V Anschluss. Schließen Sie den Port der mit "Anschluss Switch" bezeichnet ist an Ihrem Switch bzw. dafür vorgesehene Netzwerkdose an. Schließen Sie den Port der mit "Anschluss PoE-Repeater" bezeichnet ist an den Repeater an. 6. Status des Systems Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir Automatisch einen Bericht des Repeaters über die Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist. 6.1 LED-Anzeige LED aus : Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des POE-Injektors. LED orange : Repeater startet. LED blinkt schnell blau : Verbindung wird aufgebaut. LED Türkis : Repeater Funktion aktiv – System in Ordnung. LED blinkt schnell Türkis : Keine Verbindung zur Zentrale möglich - Netzwerkverbindung muss geprüft werden. LED Orange : Repeater startet noch - bitte warten Sie einen Moment. LED blinkt abwechselnd lang und kurz orange : Update wird durchgeführt. Andere LED-Zustände: Teilen Sie uns diese im Fehlerfall mit. 6.2 Reset Hardware 1.x Hinweis: Nicht jeder Repeater ist mit einer Resettaste ausgestattet. Ein Reset kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer nachträglichen Installation eines Repeaters für den Anlernprozess notwendig ein. Bitte führen Sie einen Reset nur nach Aufforderung durch. Reset durchführen: Trennen Sie den Repeater von dem Netzwerkkabel. Halten Sie die Resettaste gedrückt und stecken gleichzeitig den Netzwerkstecker ein. Halten Sie die Resettaste so lange gedrückt, bis die LED schnell orange blinkt. Lassen Sie die Resettaste wieder los und drücken diese erneut für ca. 4 Sekunden bis die LED grün aufleuchtet. Lassen Sie die Resettaste wieder los. Der Repeater startet nun neu. Warten Sie bis die LED blau leuchtet. Hinweis: Sollte der oben beschriebene Weg nicht zum Erfolg führen, wiederholen Sie die gleiche Prozedur innerhalb von 5 Minuten zwei mal. 6.2 Reset Hardware 2.0 Ein Reset kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer nachträglichen Installation eines Repeaters für den Anlernprozess notwendig ein. Bitte führen Sie einen Reset nur nach Aufforderung durch. Reset durchführen: Trennen Sie den Repeater von dem Netzwerkkabel. Halten Sie die Resettaste gedrückt und stecken gleichzeitig den Netzwerkstecker ein. Halten Sie die Resettaste so lange gedrückt, bis die LED schnell orange blinkt. Lassen Sie die Resettaste wieder los und drücken diese erneut für ca. 4 Sekunden bis die LED grün aufleuchtet. Lassen Sie die Resettaste wieder los. Der Repeater startet nun neu. Warten Sie bis die LED blau leuchtet. Hinweis: Sollte der oben beschriebene Weg nicht zum Erfolg führen, wiederholen Sie die gleiche Prozedur innerhalb von 5 Minuten zwei mal. 7. Kommunikation 7.1 Firewall Konfiguration Beim Betrieb des PoE-Repeaters hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß der Angaben aus der Anleitung POE-Zentrale beachtet wurden. 8. Abnahme bei Eigeninstallation Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein. 9. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 10. Fehleranalyse: Falls keine Netzwerkverbindung besteht, überprüfen Sie: Die Verkabelung und den PoE-Injektor. Ob der Netzwerkanschluss aktiv ist. Firewall-Einstellungen für blockierte Ports. 11. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung E-Ink Display DXO-SFH-DE-XX-01 Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.4 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Benötigtes Werkzeug 6 mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund) Kreuzschraubendreher Wasserwaage Anschlussleitung 230 V 2. Sicherheit 2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen. PoE hat eine Spannung von 36 V bis 57 V . Steckernetzteile haben eine Spannung von 230 V. Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden. IP Schutzklasse IP22. 3. Hinweise zur Installation Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) beziehungsweise EN 54. Wir empfehlen die Installation in unmittelbarer nähe zu dem Feuerwehrbedienfeld Ihrer Brandmeldeanlage, wobei zu beachten ist, dass das E-Ink-Display in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater sein muss. Es wird ein 230 V Anschluss für den Betrieb des E-Ink-Displays benötigt. Dieser Anschluss muss durch einen Elektriker erfolgen. 4. Anbringen des Gehäuse Bringen Sie das E-Ink-Display vorzugweise in der Nähe Ihres Feuerwehrbedienfeld der Brandmeldeanlage an, wobei zu beachten ist, dass das E-Ink-Display in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater sein muss. Markieren Sie zwei gegenüberliegende Bohrlöcher des Gehäuses auf die Oberfläche der Wand. Bohren Sie ein 6 mm Loch in die Wand. Zur Befestigung können die beiliegenden Dübel und Schrauben genutzt werden. 5. Anschließen des E-Ink-Display und Verbau Das Anschließen des E-Ink-Displays darf nur durch Qualifiziertes Personal erfolgen . Die Stromversorgung erfolgt mit 230 V an den Kontakten "N"-Neutralleiter und "L"-Phase an dem Unterteil des Power Supply Modul. Anschluss nur durch eine Elektrotechnisch qualifizierte Person . Führen Sie das Stromkabel durch die dafür vorgesehene Öffnung des Gehäuses. Setzen sie das Power Supply Modul in das Gehäuse ein (achten Sie dabei auf die Pfeile. Diese müssen nach oben zeigen) und verschrauben dieses mit den beiliegenden Schrauben. Setzen Sie den 1-Fach Rahmen auf das Gehäuse auf. Anschließend klemmen Sie das E-Ink-Display auf das PowerSupply Modul sodass die Schrift richtig zu lesen ist. Nach zuschalten der Spannungsversorgung sollte sich das Display einmal zurücksetzten. Durch drücken der oberen Taste 1 für etwa 2 Sekunden ändert sich der Text im Display auf (Kein Rauch erkannt.). 6. Abnahme Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein. 7. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 8. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Montage Schaltkontakt 1-fach DXO-SFH-SC-1-01 Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.3 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230 V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Benötigtes Werkzeug 6 mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund) Kreuzschraubendreher Wasserwaage Anschlussleitung Gebäudetechnik/Brandmeldeanlage Anschlussleitung 230 V 2. Sicherheit 2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen. Die Stromversorgung hat eine Spannung von 230 V Keine Manipulation an den Geräten IP-Schutzklasse IP22 3. Hinweise zur Installation Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) beziehungsweise EN 54. Die Installation des Schaltkontakts muss nach DIN-14675 mit Ihrer Brandschutzbehörde abgestimmt sein und gegebenenfalls genehmigt werden. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten. Eine Installation darf nur durch Fachpersonal der Brandmeldeanlage und einer elektrotechnisch qualifizierten Person durchgeführt werden. 4. Anbringen der Hardware Bringen Sie den Schaltkontakt vorzugsweise in der Nähe Ihrer Brandmeldeanlage an, wobei zu beachten ist, dass der Schaltkontakt in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater sein muss. Es wird ein 230 V Anschluss für den Betrieb des Schaltkontakts benötigt. Dieser Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Öffnen Sie das Gehäuse indem Sie die 4 Gehäuseschrauben entfernen. Bohren oder durchstoßen Sie die vorgegebenen Verschraubungslöcher im Unterteil mit einem geeigneten Werkzeug. Markieren Sie die Bohrlöcher auf die Oberfläche der Wand. Bohren Sie ein 6 mm Loch in die Wand. Zur Befestigung können die beiliegenden Dübel und Schrauben genutzt werden. 5. Anschließen des Schaltkontaktes Das Anschließen des Schaltkontaktes darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen . Die Stromversorgung erfolgt mit 230 V an den Kontakten "L"-Phase und "N"-Neutralleiter. Anschluss nur durch eine elektrotechnisch qualifizierte Person. Beispielanschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage: Die Brandmeldeanlage benötigt einen potenzialfrei schaltbaren Eingang. Dieser muss durch den Betreiber der Brandmeldeanlage bereitgestellt werden. Der Eingang der Brandmeldeanlage wird an den potenzialfreien Kontakten "IN1" (links) und "IN1" (rechts) angeschlossen. Nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung erscheint auf dem Display eine Zustandsübersicht des Schaltkontaktes. Nach abgeschlossener Anschlussarbeit am Schaltkontakt verschließen Sie das Gehäuse wieder. 6. Abnahme Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein. 7. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 8. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@safefirehouse.de Anleitung Montage Schaltkontakt 4-fach DXO-SFH-SC-4-01 Hardware Stand: 1.0 Anleitung Stand: 1.1 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230 V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Benötigtes Werkzeug 6 mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund) Kreuzschraubendreher Wasserwaage Anschlussleitung Gebäudetechnik/BMA Anschlussleitung 230 V 2. Sicherheit 2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen. Die Stromversorgung hat eine Spannung von 230 V Keine Manipulation an den Geräten IP-Schutzklasse IP22 3. Hinweise zur Installation Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) beziehungsweise EN 54. Die Installation des Schaltkontakts muss nach DIN-14675 mit Ihrer Brandschutzbehörde abgestimmt sein und gegebenenfalls genehmigt werden. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten Eine Installation darf nur durch Fachpersonal der Brandmeldeanlage und einer elektrotechnisch qualifizierte Person durchgeführt werden. 4. Anbringen der Hardware Bringen Sie den Schaltkontakt vorzugsweise in der Nähe Ihrer BMA an, wobei zu beachten ist, dass der Schaltkontakt in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater sein muss. Es wird ein 230 V Anschluss für den Betrieb des Schaltkontakts benötigt. Dieser Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Öffnen Sie das Gehäuse, indem Sie die 4 Gehäuseschrauben entfernen. Bohren oder durchstoßen Sie die vorgegebenen Verschraubungslöcher im Unterteil mit einem geeigneten Werkzeug. Markieren Sie die Bohrlöcher auf die Oberfläche der Wand. Bohren Sie ein 6 mm Loch in die Wand. Zur Befestigung können die beiliegenden Dübel und Schrauben genutzt werden. 5. Anschließen des Schaltkontakt Das Anschließen des Schaltkontakts darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen . Die Stromversorgung erfolgt mit 230 V an den Kontakten "L"-Phase und "N"-Neutralleiter. Anschluss nur durch eine elektrotechnisch qualifizierte Person. Beispielanschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage: Die Brandmeldeanlage benötigt einen potenzialfrei schaltbaren Eingang. Dieser muss durch den Betreiber der Brandmeldeanlage bereitgestellt werden. Der Alarmeingang der Brandmeldeanlage wird an dem potenzialfreien Kontakt "1" angeschlossen. Die Störungsmeldung "2" und die Testtaste "3" sind ebenfalls als Potenzialfreier Schließer außgeführt und können je nach Bedarf optional genutzt und angeschlossen werden. Nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung erscheint auf dem Display des Schaltkontakts eine Zustandsübersicht der einzelnen Schaltkontakte. Nach abgeschlossener Anschlussarbeit am Schaltkontakt verschließen Sie das Gehäuse wieder. 6. Abnahme Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein. 7. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 8. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihren PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Montage Schaltkontakt 4-fach DXO-SFH-SC-4-01 Hardware Stand: 1.0 Anleitung Stand: 1.2 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Benötigtes Werkzeug 6mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund) Kreuzschraubendreher Wasserwaage Anschlussleitung Gebäudetechnik/BMA Anschlussleitung 230V 2. Sicherheit 2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen. Die Stromversorgung hat eine Spannung von 230V Keine Manipulation an den Geräten IP-Schutzklasse IP22 3. Hinweise zur Installation Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) bzw. EN 54. Die Installation des Schaltkontakts muss nach DIN-14675 mit Ihrer Brandschutzbehörde abgestimmt sein und ggf. genehmigt werden. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten Eine Installation darf nur durch Fachpersonal der Brandmeldeanlage und einer elektrotechnisch qualifizierte Person durchgeführt werden. 4. Anbringen der Hardware Bringen Sie den Schaltkontakt vorzugsweise in der Nähe Ihrer BMA an, wobei zu beachten ist, dass der Schaltkontakt in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater sein muss. Es wird ein 230V Anschluss für den Betrieb des Schaltkontakts benötigt. Dieser Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Öffnen Sie das Gehäuse, indem Sie die 4 Gehäuseschrauben entfernen. Bohren oder durchstoßen Sie die vorgegebenen Verschraubungslöcher im Unterteil mit einem geeigneten Werkzeug. Markieren Sie die Bohrlöcher auf die Oberfläche der Wand. Bohren Sie ein 6mm Loch in die Wand. Zur Befestigung können die beiliegenden Dübel und Schrauben genutzt werden. 5. Anschließen des Schaltkontakt Das Anschließen des Schaltkontakts darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen . Die Stromversorgung erfolgt mit 230V an den Kontakten "L"-Phase und "N"-Neutralleiter. Anschluss nur durch eine elektrotechnisch qualifizierte Person. Beispielanschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage: Die Brandmeldeanlage benötigt einen potentialfrei schaltbaren Eingang. Dieser muss durch den Betreiber der Brandmeldeanlage bereitgestellt werden. Der Alarmeingang der Brandmeldeanlage wird an dem potentialfreien Kontakt "1" angeschlossen. Die Störungsmeldung "2" und die Testtaste "3" sind ebenfalls als Potentialfreier Schließer außgeführt und können je nach Bedarf optional genutzt und angeschlossen werden. Nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung erscheint auf dem Display des Schaltkontakts eine Zustandsübersicht der einzelnen Schaltkontakte. Nach abgeschlossener Anschlussarbeit am Schaltkontakt verschließen Sie das Gehäuse wieder. 6. Abnahme Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein. 7. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 8. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihren PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Platzierung eines SFH Smoke Sensors in Feuerwehrfahrzeugen Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1 Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Erforderliche Montageorte Mannschafts-/ Fahrerraum Es wird ein Sensor pro räumlich voneinander getrenntem Mannschafts-/ Fahrerraum benötigt. Aufbau / Geräteraum Es wird ein Sensor pro abgeschlossener Kammer beziehungsweise rauchdichtem Geräteraum benötigt, sofern dort aktive Ladetechnik (beispielsweise Ladeerhaltung für Akku-Geräte) oder hohe elektrische Brandlasten verbaut sind. 2. Anforderungen an den gewählten Installationsstandort Die korrekte Positionierung ist entscheidend für die Detektionssicherheit im Fahrzeug. Positionierung: Die Montage erfolgt waagerecht an der Decke, möglichst am höchsten Punkt des jeweiligen Raumes. Montagefläche: Es wird eine saubere, feste und ebene Montagefläche benötigt. Rauchzugang: Entstehender Rauch bei einem Brandereignis muss den Sensor ungehindert erreichen können. Sensorfunktion: Die Strömungskanäle (Rauch-Eintrittsöffnungen) am Sensor dürfen nicht verdeckt oder durch direkten Luftzug (beispielsweise Lüftungsauslässe, Gebläse) in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Schutz vor Material: Der Sensor muss so angebracht werden, dass dieser nicht durch verladene Ausrüstung oder verrutschende Gegenstände beschädigt werden kann. Schutz vor Personen: Der Sensor muss so positioniert werden, dass er durch Personen im Einsatz (beispielsweise beim Anlegen von Ausrüstung, durch Helme) nicht beschädigt oder blockiert werden kann. Erreichbarkeit: Der Sensor muss für Wartungsarbeiten (beispielsweise Test, oder Austausch) erreichbar angebracht werden. 3. Zu vermeidende Montageorte Installieren Sie den Sensor nicht in folgenden Bereichen, um Falschalarme und Fehlfunktionen zu verhindern: Unmittelbar an Lüftungs- oder Heizungsauslässen (starke Verwirbelung oder Verdrängung von Rauch). In Bereichen mit starker, regelmäßiger Staub- oder Schmutzentwicklung. In direkter Nähe zu Abgasführungen (beispielsweise Austritt der Standheizung oder in der Nähe von Aggregaten). An Orten, an denen starke Kondensation (Betauung) auftreten kann. An Orten mit anderen Funkeinheiten wie LTE-Router in unmittelbarer Nähe. In direkter Nähe zu Spannungs-/ Signalführenden Kabeln 4. Beispielbilder 4.1 Mannschaftsraum Sensor sicher neben den Kopfstützen Sensor mittig in der Fahrerkabine Sensor geschützt in einer Ecke Sensor geschützt in einer Ecke 4.2 Geräteraum Sensor mittig im Aufbau Sensor direkt hinter einem Rollo Sensor oben im Gerätefach Sensor mittig im Aufbau 5. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 6. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Platzierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1 Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Anforderungen an den Installationsstandort Die korrekte Positionierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater ist entscheidend für eine stabile Funktion und optimale Funkreichweite. Stromversorgung: Der Standort muss einen PoE-fähigen Netzwerkanschluss (PoE nach 802.3af) bieten. Sollte kein PoE verfügbar sein, liefern wir einen PoE-Injektor mit, der eine 230-V-Steckdose in unmittelbarer Nähe zum Anbringungsstandort oder in der Netzwerkunterverteilung benötigt. Positionierung: Für eine maximale Funkabdeckung wird ein möglichst zentraler Montageort in der Fahrzeughalle (oder dem abzudeckenden Bereich) empfohlen, idealerweise mit freier "Sicht" zu den Sensoren. Umgebung: Die Montage muss in einer trockenen Umgebung erfolgen. Umgebungstemperatur: Vermeiden Sie Orte mit direkter Sonnen- oder anderer Wärmeeinstrahlung (beispielsweise Heizkörper) sowie Orte mit extremer Kälte. 2. Vermeidung von Funkstörungen (Kritische Abstände) Um die Funkleistung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater nicht zu beeinträchtigen und Interferenzen zu minimieren, sind folgende Punkte zu beachten: Mindestabstand von 2 Metern einhalten zu: WLAN-Routern, Access Points oder WLAN-Antennen DECT-Basisstationen (Schnurlostelefone) Ladehalterungen (beispielsweise RettBox) Starkstromführenden Leitungen Keine Montage in unmittelbarer Nähe von: Massiven Stahlträgern, Metallschränken oder großen Metallflächen (diese schirmen Funkwellen stark ab oder reflektieren sie unkontrolliert). Vorschaltgeräten von Leuchtstoff- und Energiesparlampen. Halogenlampen, Trafos oder Halogenlampen-Seilsystemen. 3. Beispielbilder - - - - - 4. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 5. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Montage des SFH Smoke Sensors DXO-SFH-SD-QRW-02 / DXO-SFH-SD-MRR-02 Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.4 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhaltet, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Benötigtes Werkzeug und Zubehör pro Melder bei Eigeninstallation Benötigtes Werkzeug, im Lieferumfang nicht enthalten 8 mm Metall-Bohrer Akkuschrauber Kreuz Schraubendreher Torx Schraubendreher TX20 Zollstock oder Maßband (bei Bedarf) Im Lieferumfang enthalten für die Schraubmontage im Fahrzeug 1x Montageplatte Hohlraumdübel Zange (einmal vorhanden) 1x Holraumspreizdübel 2x Montageschrauben 2x Siegel (ab Mitte 2026 mit dexa Logo statt Safe Fire House) Im Lieferumfang enthalten für die Klebemontage im Fahrzeug 1x Montageplatte (mit 3M DualLock Automotive Klebeband) 2x Siegel 1x Alkoholtuch pro Melder 1x Trockentuch Im Lieferumfang enthalten oder benötigt für die Schraubmontage in Hallen oder Räumen 1x Montageplatte 2x Dübel 6 mm 2x Schraube 2x Siegel 1x 6 mm Bohrer passend zum Untergrund (nicht im Lieferumfang enthalten) 2. Installationsreihenfolge Die folgende Installations- und Inbetriebnahmereihenfolge ist zu beachten: Zentrale eventuelle Repeater Schaltkontakt Displays Rauchsensoren Bevor die Rauchsensoren montiert werden, müssen die vorherigen Komponenten montiert und die Zentrale sowie gegebenenfalls montierte Repeater mit PoE versorgt sein. 3. Hinweise zum Installationsstandort 3.1 Im Fahrzeug Es wird ein Sensor pro abgeschlossener Kammer beziehungsweise rauchdichtem Geräteraum und räumlich voneinander getrennten Mannschaftsräumen benötigt. Die Montage erfolgt an der Decke Es wird eine ebene Fläche benötigt 3.2 In Hallen oder Räumen Die Melder sollten in der Raummitte aber mindestens 50 cm von Wänden und Hindernissen entfernt angebracht werden. Bei großen Hallen ist aufgrund ihrer Dimensionen und eventueller räumlicher Unterteilungen an der Decke eine logische Positionierung der Melder essenziell, um eine zuverlässige Raucherkennung in jedem einzelnen Abschnitt zu gewährleisten. Die Montage erfolgt an der Decke Es wird eine ebene Fläche benötigt 4. Anbringen der Hardware 'verschraubt' im Fahrzeug Um einen Sensor durch Verschrauben anzubringen, prüfen Sie, dass an dem Installationsort ausreichend Platz vorhanden und die Fläche eben ist. Montageplatte positionieren und das mittlere Loch auf den Dachhimmel übertragen. Bohren Sie vorsichtig ein 8 mm Loch in den Dachhimmel. Achten Sie darauf, dass sich kein Textil in dem Bohrer verfängt, und stellen Sie sicher, dass keine Kabel an der Bohrstelle unter dem Dachhimmel verlegt wurden. Drehen Sie bei dem mitgelieferten Hohlraumspreizdübel die Schraube soweit heraus, bis das Schraubengewinde bündig mit dem Gewindeteil des Dübels abschließt. Danach setzen Sie diesen in das Bohrloch ein. Benutzen Sie die mitgelieferte Zange, um den Dübel zu spreizen. Drehen Sie die Schraube heraus und schrauben Sie diese in die Montageplatte in die zentrale Bohrung hinein. Versehen Sie die Montageplatte mit den beiden mitgelieferten Siegeln. Achten Sie dabei auf die positionierung der Siegel wie im Bild zu sehen ist. Schrauben Sie die Montageplatte mit der Schraube in den Dübel fest. Gegen Ende des Gewindes bitte langsam schrauben, da die Montageplatte sonst schnell dreht und dieses zu Verletzungen führen kann. Richten Sie die Montageplatte nach Ihren Wünschen aus. Die Montageplatte wird mit den kleinen mitgelieferten Schrauben vor dem Verdrehen gesichert, indem Sie die Schrauben in die dafür vorgesehenen Bohrlöcher schrauben. Setzen Sie den Sensor auf den Magnetkontakt der Montageplatte auf und drehen diesen im Uhrzeigersinn fest, bis dieser mit einem Klick merklich einrastet. Die beiden Siegel werden heruntergeklappt und auf dem roten Ring angedrückt. Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken! 5. Anbringen der Hardware 'geklebt' im Fahrzeug Prüfen, ob an dem Installationsort ausreichend Platz vorhanden und die Fläche eben ist. Setzen Sie den Sensor auf den Magnetkontakt der Montageplatte auf und drehen diesen im Uhrzeigersinn fest, bis dieser mit einem Klick merklich einrastet. Bringen Sie zwei Streifen des mitgelieferten 3M DualLock Klebeband an der Unterseite der Montageplatte an und drücken diese für etwa 30 Sekunden fest. Achten Sie dabei auf die Ausrichtung des 3M DualLock wie auf dem Foto zu sehen ist, sodass noch Platz für die Siegel neben dem 3M DualLock bleibt und das 3M DualLock parallel zu den beiden öffnungen aufgeklebt ist. Versehen Sie die Montageplatte mit den beiden mitgelieferten Siegeln und kleben diese auf den roten Ring auf, sodass das Siegel den Schriftzug des roten Ring nicht überdeckt. Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken! Die Fläche, auf die der Sensor angebracht werden soll, muss entfettet werden. Nehmen Sie hierzu eines der mitgelieferten Alkoholtücher und reinigen Sie damit die Fläche. Die Fläche muss danach mindestens 30 Sekunden trocknen. Trocknen Sie die Fläche mit einem sauberen Tuch ab. Dies ist wichtig, weil Alkoholrückstände die Klebefähigkeit beeinträchtigen kann. Entfernen Sie die Folie von den Klebestreifen. Pressen Sie für mindestens 30 Sekunden den Sensor fest an die gereinigte Fläche. 6. Anbringen der Hardware 'verschraubt' in Hallen oder Räumen Die Vorgehensweise ist nahezu identisch wie "3. Anbringen der Hardware verschraubt im Fahrzeug" Um einen Melder durch Verschrauben anzubringen, prüfen Sie das an dem Installationsort ausreichend Platz vorhanden und die Fläche eben ist. Montageplatte positionieren und die beiden dafür vorgesehenen Schraublöcher an die Decke übertragen. Bohren Sie die beiden 6 mm Löcher mit dem passenden Bohrer in die Decke Setzten Sie die mitgelieferten Dübel in das Bohrloch ein. Versehen Sie die Montageplatte mit den beiden mitgelieferten Siegeln. Schrauben Sie die Montageplatte mit den Schrauben in die Dübel fest. Setzen Sie den Melder auf den Magnetkontakt der Montageplatte auf und drehen diesen im Uhrzeigersinn fest, bis dieser mit einem Klick merklich einrastet. Die beiden Siegel werden nun auf den roten Melderring angeklebt. Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken! 7. Video-Montageanleitungen Die oben beschriebenen Montageschritte zur Installation der Sensoren in Fahzeugen durch Verschrauben und durch Kleben finden Sie im nachfolgendem Video. 8. Abnahme bei Eigeninstallation Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein. 9. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 10. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Netzwerk und Schnittstellen Anleitung Schnittstelle Alamos Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.6 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Konfiguration Um Alamos zu konfigurieren, rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. Dies funktioniert entweder über die IP Ihres Alamos Server oder über einen DNS Eintrag. Beispiel: https://192.0.2.10:83 oder https://alamos.musterstadt.de Wir benötigen diese URL als Alarm-Adresse. Folgende Informationen benötigen wir: Schnittstelle zu dem Alamosserver. Das kann entweder eine IP mit einem Port sein oder ein DNS Eintrag mit Port. Ähnlich wie bei dem Aufruf der Verwaltungsoberfläche. Gültiger Absender der Schnittstelle Gruppenname/Einheit für Alarm pro Standort Gruppenname/Einheit für Test pro Standort (wenn gewünscht) 2.1 Alarmeingang anlegen Klicken Sie im linken Menü auf "Administration" und dann auf "Alarmeingang" Klicken Sie oben rechts auf den Button "+Alarmeingang hinzufügen" Tragen Sie einen Namen für die Schnittstelle ein und wählen Sie in dem Drop-Down-Menü "Externe Schnittstelle" aus. Klicken Sie auf "Hinzufügen" 2.2 Externe Schnittstelle Konfigurieren Klicken Sie auf die soeben erstellte Schnittstelle Konfigurieren Sie unter dem Reiter "Einstellungen" die Kommunikationseinstellungen folgendermaßen (Beispiel): TCP/IP aktivieren Port vergeben beispielsweise 83 diesen Port benötigen wir Version Datenformat muss v2 sein Geben Sie einen individuellen "Gültigen Absender" ein Diesen benötigen wir Unter dem Reiter "Alarmierung" finden Sie Ihre Gruppen/Einheiten Die Namen der Einheitenkennungen, die bei einer Alarmierung durch uns über Alamos alarmiert werden sollen, benötigen wir pro Standort (grauer Text) Sollten Sie für diese Alarmierung eine spezielle Gruppe/Einheit wünschen, muss diese zuvor in den "Einheiten" erstellt werden Unter dem Reiter "HTTP" muss folgendes konfiguriert werden: Setzen Sie den Haken bei "HTTP Post" Setzen Sie den Haken bei "GET Parameter im UTF-8 Format" Klicken Sie auf Speichern Klicken Sie zum Schluss auf den Button "Starten" / "Neustarten" 2.3 Freigabe der Schnittstelle oder Erreichbarmachen aus einem anderen Standort heraus In der Regel müssen wir zur Alarmierung auf die Schnittstelle von einem externen Standort zugreifen, es sei denn der Server sowie unsere Zetrale befindet sich im selben internen IP-Netzwerk. Bitte teilen Sie uns in diesem Fall die Alarm-URL beziehungsweise IP mit, die aus dem Internet heraus erreichbar ist. Hierzu gehört auch der Port, der für den Zugriff aus dem Internet bei der Portfreigabe vergeben wurde. Dies kann der gleiche Port sein wie intern, aber auch ein anderer. Oft wird zum Beispiel für intern der Port 83 und für extern der SSL-Port 443 verwendet. Dies kann Ihre IT-Abteilung festlegen. Um das Ansprechen der Schnittstelle aus einem anderen Standort hinaus zu ermöglichen, können auch VPN Lösungen zum Einsatz kommen. Bitte tragen Sie dafür sorge, dass uns auch in diesem Fall die Schnittstellen-URL beziehungsweise IP sowie der passende Port mitgeteilt wird. 3. Probealarm Bei selbst gehosteten System wird ein wöchentlicher Probealarm ausgeführt. Der Zeitpunkt hierfür ist individuell abstimmbar. Der Probealarm kann über ein Pattern an eine Whitelist oder Blacklist gemappt werden. 3.1 Regel Blacklist: Wenn "SFH-PROBE" im Alarmtext steht, dann Ablauf abbrechen, sonst aPager als "Alarm" ansteuern" Whitelist: Wenn "SFH-PROBE" im Alarmtext steht, dann aPager als "Info-Alarm", sonst Ablauf abbrechen. 4. Alarmüberlauf Ist ein Alamos-interner Alarmüberlauf gewünscht, kann dieser direkt und ohne weitere Schnittstellendaten konfiguriert werden. Dieser kann genutzt werden, um beispielsweise bei fehlender positiver Rückmeldung der alarmierten Alarmgruppe(n) nach einem konfigurierten Zeitraum erneut oder andere Alarmgruppen zu alarmieren. 4.1 Ausgangssituation Die Einheit (hier "Rauchmelder Alarm") besitzt den Alarmablauf "aPager PRO" In diesem muss die Checkbox "Rückmeldeübersicht erlauben" aktiv gesetzt sein Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Alarmierung") 4.2 Rückmeldeübersicht Als zweites Plugin und Nachfolger des Plugins "aPagerPRO" wird das Plugin "Rückmeldeübersicht" hinzugefügt Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen Konfiguration: Wartezeit: 1 Zeiteinheit: Minuten Checkbox "Alarmablauf fortsetzen {...}" aktivieren Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "1 Minute") 4.3 Rückmelde-Regeln Als drittes Plugin und Nachfolger des Plugins "Rückmeldeübersicht" wird das Plugin "Rückmelde-Regeln" hinzugefügt Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen Konfiguration: Wartezeit: 1 Zeiteinheit: Minuten Checkbox "Alarmablauf fortsetzen {...}" aktivieren Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Rückmeldestatus erfassen") 4.4 Nachalarmierung Als viertes Plugin und Nachfolger des Plugins "Rückmelde-Regeln" wird das Plugin "aPagerPRO" hinzugefügt Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen Alamos wird den Ablauf Gelb markieren und einen Hinweis ausgeben. Dieser kann ignoriert werden, da es in diesem Fall hierfür benötigt wird Konfiguration: nach eigener Anforderung Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Nachalarmieren") 4.5 Alarmablaufbeschreibung Ablaufbeschreibung für den oben konfigurierten Fall: Wird über diese Einheit alarmiert, so wird der Rückmeldestatus nach 60 Sekunden erfasst und ausgewertet. Wurde mindestens 1 positive (Komme) Rückmeldung ermittelt, wird der weitere Ablauf abgebrochen. Sollte keine positive (Komme) Rückmeldung ermittelt werden können, wird über den im vierten Plugin konfigurierten Alarmierungsweg erneut alarmiert. Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an. 5. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 6. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7 Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.4 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Konfiguration Um DIVERA 24/7 zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. https://app.divera247.com/login.html Folgende Informationen werden benötigt: Access-Key Gruppenname für Alarm pro Standort Gruppenname für Test pro Standort (wenn gewünscht) 2.1 Access-Key anzeigen Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version Klicken Sie auf "Verwaltung" Dann auf "Schnittstellen" im Bereich "Einstellungen" Im Abschnitt "Autorisierung" wird Ihnen der Access-Key angezeigt. Mit einem Klick auf das Auge Symbol neben dem Key wird dieser auch in Klartext dargestellt. Diesen benötigen wir 2.2 Gruppen Anlegen Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version Klicken Sie auf "Verwaltung" Dann auf "Gruppen" im Bereich "Personal" Oben rechts auf den Button "+Gruppe" Hier geben Sie eine eindeutige Bezeichnungen für die Gruppenkonfiguration ein. Es wird jeweils eine Gruppe pro Standort benötigt. In dem Beispiel wird der Zusatz "A" für Alarm und der Zusatz "T" für Test verwendet. Beispiel Siehe Bild. Den Namen der Gruppe benötigen wir Die Gerade erstellten Gruppen müssen nun noch den Benutzern, die eine Alarmierung erhalten sollen, zugewiesen werden. 2.3 Zusätzlicher Alarmierungswege SMS / Anruf Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version Wenn SMS und / oder Anruf gewünscht ist, weisen wir darauf hin, dass in den Benutzereinstellungen deren Benutzer, die in der Gruppe hinzugefügt sind, die Checkboxen für SMS / Sprach-Anruf aktiviert werden müssen. Siehe Beispiel für einen Nutzer. 2.4 Alarmüberlauf Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen: ID des Rückmeldestatus, der den Alarmüberlauf abbricht. (Standardwert: Geringster Wert (beispielsweise: "5 Min")). Diesen finden Sie unter: Klicken Sie auf "Verwaltung" Im Bereich "Einstellungen" auf "Setup" Reiter "Status" Unter der Spalte "Aktion" auf den Button des Status klicken und "Bearbeiten" auswählen Die ID finden Sie als numerischen Wert (5 Ziffern) am Ende der URL. Im folgendem Beispiel "98998" Reaktionszeit in Sekunden (Standardwert: 60 Sekunden) Gruppenname der Gruppe, auf welche beim Überlauf alarmiert werden soll siehe Punkt 2.2 2.5 Einstellungen in der Pro Version Sollten Sie die Pro-Version von DIVERA nutzen, sind die Einstellungen analog zu den zuvor beschriebenen Punkten in der Free der Alarm-Version vorzunehmen. Sie finden diese allerdings jeweils auf der Ebene Ihrer Untereinheit. Es gibt zwei Möglichkeiten: Sie nehmen alle Einstellungen in der (Unter-)Einheit vor und teilen uns die jeweiligen Auth-Keys sowie Gruppenbezeichnungen dort mit. Sie setzen Sie Einstellungen in Ihrer Zentraleinheit, dann müssen Sie uns nur den zentralen Auth-Key sowie die Gruppenbenennungen mitteilen. Es ist darauf zu achten, diese nach unten hin als RIC weitergeroutet sind. Wir empfehlen die Nutzung von einem AuthKey und einer Alarmgruppe pro Standort anstatt des zentralen Vererbens, da dies nachvollziehbarer und sicherer zu administrieren ist. Falls Sie zwingend die Variante 2 umsetzen wollen, sprechen Sie und bitte an. 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Schnittstelle Feuer Software Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.3 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Konfiguration Um Feuer Software zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. https://connect.feuersoftware.com/ Folgende Informationen werden benötigt: Authentifizierungsschlüssel Alarmgruppenname für Alarm pro Standort Alarmgruppenname für Test pro Standort (wenn gewünscht) 2.1 Authentifizierungsschlüssel anzeigen Klicken Sie auf "Schnittstellen" Dann auf "Öffentliche Connect-Schnittstelle" Im Abschnitt "Authentifizierungsschlüssel" wird Ihnen der Authentifizierungsschlüssel angezeigt. Diesen benötigen wir 2.2 Alarmgruppen Klicken Sie auf "Alarm" Dann auf "Alarmgruppen" Hier geben Sie einen eindeutigen Namen für die Gruppenkonfiguration ein. Es wird jeweils ein Alarmgruppenname je Standort benötigt. In dem Beispiel wird der Zusatz "A" für Alarm und der Zusatz "T" für Test verwendet. Beispiel siehe Beispielbild. Den Namen der Alarmgruppe benötigen wir Die gerade erstellten Alarmgruppen müssen nun noch den Benutzern, die eine Alarmierung erhalten sollen, zugewiesen werden. 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Schnittstelle FF-Agent Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.0 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Konfiguration Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. https://ff-agent.com/app/login/ Folgende Informationen werden benötigt: Source-ID Authentifizierungsschlüssel (AccessToken) Schleifenbezeichnung des Anschlusses für den Alarm pro Standort 2.1 Source-ID und Authentifizierungsschlüssel die Source-ID erhalten Sie auf Anfrage von FF-Agent den Authentifizierungsschlüssel (AccessToken) erhalten Sie auf Anfrage von FF-Agent 2.2 Schleife Im Abschnitt "Admin" -> "Gatways und Anschlüsse -> Softgateways -> Bearbeiten -> [Anschluss wählen] -> Bearbeiten -> Feld "Schleife" wird die Schleifenbezeichnung angezeigt. Diese benötigen wir 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Schnittstelle GroupAlarm Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.1 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Konfiguration Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. https://www.groupalarm.com Folgende Informationen werden benötigt: Organisations-ID API-Schlüssel Externer Bezeichner pro Standort 2.1 Organisations-ID die Organisations-ID ist zu finden unter Admin -> Einstellungen oben rechts ist die ID: xxxxx auslesbar 2.2 API-Key unter Admin -> Berechtigungen können Sie einen API-Schlüssel erzeugen Für jede Applikation, welche einen API-Zugriff benötigt, sollte ein separater Schlüssel erzeugt werden! So kann jeder Client bei Bedarf vom System getrennt werden, ohne das andere Systeme mit API-Zugriff betroffen sind! Wichtig! Setzen Sie die Option "Kann auch in Unterorganisationen verwendet werden", wenn sie mit Unterorganisationen arbeiten! 2.3 Externer Bezeichner unter Konfiguration -> Einheiten -> Einheit bearbeiten im Abschnitt "Weitere Einstellungen" finden Sie den Externen Bezeichner 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Schnittstelle fireplan Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.0 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Benötigte Daten Folgende Informationen werden benötigt: API-Key RIC SubRIC (default: "A") 2.1 Schnittstelle hinzufügen Legen Sie in fireplan.desktop uns als externe Schnittstelle an 2.2 API-Key Generieren Sie in fireplan.desktop einen API-Key - dieser wird von uns für die Alarmierung benötigt Für jede Applikation, welche einen API-Zugriff benötigt, sollte ein separater Schlüssel erzeugt werden! So kann jeder Client bei Bedarf vom System getrennt werden, ohne das andere Systeme mit API-Zugriff betroffen sind! 2.3 RIC & SubRIC unter WEITERE STAMMDATEN sind die RICs zu finden teilen Sie uns diejenige mit, die für die Alarmierung übertragen werden soll 2.4 Alarmüberlauf Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen: Nach wie vielen Sekunden / Minuten sollen Rückmeldungen geprüft werden? Welche maximale Rückmeldezeit gilt als Abbruchkriterium der Eskalationsstufe? Mit welcher RIC soll die nächste Eskalationsstufe alarmieren? 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Schnittstelle Dräger Hardware Stand: 2.0 Anleitung Stand: 1.0 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Benötigte Daten Folgende Informationen werden benötigt: API-Key 2.1 Schnittstelle hinzufügen Loggen Sie sich in Ihre Mandantenverwaltung ein Wählen Sie "Verwaltung" Unter "Einstellungen" finden Sie den Tab "Schnittstelle" In der oberen Kachel "Externe Systeme" befindet sich der Button "API-Key hinzufügen". Über diesen können Sie eine neue wie folgt Schnittstelle anlegen: Schnittstellenname: "SRS Public API" Bezeichnung: z.B.: "SFH Brandwarnsystem" ACHTUNG! Der API-Key wird nur einmal eingezeigt - kopieren Sie sich diesen sicher. 2.2 API-Key Der gesicherter API-Key wird von der Safe Fire House Zentrale für die Alarmierung benötigt. 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Alarmanruf Anleitung Stand: 1.1 Vor Nutzung des Systems diese Anleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion zur Folge haben. Vor der ersten Nutzung sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik und Ausstattung gegenüber den Angaben in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Was ist das Alarmanruf-System? Wenn ein Rauchmelder in Ihrer Anlage auslöst, werden automatisch Telefonanrufe an hinterlegte Rufnummern gestartet. Eine Computerstimme informiert Sie über den Alarm und fordert Sie zur Bestätigung auf. 2. Ablauf eines Alarmanrufs 2.1 Rauchmelder löst aus Ihre Brandmeldeanlage erkennt den Alarm und startet automatisch die Anrufkette. 2.2 Anruf auf Ihrem Telefon Sie erhalten einen Anruf von einer Ihnen zugewiesenen Rufnummer. Diese Nummer sollten Sie in Ihrem Telefon speichern, damit Sie den Alarmanruf sofort erkennen. 2.3 Sprachansage Nach Annahme des Anrufs hören Sie eine automatische Ansage, beispielsweise: „Achtung Alarmanruf. Rauchmelder im Erdgeschoss Flur hat ausgelöst. Drücken Sie die 1 um den Alarm zu bestätigen." 2.4 Bestätigung mit Taste 1 Drücken Sie die Taste 1 auf Ihrem Telefon, um den Alarm zu bestätigen Die anderen Personen in der Runde werden trotzdem noch angerufen – erst nach der Runde wird ausgewertet Sie sind nun verantwortlich, den Alarm vor Ort zu prüfen 2.5 Keine Bestätigung? Wenn Sie: den Anruf nicht annehmen keine Taste drücken eine andere Taste als 1 drücken ...wird Ihr Anruf als „nicht bestätigt" gewertet. Die nächsten Personen werden weiter angerufen . Erst nach Abschluss der Runde wird ausgewertet, ob mindestens eine Person bestätigt hat. 3. Anrufkette 3.1 So läuft eine Runde ab In jeder Runde werden alle hinterlegten Personen nacheinander angerufen: Runde 1: Person 1 → Person 2 → Person 3 → ... → Auswertung Wichtig: Auch wenn Person 1 bereits bestätigt hat, werden Person 2 und 3 trotzdem noch angerufen. So ist sichergestellt, dass alle Verantwortlichen informiert sind. 3.2 Auswertung nach jeder Runde Nach Abschluss einer Runde wird geprüft: Hat mindestens eine Person mit Taste 1 bestätigt? → Fertig , keine weitere Runde Hat niemand bestätigt? → Nächste Runde startet 3.3 Mehrere Runden möglich Falls in Runde 1 niemand bestätigt, werden bis zu 5 Runden durchgeführt: Runde 1: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 2 Runde 2: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 3 ... Runde 5: Alle anrufen → Finale Auswertung 4. Wichtige Hinweise 4.1 Bitte beachten Sie Rufnummer speichern: Speichern Sie die Alarmanruf-Nummer in Ihrem Telefon als „Alarmanruf" oder „Brandmeldung" Anruf annehmen: Nehmen Sie Anrufe von dieser Nummer immer an – auch nachts Taste 1 drücken: Bestätigen Sie den Alarm, wenn Sie sich darum kümmern können Alle werden informiert: Auch nach Ihrer Bestätigung werden die anderen Personen noch angerufen Vor Ort prüfen: Nach Bestätigung: Überprüfen Sie die Situation vor Ort Nicht bestätigen wenn verhindert: Wenn Sie nicht reagieren können, legen Sie auf – die nächste Person wird angerufen 4.2 Zeitfenster Ein Anruf klingelt etwa 30-60 Sekunden Danach wird die nächste Nummer angerufen Die Ansage dauert etwa 10-15 Sekunden – warten Sie bis zum Ende 4.3 Mobiltelefon-Tipps Stellen Sie sicher, dass Ihr Telefon nicht auf „Nicht stören" steht Die Alarmnummer sollte auch nachts durchkommen (gegebenenfalls als Favorit/Ausnahme einstellen) Bei schlechtem Empfang kann der Anruf fehlschlagen – stellen Sie eine Ersatznummer bereit 5. Häufige Fragen 5.1 Was passiert, wenn niemand den Alarm bestätigt? Es werden bis zu 5 Runden durchgeführt. In jeder Runde werden alle hinterlegten Nummern angerufen. Bestätigt nach 5 Runden immer noch niemand, wird dies protokolliert. Je nach Konfiguration Ihrer Anlage können weitere Maßnahmen ausgelöst werden (beispielsweise Alarmierung der Feuerwehr). 5.2 Kann ich den Anruf zurückrufen? Nein, ein Rückruf ist nicht möglich. Alarmanrufe werden nur automatisch bei einem Ereignis ausgelöst. 5.3 Was bedeutet es, wenn ich Taste 1 drücke? Sie bestätigen, dass Sie den Alarm zur Kenntnis genommen haben und sich darum kümmern. Wichtig: Die anderen Personen in der Liste werden trotzdem noch angerufen, damit alle informiert sind. Erst nach Abschluss der Runde wird keine weitere Runde gestartet. 5.4 Ich habe aus Versehen aufgelegt – was nun? Die nächste Person in der Liste wird angerufen. In der Auswertung nach der Runde wird Ihr Anruf als "keine Bestätigung" gewertet. Falls Sie sich dennoch um den Alarm kümmern möchten, koordinieren Sie sich mit den anderen Verantwortlichen. 5.5 Werden die Anrufe protokolliert? Ja, alle Alarmanrufe werden mit Zeitstempel, angerufener Nummer und Ergebnis (bestätigt/keine Antwort) protokolliert. 6. Ihre Alarmanruf-Konfiguration Absender-Rufnummer: (wird von dexa mitgeteilt) Maximale Runden: 5 Versuche pro Nummer/Runde: 2 Wartezeit zwischen Anrufen: etwa 10 Sekunden Maximale Anrufdauer: etwa 2 Minuten 7. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@safefirehouse.de Stand: 2026-01 Netzwerkanforderungen Safe Fire House Brandwarnsystem Gültig für die PoE-Zentrale, PoE-Repeater und das PoE-Display Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr-Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer IT-Sicherheitsregeln. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Für den Versand von Serviceberichten und Test-Meldungen sowie gegebenenfalls Alarm-Meldungen werden die E-Mail-Adressen der jeweiligen Empfänger verarbeitet; hierbei handelt es sich um personenbezogene Daten, deren Verarbeitung nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfolgt. Der E-Mail-Versand erfolgt über einen Auftragsverarbeiter mit Datenverarbeitung in der Europäischen Union auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung im Rahmen von Fernwartung und Service-Logbuch erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte (unter anderem Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Widerspruch) ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten. 2. Hinweis zur Verbindung Die Zentrale und der Repeater müssen sich im gleichen Netzwerksegment befinden und über einen Internetzugang verfügen. Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk. 2.1 Netzwerkanforderungen für Einzelstandort Anschluss: RJ45 mit PoE PoE-Protokoll: 802.3af (PoE) / 802.3at (PoE+) Übertragungsrate: 10/100/1000 Mbps 2.2 Zusätzliche Netzwerkanforderungen für Multistandort Wenn das System standortübergreifend eingesetzt werden soll, bedarf es einer Vernetzung der Standorte im selben Netzwerk. Dies kann über VPN-Systeme wie WireGuard, ZeroTier, IPSec o. ä. erfolgen. Alternativ auch über ein VXLAN / VLAN. Hierfür sind folgende Anforderungen zwingend erforderlich: Netzwerktyp: Die Kommunikation zwischen den Standorten erfolgt über Multicast. Die genutzte Multicast-Gruppe 224.0.0.120 liegt im link-lokalen Bereich (224.0.0.0/24) und wird nicht geroutet. Eine standortübergreifende Kopplung muss daher als Layer-2-Verbindung (Bridge über das VPN) ausgeführt werden; ein reines Layer-3-Routing der Multicast-Pakete ist für diese Gruppe nicht möglich. Kommunikationsart: Multicast Architektur: Am besten gleicher IP-Adressbereich, gleiches Subnetz. Die Multicast-Gruppe, über die kommuniziert wird, ist 224.0.0.120. Es ist sinnvoll, den gesamten Multicast-(udp)-Verkehr zwischen den Repeatern und der Zentrale zu erlauben. Zusätzlich werden hierfür die Ports 9292 (tcp), 43439 (tcp) und 43438 (udp) genutzt. Die gesamte Kommunikation läuft im VPN-Netzwerk ab. Freigaben in das Internet sind für die Verbindung zwischen Zentrale und Repeater nicht notwendig, außer Sie nutzen ZeroTier als Relay-Dienst. Der Multicast-Verkehr kann über folgenden Befehl (Linux) eingesehen werden: tcpdump -i eth0 -n 'udp and dst 224.0.0.120' Bitte eth0 gegebenenfalls durch das verwendete Interface ersetzen. Achten Sie bei der Gestaltung der Netzwerkarchitektur in Ihren VPN-Routern oder Firewalls auf sauberes Bridging der Interfaces, sodass keine Loops entstehen. Multicast-Pakete gehen „wild" über alle Interfaces, je nach Routing und Bridging. Lassen sich Loops nicht vermeiden, aktivieren Sie Beschränkungen wie beispielsweise das Spanning Tree Protocol (STP) und Multicast-Begrenzungen (beispielsweise bei ZeroTier). Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an. Gerne bieten wir Ihnen die Vernetzung Ihrer Standorte als zusätzliche Leistung in einem Vorprojekt an. 2.3 Einsatz hinter einer Firewall Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass die Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie die genannten Ports erreichbar sind. Es wird hier anhand von DIVERA 24/7 lediglich ein Beispiel für eine Alarmschnittstelle gegeben. Für die Erreichbarkeit weiterer Alarmdienste und Schnittstellen sind die Dokumentationen der jeweiligen Anbieter zu konsultieren. Bitte sprechen Sie uns an, falls Sie Unterstützung benötigen. Bitte stellen Sie sicher, dass alle genannten Ziele, Ports und Protokolle in Ihrer Firewall freigegeben sind, um eine reibungslose Funktionalität der PoE-Zentrale und angeschlossener Geräte zu gewährleisten. Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben oder Portweiterleitungen aus dem Internet! Alle Verbindungen ins Internet werden ausschließlich von der Anlage aus aufgebaut. Die Verbindungen sind nachfolgend in drei Blöcke gegliedert: Verbindungen innerhalb Ihres Netzes, Verbindungen zu Servern der dexa group und Verbindungen zu weiteren Zielen. Block 1 — Lokales Netz Diese Verbindungen verlassen Ihr Netzwerk nicht. Eine Freigabe ist nur erforderlich, wenn Sie innerhalb Ihres Netzes filtern, beispielsweise zwischen VLANs. Die Kommunikation erfolgt in beide Richtungen zur Zentrale. Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck PoE-Zentrale ⇔ PoE-Repeater Multicast (udp/43438), tcp/9292, tcp/43439 local network Kommunikation zwischen Zentrale und Repeatern PoE-Display ⇔ PoE-Zentrale HTTP (tcp/80) local network Lokale Kommunikation mit dem Frontend PoE-Zentrale → DNS-Server udp/53, tcp/53 interner DNS-Server (local network) DNS-Namensauflösung Block 2 — dexa-Server (feste IP-Adressen, zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland) Sämtliche nachfolgenden Ziele sind Server der dexa group mit festen IP-Adressen. Die Freigabe von Namensräumen mit Platzhalter (Wildcard) ist nicht erforderlich. Alle Verbindungen werden ausschließlich ausgehend von der Anlage aufgebaut. Angaben zum Rechenzentrum und seinen Zertifizierungen finden Sie in Abschnitt 2.4. Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck PoE-Zentrale → dexa-Vermittler HTTPS (tcp/443) auth.dexa.gmbh (188.64.56.101, IPv6 2a00:6140:100:1d::1) Zwei Aufgaben über dieselbe Adresse: Koordination der Fernwartungsverbindung und Multifaktor-Anmeldung an der Bedienoberfläche PoE-Zentrale → Fernwartungs-Relay HTTPS (tcp/443), STUN (udp/3478), Relay (udp/40000) derp.dexa.gmbh (185.64.114.155, IPv6 2a00:6140:127:41::1) Verschlüsselter Relay-Weg der Fernwartung, wenn keine direkte Verbindung möglich ist PoE-Zentrale → Service-Plattform HTTPS (tcp/443) hooks.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Überwachung der Komponenten und Schnittstellen (Statusmeldungen) PoE-Zentrale → Stammdaten-Schnittstelle HTTPS (tcp/443) api.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Abruf und Pflege der Standort-, Fahrzeug- und Komponentendaten PoE-Zentrale → Mailserver SMTP (tcp/465, implizites TLS) smtp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Versand von Statusmails PoE-Zentrale → Zeitserver NTP (udp/123) ntp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Synchronisation von Datum und Uhrzeit Zusammenfassung der freizugebenden Adressen (Block 2) Adresse IPv6 benötigte Ports (ausgehend) 188.64.56.101 2a00:6140:100:1d::1 tcp/443 185.64.114.155 2a00:6140:127:41::1 tcp/443, udp/3478, udp/40000 188.64.62.196 2a00:6140:112:16::1 tcp/443, tcp/465, udp/123 Hinweis zu Sicherungen und Service-Logbuch: Die Übertragung der Anlagensicherungen und der Service-Logbuch-Einträge erfolgt ausschließlich über die verschlüsselte Fernwartungsverbindung. Dafür ist keine gesonderte Freigabe erforderlich; insbesondere werden weder FTP noch SFTP zu unseren Servern benötigt. Hinweis bei sporadischen Verbindungsabbrüchen (feste IP statt Hostname): Filtert Ihre Firewall anhand von Hostnamen (FQDN-Objekten), kann es trotz eingetragener Freigabe zu wiederkehrenden, kurzen Verbindungsabbrüchen kommen. Grund ist, dass solche Regeln eine einmal aufgelöste IP zwischenspeichern und nach einer Adressänderung blockieren, bis sie neu auflösen. Da die dexa-Ziele feste IP-Adressen haben, empfehlen wir, diese direkt als IP-Regel einzutragen statt als Hostname. Bestehen die Abbrüche fort, kann es zusätzlich helfen, controlplane.tailscale.com als Hostname-Objekt freizugeben — dies ist optional. Block 3 — Weitere Ziele Diese Ziele werden nicht von der dexa group betrieben. Auch hier werden alle Verbindungen ausschließlich ausgehend von der Anlage aufgebaut. Bei aktuellem Softwarestand ist keines dieser Ziele zwingend — siehe die Hinweise unten. Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck PoE-Zentrale → direkte Peer-Verbindung (verschlüsselter Transporttunnel) WireGuard (udp/41641) direkte Verbindung zum Wartungsplatz (wechselnde Adresse, ausgehend) Fernwartung über den direkten, verschlüsselten Tunnel (optional; ohne diese Freigabe läuft die Fernwartung über den Relay) PoE-Zentrale → Internet-Erreichbarkeit (nur älterer Softwarestand) ICMP (Echo/Ping) 8.8.8.8 (Google LLC) Konnektivitätsprüfung (WatchDog) PoE-Zentrale → Alarmierungsschnittstellen (Beispiel) HTTPS (tcp/443) app.divera247.com (Beispiel, DIVERA 24/7 GmbH) Alarmierung HTTP/HTTPS, lokal (Port gemäß Ihrer Installation) localhost beziehungsweise local network Beispiel Alamos (lokal beim Kunden gehostet) Hinweis zur IT-Sicherheit: Alle externen Schnittstellen werden ausschließlich verschlüsselt und mit entsprechend sicherer Authentifizierung (Token, MFA oder Zertifikat) angesprochen. Hinweis zur Service-Plattform: hooks.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Meldeweg für Statusmeldungen mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Er nimmt ausschließlich die Statusmeldungen der Anlage entgegen und leitet sie an unser zentrales Service-Logbuch weiter. Hinweis zur Stammdaten-Schnittstelle: api.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Zugang zu den Stammdaten Ihrer Anlage (Standort, Fahrzeuge, Komponenten, Service-Logbuch) mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Die Zentrale weist sich dabei mit einem eigenen, anlagenbezogenen Zugangsmerkmal aus; Zugangsdaten zu Diensten Dritter werden auf der Anlage nicht gespeichert. Der Zugang ist auf die Daten Ihrer Anlage beschraenkt und kann einzeln gesperrt werden. Hinweis zum Service-Connector: Die Fernwartung benötigt eine Koordinationsstelle, die den Verbindungsaufbau zwischen Anlage und Wartungsplatz vermittelt. Ab Softwarestand SFH 2.4 spricht die Anlage hierfür ausschließlich den dexa-Vermittler unter der festen Adresse 188.64.56.101 (tcp/443, ausgehend) an. Die Freigabe eines Namensraums mit Platzhalter ist nicht erforderlich. Sofern Ihre Firewall Verbindungen nicht anhand der Zieladresse, sondern anhand des im Verbindungsaufbau übermittelten Servernamens filtert, ist zusätzlich der Name controlplane.tailscale.com zuzulassen; die Verbindung wird dabei dennoch ausschließlich zur oben genannten dexa-Adresse aufgebaut. Bei Anlagen mit älterem Softwarestand tritt an die Stelle des Vermittlers der Adressbereich 192.200.0.0/24 (tcp/443, ausgehend). Hinweis zur Internet-Erreichbarkeit: Bei aktuellem Softwarestand prüft die Zentrale ihre Internetverbindung gegen den dexa-Vermittler (188.64.56.101, tcp/443) — dafür ist keine zusätzliche Freigabe erforderlich. Bei älterem Softwarestand erfolgt die Prüfung per ICMP-Echo (Ping) an 8.8.8.8 ; sollte ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig sein, stellen wir die Prüfung per Fernwartung auf den dexa-Vermittler um. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall an. Hinweis zum Zeitserver: ntp.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Zeitdienst mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Für die Synchronisation genügt ausgehender NTP-Verkehr (udp/123) zu diesem Ziel; eingehende Freigaben sind nicht erforderlich. In Netzen ohne externe DNS-Auflösung kann die IP-Adresse direkt hinterlegt werden. Hinweis zum Fernwartungs-Relay: Kommt zwischen der Zentrale und dem Wartungsplatz keine direkte Verbindung zustande, läuft die Fernwartung verschlüsselt über den von der dexa group selbst betriebenen Relay derp.dexa.gmbh . Dieser steht in einem Rechenzentrum in Deutschland. Der Relay kann die übertragenen Inhalte technisch nicht mitlesen — die Verschlüsselung besteht Ende-zu-Ende zwischen den beteiligten Geräten. Der Relay stellt auf derselben Adresse zwei Wege bereit: den Relay-Dienst über tcp/443 und udp/3478 sowie einen dedizierten Weiterleitungsdienst über udp/40000, über den die Fernwartungsverbindung unabhängig vom Standort des Wartungsplatzes stabil zustande kommt. Bitte geben Sie alle drei Ports frei. Ist derp.dexa.gmbh aus Ihrem Netz nicht freigegeben, weicht die Fernwartung ersatzweise auf die Relay-Infrastruktur des Herstellers aus ( *.tailscale.com , tcp/443 und udp/3478). Für einen Betrieb ausschließlich über den deutschen Relay geben Sie bitte derp.dexa.gmbh frei. Die Angaben zum Service-Connector bleiben in beiden Fällen erforderlich: Über diesen wird die Verbindung koordiniert, der Relay übernimmt ausschließlich den Transport. Hinweis zur Authentifizierung: Die Anmeldung an der Bedienoberfläche der Zentrale erfolgt mit Multifaktor-Authentifizierung über den dexa-Anmeldedienst auth.dexa.gmbh mit fester Adresse. Ist dieses Ziel aus Ihrem Netz nicht erreichbar, ist keine Anmeldung an der Bedienoberfläche möglich. Der Alarm- und Meldebetrieb der Anlage ist davon nicht betroffen und läuft unabhängig von dieser Verbindung weiter. 2.4 Rechenzentrum Sämtliche in Block 2 genannten Server der dexa group werden bei der Centron GmbH in Deutschland betrieben. Die Verarbeitung Ihrer Anlagendaten findet damit ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und des Geltungsbereichs der Datenschutz-Grundverordnung statt; ein Drittlandtransfer findet nicht statt. Das Rechenzentrum verfügt über folgende Zertifizierungen und Testate: Zertifizierung Bedeutung ISO 27001 Standard für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) – zum Teil auch nach BSI IT-Grundschutz umgesetzt ISO 9001 Nachweis für ein effektives Qualitätsmanagement ISO 14001 Zertifizierung für ein nachhaltiges Umweltmanagement BSI C5:2020 (Typ 1) Testierte Cloud-Sicherheit für compliance-orientierte Services German Cloud Auszeichnung vom Cloud EcoSystem e. V. für datenschutzkonforme Cloud-Lösungen Die Angaben beziehen sich auf den Betreiber des Rechenzentrums. Bei Fragen zu Nachweisen, Auditberichten oder zur Einbindung in Ihr eigenes Sicherheitskonzept sprechen Sie uns bitte an. 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base: https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Anleitung Schnittstelle BlaulichtSMS Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.0 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 2. Konfiguration Folgende Informationen werden benötigt respektive folgende Aktionen müssen umgesetzt werden: Kundennummer Gruppenbezeichnung für den Alarm pro Standort BlaulichtSMS über ALARMGEBER-Freigabe informieren (Beachten Sie unbedingt Punkt 2.2) 2.1 Gruppenbezeichnung für den Alarm pro Standort Loggen Sie sich in Ihr BlaulichtSMS-Portal ein. Unter Konfiguration => Alarmgruppen finden Sie diese in der Spalte Nr (beispielsweise: "G1") 2.2 Alarmgeber-Freigabe anfordern Im nächsten Schritt müssen Sie BlaulichtSMS eine E-Mail zukommen lassen, in welcher Sie bestätigen, dass wir (dexa Solutions GmbH mit dem Safe Fire House Produkt) als ALARMGEBER Ihre Organisation (mit Ihrer Kundennummer xxxxxx) alarmieren dürfen. Unsere Kundennummer wird Ihnen bei diesem Prozess von einem Mitarbeiter mitgeteilt. 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Netzwerkanforderungen dexa VPN Router Netzwerkanforderungen — Standortvernetzung über dexa VPN-Router Gültig für die von der Dexa Solutions GmbH bereitgestellten Standort-Router zur standortübergreifenden Vernetzung der Safe Fire House Komponenten Gillt, wenn das VPN-Netzwerk für eine Multistandort-Lösung von dexa betrieben werden soll Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Für die standortübergreifende Vernetzung stellen wir Ihnen einen vorkonfigurierten Router bereit, der die Verbindung zu unserem zentralen VPN-Hub eigenständig aufbaut und betreibt. Als Kunde stellen Sie hierfür Teile Ihrer IT-Infrastruktur zur Verfügung, insbesondere einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang je Standort. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen an Ihrer Internetanbindung oder Firewall vornehmen, keine Haftung übernehmen. Damit die Zusammenarbeit gelingt, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. 4. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten. 2. Hinweis zur Verbindung Zur Vernetzung mehrerer Standorte stellt dexa an jedem Standort einen vorkonfigurierten Router bereit. Dieser Router baut selbstständig eine verschlüsselte Verbindung (WireGuard) zu unserem zentralen VPN-Hub ( hub.dexa.gmbh ) auf. Über diese Verbindung werden alle Standorte zu einem gemeinsamen Netzwerksegment zusammengeschlossen, sodass Zentrale und Repeater standortübergreifend so kommunizieren, als befänden sie sich im selben lokalen Netz. Die eigentliche Fachkommunikation (unter anderem der Multicast-Verkehr zwischen Zentrale und Repeatern) läuft vollständig innerhalb dieses verschlüsselten Tunnels . Sie stellt dadurch keine gesonderten Anforderungen an Ihre Firewall — es genügt, dem Router den Verbindungsaufbau zum VPN-Hub zu ermöglichen. Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk. 2.1 Anforderungen an die Internetanbindung (WAN) je Standort Anschluss: Eine funktionierende Internetverbindung (Kabel/DSL/Glasfaser, LTE/5G oder Satellit/Starlink) mit RJ45-Übergabe an den dexa-Router. IP-Adresse: Es genügt eine normale, auch private beziehungsweise „CGNAT"-Adresse (wie sie beispielsweise bei LTE- oder Satellitenanschlüssen üblich ist). Eine öffentliche oder feste IP-Adresse ist nicht erforderlich. Verbindungsaufbau: ausschließlich ausgehend . Der Router ruft den VPN-Hub von sich aus und hält die Verbindung dauerhaft aufrecht. Eingehende Portfreigaben oder Portweiterleitungen sind nicht notwendig. Übertragungsrate / Bandbreite: gering. Die Fachkommunikation ist datensparsam; die Anbindung funktioniert zuverlässig auch über Mobilfunk oder Satellit. 2.2 Einsatz hinter einer Firewall Betreiben Sie den dexa-Router hinter Ihrer eigenen Firewall, stellen Sie bitte sicher, dass die in der folgenden Tabelle genannten Ziele, Ports und Protokolle ausgehend erreichbar sind, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten. Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben in Ihrer Firewall! Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck dexa-Router → VPN-Hub WireGuard (udp/51820) hub.dexa.gmbh (188.64.62.229) Aufbau des verschlüsselten Standort-Tunnels. Die gesamte weitere Kommunikation (Standortkopplung, Multicast-Fachverkehr, Fernwartung des Routers) läuft gekapselt hierüber. dexa-Router → DNS-Server udp/53, tcp/53 Provider-DNS oder interner DNS-Server Namensauflösung von hub.dexa.gmbh dexa-Router → Zeitserver NTP (udp/123) ntp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Synchronisation von Datum und Uhrzeit dexa-Router → Internet-Erreichbarkeit ICMP (Echo/Ping) 8.8.8.8 Konnektivitätsprüfung (WatchDog) Hinweis zur gesamten Fachkommunikation: Sämtlicher Verkehr zwischen den Standorten sowie die Fernwartung des Routers werden innerhalb der WireGuard-Verbindung übertragen. Über die oben genannte Zeile „dexa-Router → VPN-Hub" hinaus sind hierfür keine weiteren Firewall-Freigaben erforderlich. Hinweis zu MTU / kleinen Paketgrößen: Der Router verarbeitet die Paketgrößen des Tunnels selbstständig; auch Anbindungen mit reduzierter MTU (beispielsweise LTE, Starlink, PPPoE) werden unterstützt. Ein Eingriff Ihrerseits ist nicht erforderlich. Hinweis zur Internet-Erreichbarkeit: Die Zentrale beziehungsweise der Router prüft die Internetverbindung per ICMP-Echo (Ping) an 8.8.8.8 . Sollte ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig sein, kann diese Prüfung auf Wunsch deaktiviert werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall an. Hinweis zum Zeitserver: ntp.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Zeitdienst mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Für die Synchronisation genügt ausgehender NTP-Verkehr (udp/123) zu diesem Ziel. In Netzen ohne externe DNS-Auflösung kann die IP-Adresse direkt hinterlegt werden. 3. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base: https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Netzwerkanforderungen Leitstellen-Integration Netzwerkanforderungen — Anbindung an Leitstellen- / Einsatzleitsysteme Gültig für die Anbindung der Safe Fire House Brandwarnanlage an Leitstellen- beziehungsweise Einsatzleitsysteme (ELS), beispielsweise iSE COBRA, CKS CELIOS, VivaSecur, IGNIS plus und weitere Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Die Anbindung an ein Leitstellen- beziehungsweise Einsatzleitsystem setzt eine entsprechende Schnittstelle sowie deren Freigabe durch den Betreiber der Leitstelle beziehungsweise den Hersteller des Einsatzleitsystems voraus. Wir sind nicht Hersteller der eingesetzten Leitstellen- und Einsatzleitsysteme und übernehmen weder deren Produkthaftung noch die Gewährleistung für deren Schnittstellen. Für die eigens entwickelten Softwareteile haften wir in vollem Umfang, nicht jedoch für Softwareteile von Drittanbietern. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Im Alarmfall werden Alarm- und Standortdaten (Bezeichnung und Anschrift des Standortes, Koordinaten, auslösende Sensorik, Zeitstempel) an das angebundene System übermittelt. Die Übertragung erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, authentifizierte Verbindungen und ausschließlich zum Zweck der Alarmierung und deren Nachweis. Die maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. 2. Anbindungswege Da es keinen einheitlichen, herstellerübergreifenden Standard zur Anbindung an Leitstellen gibt, stehen drei Wege zur Verfügung, mit denen sich in der Regel jedes gängige Einsatzleitsystem anbinden lässt. Allen Wegen gemeinsam: Die Zentrale baut sämtliche Verbindungen ausschließlich ausgehend auf. Eingehende Portfreigaben oder Portweiterleitungen sind an Ihrem Standort nicht erforderlich. Die Übertragung ist durchgängig TLS-verschlüsselt und authentifiziert. Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk. Zieladressen, Ports und Zugangsdaten der ELS-seitigen Schnittstelle werden vom Betreiber bereitgestellt und pro Standort festgelegt. Empfehlung: Für die überwiegende Zahl der Anwendungsfälle ist die Anbindung über das SMS-Gateway (Abschnitt 2.1) die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Lösung: herstellerunabhängig, kurzfristig umsetzbar, geringe laufende Kosten und mit Echtzeitzustellung sowie Übermittlungsbestätigung nahezu der volle Funktionsumfang einer direkten Schnittstelle — bei deutlich geringerem Einrichtungsaufwand. 2.1 SMS-Gateway (Telekom Vonage API) — empfohlen Im Alarmfall übergibt der dexa-Alarmdienst die Alarmmeldung über die Telekom Vonage API als SMS. Empfänger ist ein Hardware-SMS-Gateway , das direkt am Einsatzleitsystem angeschlossen ist und die eingehende SMS in das ELS einspeist. Dieses Gateway empfängt per Mobilfunk (eigene SIM) und ist entweder bereits vorhanden oder wird durch dexa beigestellt . Der Weg ist herstellerübergreifend, einfach und kostengünstig und funktioniert mit jedem Einsatzleitsystem. Ablaufkette: dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API → (SMS / Mobilfunk) → Hardware-SMS-Gateway am ELS → Einsatzleitsystem Technischer Ablauf und Nachweis: Versand: HTTPS-Request des dexa-Alarmdienstes an die Telekom Vonage API; Weiterleitung durch den Gateway in das Mobilfunknetz des Empfängers. Zielrufnummern werden im internationalen Format (E.164, beispielsweise +49… ) hinterlegt. Echtzeitzustellung: Die Alarm-SMS wird unmittelbar nach Auslösung übergeben und zugestellt. Übermittlungsbestätigung (Delivery Receipt / DLR): Der Gateway meldet den Zustellstatus je Nachricht per Callback zurück. Unterschieden werden Zwischenstatus ( accepted , buffered ) und Endstatus ( delivered , failed , rejected , expired ); ein Fehlercode ( err-code ) benennt die Ursache bei Nicht-Zustellung. Die Standard-Gültigkeit einer Nachricht beträgt 72 Stunden. Nachweisführung: Versandzeitpunkt, Zielrufnummer, Nachrichten-Kennung und Zustellstatus werden zentral im dexa-System erfasst und revisionssicher dokumentiert. Netzwerkanforderung: Verbindung Protokoll/Port Ziel dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API HTTPS (tcp/443), ausgehend API-Endpunkt der Telekom Vonage API Telekom Vonage API → zentrale dexa-Gegenstelle HTTPS (tcp/443) dexa-Rückmelde-Endpunkt (DLR-Webhook) Versand und Entgegennahme der Zustellbestätigung erfolgen zentral über den dexa-Alarmdienst. Das Hardware-SMS-Gateway am Einsatzleitsystem empfängt per Mobilfunk und benötigt keine Anbindung an Ihr Netzwerk. An Ihrem Standort ist hierfür keine Freigabe und keine Portweiterleitung erforderlich. 2.2 Direkte Schnittstelle des Einsatzleitsystems (WDX3) WDX3 ist eine standardisierte Leitstellenschnittstelle (bereitgestellt durch das ELS iSE COBRA). Alarm- und Statusdaten werden über einen WDX3-Server ausgetauscht, der durch den Hersteller (iSE, auch als Cloud-Server) oder durch die Leitstelle selbst betrieben wird. Über die Schnittstelle können — je nach Freigabe bidirektional — Einsatzdaten, Einsatzmittel inklusive FMS-Status und Standort, Lagemeldungen sowie Rückmeldungen ausgetauscht werden. Die Übertragung ist fehlertolerant und wiederholt fehlgeschlagene Übermittlungen automatisch. Technische Voraussetzungen: Transport: TLS über TCP zum WDX3-Server. Authentifizierung: Client-Zertifikat mit privatem Schlüssel (mTLS). Zertifikat, Schlüssel, Serveradresse und Port werden vom Betreiber der Schnittstelle (iSE beziehungsweise Leitstelle) bereitgestellt. Zertifikat und privater Schlüssel müssen zueinander passen. Beschaffung/Kosten: Die WDX3-Schnittstelle wird einmalig pro Leitstelle beim Hersteller beauftragt, beschafft und eingerichtet; dies ist mit entsprechendem zeitlichem und finanziellem Aufwand aufseiten der Leitstelle verbunden. Die anschließend angebundenen Organisationen verursachen für die Schnittstellennutzung in der Regel keine weiteren Kosten. Die Freigabe des anzubindenden Systems erfolgt durch den Hersteller auf Anforderung der Leitstelle. Netzwerkanforderung: Verbindung Protokoll/Port Ziel dexa-Alarmdienst → WDX3-Server TLS über TCP, Port projektspezifisch (Vorgabe des Betreibers) WDX3-Server des Einsatzleitsystems 2.3 Eigene REST-API des Einsatzleitsystems Stellt das Einsatzleitsystem eine eigene REST-Schnittstelle bereit, übergibt die Anlage die Alarmdaten direkt an den API-Endpunkt des ELS. Die Übertragung folgt der dexa-Spezifikation „API-Anforderungen für Alarmierungen" . Dieser Weg ermöglicht eine tiefgreifende, individuell zugeschnittene Integration (beispielsweise bidirektionaler Abgleich von Rückmeldungen und Fahrzeugstatus, Übergabe zusätzlicher Objekt- und Datenfelder, angepasste Alarmierungslogik). Technische Eckdaten (dexa-Alarmierungs-API): Parameter Wert Transport HTTPS, TLS 1.2 oder höher Content-Type application/json; charset=UTF-8 Authentifizierung Bearer Token (min. 32 Zeichen), verschlüsselt auf der Zentrale hinterlegt Erstalarm POST /api/v1/alarms Nachmeldung (Broadcast) PUT /api/v1/alarms/{alarmId} Statusabruf inklusive Rückmeldungen GET /api/v1/alarms/{alarmId} Rate Limit 60 Requests/Minute; bei HTTP 429 Retry-After beachten Idempotenz über Feld externalId ; SFH-seitige Retry-Strategie (5 s / 10 s / 30 s) Optional IP-Whitelisting der SFH-Gegenstelle beim ELS Netzwerkanforderung: Verbindung Protokoll/Port Ziel dexa-Alarmdienst → ELS-REST-API HTTPS (tcp/443), ausgehend REST-Endpunkt des Einsatzleitsystems Die vollständige Feld-, Fehler- und Response-Spezifikation ist in der Knowledge Base unter „API-Anforderungen für Alarmierungen" hinterlegt. 3. Weitere Informationen und Technische Daten Spezifikation der REST-Schnittstelle: „API-Anforderungen für Alarmierungen" in unserer Knowledge Base. Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base: https://docs.dexa.gmbh/books/faq 4. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Betriebsanleitungen Betriebsanleitung Ihrer Safe Fire House-Anlage Hardware Stand: 2.0 Anleitung Stand: 1.5 Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben. Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten. Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben. Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung. Urheberrecht Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig. Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee 1. Einleitung 1.1 Rollenverteilung und Haftung Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern. Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden. In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen. Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen. Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten. Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt. Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber. 1.2 Hinweise zum Datenschutz Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten sind: 1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen. 2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet. 3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung. 4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. 5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden. 1.3 Hinweise zur Anlagenwartung Unsere Systeme sind in der Regel wartungsfrei und werden kontinuierlich durch unseren Watchdog auf ihre Funktion hin überwacht. Um sicherzustellen, dass System und Sensoren stets optimal funktionieren und Fehlalarme vermieden werden, beachten Sie bitte die folgenden Wartungshinweise: 1. Funktionstest: Die Melder und Sensoren können jederzeit einem Funktionstest unterzogen werden, indem Sie die Test-Taste drücken. Dieser Test ermöglicht es, die Funktionsfähigkeit zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese im Falle eines Brandes ordnungsgemäß auslösen. Im Falle eines Tests durch Betätigung der Testtaste erhalten Sie eine E-Mail mit einem Hinweis, dass es sich um einen Funktionstest handelt. 2. Anpassung an Verschmutzungsgrad: Bitte beachten Sie, dass sich Melder und Sensoren durch den Funktionstest an den Verschmutzungsgrad der Rauchkammer anpassen, der durch Umweltfaktoren beeinflusst werden kann. Durch regelmäßige Funktionstests wird sichergestellt, dass der Melder beziehungsweise Sensor korrekt kalibriert ist und Fehlalarme vermieden werden. Die Komponenten aus unserem Sortiment können diese Kalibrierung automatisch durchführen, sodass ein regelmäßiger Test durch Sie nicht notwendig ist. 3. Reinigung: Neben dem Funktionstest empfehlen wir, den Melder und Sensoren auf Verschmutzungen zu überprüfen und gegebenenfalls mit einem weichen, trockenen Tuch zu reinigen. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel oder sprühen Sie keine Flüssigkeiten, da dies die Funktionsweise beeinträchtigen könnte. 4. Batteriewechsel: Unsere Melder und Sensoren haben eine fest verbaute Batterie mit einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren, die nicht gewechselt werden kann. Unser Watchdog informiert Sie aber weit im Voraus über einen nötigen Austausch. Die tatsächliche Laufzeit hängt von der Nutzung ab, unter anderem von der Alarmhäufigkeit. 5. Erweiterter Service: Sollten Sie Probleme mit der Anlage feststellen oder unsicher sein, ob sie ordnungsgemäß funktioniert, wenden Sie sich bitte an uns. Auf Wunsch bieten wir Ihnen erweiterte Wartungspakete, wie zum Beispiel regelmäßige Überprüfungen vor Ort oder kontinuierliches Uptime-Monitoring des Systems und aller Alarmschnittstellen, separat an. 1.4 Hinweis zu Multistandortlösungen Unser System bieten wir sowohl als Einzellösung für einen einzelnen Standort, als auch standortübergreifend an. Die Einzelstandortlösung hat dabei nur sehr geringe Anforderungen an Ihre vorhandene IT-Infrastruktur (Netzwerkanschluss mit Internet). Falls die Fahrzeuge die Standorte regelmäßig wechseln können sollen, wie es zum Beispiel oft bei Rettungswagen der Fall ist, bauen wir unser System als Multistandortlösung auf. Hierfür müssen Ihre Standorte über ein standortübergreifendes Netzwerk, beispielsweise einen Layer-2-VPN-Tunnel verfügen. Falls das nicht der Fall ist, können wir Ihnen den Aufbau eines solchen Tunnels kostengünstig separat anbieten. 1.5 Hinweis zu Batterielaufzeiten Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zur Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder, um sicherzustellen, dass Ihr Sicherheitssystem stets zuverlässig funktioniert. 1. Lebensdauer der Batterie: Die Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder beträgt im optimalen Fall bis zu 10 Jahre. Aufgrund des besonderen Einsatzzwecks und abhängig von der Art der Nutzung (Anzahl und Dauer von Alarmen, Anzahl von Systemtests, Temperaturschwankungen) kann diese abweichen. 2. Fest verbaute Batterie: Bitte beachten Sie, dass die Batterien unserer Sensoren und Melder fest verbaut sind und nicht ausgetauscht werden können. Die Lebensdauer der Batterie in unseren Meldern und Sensoren ist entscheidend für ihre Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit. Wenn Sie weitere Fragen zur Batterielebensdauer oder zur Wartung Ihrer Anlage haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 1.6 Hinweise zum Signalisierungsverhalten Hinweis zur Handhabung bei Einsatzstellen und am Standort. Es ist wichtig, die folgenden Informationen zur Handhabung zu beachten: 1. Ununterbrochene Überwachung: Es ist nicht zulässig, die Sensoren abzuschalten, sobald das Fahrzeug den Standort verlässt. Dies bedeutet, dass die Sensoren kontinuierlich aktiv bleiben und auf mögliche Rauchentwicklungen reagieren, selbst während der Fahrt oder an einer Einsatzstelle. 2. Alarmierung bei Raucherkennung: Sollte ein Sensor an einer Einsatzstelle Rauch in seiner Rauchkammer erkennen, wird ein Alarm ausgelöst. Dieser Alarm kann nicht aus der Ferne, sondern nur an dem ausgelösten Sensor selbst quittiert werden. Dies stellt aber in der Regel ein gewünschtes Verhalten dar, denn Einsatzfahrzeuge und Personal dürfen sich nicht in schadstoffbelasteten Bereichen an einer Einsatzstelle aufhalten und können daher auf diese Weise sinnvoll vor der Gefahr durch eine Rauchkontamination gewarnt werden. Die Sensoren sind auch in stummer oder leiser Ausführung erhältlich. 3. Fernauslösung von Alarmen: Weiterhin werden im Falle eines ausgelösten Alarms auch im Umkreis befindliche Komponenten, die Teil des gleichen Systems (gleiche Zentrale des Standorts) sind, ebenfalls dazu gebracht, einen akustischen Alarm wiederzugeben. Diese Sensoren, die "fernausgelöst" wurden, können durch den Knopfdruck eines beliebigen Sensors alle gleichzeitig quittiert werden, wodurch der Alarm beendet wird. Die Fernalarmierung kann am Standort von unserem System auch automatisiert nach wenigen Sekunden quittiert werden. 4. Beendigung der Alarmierung: Der Signalton des Sensors, der den Rauch erkannt hat, endet zulassungskonform nicht automatisch nach dem Quittieren. Er wird erst beendet, wenn der Sensor, entweder durch das automatische Ende der Rauchbeaufschlagung in seiner Rauchkammer oder durch manuelles Quittieren durch Knopfdruck, wieder in den Normalzustand versetzt wird. 5. Visueller Alarm: Die Sensoren signalisieren einen Alarm nicht nur akustisch, sondern können diesen auch visuell mittels einer hellen mittig platzierten LED, die als Notlicht gedacht ist, signalisieren. Auf Kundenwunsch kann von diesem Verhalten technisch abgewichen werden: Am Standort (nicht an der Einsatzstelle) können alle fernausgelösten Sensoren durch die Zentrale automatisch quittiert werden, sodass der Signalton erlischt. Die Schnittstellenalarmierung ist hiervon nicht betroffen. Die Rauchsensoren können (in Teilen oder komplett) ohne akustische Signalisierungseinheit (Stumm) oder in verringerter Lautstärke (Leise) installiert werden. Ein denkbares Szenario ist es zum Beispiel, die Sensoren der Mannschaftsräume mit akustischer Signaleinheit ausgestattet zu lassen, die Sensoren in den Geräteräumen allerdings ohne. Die Funktion der visuellen Alarmsignalisierung mittels LED bleibt von dieser Modifikation unberührt. 1.7 Begriffsdefinitionen Begriff Erklärung POE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel. PoE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat. IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser. WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung. DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie. Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits). Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken. RSSI RSSI misst die allgemeine Stärke des empfangenen Signals. Ein höherer RSSI-Wert deutet auf eine bessere Signalstärke hin. RM1 / RM2 / RM.. RM ist ein Platzhalter. Dieser steht für Rauch-Sensor beziehungsweise Rauchmelder. Die Sensoren werden pro Fahrzeug benannt und der Anzahl entsprechend hochgezählt. Zentrale / Z1 / Z.. Die Zentrale ist der Mittelpunkt des Systems. Sie empfängt die Funksignale und verarbeitet diese. Die Anzahl der verbauten Zentralen wird hochgezählt. Repeater / RP1 / RP.. Der Repeater gibt Funksignale über das Netzwerk an die Zentrale weiter. Die Anzahl der verbauten Repeater wird hochgezählt. E-Ink E-Ink basiert auf elektronischer Tinte und zeigt einen Text dauerhaft an, bis dieser elektronisch geändert wird. Brandmeldeanlage Ist die Abkürzung für Brandmeldeanlage. Alarmserver Ein Alarmserver ist der Server, der für Ihre Alarmierungssoftware betrieben wird. Dieser bietet die notwendige Schnittstelle, um einen Alarm zu übermitteln. Er kann sowohl intern im Netzwerk als auch extern in einer Cloud betrieben werden. 1.8 Hinweis auf weitere Anleitungen Für die einzelnen Komponenten gibt es jeweils eine eigene Anleitung zur Installation und Betrieb des Produkts. Bitte beachten Sie diese Anleitungen bei der Inbetriebnahme oder in einem Fehlerfall. 2. Sicherheit 2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen. PoE hat eine Spannung von 36 V bis 57 V . Steckernetzteile haben eine Spannung von 230 V. Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden. IP Schutzklasse IP22. 3. Hinweise zum Installationsstandort Ein Abstand von mindestens zwei Metern zu Funkstörquellen wie WLAN-Antennen, DECT-Antennen, RettBox ist einzuhalten. In der Fahrzeughalle angebrachte Sensoren/Melder möglichst zentral oberhalb der Fahrzeuge beziehungsweise am höchsten Punkt montieren. Sollten die Komponenten zu nah an einer Störquelle montiert werden, kann dies die Kommunikation beeinflussen. 4. Funktionsweise der Anlage 4.1 Grundlegende Beschreibung Brandfrüherkennung im Fahrzeug Brandmeldeanlagen in Gebäuden erkennen Brände in Fahrzeugen meist zu spät oder gar nicht. Unser System ist direkt im Fahrzeug integriert und ermöglicht eine sofortige Detektion mit unmittelbar anschließender Alarmierung. Unser schutzrechtlich geschütztes System (Aktenzeichen DE: 20 2024 001 171.2) setzt auf photoelektrische Rauchsensoren beziehungsweise Rauchmelder sowie auf Industriekomponenten führender Hersteller. Die zentrale Steuerungseinheit ist PoE-fähig und bietet einen ausfallsicheren Betrieb nach Industriestandard. Skalierbarkeit und Reichweite Die Hardware kann in Anzahl und Standortgröße nahezu unbegrenzt erweitert werden – auch über mehrere Standorte hinweg. Durch den Einsatz von PoE-Repeatern lässt sich die Funkreichweite der Zentrale weitreichend ausdehnen. Integration in das Fahrzeug Die Sensoren werden gezielt in die Fahrzeuge eingebaut. Entscheidend dabei ist die Fahrzeugstruktur: Jeder abgeschlossene, rauchdichte Bereich mit Elektronik oder Ladetechnik erhält einen eigenen Sensor. Die Nummerierung erfolgt logisch von vorne (Mannschaftsraum) nach hinten (Aufbau). Der erste Sensor (RM1) wird stets im Mannschaftsraum installiert und mit einer OPTA versehen. Alle weiteren Sensoren werden fortlaufend nummeriert und exakt ihrer Position im Fahrzeug zugeordnet. Alarmierung Wird Rauch erkannt, erfolgt eine sofortige Alarmierung an einen definierten Empfängerkreis über etablierte Alarmsysteme wie DIVERA 24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder andere. Über Schnittstellen ist eine direkte Anbindung an Leitstellensysteme wie iSE Cobra 4 möglich. Zusätzlich kann ein potenzialfreier Kontakt bestehende Brandmeldeanlagen auslösen. Optional oder ergänzend ist eine Alarmierung per SMS, E-Mail oder Messenger-Dienst realisierbar. Ein optionaler Alarmüberlauf ermöglicht eine gestufte Reaktion: Zunächst wird ein kleiner Empfängerkreis informiert. Falls keine Rückmeldung erfolgt, eskaliert das System die Meldung an weitere Empfänger. Systemkomponenten Unser System besteht aus: PoE-Zentrale: Das Herzstück der Anlage mit eingebauter Software PoE-Repeater: Für maximale Funkreichweite Rauchsensor beziehungsweise Rauchmelder: Hochsensibel und exakt positioniert Schaltkontakt mit E-Ink-Display: Alarmierung über die Brandmeldeanlage mit Statusanzeige für aufgeschaltete Brandmeldeanlagen Optionale Erweiterungen: Zum Beispiel PoE-Display, VPN/LTE-Router, Unterbrechungsfreie Stromversorgung Die auf der PoE-Zentrale laufende Software steuert sämtliche Prozesse autonom. Automatische Funktionstests Unser System ist speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt. Fahrzeuge können den Standort verlassen, ohne dass dies manuell bestätigt werden muss, sodass dies keine Störung im System verursacht. Die Software ermöglicht die Anbindung an nahezu jede Schnittstelle und eine flexible Erweiterung des Systems. Dauerhafte Überwachung Ein integrierter Watchdog überwacht das gesamte System kontinuierlich und informiert Sie durch regelmäßige Serviceberichte oder Warnmeldungen über den Status. Zusätzlich führen wir täglich um 03:00 Uhr einen umfassenden Selbsttest über alle Geräte durch und speichern die Ergebnisse nachvollziehbar ab. Ergänzend bieten wir einen optionalen Wartungsservice an, der Ihr System rund um die Uhr überwacht. 4.2 Funktionsweise Testtaste / Sensortest Hinweis: Jeder Test verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors. Die Testtaste befindet sich mittig auf jedem Rauch-Sensor. Sobald eine Testtaste an einem Ihrer Sensoren gedrückt worden ist, bekommen Sie eine zeitnahe Benachrichtigung. Diese Benachrichtigung ist nicht gleichbedeutend mit einem realen Alarm. Daher kann durch das Drücken der Testtaste kein echter Alarm simuliert werden. Die Art der Zustellung des Alarms können Sie dem Kundendatenblatt im Anhang entnehmen. In der Regel erfolgt diese per E-Mail. Beispielhafter Inhalt der E-Mail: Rauch-Sensor hat durch Tastendruck zum Test ausgelöst! Sensors: 1. OG Musterraum RM1 Zeigt den Namen des Sensors Status: Systemtest o.k. Zeigt den Rückmeldestatus des Sensors 4.3 Funktionsweise Realalarm Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors. Wird Rauch erkannt, erfolgt die Zustellung des Alarms an die von Ihnen hinterlegten Alarmierungsmöglichkeiten. Ihre hinterlegten Daten entnehmen Sie bitte dem Kundendatenblatt im Anhang. Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird dieser als weitergeleiteter Alarm auch an die Rauch-Sensoren der gleichen Gruppe übermittelt. Daher lösen direkt mehrere Sensoren mit aus. Alle Sensoren, die den Rauch nicht selbst detektiert haben, können gleichzeitig durch Drücken der Testtaste quittiert werden. Sie erhalten auf dem von Ihnen gewählten Alarmierungsweg alle Informationen, welcher Sensor genau ausgelöst hat oder ob weitere hinzugekommen sind. Sollten Sie einen optionalen Alarmüberlauf definiert haben, wird dieser entsprechend dem Kundendatenblatt abgearbeitet. 4.4 Bewusst ausgelöster Realalarm Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors. Wenn Sie beabsichtigen, einen Sensor bewusst auszulösen, teilen Sie uns dies bitte vorab mit. Ein Rauch-Sensor kann entweder durch Rauch oder mit Absprache durch uns softwareseitig ausgelöst werden. Dabei wird die oben beschriebene Logik abgearbeitet. Da es sich um optische Rauch-Sensoren handelt, kann es sein, dass diese bei Verwendung von Disco-Nebel nicht auslösen. Bei einem realen Brand befinden sich in dem Rauch auch Festpartikel, die das Licht deutlich anders brechen als es bei Disco-Nebel der Fall ist. Eine Möglichkeit wären hier beispielsweise Räucherstäbchen. 4.5 Grafische Bedienoberfläche Anlagen der neusten Generation verfügen über eine grafische Bedienoberfläche (GUI). Diese Oberfläche dient zur Visualisierung von Systemzuständen, Alarmen, Wartungsinformationen und weitere Daten und kann einzelne Servicefunktionen ansteuern. Sie können so beispielsweise die Anlage zeitweise unscharf schalten, Alarme quittieren, Melder/Sensoren oder Alarmschnittstellen testen oder Melder (beziehungsweise Fahrzeuge/Hallen/Räume) umbenennen. Die GUI steht allen Kunden mit einer Wartungsvereinbarung kostenlos zur Verfügung. Falls Sie Zugriff auf die GUI wünschen, sprechen Sie uns bitte an. 4.6 Optionale Erweiterungen Für die Safe Fire House Anlage sind diverse Erweiterungen optional verfügbar. PoE Display: Die grafische Bedienoberfläche kann über ein fest verbautes Display, das über PoE mit Strom und Netzwerk versorgt wird, angezeigt und bedient werden. VPN/LTE-Router: Die Multistandortvernetzung kann mittels unseres VPN/LTE-Routers im Rahmen eines vollwertigen Layer-2-Tunnels hergestellt werden. USV: Zur Stromausfallredundanz bieten wir unterbrechungsfreie Stromversorgungen in unterschiedlichen Kapazitäten an. 5. Netzwerktechnik Zentrale beziehungsweise Repeater benötigen eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang. Die Stromversorgung erfolgt über PoE nach 802.3af/at oder alternativ über einen PoE-Injektor (siehe Abschnitt 5.1). Unterstützt wird 10/100/1000 Mbit/s Netzwerkgeschwindigkeit. Zentrale beziehungsweise Repeater starten nach einem Stromausfall automatisch neu. 5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt) Einen PoE-Injektor benötigen Sie nur dann, wenn Ihr Switch kein PoE liefern kann. Bitte prüfen Sie dies vorab. Der mitgelieferte PoE-Injektor benötigt einen 230-V-Anschluss. Schließen Sie den rechten Port an Ihrem Switch oder an die dafür vorgesehene Netzwerkdose an. Schließen Sie den linken Port an unsere Zentrale beziehungsweise Repeater an. 6. Status der Systeme Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens zwei Minuten. Zudem erhalten Sie regelmäßig eine Auflistung per E-Mail über den Status Ihres Systems. Diese E-Mail enthält immer die Postadresse des jeweiligen Standortes, für den der Bericht seine Gültigkeit hat. 6.1 LED-Anzeige PoE-Zentrale Während der Startphase LED gelb : Zentrale startet. LED blinkt blau : Verbindung zum Netzwerk wird aufgebaut. Im Betrieb LED aus : Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des PoE-Injektors. LED Grün : Internet und der Alarmserver sind erreichbar – System in Ordnung. LED Blau : Internet nicht erreichbar, Alarmserver antwortet – Kein Internetzugang, aber Verbindung zum Alarmserver. LED Gelb : Internet erreichbar, Alarmserver nicht erreichbar – Internetzugang vorhanden, aber keine Verbindung zum Alarmserver. LED Rot : Weder Internet noch Alarmserver erreichbar – Kein Internetzugang und keine Verbindung zum Alarmserver. PoE-Repeater LED aus : Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des PoE-Injektors. LED orange : Repeater startet. LED blinkt schnell blau : Verbindung wird aufgebaut. LED Türkis : Repeater Funktion aktiv – System in Ordnung. LED blinkt schnell Türkis : Keine Verbindung zur Zentrale möglich - Netzwerkverbindung muss geprüft werden. LED Orange : Repeater startet noch - bitte warten Sie einen Moment. LED blinkt abwechselnd lang und kurz orange : Update wird durchgeführt. LED andere Stati: Teilen Sie uns diese im Fehlerfall mit. 6.2 Grafische Benutzeroberfläche Bitte beachten Sie die gesonderte Anleitung zu unserer grafischen Benutzeroberfläche (GUI) . 6.3 Statusmails von unserem Watchdog Sie erhalten von unserem System regelmäßig beziehungsweise bedarfsbezogen zwei E-Mails. Zum einen den Servicebericht und zum anderen Warnhinweise. 6.3.1 Servicebericht Der Servicebericht wird Ihnen einmal im Monat immer am ersten Montag zugestellt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt. Der Servicebericht ist in zwei Abschnitte gegliedert: die Gesamtübersicht des Systems und eine detaillierte Auflistung aller an der Zentrale angelernten Geräte. Es werden hier nur Geräte aufgelistet, die an Ihrem Standort auch verbaut sind. Die Gesamtübersicht verschafft Ihnen einen schnellen Überblick über den Zustand der Geräte. Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel): Geräteübersicht: Gesamtanzahl der Sensoren: 17 Gibt die Gesamtanzahl aller verbauten Sensoren des Standorts an. Sensoren mit niedrigem Batteriestand: 0 Gibt die Anzahl aller Sensoren an, die einen niedrigen Batteriestand haben und gegebenenfalls bald ausgetauscht werden müssen. Dies bitte als Serviceticket melden. Sensoren mit verschmutzter Rauchkammer: 0 Gibt die Anzahl aller Sensoren an, die eine verschmutzte Rauchkammer haben. Dies bitte als Serviceticket melden. Sensoren mit anstehendem Fehlercode: 0 Sollte hier etwas anderes als 0 stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket. Melder im Empfangsgrenzbereich: 0 Sollte hier etwas anderes als 0 stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket. Zentrale: Durchschnittliche Funkbandstörung (868 MHz) seit letztem Watchdog: 0.0 % Sollte hier ein Wert größer 8.0 % stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket. Zentrale: Durchschnittliche Sendezeitbegrenzung auf 868 MHz seit letztem Watchdog: 4.0 % Sollte hier ein Wert größer 20.0 % stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket. RP1: Durchschnittliche Funkbandstörung (868 MHz) seit letztem Watchdog: 0.0 % Sollte hier ein Wert größer 8.0 % stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket. RP1: Durchschnittliche Sendezeitbegrenzung auf 868 MHz seit letztem Watchdog: 0.0 % Sollte hier ein Wert größer 20.0 % stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket. Sensoren mit Abwesenheit seit letztem Watchdog: 4 Die Zahl sollte 0 sein. Steht hier eine Zahl, könnten sich ein oder mehrere Fahrzeuge nicht am Standort befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, melden Sie dies bitte als Serviceticket. Die detaillierte Auflistung aller Geräte beinhaltet Details über jedes verbaute Gerät. Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel): Detaillierte Auflistung der Geräte: Sensor: 2.OG Büro/Serverraum RM1 Um welches Gerät geht es. Adresse: 002E626xxC9CxB Die physikalische Adresse des Geräts. Diese ist für Sie nicht relevant. Verfügbar an Zentrale: JA Gibt an, ob das Gerät direkt an die Zentrale funkt. Verfügbar an Repeater: NEIN Gibt an, ob das Gerät über einen Repeater funkt. RSSI: -53 dBm Gibt die Empfangsstärke in dBm an. Werte zwischen -30 und -120 dBm sind in Ordnung. Der Wert 128 dBm bedeutet, dass das Gerät über einen Repeater verbunden ist. Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: JA Dieser Wert ergibt sich aus dem RSSI-Wert. Anzahl der Gerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 1 Dieser Wert kann sich beispielsweise dadurch erhöhen, dass ein Fahrzeug unterwegs war und der Sensor nicht erreicht wurde. Batteriestand niedrig: NEIN Gibt an, ob die Batterie nahezu leer ist (Ja/Nein). Rauchkammer verschmutzt: NEIN Gibt an, ob die Rauchkammer verschmutzt ist (Ja/Nein). Batteriespannung: 3.0 V Gibt die Batteriespannung an, sofern verfügbar. Der Standardwert liegt bei 3.0 V Erkannte Rauchgasentwicklung: 0.00 % Der Wert existiert nur während einer Raucherkennung. Verschmutzungsgrad des Sensors: 0.00 % Gibt den Grad der Verschmutzung an, sofern verfügbar. Fehlercode: 0 Gibt einen anstehenden Fehlercode an. Der Wert 0 ist in Ordnung. Inhalt ohne Kommentare: Sensor: 5-HLF20-1 RM1 Adresse: 002E626xxC9Ex8 Verfügbar an Zentrale: NEIN Verfügbar an Repeater: JA RSSI: 0 dBm Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: NEIN Anzahl der Gerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 0 Batteriestand niedrig: k.A. Rauchkammer verschmutzt: k.A. Batteriespannung: k.A. Erkannte Rauchgasentwicklung: k.A. Verschmutzungsgrad des Sensors: k.A. Fehlercode: k.A. ....... 6.3.2 Warnungen Eine E-Mail mit Warnungen wird Ihnen immer am Montag zugestellt, sofern eine Warnung vorliegt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt. Die E-Mail beinhaltet Informationen zu Verbindungsunterbrechungen oder Kommunikationsunterbrechungen zu den an der Zentrale angelernten Geräten. Die E-Mail ist wie folgt aufgebaut (Beispiel): WARNUNGEN: WARNUNG! In den letzten 7 Tagen mehr als 11 Funkbandstörungen (>= 10 %) auf 868 MHz an Komponente Zentrale erkannt! Funkbandstörungen können unter anderem durch Störquellen verursacht werden. Bei auftretenden Störungen bitte ein Serviceticket erstellen. WARNUNG! Mehr als 19 Tage Kommunikationsunterbrechungen zu Sensor: 5-HLF20-1 RM1 Gibt an, dass das Gerät beziehungsweise der Sensor für die angegebene Anzahl an Tagen nicht erreicht werden konnte. Sollte dies erklärbar sein, ist das in Ordnung. Andernfalls drücken Sie die Testtaste des Sensors und prüfen, ob der Sensortest funktioniert. In diesem Fall erhalten Sie die E-Mail „Sensortest" oder die eingestellte Alarmierung auf Ihrem Alarmierungssystem. Kommen die Meldungen an, liegt kein Fehler vor. Der Sensor leitet die Alarmierung in diesem Fall über die benachbarten Sensoren seiner Gruppe weiter. Bei negativem Test bitte ein Serviceticket erstellen. STATUSBERICHT - ENDE Haben Sie Fragen zu den erhaltenen Informationen, können Sie uns gerne kontaktieren. 6.3.3 Reset eines Repeaters Ein Reset eines Repeaters kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer Nachlieferung erforderlich sein. Die genaue Vorgehensweise entnehmen Sie der Anleitung für den PoE-Repeater. 7. Alarmierungskonzept 7.1 Anbindung Alarmierungssoftware Bei einer Alarmierung erfolgt die Übertragung aller Informationen an die Alarmierungssoftware wie im Kundendatenblatt aufgeführt. Dabei wird sowohl der Standort als auch das Ereignis sowie der ausgelöste Sensor mit übermittelt. Wir bieten Schnittstellen zu nahezu jeder Alarmierungslösung, darunter DIVERA 24/7, Alamos, GroupAlarm und AlarmDispatcher. Um einen Alarm an eine Alarmierungssoftware weiterleiten zu können, benötigen wir die entsprechenden Informationen zu der Alarmierungslösung, um die Schnittstelle einrichten zu können. Details zu der Schnittstelle Ihrer Alarmierungssoftware erhalten Sie vom Hersteller. Je nach Funktionsumfang Ihrer Alarmierungssoftware können Rückmeldungen der Einsatzkräfte empfangen und beispielsweise ein Alarmüberlauf gestartet werden. 7.2 Anbindung Brandmeldeanlage Unser System orientiert sich an der DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), erfüllt diese jedoch nicht vollständig. Die DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) beziehungsweise EN 54 erfüllt es ausdrücklich nicht. Die Anbindung an eine Brandmeldeanlage erfolgt mittels potenzialfreiem Schalteingang durch einen Servicetechniker der Brandmeldeanlage. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten! Da über einen potenzialfreien Kontakt keine Informationen übertragen werden können, meldet Ihre Brandmeldeanlage nur, dass sie über unser System ausgelöst wurde. Informationen zu dem ausgelösten Sensor erhalten Sie durch Ihre Alarmierungssoftware. Bei einem Alarm durch einen Sensor wird die Brandmeldeanlage sofort durch den potentalfreien Kontakt mit geschaltet. Je nach Kundenwunsch kann die Alarmierung auch verzögert oder beispielsweise bei nicht erfolgter Rückmeldung durch Ihre Alarmierungssoftware erfolgen. Wenn sich kein Rauch mehr in der Rauchkammer des Sensors befindet, schaltet unser System in den Ruhezustand. Von da an kann es noch bis zu 60 Sekunden in Anspruch nehmen, bis auch der Schaltkontakt wieder in den Ruhezustand geschaltet wird und die Brandmeldeanlage zurückgesetzt werden kann. Sollte Ihre Brandmeldeanlage aufgeschaltet sein, erhalten Sie von uns ein E-Ink-Display, welches in der unmittelbare Nähe des Feuerwehrbedienfelds angebracht werden muss. Das Display gibt Informationen aus, welcher Sensor ausgelöst hat, sodass eintreffende Einsatzkräfte den ausgelösten Sensor angezeigt bekommen. Durch die Aufschaltung Ihrer Brandmeldeanlage erfolgt automatisch auch die Übermittlung eines Alarms aus unserem System an die Leitstelle. 7.3 Anbindung der Leitstelle über eine Schnittstelle Eine Anbindung an eine Leitstellensoftware wie iSE Cobra 4 ist ebenfalls über unsere Schnittstelle möglich. Dabei erhält die Leitstelle direkt alle nötigen Informationen, um einen Einsatz zu generieren. Die Alarmierung der Leitstelle kann direkt erfolgen, oder je nach Kundenwunsch verzögert beziehungsweise nach nicht erfolgter Rückmeldung in der Alarmierungssoftware. 7.4 Rauch-Sensoren / Rauchmelder Die verwendeten Sensoren sind über ein verschlüsseltes, bidirektionales Funkprotokoll mit der Zentrale verbunden. Dabei kann jeder Sensor ein Funksignal eines anderen Sensors weiterleiten. Dadurch wird eine sehr hohe Zuverlässigkeit bei der Übertragung eines Alarms gewährleistet. Löst ein Sensor aus, wird dieser Alarm über Funk an alle Sensoren seiner Gruppe und an die Zentrale beziehungsweise Repeater übermittelt. Sensoren innerhalb der Gruppe signalisieren den Alarm ebenfalls und übermitteln den Alarm zusätzlich weiter. Die PoE-Zentrale empfängt den Alarm und arbeitet die konfigurierten Alarmierungswege ab. Dadurch erhalten Sie unmittelbar alle Informationen zum Alarm, beispielsweise in Ihrer Alarmierungssoftware. Sollte sich ein Sensor außerhalb des Empfangsbereichs der Zentrale oder eines Repeaters befinden, wird dieser Alarm über benachbarte Sensoren weitergeleitet. Wenn sich das Fahrzeug vollständig außerhalb eines Empfangsbereichs befindet, erfolgt keine Weiterleitung des Alarms. Dieser wird nur an dem ausgelösten Sensor signalisiert. Eine Deaktivierung der Sensoren ist bauartbedingt nicht möglich. Sie werden daher auch außerhalb des Standorts ausgelöst, die Alarmierung wird in diesem Fall jedoch nicht an die Alarmierungssoftware übermittelt. 7.5 E-Mail, SMS oder Sonstige Zusätzlich zu den bereits genannten Alarmierungswegen können Sie die Informationen auch per E-Mail oder auf ähnlichem Weg erhalten. Standardmäßig wird ein Sensortest per E-Mail zugestellt. Auf Wunsch kann auch ein Alarm per E-Mail zugestellt oder über sonstige Dienste übermittelt werden. 8. Wartung Die Geräte sind wartungsfrei. Die Batterielebensdauer wird mit maximal zehn Jahren angegeben. Wichtige Updates werden automatisch durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit, einen Wartungsservice zu vereinbaren. Dieser umfasst unter anderem die Überwachung der Anlage rund um die Uhr. Die Wartungsvereinbarung wird in zwei Varianten angeboten. Variante 1: Monatliche Fernwartung Ihrer Safe Fire House Anlage, einschließlich einer Überwachung von System und Alarmschnittstellen rund um die Uhr, der Auswertung von Serviceberichten, dem Nachfassen bei Warnmeldungen, der Alarmauslösung auf Anfrage sowie wichtigen Sicherheits-Updates. Variante 2: Zusätzlich eine jährliche Wartung vor Ort, die eine Sichtprüfung, die Überprüfung der Funktionalität und Messwerte, eine detaillierte Dokumentation sowie die Option zur Durchführung von Systemerweiterungen oder Konfigurationsänderungen beinhaltet (separater Auftrag notwendig). Bei Interesse sprechen Sie uns an. Wir unterbreiten Ihnen ein passendes Angebot. 9. Erweiterung oder Änderung der Anlage Bitte informieren Sie uns bei allen Änderungen, damit wir diese dokumentieren und gegebenenfalls mit Ihnen zusammen neu bewerten können. Sollte ein Fahrzeug ausgetauscht werden, können die "alten" Sensoren in das neue Fahrzeug übernommen werden. Die Sensoren werden durch uns umbenannt und neu abgenommen; die Abrechnung erfolgt nach Aufwand. Bei Neuanschaffungen oder anderen Erweiterungen erhalten Sie von uns ein entsprechendes Angebot. Die Konfiguration erfolgt dann nach Absprache. Ob eine Installation der geänderten Komponenten durch uns oder durch Eigenleistung erfolgt, klären wir zusammen. 10. Abnahme bei Eigeninstallation / Inbetriebnahme durch dexa Bei Eigeninstallation Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen. Die Anweisungen während der Abnahme müssen beachtet werden. Zur Abnahme müssen alle Komponenten vollständig angebracht sein. Die Zentrale muss online erreichbar sein und mit Ihrer Alarmierungssoftware kommunizieren können. Während der Abnahme werden alle Komponenten auf richtige Montage überprüft und per Foto dokumentiert. Eine Überprüfung der Empfangswerte (RSSI) jedes Geräts stellt sicher, dass es von der Zentrale erreicht wird. Zum Zeitpunkt der Abnahme wird ein Testalarm durchgeführt. Anschließend erhalten Sie die Projektdokumentation per E-Mail. Inbetriebnahme durch dexa Die Projektdokumentation erfolgt vollständig durch die Dexa Solutions GmbH. Alle Komponenten sind durch ein Foto in der Projektdokumentation dokumentiert. Eine Überprüfung der Empfangswerte (RSSI) jedes Geräts stellt sicher, dass es von der Zentrale erreicht wird. Zum Zeitpunkt der Abnahme wird ein Testalarm durchgeführt. Anschließend erhalten Sie die Projektdokumentation per E-Mail. 11. Weitere Informationen und Technische Daten Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq 12. Fehleranalyse Falls keine Netzwerkverbindung besteht, überprüfen Sie: Die Verkabelung und den PoE-Injektor. Ob der Netzwerkanschluss aktiv ist. Firewall-Einstellungen für blockierte Ports. 13. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale oder Ihrem PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh Betriebsanleitung – Bedienoberfläche (GUI) 1. Einleitung Diese Betriebsanleitung beschreibt die Bedienoberfläche (grafische Benutzeroberfläche) Ihrer Safe Fire House Zentrale. Über sie überwachen und bedienen Sie die Brandwarnanlage und – sofern lizenziert – das Einbruchwarnsystem (EWS) . Die Bedienoberfläche wird auf dem Anzeigegerät der Anlage (Touch-Display) sowie über einen Webbrowser im lokalen Netz bereitgestellt. Sicherheits-, Haftungs- und Montagehinweise zur Gesamtanlage finden Sie in der übergeordneten Betriebsanleitung Ihrer Safe Fire House Anlage; diese Anleitung beschränkt sich auf die Bedienung der Oberfläche. 1.1 Anmeldung und Rollen Die Anmeldung erfolgt über eine 4-stellige Bediener-PIN oder einen zugewiesenen NFC-Tag am Reader des Anzeigegeräts. Es gibt drei Rollen mit gestaffeltem Funktionsumfang: Benutzer – Überwachung: Status, Melderübersichten, Peripherie, Alarmspeicher, Alarmbedienung. Verwalter – zusätzlich erweiterte Seiten: Funktionen, Konfiguration, Anlagendaten, Störmeldungen, Berichte. Administrator – vollständiger Zugriff inklusive Benutzer-/Rechteverwaltung. 1.2 Allgemeine Bedienelemente Kopfleiste: Bei lizenziertem Einbruchwarnsystem zeigt eine farbige Status-Pille den Anlagenzustand an: grün = unscharf , rot = scharf , blau = Scharfschaltung läuft (mit Restzeit-Countdown). Über die Pille lässt sich die Anlage scharf/unscharf schalten. Info-Button (Hilfe): Jede Ansicht besitzt in der Kopfleiste einen Info-Button, der ein Hilfe-Modal mit einer Kurzbeschreibung der jeweiligen Seite öffnet. Die nachfolgenden Kapitel entsprechen inhaltlich diesen Hilfetexten. Farbcode: Durchgängig gilt grün = in Ordnung , gelb = Warnung/Fehler , rot = Alarm , grau = nicht erreichbar . 1.3 Verhalten im Alarmfall Bei einem Alarm wechselt die Oberfläche automatisch und systemweit in die zugehörige Vollbild-Alarmanzeige. Ein Brandalarm hat dabei absoluten Vorrang vor einem Einbruchalarm. Solange ein Alarm aktiv ist, bleibt die Anzeige auf der Alarmseite, bis der Alarm quittiert beziehungsweise zurückgestellt wird. 1.4 Betriebszustände Normalbetrieb – regulärer Überwachungs- und Bedienbetrieb. Wartungsmodus – für Servicearbeiten durch den Techniker (siehe 2.13). Basis-/eingeschränkter Modus – nach Ablauf des Servicevertrags (zuzüglich Karenzphase) ohne separat erworbene Bedienoberfläche; der Funktionsumfang ist dann auf wesentliche Ansichten reduziert. 2. Brandwarnanlage Die folgenden Ansichten bilden den Grundumfang der Anlage und sind immer verfügbar. 2.1 Anmeldung Zweck: Anmeldung an der Bedienoberfläche und – sofern lizenziert – Scharf-/Unscharfschalten des Einbruchwarnsystems direkt vom Anmeldebildschirm. PIN: 4-stellige Bediener-PIN (festgelegt unter Konfiguration → Sicherheit ). NFC: zugewiesenen Tag am Reader auflegen – die Anmeldung erfolgt automatisch. Tabs (nur bei lizenziertem EWS): „Anlagenzustand" schaltet das EWS per PIN/NFC scharf/unscharf, ohne eine Sitzung zu starten; „Login" startet eine Bediener-Sitzung. 2.2 Status Zweck: Überblick über den Zustand aller Anlagenteile auf einer Seite. Brandwarnanlage: Anlagenstatus (grün = unscharf / rot = scharf), Alarmstatus (grün = kein Alarm / rot = Alarm). Schaltfläche „Alarm zurückstellen" setzt einen ausgelösten Alarm zurück, sofern kein Gerät mehr meldet. Einbruchwarnsystem (nur lizenziert): Anlagenstatus (grün/rot/blau), „Stiller Alarm" (nur bei scharfer Anlage sichtbar), Alarmstatus. Service-Ticket: QR-Code und Anlagen-ID, die der Techniker bei jedem Service-Vorgang einscannt. 2.3 Fahrzeuge Zweck: Übersicht aller Rauchmelder, die einem Fahrzeug zugeordnet sind; je Fahrzeug eine Melderreihe (RM1, RM2, …). Jeder Melder zeigt vier Werte: Batterie – grün = in Ordnung (Spannung in V), gelb = schwach, grau = nicht erreichbar. Rauchkammer – grün = sauber, gelb = verschmutzt/defekt, grau = nicht erreichbar. Funkstärke (RSSI) – aktueller Empfangswert in dBm. Alarmstatus – grün = kein Rauch, rot = Rauch erkannt oder fremdausgelöst. Der linke Balken der Ansicht leuchtet rot bei Rauch und gelb bei Batterie-/Kammerfehler. 2.4 Hallen & Räume Zweck: Übersicht aller Rauchmelder in festen Räumen (Hallen, Schulungsräume, Umkleide, Flur und so weiter). Aufbau und Farbcode identisch zur Ansicht „Fahrzeuge" (Batterie, Rauchkammer, Funkstärke, Alarmstatus je Melder). Der linke Balken leuchtet rot bei Rauchalarm, gelb bei Batterie-/Kammerfehler. 2.5 Peripherie Zweck: Übersicht der Peripheriegeräte der Brandwarnanlage – Sirenen, Blitzleuchten, Repeater und Schaltkontakte. Angezeigt werden Verbindungsstatus, bei Schaltkontakten (DRSI) der aktuelle Schaltzustand sowie – sofern verfügbar – Funkstärke (RSSI), IP-Adresse und MAC. 2.6 Alarmanzeige Zweck: Anzeige und Bedienung eines aktiven Brandalarms. Vollbild-Alarmanzeige: Bei einem Brandalarm wechselt die Oberfläche automatisch in eine bildschirmfüllende Anzeige mit Ort und Details der Auslösung. Der Bediener kann die Sirene abschalten und den Alarm quittieren . Alarmansicht in der Oberfläche: Zusätzlich zeigt die reguläre Alarmseite die aktuelle Alarmmeldung innerhalb der normalen Oberfläche; die Schaltfläche „Einloggen" führt zur Statusseite. Hinweis: Die Vollbild-Alarmanzeige ist nur während eines aktiven Alarms sichtbar. 2.7 Störmeldungen Zweck: Anzeige technischer Störungen der Anlage (Geräte unerreichbar, PoE-Fehler, Funkprobleme und so weiter). Aktive Störmeldungen: offene Störungen. Der linke Balken ist rot bei mindestens einer offenen Störung. Störungen lassen sich einzeln oder über „Alle quittieren" bestätigen. Archiv: quittierte/abgeschlossene Störungen (mit Seitennavigation); „Archiv leeren" entfernt alle Einträge endgültig. Die Störungen werden aus zwei Quellen gespeist: Funk-Analyse (beispielsweise Rauchmelder ohne Verbindung) und Erreichbarkeits-Check der Zentrale (beispielsweise Peripherie offline). 2.8 Alarmspeicher Zweck: Chronologische Liste aller ausgelösten Alarme. Bei lizenziertem Einbruchwarnsystem in zwei Tabs aufgeteilt. Tab „Brandwarnanlage": „Alarme von heute" und „Ältere Alarme" (mit Seitennavigation). Statusbadges „Quittiert", „Ton aus", „Nicht quittiert" – jeweils mit Uhrzeit. Tab „Einbruchwarnsystem": aktive Alarme (oben) und Alarmhistorie. Kamera-Schnappschüsse sind als anklickbare Thumbnails hinterlegt (Lightbox); der Quittierungs-Button protokolliert den Quittierenden. (siehe auch Kapitel 3.5) 2.9 Funktionen Zweck: Service-Funktionen für Wartung und Tests der Brandwarnanlage. Zustand: Anlage temporär unscharf schalten (Stundenzahl wählbar) oder direkt scharf schalten. (EWS-Wartung läuft separat.) Tests: Test der Alarmschnittstelle (ohne reale Auslösung) sowie echter Alarmtest über einen ausgewählten Rauchmelder (dreifacher Piepton). Berichte: Servicebericht per E-Mail anfordern und Funkempfang der Komponenten anzeigen (mindestens 48 h Laufzeit erforderlich). System: vollständiger Neustart der Anlage (etwa 3 Minuten). 2.9.1 Schulungsbetrieb Schulungsbetrieb - Unscharf-Zeiten: Für jeden Standort können tagesindividuelle Unscharf-Zeiten vordefiniert werden. Zusätzlich steht die Funktion Brandwarnanlage Scharf oder Unscharf schalten weiterhin zur Verfügung. Schulungsbetrieb - Feiertage: Für jeden Standort können regionale Feiertage konfiguriert werden. Diese überschreiben die Unscharf-Zeiten, und die Anlage bleibt an diesen Tages trotz vordefinierte Zeiten scharf . Zusätzlich steht die Funktion Brandwarnanlage Scharf oder Unscharf schalten weiterhin zur Verfügung. 2.10 Konfiguration Zweck: Konfiguration aller Anlagenkomponenten. Änderungen werden in der Zentrale gespeichert. Benennung: Fahrzeuge, Hallen, Räume und Geräte umbenennen. Zuordnungen: Rauchmelder Fahrzeugen oder Räumen zuweisen. E-Mail: SMTP-Konfiguration für Service-Berichte. Sicherheit: Bediener-PIN-Verwaltung, Rollen (Benutzer/Verwalter/Admin), NFC-Tag-Zuweisung. Zugriff: externen Zugriff über VPN/Reverse-Proxy ein-/ausschalten. Einbruchwarnsystem (nur lizenziert): vollständige EWS-Konfiguration. (siehe Kapitel 3.6) 2.11 Anlagendaten Zweck: Stammdaten der Anlage – diese Felder werden bei der Installation gesetzt und üblicherweise nicht mehr geändert. Enthalten sind unter anderem die Anlagen-ID (Hash, im QR-Code des Service-Tickets), Betreiber/Standort/Ansprechpartner, Service-Vertrag (Beginn, Ende, Karenzphase) sowie die Lizenzcodes der Bedienoberfläche und – sofern vorhanden – des Einbruchwarnsystems. 2.12 Funkempfangsbericht Zweck: Druckbarer Bericht „Funkempfang der Komponenten" zur Dokumentation der Funkqualität. Der Bericht listet je Komponente Gerätename, Typ, RSSI (dBm) und eine Bewertung; ergänzt um eine Zusammenfassung. Hinweis: Für belastbare Werte ist eine Mindestlaufzeit von 48 h erforderlich. Aufruf über Funktionen → Berichte . 2.13 Abmelden Zweck: Abmeldung der aktuellen Bediener-Sitzung. Direkt nach dem Abmelden wird auf den Anmeldebildschirm umgeleitet. 3. Einbruchwarnsystem (EWS) Dieses Kapitel gilt nur für Anlagen mit lizenziertem Einbruchwarnsystem . Ohne Lizenz sind die folgenden Ansichten und Tabs ausgeblendet. 3.1 Dashboard Zweck: Schneller Überblick über Kameras und Systemzustand des Einbruchwarnsystems. Kameras: Liste aller konfigurierten Kameras mit Modell, IP und Live-Vorschau (Seitennavigation bei mehr als vier Kameras). Overlay „Kamera startet…" während des Boots beziehungsweise „Kamera nicht erreichbar" bei Verbindungsabbruch. Systeminformation: Switch-Status, Stromverbrauch, Anzahl online erreichbarer Kameras, Anzahl aktiver Schnittstellen, Zeitstempel des letzten Alarms. Lizenz: aktueller Lizenzcode und Anzahl freigeschalteter Kameras. Scharf-/Unscharfschalten über die Status-Pille in der Kopfleiste oder über den Anmeldebildschirm (PIN/NFC). 3.2 Live-Kameras Zweck: Live-Streams aller angeschlossenen Kameras für Sichtkontrolle und Tests. Layout: 1×1 (eine Kamera groß) oder 2×2 (vier Kameras gleichzeitig). Navigation: Pfeile blättern durch die Kameragruppen; je Bild ein-/ausklappbarer Vollbildmodus. Bei offline-Kameras erscheint das entsprechende Overlay („Kamera startet…" beziehungsweise „Kamera nicht erreichbar"). 3.3 Aufnahmen Zweck: Aufnahmen der Kameras nach Datum durchsuchen – zur Beweissicherung und für Nachträge. Datum über Datumsfeld mit Vor-/Zurück-Pfeilen wählen; je Kamera werden die Aufnahmen des Tages als Thumbnail-Liste angezeigt. Klick auf einen Eintrag öffnet das Video beziehungsweise Bild in einer Lightbox. 3.4 Einbruchalarm-Anzeige Zweck: Vollbild-Anzeige bei einem Einbruchalarm (analog zur Brand-Alarmanzeige). Bei Auslösung wechselt die Oberfläche bildschirmfüllend in die Alarmanzeige. In der Voralarmphase kann der Alarm durch PIN-Eingabe, NFC-Tag oder Entriegeln des Schließsystems abgebrochen werden. Läuft die Voralarm-Dauer ab, wird der Alarm ausgelöst und an die konfigurierten Schnittstellen weitergeleitet. Hinweis: Nur während eines aktiven Einbruchalarms sichtbar. Ein parallel laufender Brandalarm hat Vorrang. 3.5 Einbruchalarme (im Alarmspeicher) Zweck: Alle Einbruchalarme mit Vorschaubildern und Quittierungsstatus. Erreichbar als Tab „Einbruchwarnsystem" unter Alarmspeicher . Aktive Alarme stehen oben (rote Randmarkierung), darunter die Alarmhistorie mit Quittierungs-Zeitstempel und Quittierer. Je Alarm werden Schnappschuss, Kameraname, Alarmtyp (beispielsweise Linienüberschreitung, Bewegung, Sabotage) und Zeitstempel angezeigt; Klick auf das Thumbnail öffnet das Bild in der Lightbox. 3.6 EWS-Konfiguration Zweck: Vollständige Konfiguration des Einbruchwarnsystems. Erreichbar als Tab „Einbruchwarnsystem" unter Konfiguration . Unter-Tabs: Allgemein: Anlagen-Verbindung, Lichtzone, Version. Alarmverhalten: Vor- und Hauptalarm-Verzögerungen, stiller Alarm, Bündelung mehrerer Detektionen. Kameras: Inventar mit Name, IP, MAC, Switch-Port, PoE-Status; Hinzufügen/Löschen einzelner Kameras. Switch: Auswahl Netgear (SNMPv3) oder MikroTik (REST); PoE-Budget, MAC-/IP-Anzeige, Schaltfläche „Neu verbinden". Schnittstellen: Aktivierung von DIVERA 24/7, Alamos und E-Mail. Zutrittssteuerung: NFC-Reader und Tag-Verwaltung je Bediener. Scheduler: Zeitsteuerung für automatisches Scharf-/Unscharfschalten. Sicherheit: Lockout-Regeln (PIN/NFC). Lizenz: Lizenzcode und Anzahl freigeschalteter Kameras. 4. Hilfe und Serviceticket Zu jeder Ansicht liefert der Info-Button in der Kopfleiste eine Kurzbeschreibung. Fragen und Hinweise stellen Sie bitte als Serviceticket ; den zugehörigen QR-Code/Link finden Sie auf der Statusseite (Service-Ticket) beziehungsweise unter Anlagendaten. 13. Kontaktdaten und Serviceticket Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen. Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee Telefon: +49 2924 496 937-0 E-Mail: info@dexa.gmbh