Anleitungen
Zum Formular zur Erstellung eines Servicetickets gelangen Sie hier.
- Montage
- Anleitung Montage PoE-Zentrale
- Anleitung Montage PoE-Repeater
- Anleitung E-Ink Display
- Anleitung Montage Schaltkontakt 4-fach
- Anleitung Montage Schaltkontakt 1-fach
- Anleitung Platzierung eines SFH Smoke Sensors in Feuerwehrfahrzeugen
- Anleitung Platzierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater
- Anleitung Montage des SFH Smoke Sensors
- Netzwerk und Schnittstellen
- Netzwerkanforderungen
- Anleitung Schnittstelle Alamos
- Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7
- Anleitung Schnittstelle Feuer Software
- Anleitung Schnittstelle FF-Agent
- Anleitung Schnittstelle GroupAlarm
- Anleitung Schnittstelle FirePlan
- Anleitung Alarmanruf
- Betriebsanleitungen
Montage
Anleitung Montage PoE-Zentrale
DXO-SFH-CU-B-02
Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.4
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Begriffsdefinitionen
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| PoE | Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel. |
| PoE-Injektor | Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat. |
| IP Schutzklasse | Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser. |
| WLAN | Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung. |
| DECT | Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie. |
| Mbit | Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits). |
| Firewall | Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken. |
1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation
- 6mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund)
- Kreuzschraubendreher
- Torx Schraubendreher TX10 (Bit im Lieferumfang)
- Zollstock oder Maßband
- Wasserwaage
2. Sicherheit
2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen
Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag
- Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen.
- PoE hat eine Spannung von 36V bis 57V.
- Steckernetzteile haben eine Spannung von 230V.
- Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden.
- IP Schutzklasse IP22.
3. Hinweise zum Installationsstandort
- Abstand von mindestens 2 Meter zu Funkstörquellen wie WLAN-Antennen, DECT-Antennen, RettBox.
- In der Fahrzeughalle möglichst zentral.
- Bei sehr großen Hallen oder baulich voneinander getrennten Bereichen kann ein Repeater erforderlich sein.
4. Anbringen der Hardware
- Bei Eigeninstallation wird die Zentrale durch Sie angebracht. Wenn die Installation der Zentrale durch die Dexa Solutions GmbH erfolgt, schließen Sie die Zentrale bitte an dem Netzwerk-Port an, an dem Sie nachher auch betrieben wird.
- Die Zentrale wird mit den beiliegenden Schrauben (3 Stück) und Dübeln sicher an einem festen Untergrund befestigt.
- Entnehmen Sie die Positionen der Bohrlöcher der Grafik.
- Entfernen Sie die untere Abdeckung mit dem beiliegenden TX10 Bit.
- Hängen Sie die Zentrale in die obere Schraube ein und befestigen Sie die Zentrale mit den beiden unteren Schrauben.
5. Netzwerktechnik
- Die Zentrale benötigt eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang.
- Die Stromversorgung erfolgt über PoE nach 802.3af/at oder alternativ über einen PoE-Injektor (Siehe 5.1).
- Unterstützt wird eine 10/100/1000 Mbit Netzwerkgeschwindigkeit.
- Die Zentrale startet nach einem Stromausfall automatisch neu.
5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)
- Einen PoE-Injektor benötigen Sie nur dann, wenn Ihr Switch kein PoE liefern kann. Bitte prüfen Sie dieses vorab.
- Der mitgelieferte PoE-Injektor benötigt einen 230V Anschluss.
- Schließen Sie den Port der mit "Anschluss Switch" bezeichnet ist an Ihrem Switch bzw. dafür vorgesehene Netzwerkdose an.
- Schließen Sie den Port der mit "Anschluss PoE-Zentrale" bezeichnet ist an die Zentrale an.
6. Status des Systems
Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir automatisch einen Bericht der Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist.
6.1 LED-Anzeige
Während der Startphase
- LED gelb: Zentrale startet.
- LED blinkt blau: Verbindung zum Netzwerk wird aufgebaut.
Im Betrieb
- LED aus: Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des PoE-Injektors.
- LED Grün: Internet verfügbar und der Alarmserver erreichbar – System in Ordnung.
- LED Blau: Internet nicht verfügbar, Alarmserver antwortet – Kein Internetzugang, aber Verbindung zum Alarmserver.
- LED Gelb oder Magenta: Internet verfügbar, Alarmserver nicht erreichbar – Internetzugang vorhanden, aber keine Verbindung zum Alarmserver.
- LED Rot: Weder Internet verfügbar noch Alarmserver erreichbar – Kein Internetzugang und keine Verbindung zum Alarmserver.
7. Kommunikation
7.1 Firewall-Konfiguration
Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie Ports erreichbar sind. Die notwendigen Einstellungen können Sie aus der Anleitung https://docs.dexa.gmbh/books/anleitungen/page/netzwerkanforderungen unter Kapital 2.3 "Einsatz hinter einer Firewall" entnehmen.
8. Abnahme bei Eigeninstallation
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein.
9. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq
10. Fehleranalyse:
- Falls keine Netzwerkverbindung besteht, überprüfen Sie:
- Die Verkabelung und den PoE-Injektor.
- Ob der Netzwerkanschluss aktiv ist.
- Firewall-Einstellungen für blockierte Ports.
11. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://safefirehouse.de/serviceticket
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@safefirehouse.de
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Montage PoE-Repeater
DXO-SFH-RP-XX-02
Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.4
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Begriffsdefinitionen
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| POE | Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel. |
| POE-Injektor | Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat. |
| IP Schutzklasse | Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser. |
| WLAN | Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung. |
| DECT | Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie. |
| Mbit | Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits). |
| Firewall | Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken. |
1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation
- 6mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund)
- Kreuz Schraubendreher
- Torx Schraubendreher TX10 (Bit im Lieferumfang)
- Zollstock oder Maßband
- Wasserwaage
2. Sicherheit
2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen
Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag
- Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen.
- PoE hat eine Spannung von 36V bis 57V.
- Steckernetzteile haben eine Spannung von 230V.
- Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden.
- IP Schutzklasse IP22.
3. Hinweise zum Installationsstandort
- Abstand von mindestens 2 Meter zu Funkstörquellen wie WLAN-Antennen, DECT-Antennen, RettBox.
- In der Fahrzeughalle möglichst zentral oberhalb der Fahrzeuge.
4. Anbringen der Hardware
- Der Repeater wird durch Sie angebracht. Schließen Sie den Repeater bitte an dem Port an, an dem dieser nachher auch betrieben wird.
- Der Repeater wird mit den beiliegenden Schrauben (3 Stück) und Dübeln sicher an einem festen Untergrund befestigt.
- Entnehmen Sie die Positionen der Bohrlöcher der Grafik.
- Entfernen Sie die untere Abdeckung mit dem beiliegenden TX10 Bit.
- Haken Sie den Repeater in die obere Schraube ein und befestigen Sie den Repeater mit den beiden unteren Schrauben.
5. Netzwerktechnik
- Der Repeater benötigt eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang.
- Die Stromversorgung erfolgt über PoE nach 802.3af/at oder alternativ über einen PoE-Injektor (Siehe 5.1).
- Unterstützt wird 10/100/1000 Mbit Netzwerkgeschwindigkeit.
- Der Repeater startet nach einem Stromausfall automatisch neu.
5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)
- Einen PoE-Injektor benötigen Sie nur dann, wenn Ihr Switch kein PoE liefern kann. Bitte prüfen Sie dies vorher.
- Der mitgelieferte PoE-Injektor benötigt einen 230V Anschluss.
- Schließen Sie den Port der mit "Anschluss Switch" bezeichnet ist an Ihrem Switch bzw. dafür vorgesehene Netzwerkdose an.
- Schließen Sie den Port der mit "Anschluss PoE-Repeater" bezeichnet ist an den Repeater an.
6. Status des Systems
Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir Automatisch einen Bericht des Repeaters über die Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist.
6.1 LED-Anzeige
- LED aus: Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des POE-Injektors.
- LED orange: Repeater startet.
- LED blinkt schnell blau: Verbindung wird aufgebaut.
- LED Türkis: Repeater Funktion aktiv – System in Ordnung.
- LED blinkt schnell Türkis: Keine Verbindung zur Zentrale möglich - Netzwerkverbindung muss geprüft werden.
- LED Orange: Repeater startet noch - bitte warten Sie einen Moment.
- LED blinkt abwechselnd lang und kurz orange: Update wird durchgeführt.
- Andere LED-Zustände: Teilen Sie uns diese im Fehlerfall mit.
6.2 Reset
Hinweis: Nicht jeder Repeater ist mit einer Resettaste ausgestattet.
Ein Reset kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer nachträglichen Installation eines Repeaters für den Anlernprozess notwendig ein. Bitte führen Sie einen Reset nur nach Aufforderung durch.
Reset durchführen:
- Trennen Sie den Repeater von dem Netzwerkkabel.
- Halten Sie die Resettaste gedrückt und stecken gleichzeitig den Netzwerkstecker ein.
- Halten Sie die Resettaste so lange gedrückt, bis die LED schnell orange blinkt.
- Lassen Sie die Resettaste wieder los und drücken diese erneut für ca. 4 Sekunden bis die LED grün aufleuchtet.
- Lassen Sie die Resettaste wieder los.
- Der Repeater startet nun neu. Warten Sie bis die LED blau leuchtet.
Hinweis: Sollte der oben beschriebene Weg nicht zum Erfolg führen, wiederholen Sie die gleiche Prozedur innerhalb von 5 Minuten zwei mal.
7. Kommunikation
7.1 Firewall Konfiguration
Beim Betrieb des PoE-Repeaters hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß der Angaben aus der Anleitung POE-Zentrale beachtet wurden.
8. Abnahme bei Eigeninstallation
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein.
9. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq
10. Fehleranalyse:
- Falls keine Netzwerkverbindung besteht, überprüfen Sie:
- Die Verkabelung und den PoE-Injektor.
- Ob der Netzwerkanschluss aktiv ist.
- Firewall-Einstellungen für blockierte Ports.
11. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung E-Ink Display
DXO-SFH-DE-XX-01
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Benötigtes Werkzeug
- 6mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund)
- Kreuzschraubendreher
- Wasserwaage
- Anschlussleitung 230V
2. Sicherheit
2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen
Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag
- Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen.
- PoE hat eine Spannung von 36V bis 57V.
- Steckernetzteile haben eine Spannung von 230V.
- Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden.
- IP Schutzklasse IP22.
3. Hinweise zur Installation
- Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) bzw. EN 54.
- Wir empfehlen die Installation in unmittelbarer nähe zu dem Feuerwehrbedienfeld Ihrer Brandmeldeanlage, wobei zu beachten ist, dass das E-Ink-Display in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater sein muss.
- Es wird ein 230V Anschluss für den Betrieb des E-Ink-Displays benötigt. Dieser Anschluss muss durch einen Elektriker erfolgen.
4. Anbringen des Gehäuse
- Bringen Sie das E-Ink-Display vorzugweise in der Nähe Ihres Feuerwehrbedienfeld der Brandmeldeanlage an, wobei zu beachten ist, dass das E-Ink-Display in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater sein muss.
- Markieren Sie zwei gegenüberliegende Bohrlöcher des Gehäuses auf die Oberfläche der Wand.
- Bohren Sie ein 6mm Loch in die Wand.
- Zur Befestigung können die beiliegenden Dübel und Schrauben genutzt werden.
5. Anschließen des E-Ink-Display und Verbau
Das Anschließen des E-Ink-Displays darf nur durch Qualifiziertes Personal erfolgen.
- Die Stromversorgung erfolgt mit 230V an den Kontakten "N"-Neutralleiter und "L"-Phase an dem Unterteil des Power Supply Modul. Anschluss nur durch eine Elektrotechnisch qualifizierte Person.
- Führen Sie das Stromkabel durch die dafür vorgesehene Öffnung des Gehäuses.
- Setzen sie das Power Supply Modul in das Gehäuse ein (achten Sie dabei auf die Pfeile. Diese müssen nach oben zeigen) und verschrauben dieses mit den beiliegenden Schrauben.
- Setzen Sie den 1-Fach Rahmen auf das Gehäuse auf.
- Anschließend klemmen Sie das E-Ink-Display auf das PowerSupply Modul sodass die Schrift richtig zu lesen ist.
- Nach zuschalten der Spannungsversorgung sollte sich das Display einmal zurücksetzten.
- Durch drücken der oberen Taste 1 für ca. 2 Sekunden ändert sich der Text im Display auf (Kein Rauch erkannt.).
6. Abnahme
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein.
7. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
8. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Montage Schaltkontakt 4-fach
DXO-SFH-SC-4-01
Hardware Stand: 1.0
Anleitung Stand: 1.1
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Benötigtes Werkzeug
- 6mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund)
- Kreuzschraubendreher
- Wasserwaage
- Anschlussleitung Gebäudetechnik/BMA
- Anschlussleitung 230V
2. Sicherheit
2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen
Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag
- Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen.
- Die Stromversorgung hat eine Spannung von 230V
- Keine Manipulation an den Geräten
- IP-Schutzklasse IP22
3. Hinweise zur Installation
- Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) bzw. EN 54.
- Die Installation des Schaltkontakts muss nach DIN-14675 mit Ihrer Brandschutzbehörde abgestimmt sein und ggf. genehmigt werden.
- Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten
- Eine Installation darf nur durch Fachpersonal der Brandmeldeanlage und einer elektrotechnisch qualifizierte Person durchgeführt werden.
4. Anbringen der Hardware
-
Bringen Sie den Schaltkontakt vorzugsweise in der Nähe Ihrer BMA an, wobei zu beachten ist, dass der Schaltkontakt in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater sein muss.
-
Es wird ein 230V Anschluss für den Betrieb des Schaltkontakts benötigt. Dieser Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
-
Öffnen Sie das Gehäuse, indem Sie die 4 Gehäuseschrauben entfernen.
-
Bohren oder durchstoßen Sie die vorgegebenen Verschraubungslöcher im Unterteil mit einem geeigneten Werkzeug.
-
Markieren Sie die Bohrlöcher auf die Oberfläche der Wand.
-
Bohren Sie ein 6mm Loch in die Wand.
-
Zur Befestigung können die beiliegenden Dübel und Schrauben genutzt werden.
5. Anschließen des Schaltkontakt
Das Anschließen des Schaltkontakts darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.
- Die Stromversorgung erfolgt mit 230V an den Kontakten "L"-Phase und "N"-Neutralleiter. Anschluss nur durch eine elektrotechnisch qualifizierte Person.
Beispielanschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage:
-
Die Brandmeldeanlage benötigt einen potentialfrei schaltbaren Eingang. Dieser muss durch den Betreiber der Brandmeldeanlage bereitgestellt werden.
-
Der Alarmeingang der Brandmeldeanlage wird an dem potentialfreien Kontakt "1" angeschlossen.
-
Die Störungsmeldung "2" und die Testtaste "3" sind ebenfalls als Potentialfreier Schließer außgeführt und können je nach Bedarf optional genutzt und angeschlossen werden.
-
Nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung erscheint auf dem Display des Schaltkontakts eine Zustandsübersicht der einzelnen Schaltkontakte.
-
Nach abgeschlossener Anschlussarbeit am Schaltkontakt verschließen Sie das Gehäuse wieder.
6. Abnahme
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein.
7. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
8. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihren PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Montage Schaltkontakt 1-fach
DXO-SFH-SC-1-01

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Benötigtes Werkzeug
- 6mm Bohrer (passend für Ihren Untergrund)
- Kreuzschraubendreher
- Wasserwaage
- Anschlussleitung Gebäudetechnik/Brandmeldeanlage
- Anschlussleitung 230V
2. Sicherheit
2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag
- Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen.
- Die Stromversorgung hat eine Spannung von 230V
- Keine Manipulation an den Geräten
- IP-Schutzklasse IP22
3. Hinweise zur Installation
- Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) bzw. EN 54.
- Die Installation des Schaltkontakts muss nach DIN-14675 mit Ihrer Brandschutzbehörde abgestimmt sein und ggf. genehmigt werden.
- Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten.
- Eine Installation darf nur durch Fachpersonal der Brandmeldeanlage und einer elektrotechnisch qualifizierten Person durchgeführt werden.
4. Anbringen der Hardware
- Bringen Sie den Schaltkontakt vorzugsweise in der Nähe Ihrer Brandmeldeanlage an, wobei zu beachten ist, dass der Schaltkontakt in Funkreichweite zu unserer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater sein muss.
- Es wird ein 230V Anschluss für den Betrieb des Schaltkontakts benötigt. Dieser Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
- Öffnen Sie das Gehäuse indem Sie die 4 Gehäuseschrauben entfernen.
- Bohren oder durchstoßen Sie die vorgegebenen Verschraubungslöcher im Unterteil mit einem geeigneten Werkzeug.
- Markieren Sie die Bohrlöcher auf die Oberfläche der Wand.
- Bohren Sie ein 6mm Loch in die Wand.
- Zur Befestigung können die beiliegenden Dübel und Schrauben genutzt werden.

5. Anschließen des Schaltkontaktes
Das Anschließen des Schaltkontaktes darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.
-
Die Stromversorgung erfolgt mit 230V an den Kontakten "L"-Phase und "N"-Neutralleiter.
Anschluss nur durch eine elektrotechnisch qualifizierte Person.
Beispielanschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage:
- Die Brandmeldeanlage benötigt einen potenzialfrei schaltbaren Eingang. Dieser muss durch den Betreiber der Brandmeldeanlage bereitgestellt werden.
- Der Eingang der Brandmeldeanlage wird an den potenzialfreien Kontakten "IN1" (links) und "IN1" (rechts) angeschlossen.
- Nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung erscheint auf dem Display eine Zustandsübersicht des Schaltkontaktes.
- Nach abgeschlossener Anschlussarbeit am Schaltkontakt verschließen Sie das Gehäuse wieder.

6. Abnahme
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein.
7. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
8. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@safefirehouse.de
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Platzierung eines SFH Smoke Sensors in Feuerwehrfahrzeugen
Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1
Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
1. Erforderliche Montageorte
Mannschafts-/ Fahrerraum
- Es wird ein Sensor pro räumlich voneinander getrenntem Mannschafts-/ Fahrerraum benötigt.
Aufbau / Geräteraum
- Es wird ein Sensor pro abgeschlossener Kammer bzw. rauchdichtem Geräteraum benötigt, sofern dort aktive Ladetechnik (z.B. Ladeerhaltung für Akku-Geräte) oder hohe elektrische Brandlasten verbaut sind.
2. Anforderungen an den gewählten Installationsstandort
Die korrekte Positionierung ist entscheidend für die Detektionssicherheit im Fahrzeug.
- Positionierung: Die Montage erfolgt waagerecht an der Decke, möglichst am höchsten Punkt des jeweiligen Raumes.
- Montagefläche: Es wird eine saubere, feste und ebene Montagefläche benötigt.
- Rauchzugang: Entstehender Rauch bei einem Brandereignis muss den Sensor ungehindert erreichen können.
- Sensorfunktion: Die Strömungskanäle (Rauch-Eintrittsöffnungen) am Sensor dürfen nicht verdeckt oder durch direkten Luftzug (z.B. Lüftungsauslässe, Gebläse) in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
- Schutz vor Material: Der Sensor muss so angebracht werden, dass dieser nicht durch verladene Ausrüstung oder verrutschende Gegenstände beschädigt werden kann.
- Schutz vor Personen: Der Sensor muss so positioniert werden, dass er durch Personen im Einsatz (z.B. beim Anlegen von Ausrüstung, durch Helme) nicht beschädigt oder blockiert werden kann.
- Erreichbarkeit: Der Sensor muss für Wartungsarbeiten (z.B. Test, oder Austausch) erreichbar angebracht werden.
3. Zu vermeidende Montageorte
Installieren Sie den Sensor nicht in folgenden Bereichen, um Falschalarme und Fehlfunktionen zu verhindern:
- Unmittelbar an Lüftungs- oder Heizungsauslässen (starke Verwirbelung oder Verdrängung von Rauch).
- In Bereichen mit starker, regelmäßiger Staub- oder Schmutzentwicklung.
- In direkter Nähe zu Abgasführungen (z.B. Austritt der Standheizung oder in der Nähe von Aggregaten).
- An Orten, an denen starke Kondensation (Betauung) auftreten kann.
- An Orten mit anderen Funkeinheiten wie LTE-Router in unmittelbarer Nähe.
- In direkter Nähe zu Spannungs-/ Signalführenden Kabeln
4. Beispielbilder
4.1 Mannschaftsraum
Sensor sicher neben den Kopfstützen
Sensor mittig in der Fahrerkabine
Sensor geschützt in einer Ecke
Sensor geschützt in einer Ecke
4.2 Geräteraum
Sensor mittig im Aufbau
Sensor direkt hinter einem Rollo
Sensor oben im Gerätefach
Sensor mittig im Aufbau
5. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq
6. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Platzierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater
Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1
Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
1. Anforderungen an den Installationsstandort
Die korrekte Positionierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater ist entscheidend für eine stabile Funktion und optimale Funkreichweite.
- Stromversorgung: Der Standort muss einen PoE-fähigen Netzwerkanschluss (PoE nach 802.3af) bieten. Sollte kein PoE verfügbar sein, liefern wir einen PoE-Injektor mit, der eine 230V-Steckdose in unmittelbarer Nähe zum Anbringungsstandort oder in der Netzwerkunterverteilung benötigt.
- Positionierung: Für eine maximale Funkabdeckung wird ein möglichst zentraler Montageort in der Fahrzeughalle (oder dem abzudeckenden Bereich) empfohlen, idealerweise mit freier "Sicht" zu den Sensoren.
- Umgebung: Die Montage muss in einer trockenen Umgebung erfolgen.
- Umgebungstemperatur: Vermeiden Sie Orte mit direkter Sonnen- oder anderer Wärmeeinstrahlung (z.B. Heizkörper) sowie Orte mit extremer Kälte.
2. Vermeidung von Funkstörungen (Kritische Abstände)
Um die Funkleistung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater nicht zu beeinträchtigen und Interferenzen zu minimieren, sind folgende Punkte zu beachten:
Mindestabstand von 2 Metern einhalten zu:
- WLAN-Routern, Access Points oder WLAN-Antennen
- DECT-Basisstationen (Schnurlostelefone)
- Ladehalterungen (z.B. RettBox)
- Starkstromführenden Leitungen
Keine Montage in unmittelbarer Nähe von:
- Massiven Stahlträgern, Metallschränken oder großen Metallflächen (diese schirmen Funkwellen stark ab oder reflektieren sie unkontrolliert).
- Vorschaltgeräten von Leuchtstoff- und Energiesparlampen.
- Halogenlampen, Trafos oder Halogenlampen-Seilsystemen.
3. Beispielbilder
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4. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base https://docs.dexa.gmbh/books/faq
5. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Montage des SFH Smoke Sensors
DXO-SFH-SD-QRW-02 / DXO-SFH-SD-MRR-02
Hardware Stand: 1.2
Anleitung Stand: 1.3
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhaltet, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Benötigtes Werkzeug und Zubehör pro Melder bei Eigeninstallation
Benötigtes Werkzeug, im Lieferumfang nicht enthalten
-
8mm Metall-Bohrer
-
Akkuschrauber
-
Kreuz Schraubendreher
-
Torx Schraubendreher TX20
-
Zollstock oder Maßband (bei Bedarf)
Im Lieferumfang enthalten für die Schraubmontage im Fahrzeug
-
1x Montageplatte
-
Hohlraumdübel Zange (einmal vorhanden)
-
1x Holraumspreizdübel
-
2x Montageschrauben
-
2x Siegel
Im Lieferumfang enthalten für die Klebemontage im Fahrzeug
-
1x Montageplatte (mit 3M DualLock Automotive Klebeband)
-
2x Siegel
-
1x Alkoholtuch pro Melder
-
1x Trockentuch
Im Lieferumfang enthalten oder benötigt für die Schraubmontage in Hallen oder Räumen
- 1x Montageplatte
- 2x Dübel 6mm
- 2x Schraube
- 2x Siegel
- 1x 6mm Bohrer passend zum Untergrund (nicht im Lieferumfang enthalten)
2. Installationsreihenfolge
Die folgende Installations- und Inbetriebnahmereihenfolge ist zu beachten:
- Zentrale
- eventuelle Repeater
- Schaltkontakt
- Displays
- Rauchsensoren
Bevor die Rauchsensoren montiert werden, müssen die vorherigen Komponenten montiert und die Zentrale sowie ggf. montierte Repeater mit PoE versorgt sein.
3. Hinweise zum Installationsstandort
3.1 Im Fahrzeug
- Es wird ein Sensor pro abgeschlossener Kammer bzw. rauchdichtem Geräteraum und räumlich voneinander getrennten Mannschaftsräumen benötigt.
- Die Montage erfolgt an der Decke
- Es wird eine ebene Fläche benötigt
3.2 In Hallen oder Räumen
- Die Melder sollten in der Raummitte aber mindestens 50 cm von Wänden und Hindernissen entfernt angebracht werden. Bei großen Hallen ist aufgrund ihrer Dimensionen und eventueller räumlicher Unterteilungen an der Decke eine logische Positionierung der Melder essenziell, um eine zuverlässige Raucherkennung in jedem einzelnen Abschnitt zu gewährleisten.
- Die Montage erfolgt an der Decke
- Es wird eine ebene Fläche benötigt
4. Anbringen der Hardware 'verschraubt' im Fahrzeug
-
Um einen Sensor durch Verschrauben anzubringen, prüfen Sie, dass an dem Installationsort ausreichend Platz vorhanden und die Fläche eben ist.
-
Montageplatte positionieren und das mittlere Loch auf den Dachhimmel übertragen.
-
Bohren Sie vorsichtig ein 8mm Loch in den Dachhimmel. Achten Sie darauf, dass sich kein Textil in dem Bohrer verfängt, und stellen Sie sicher, dass keine Kabel an der Bohrstelle unter dem Dachhimmel verlegt wurden.
-
Drehen Sie bei dem mitgelieferten Hohlraumspreizdübel die Schraube soweit heraus, bis das Schraubengewinde bündig mit dem Gewindeteil des Dübels abschließt. Danach setzen Sie diesen in das Bohrloch ein.

-
Benutzen Sie die mitgelieferte Zange, um den Dübel zu spreizen.
-
Drehen Sie die Schraube heraus und schrauben Sie diese in die Montageplatte in die zentrale Bohrung hinein.
-
Versehen Sie die Montageplatte mit den beiden mitgelieferten Siegeln.
-
Achten Sie dabei auf die positionierung der Siegel wie im Bild zu sehen ist.
-
Schrauben Sie die Montageplatte mit der Schraube in den Dübel fest. Gegen Ende des Gewindes bitte langsam schrauben, da die Montageplatte sonst schnell dreht und dieses zu Verletzungen führen kann. Richten Sie die Montageplatte nach Ihren Wünschen aus.
-
Die Montageplatte wird mit den kleinen mitgelieferten Schrauben vor dem Verdrehen gesichert, indem Sie die Schrauben in die dafür vorgesehenen Bohrlöcher schrauben.
-
Setzen Sie den Sensor auf den Magnetkontakt der Montageplatte auf und drehen diesen im Uhrzeigersinn fest, bis dieser mit einem Klick merklich einrastet.
-
Die beiden Siegel werden heruntergeklappt und auf dem roten Ring angedrückt.
Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!
5. Anbringen der Hardware 'geklebt' im Fahrzeug
- Prüfen, ob an dem Installationsort ausreichend Platz vorhanden und die Fläche eben ist.
- Setzen Sie den Sensor auf den Magnetkontakt der Montageplatte auf und drehen diesen im Uhrzeigersinn fest, bis dieser mit einem Klick merklich einrastet.
- Bringen Sie zwei Streifen des mitgelieferten 3M DualLock Klebeband an der Unterseite der Montageplatte an und drücken diese für ca. 30 Sekunden fest.
- Achten Sie dabei auf die Ausrichtung des 3M DualLock wie auf dem Foto zu sehen ist, sodass noch Platz für die Siegel neben dem 3M DualLock bleibt und das 3M DualLock parallel zu den beiden öffnungen aufgeklebt ist.
-
Versehen Sie die Montageplatte mit den beiden mitgelieferten Siegeln und kleben diese auf den roten Ring auf, sodass das Siegel den Schriftzug des roten Ring nicht überdeckt.
Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!
-
Die Fläche, auf die der Sensor angebracht werden soll, muss entfettet werden. Nehmen Sie hierzu eines der mitgelieferten Alkoholtücher und reinigen Sie damit die Fläche.
Die Fläche muss danach mindestens 30 Sekunden trocknen. Trocknen Sie die Fläche mit einem sauberen Tuch ab. Dies ist wichtig, weil Alkoholrückstände die Klebefähigkeit beeinträchtigen kann.
-
Entfernen Sie die Folie von den Klebestreifen.
-
Pressen Sie für mindestens 30 Sekunden den Sensor fest an die gereinigte Fläche.
6. Anbringen der Hardware 'verschraubt' in Hallen oder Räumen
Die Vorgehensweise ist nahezu identisch wie "3. Anbringen der Hardware verschraubt im Fahrzeug"
- Um einen Melder durch Verschrauben anzubringen, prüfen Sie das an dem Installationsort ausreichend Platz vorhanden und die Fläche eben ist.
- Montageplatte positionieren und die beiden dafür vorgesehenen Schraublöcher an die Decke übertragen.
- Bohren Sie die beiden 6mm Löcher mit dem passenden Bohrer in die Decke
- Setzten Sie die mitgelieferten Dübel in das Bohrloch ein.
- Versehen Sie die Montageplatte mit den beiden mitgelieferten Siegeln.
- Schrauben Sie die Montageplatte mit den Schrauben in die Dübel fest.
- Setzen Sie den Melder auf den Magnetkontakt der Montageplatte auf und drehen diesen im Uhrzeigersinn fest, bis dieser mit einem Klick merklich einrastet.
- Die beiden Siegel werden nun auf den roten Melderring angeklebt.
Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!
7. Video-Montageanleitungen
Die oben beschriebenen Montageschritte zur Installation der Sensoren in Fahzeugen durch Verschrauben und durch Kleben finden Sie im nachfolgendem Video.
8. Abnahme bei Eigeninstallation
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Zur Abnahme müssen alle Komponenten fertig angebracht sein.
9. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
10. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Netzwerk und Schnittstellen
Netzwerkanforderungen
Gültig für die PoE-Zentrale, PoE-Repeater und das PoE Display
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutionst GmbH Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Hinweis zur Verbindung
Die Zentrale und der Repeater müssen sich im gleichen Netzwerksegment befinden und über einen Internetzugang verfügen.
2.1 Netzwerkanforderungen für Einzelstandort
-
Anschluss: RJ45 mit PoE
-
PoE Protokoll: 802.3af/at – 2003
-
Übertragungsrate: 10/100/1000 Mbps
2.2 Zusätzliche Netzwerkanforderungen für Multistandort
Wenn das System standortübergreifend eingesetzt werden soll, bedarf es einer Vernetzung der Standorte im selben Netzwerk. Dies kann über VPN-Systeme wie WireGuard, Zerotier, IPSec, o.ä. erfolgen. Alternativ auch über ein VXLAN / VLAN. Hierfür sind folgende Anforderungen zwingend erforderlich:
-
Netzwerktyp: Layer-II-Verbindung als "echtes" Multicast oder alternativ Layer-III-Verbindung (Unicast) mit Routing der Multicast-Pakete.
-
Kommunikationsart: Multicast
-
Architektur: Am besten gleicher IP-Adressbereich, gleiches Subnetz, sonst feste Routings
Die Multicast-Gruppe über die kommuniziert wird ist 224.0.0.120. Es ist aber sinnvoll den gesamten Multicast (udp) Verkehr zwischen den Repeatern und der Zentrale zu erlauben. Zusätzlich wird hierfür die Ports 9292 (tcp), 43439 (tcp) und 43438 (udp) genutzt. Die gesamte Kommunikation läuft im VPN-Netzwerk ab. Freigaben in das Internet sind für die Verbindung zwischen Zentrale und Repeater nicht notwendig, außer Sie nutzen ZeroTier als Relay-Dienst.
Der Multicast-Verkehr kann über folgenden Befehl (Linux) eingesehen werden:
tcpdump -i eth0 -n 'udp and dst 224.0.0.120'
Bitte eth0 ggf. durch das verwendete Interface ersetzen.
Achten Sie bei der Gestaltung der Netzwerkarchitektur in Ihren VPN-Routern oder Firewalls auf sauberes Bridging der Interfaces, sodass keine Loops entstehen. Multicast Pakete gehen "wild" über alle Interfaces, je nach Routing und Bridging. Lassen sich Loops nicht vermeiden, aktivieren Sie Beschränkungen, wie das z.B. Spanning Tree Protocoll (STP) und Multicast-Begrenzungen (z.B. bei Zerotier).
Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an. Gerne bieten wir Ihnen die Vernetzung Ihrer Standorte als zusätzliche Leistung in einem Vorprojekt an.
2.3 Einsatz hinter einer Firewall
Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie Ports erreichbar sind. Es wird hier anhand von Divera24/7 lediglich ein Beispiel für eine Alarmschnittstelle gegeben. Für die Erreichbarkeit weiterer Alarmdienste und Schnittstellen sind die Dokumentationen der jeweiligen Anbieter zu konsultieren. Bitte sprechen Sie uns an, falls Sie Unterstützung benötigen.
Bitte stellen Sie sicher, dass alle genannten Ports und Protokolle in Ihrer Firewall freigegeben sind, um eine reibungslose Funktionalität der PoE-Zentrale und angeschlossener Geräte zu gewährleisten.
Unser System benötigt keine eingehende Portfreigaben in Ihrer Firewall!
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel | Zweck |
|---|---|---|---|
| PoE-Zentrale ⇔ PoE-Repeater | Multicast (udp) / 43438 (udp) | local network | Für die Kommunikation zwischen der Zentrale und den Repeatern |
| (tcp/9292 und tcp/43439) | local network | ||
| PoE-Zentrale → Mailserver | SMTP (tcp/465) | *.alfahosting-server.de | Für den Versand von Statusmails |
| *.safefirehouse.com | |||
| PoE-Zentrale → Service-Plattform | HTTPS (tcp/443) | *.airtable.com | Für die Überwachung der Komponenten und der Schnittstellen |
| FTP (tcp/21) | *.alfahosting-server.de | Upload von Telemetriedaten | |
| PoE-Zentrale → Service-Connector | HTTPS (tcp/443) | *.tailscale.com | Für die Wartung der Zentrale |
| WireGuard (udp/41641) | *.tailscale.com | ||
| STUN (udp/3478) | *.tailscale.com | ||
| PoE-Zentrale → Zeitserver | NTP (udp/123) | *.pool.ntp.org | Synchronisation von Datum und Uhrzeit |
| PoE-Zentrale → DNS-Server | DNS/TCP (udp/53, tcp/53) | interner DNS-Server (local network) | DNS-Namensauflösung |
| PoE-Zentrale → Beispiel Alarmierungsschnittstellen | Beispiele: | Für die Alarmierung zu den genutzten Alarmierungsprodukten | |
| HTTP/HTTPS (tcp/83/443) | localhost bzw. local network | Beispiel Alamos | |
| HTTPS (tcp/443) | app.divera247.com | Beispiel Divera24/47 | |
| PoE-Display ⇔ Poe-Zentrale | HTTP und TCL | local network | Lokale Kommunikation mit Frontend |
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Schnittstelle Alamos

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.6
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um Alamos zu konfigurieren, rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. Dies funktioniert entweder über die IP Ihres Alamos Server oder über einen DNS Eintrag. Beispiel: https://192.168.189.205:83 oder https://alamos.musterstadt.de
Wir benötigen diese URL als Alarm-Adresse.
Folgende Informationen benötigen wir:
- Schnittstelle zu dem Alamosserver. Das kann entweder eine IP mit einem Port sein oder ein DNS Eintrag mit Port. Ähnlich wie bei dem Aufruf der Verwaltungsoberfläche.
- Gültiger Absender der Schnittstelle
- Gruppenname/Einheit für Alarm pro Standort
- Gruppenname/Einheit für Test pro Standort (wenn gewünscht)
2.1 Alarmeingang anlegen
- Klicken Sie im linken Menü auf "Administration" und dann auf "Alarmeingang"

- Klicken Sie oben rechts auf den Button "+Alarmeingang hinzufügen"
- Tragen Sie einen Namen für die Schnittstelle ein und wählen Sie in dem Drop-Down-Menü "Externe Schnittstelle" aus. Klicken Sie auf "Hinzufügen"

2.2 Externe Schnittstelle Konfigurieren
-
Klicken Sie auf die soeben erstellte Schnittstelle
-
Konfigurieren Sie unter dem Reiter "Einstellungen" die Kommunikationseinstellungen folgendermaßen (Beispiel):
- TCP/IP aktivieren
- Port vergeben z.B. 83 diesen Port benötigen wir
- Version Datenformat muss v2 sein
- Geben Sie einen individuellen "Gültigen Absender" ein Diesen benötigen wir

-
Unter dem Reiter "Alarmierung" finden Sie Ihre Gruppen/Einheiten
- Die Namen der Einheitenkennungen, die bei einer Alarmierung durch uns über Alamos alarmiert werden sollen, benötigen wir pro Standort (grauer Text)
- Sollten Sie für diese Alarmierung eine spezielle Gruppe/Einheit wünschen, muss diese zuvor in den "Einheiten" erstellt werden

-
Unter dem Reiter "HTTP" muss folgendes konfiguriert werden:
- Setzen Sie den Haken bei "HTTP Post"
- Setzen Sie den Haken bei "GET Parameter im UTF-8 Format"

- Klicken Sie auf Speichern
- Klicken Sie zum Schluss auf den Button "Starten" / "Neustarten"

2.3 Freigabe der Schnittstelle oder Erreichbarmachen aus einem anderen Standort heraus
- In der Regel müssen wir zur Alarmierung auf die Schnittstelle von einem externen Standort zugreifen, es sei denn der Server sowie unsere Zetrale befindet sich im selben internen IP-Netzwerk. Bitte teilen Sie uns in diesem Fall die Alarm-URL bzw. IP mit, die aus dem Internet heraus erreichbar ist. Hierzu gehört auch der Port, der für den Zugriff aus dem Internet bei der Portfreigabe vergeben wurde. Dies kann der gleiche Port sein wie intern, aber auch ein anderer. Oft wird zum Beispiel für intern der Port 83 und für extern der SSL-Port 443 verwendet. Dies kann Ihre IT-Abteilung festlegen.
- Um das Ansprechen der Schnittstelle aus einem anderen Standort hinaus zu ermöglichen, können auch VPN Lösungen zum Einsatz kommen. Bitte tragen Sie dafür sorge, dass uns auch in diesem Fall die Schnittstellen-URL bzw. IP sowie der passende Port mitgeteilt wird.
3. Probealarm
Bei selbst gehosteten System wird ein wöchentlicher Probealarm ausgeführt. Der Zeitpunkt hierfür ist individuell abstimmbar. Der Probealarm kann über ein Pattern an eine Whitelist oder Blacklist gemappt werden.
3.1 Regel

- Blacklist: Wenn "SFH-PROBE" im Alarmtext steht, dann Ablauf abbrechen, sonst aPager als "Alarm" ansteuern"
- Whitelist: Wenn "SFH-PROBE" im Alarmtext steht, dann aPager als "Info-Alarm", sonst Ablauf abbrechen.
4. Alarmüberlauf
Ist ein Alamos-interner Alarmüberlauf gewünscht, kann dieser direkt und ohne weitere Schnittstellendaten konfiguriert werden. Dieser kann genutzt werden, um beispielsweise bei fehlender positiver Rückmeldung der alarmierten Alarmgruppe(n) nach einem konfigurierten Zeitraum erneut oder andere Alarmgruppen zu alarmieren.
4.1 Ausgangssituation
- Die Einheit (hier "Rauchmelder Alarm") besitzt den Alarmablauf "aPager PRO"

- In diesem muss die Checkbox "Rückmeldeübersicht erlauben" aktiv gesetzt sein
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Alarmierung")

4.2 Rückmeldeübersicht
- Als zweites Plugin und Nachfolger des Plugins "aPagerPRO" wird das Plugin "Rückmeldeübersicht" hinzugefügt
- Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen

- Konfiguration:
- Wartezeit: 1
- Zeiteinheit: Minuten
- Checkbox "Alarmablauf fortsetzen {...}" aktivieren
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "1 Minute")

4.3 Rückmelde-Regeln
- Als drittes Plugin und Nachfolger des Plugins "Rückmeldeübersicht" wird das Plugin "Rückmelde-Regeln" hinzugefügt
- Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen

- Konfiguration:
- Wartezeit: 1
- Zeiteinheit: Minuten
- Checkbox "Alarmablauf fortsetzen {...}" aktivieren
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Rückmeldestatus erfassen")

4.4 Nachalarmierung
-
Als viertes Plugin und Nachfolger des Plugins "Rückmelde-Regeln" wird das Plugin "aPagerPRO" hinzugefügt
-
Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen
-
Alamos wird den Ablauf Gelb markieren und einen Hinweis ausgeben. Dieser kann ignoriert werden, da es in diesem Fall hierfür benötigt wird
-
Konfiguration:
- nach eigener Anforderung
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Nachalarmieren")

4.5 Alarmablaufbeschreibung
Ablaufbeschreibung für den oben konfigurierten Fall:
Wird über diese Einheit alarmiert, so wird der Rückmeldestatus nach 60 Sekunden erfasst und ausgewertet. Wurde mindestens 1 positive (Komme) Rückmeldung ermittelt, wird der weitere Ablauf abgebrochen. Sollte keine positive (Komme) Rückmeldung ermittelt werden können, wird über den im vierten Plugin konfigurierten Alarmierungsweg erneut alarmiert.
Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an.
5. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
6. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um DIVERA 24/7 zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
https://app.divera247.com/login.html
Folgende Informationen werden benötigt:
- Access-Key
- Gruppenname für Alarm pro Standort
- Gruppenname für Test pro Standort (wenn gewünscht)
2.1 Access-Key anzeigen
- Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
- Klicken Sie auf "Verwaltung"
- Dann auf "Schnittstellen" im Bereich "Einstellungen"
- Im Abschitt "Autorisierung" wird Ihnen der Access-Key angezeigt. Mit einem Klick auf das Auge Symbol neben dem Key wird dieser auch in Klartext dargestellt. Diesen benötigen wir

2.2 Gruppen Anlegen
- Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
- Klicken Sie auf "Verwaltung"
- Dann auf "Gruppen" im Bereich "Personal"
- Oben rechts auf den Button "+Gruppe"
- Hier geben Sie eine eindeutige Bezeichnungen für die Gruppenkonfiguration ein. Es wird jeweils eine Gruppe pro Standort benötigt. In dem Beispiel wird der Zusatz "A" für Alarm und der Zusatz "T" für Test verwendet. Beispiel Siehe Bild. Den Namen der Gruppe benötigen wir
- Die Gerade erstellten Gruppen müssen nun noch den Benutzern, die eine Alarmierung erhalten sollen, zugewiesen werden.

2.3 Zusätzlicher Alarmierungswege SMS / Anruf
- Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
- Wenn SMS und / oder Anruf gewünscht ist, weisen wir darauf hin, dass in den Benutzereinstellungen deren Benutzer, die in der Gruppe hinzugefügt sind, die Checkboxen für SMS / Sprach-Anruf aktiviert werden müssen. Siehe Beispiel für einen Nutzer.

2.4 Alarmüberlauf
Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:
- ID des Rückmeldestatus, der den Alarmüberlauf abbricht. (Standardwert: Geringster Wert (z.B.: "5 Min")). Diesen finden Sie unter:
- Klicken Sie auf "Verwaltung"
- Im Bereich "Einstellungen" auf "Setup"
- Reiter "Status"
- Unter der Spalte "Aktion" auf den Button des Status klicken und "Bearbeiten" auswählen
- Die ID finden Sie als numerischen Wert (5 Ziffern) am Ende der URL. Im folgendem Beispiel "98998"

- Reaktionszeit in Sekunden (Standardwert: 60 Sekunden)
- Gruppenname der Gruppe, auf welche beim Überlauf alarmiert werden soll
- siehe Punkt 2.2
2.5 Einstellungen in der Pro Version
Sollten Sie die Pro-Version von DIVERA nutzen, sind die Einstellungen analog zu den zuvor beschriebenen Punkten in der Free der Alarm-Version vorzunehmen. Sie finden diese allerdings jeweils auf der Ebene Ihrer Untereinheit.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
- Sie nehmen alle Einstellungen in der (Unter-)Einheit vor und teilen uns die jeweiligen Auth-Keys sowie Gruppenbezeichnungen dort mit.
- Sie setzen Sie Einstellungen in Ihrer Zentraleinheit, dann müssen Sie uns nur den zentralen Auth-Key sowie die Gruppenbenennungen mitteilen. Es ist darauf zu achten, diese nach unten hin als RIC weitergeroutet sind.
Wir empfehlen die Nutzung von einem AuthKey und einer Alarmgruppe pro Standort anstatt des zentralen Vererbens, da dies nachvollziehbarer und sicherer zu administrieren ist. Falls Sie zeingend die Variante 2 umsetzen wollen, sprechen Sie und bitte an.
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
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Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Schnittstelle Feuer Software

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um Feuer Software zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
https://connect.feuersoftware.com/
Folgende Informationen werden benötigt:
- Authentifizierungsschlüssel
- Alarmgruppenname für Alarm pro Standort
- Alarmgruppenname für Test pro Standort (wenn gewünscht)
2.1 Authentifizierungsschlüssel anzeigen
- Klicken Sie auf "Schnittstellen"
- Dann auf "Öffentliche Connect-Schnittstelle"
- Im Abschnitt "Authentifizierungsschlüssel" wird Ihnen der Authentifizierungsschlüssel angezeigt. Diesen benötigen wir

2.2 Alarmgruppen
-
Klicken Sie auf "Alarm"
-
Dann auf "Alarmgruppen"
-
Hier geben Sie einen eindeutigen Namen für die Gruppenkonfiguration ein. Es wird jeweils ein Alarmgruppenname je Standort benötigt. In dem Beispiel wird der Zusatz "A" für Alarm und der Zusatz "T" für Test verwendet. Beispiel siehe Beispielbild.
Den Namen der Alarmgruppe benötigen wir
-
Die gerade erstellten Alarmgruppen müssen nun noch den Benutzern, die eine Alarmierung erhalten sollen, zugewiesen werden.

3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Schnittstelle FF-Agent
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
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1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
https://ff-agent.com/app/login/
Folgende Informationen werden benötigt:
- Source-ID
- Authentifizierungsschlüssel (AccessToken)
- Schleifenbezeichnung des Anschlusses für den Alarm pro Standort
2.1 Source-ID und Authentifizierungsschlüssel
- die Source-ID erhalten Sie auf Anfrage von FF-Agent
- den Authentifizierungsschlüssel (AccessToken) erhalten Sie auf Anfrage von FF-Agent
2.2 Schleife
- Im Abschnitt "Admin" -> "Gatways und Anschlüsse -> Softgateways -> Bearbeiten -> [Anschluss wählen] -> Bearbeiten -> Feld "Schleife" wird die Schleifenbezeichnung angezeigt. Diese benötigen wir
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Schnittstelle GroupAlarm
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.1
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
Folgende Informationen werden benötigt:
- Organisations-ID
- API-Schlüssel
- Externer Bezeichner pro Standort
2.1 Organisations-ID
- die Organisations-ID ist zu finden unter Admin -> Einstellungen
- oben rechts ist die ID: xxxxx auslesbar
2.2 API-Key
- unter Admin -> Berechtigungen können Sie einen API-Schlüssel erzeugen
- Für jede Applikation, welche einen API-Zugriff benötigt, sollte ein separater Schlüssel erzeugt werden! So kann jeder Client bei Bedarf vom System getrennt werden, ohne das andere Systeme mit API-Zugriff betroffen sind!
- Wichtig! Setzen Sie die Option "Kann auch in Unterorganisationen verwendet werden", wenn sie mit Unterorganisationen arbeiten!
2.3 Externer Bezeichner
- unter Konfiguration -> Einheiten -> Einheit bearbeiten im Abschnitt "Weitere Einstellungen" finden Sie den Externen Bezeichner
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Anleitung Schnittstelle FirePlan
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
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1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Benötigte Daten
Folgende Informationen werden benötigt:
- API-Key
- RIC
- SubRIC (default: "A")
2.1 Schnittstelle hinzufügen
- Legen Sie in fireplan.desktop uns als externe Schnittstelle an
2.2 API-Key
- Generieren Sie in fireplan.desktop einen API-Key - dieser wird von uns für die Alarmierung benötigt
- Für jede Applikation, welche einen API-Zugriff benötigt, sollte ein separater Schlüssel erzeugt werden! So kann jeder Client bei Bedarf vom System getrennt werden, ohne das andere Systeme mit API-Zugriff betroffen sind!
2.3 RIC & SubRIC
- unter WEITERE STAMMDATEN sind die RICs zu finden
- teilen Sie uns diejenige mit, die für die Alarmierung übertragen werden soll
2.4 Alarmüberlauf
Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:
- Nach wie vielen Sekunden / Minuten sollen Rückmeldungen geprüft werden?
- Welche maximale Rückmeldezeit gilt als Abbruchkriterium der Eskalationsstufe?
- Mit welcher RIC soll die nächste Eskalationsstufe alarmieren?
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale bzw. PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
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Anleitung Alarmanruf
Anleitung Stand: 1.1
Vor Nutzung des Systems diese Anleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion zur Folge haben.
- Vor der ersten Nutzung sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik und Ausstattung gegenüber den Angaben in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
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Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Was ist das Alarmanruf-System?
Wenn ein Rauchmelder in Ihrer Anlage auslöst, werden automatisch Telefonanrufe an hinterlegte Rufnummern gestartet. Eine Computerstimme informiert Sie über den Alarm und fordert Sie zur Bestätigung auf.
2. Ablauf eines Alarmanrufs
2.1 Rauchmelder löst aus
Ihre Brandmeldeanlage erkennt den Alarm und startet automatisch die Anrufkette.
2.2 Anruf auf Ihrem Telefon
Sie erhalten einen Anruf von einer Ihnen zugewiesenen Rufnummer. Diese Nummer sollten Sie in Ihrem Telefon speichern, damit Sie den Alarmanruf sofort erkennen.
2.3 Sprachansage
Nach Annahme des Anrufs hören Sie eine automatische Ansage, z.B.:
„Achtung Alarmanruf. Rauchmelder im Erdgeschoss Flur hat ausgelöst. Drücken Sie die 1 um den Alarm zu bestätigen."
2.4 Bestätigung mit Taste 1
- Drücken Sie die Taste 1 auf Ihrem Telefon, um den Alarm zu bestätigen
- Die anderen Personen in der Runde werden trotzdem noch angerufen – erst nach der Runde wird ausgewertet
- Sie sind nun verantwortlich, den Alarm vor Ort zu prüfen
2.5 Keine Bestätigung?
Wenn Sie:
- den Anruf nicht annehmen
- keine Taste drücken
- eine andere Taste als 1 drücken
...wird Ihr Anruf als „nicht bestätigt" gewertet. Die nächsten Personen werden weiter angerufen. Erst nach Abschluss der Runde wird ausgewertet, ob mindestens eine Person bestätigt hat.
3. Anrufkette
3.1 So läuft eine Runde ab
In jeder Runde werden alle hinterlegten Personen nacheinander angerufen:
Runde 1: Person 1 → Person 2 → Person 3 → ... → Auswertung
Wichtig: Auch wenn Person 1 bereits bestätigt hat, werden Person 2 und 3 trotzdem noch angerufen. So ist sichergestellt, dass alle Verantwortlichen informiert sind.
3.2 Auswertung nach jeder Runde
Nach Abschluss einer Runde wird geprüft:
- Hat mindestens eine Person mit Taste 1 bestätigt? → Fertig, keine weitere Runde
- Hat niemand bestätigt? → Nächste Runde startet
3.3 Mehrere Runden möglich
Falls in Runde 1 niemand bestätigt, werden bis zu 5 Runden durchgeführt:
Runde 1: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 2
Runde 2: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 3
...
Runde 5: Alle anrufen → Finale Auswertung
4. Wichtige Hinweise
4.1 Bitte beachten Sie
- Rufnummer speichern: Speichern Sie die Alarmanruf-Nummer in Ihrem Telefon als „Alarmanruf" oder „Brandmeldung"
- Anruf annehmen: Nehmen Sie Anrufe von dieser Nummer immer an – auch nachts
- Taste 1 drücken: Bestätigen Sie den Alarm, wenn Sie sich darum kümmern können
- Alle werden informiert: Auch nach Ihrer Bestätigung werden die anderen Personen noch angerufen
- Vor Ort prüfen: Nach Bestätigung: Überprüfen Sie die Situation vor Ort
- Nicht bestätigen wenn verhindert: Wenn Sie nicht reagieren können, legen Sie auf – die nächste Person wird angerufen
4.2 Zeitfenster
- Ein Anruf klingelt ca. 30-60 Sekunden
- Danach wird die nächste Nummer angerufen
- Die Ansage dauert ca. 10-15 Sekunden – warten Sie bis zum Ende
4.3 Mobiltelefon-Tipps
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Telefon nicht auf „Nicht stören" steht
- Die Alarmnummer sollte auch nachts durchkommen (ggf. als Favorit/Ausnahme einstellen)
- Bei schlechtem Empfang kann der Anruf fehlschlagen – stellen Sie eine Ersatznummer bereit
5. Häufige Fragen
5.1 Was passiert, wenn niemand den Alarm bestätigt?
Es werden bis zu 5 Runden durchgeführt. In jeder Runde werden alle hinterlegten Nummern angerufen. Bestätigt nach 5 Runden immer noch niemand, wird dies protokolliert. Je nach Konfiguration Ihrer Anlage können weitere Maßnahmen ausgelöst werden (z.B. Alarmierung der Feuerwehr).
5.2 Kann ich den Anruf zurückrufen?
Nein, ein Rückruf ist nicht möglich. Alarmanrufe werden nur automatisch bei einem Ereignis ausgelöst.
5.3 Was bedeutet es, wenn ich Taste 1 drücke?
Sie bestätigen, dass Sie den Alarm zur Kenntnis genommen haben und sich darum kümmern. Wichtig: Die anderen Personen in der Liste werden trotzdem noch angerufen, damit alle informiert sind. Erst nach Abschluss der Runde wird keine weitere Runde gestartet.
5.4 Ich habe aus Versehen aufgelegt – was nun?
Die nächste Person in der Liste wird angerufen. In der Auswertung nach der Runde wird Ihr Anruf als "keine Bestätigung" gewertet. Falls Sie sich dennoch um den Alarm kümmern möchten, koordinieren Sie sich mit den anderen Verantwortlichen.
5.5 Werden die Anrufe protokolliert?
Ja, alle Alarmanrufe werden mit Zeitstempel, angerufener Nummer und Ergebnis (bestätigt/keine Antwort) protokolliert.
6. Ihre Alarmanruf-Konfiguration
- Absender-Rufnummer: (wird von Dexa mitgeteilt)
- Maximale Runden: 5
- Versuche pro Nummer/Runde: 2
- Wartezeit zwischen Anrufen: ca. 10 Sekunden
- Maximale Anrufdauer: ca. 2 Minuten
7. Kontaktdaten und Serviceticket
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E-Mail: info@safefirehouse.de
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:
Stand: Januar 2026
Betriebsanleitungen
Betriebsanleitung Ihrer Safe Fire House - Anlage
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
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59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
1.3 Hinweise zur Anlagenwartung
Unsere Systeme sind in der Regel wartungsfrei und werden kontinuierlich durch unseren Watchdog auf ihre Funktion hin überwacht. Um sicherzustellen, dass das System und die Sensoren stets optimal funktioniert und Fehlalarme vermieden werden, beachten Sie bitte die folgenden Wartungshinweise:
1. Funktionstest: Die Melder und Sensoren können jederzeit einem Funktionstest unterzogen werden, indem Sie die Test-Taste drücken. Dieser Test ermöglicht es, die Funktionsfähigkeit zu überprüfen und sicherzustellen, dass er im Falle eines Brandes ordnungsgemäß auslöst. Im Falle eines Testes durch Betätigung des Test-Knopfes erhalten Sie eine E-Mail mit einem Hinweis, dass es sich um einen Funktionstest handelt.
2. Anpassung an Verschmutzungsgrad: Bitte beachten Sie, dass sich Melder und Sensoren durch den Funktionstest an den Verschmutzungsgrad der Rauchkammer anpasst, der durch Umweltfaktoren beeinflusst werden kann. Durch regelmäßige Funktionstests wird sichergestellt, dass der Melder bzw. Sensor korrekt kalibriert ist und Fehlalarme vermieden werden. Die Komponenten aus unserem Sortiment können diese Kalibrierung automatisch durchführen, sodass ein regelmäßiger Test durch Sie nicht notwendig ist.
3. Reinigung: Neben dem Funktionstest empfehlen wir, den Melder und Sensoren auf Verschmutzungen zu überprüfen und gegebenenfalls mit einem weichen, trockenen Tuch zu reinigen. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel oder sprühen Sie keine Flüssigkeiten, da dies die Funktionsweise beeinträchtigen könnte.
4. Batteriewechsel: Unsere Melder und Sensoren haben eine fest verbaute Batterie mit einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren, die nicht gewechselt werden kann. Unser Watchdog informiert Sie aber weit im Voraus über einen nötigen Austausch. Die tatsächliche Laufzeit in Abhängig von der Nutzung, also u.a. der Alarmhäufigkeit.
5. Erweiterter Service: Sollten Sie Probleme mit der Anlage feststellen oder unsicher sein, ob er ordnungsgemäß funktioniert, wenden Sie sich bitte an uns. Auf Wunsch bieten wir Ihnen erweiterte Wartungspakete, wie zum Beispiel regelmäßige Überprüfungen vor Ort oder kontinuierliches Uptime-Monitoring des Systems und allen Alarmschnittstellen, separat an.
1.4 Hinweis zu Multistandortlösungen
Unser System bieten wir sowohl als Einzellösung für einen einzelnen Standort, als auch standortübergreifend an. Die Einzestandortlösung hat dabei nur sehr geringe Anforderungen an Ihre vorhandene IT-Infrastruktur (Netzwerkanschluss mit Internet). Falls die Fahrzeuge untereinander die Standorte regelmäßig wechsel können sollen, wie es zum Beispiel oft bei Rettungswagen der Fall ist, bauen wir unser System als Multistandortlösung auf. Hierfür müssen Ihre Standorte über ein standortübergreifendes Netzwerk, z.B. einen Layer-2-VPN-Tunnel verfügen. Falls das nicht der Fall ist, können wir Ihnen den Aufbau eines solchen Tunnels kostengünstig separat anbieten.
1.5 Hinweis zu Batterielaufzeiten
Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zur Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder, um sicherzustellen, dass Ihr Sicherheitssystem stets zuverlässig funktioniert.
1. Lebensdauer der Batterie: Die Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder beträgt im optimalen Fall bis zu 10 Jahre. Aufgrund des besonderen Einsatzzwecks und abhängig von der Art der Nutzung (Anzahl und Dauer von Alarmen, Anzahl von Systemtests, Temperaturschwankungen) kann diese abweichen.
2. Fest verbaute Batterie: Bitte beachten Sie, dass die Batterie unserer Sensoren und Melder fest verbaut sind und nicht ausgetauscht werden können.
Die Lebensdauer der Batterie in unseren Meldern und Sensoren ist entscheidend für ihre Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit. Wenn Sie weitere Fragen zur Batterielebensdauer oder zur Wartung Ihrer Anlage haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
1.6 Hinweise zum Signalisierungsverhalten
Hinweis zur Handhabung bei Einsatzstellen und am Standort. Es ist wichtig, die folgenden Informationen zur Handhabung zu beachten:
1. Ununterbrochene Überwachung: Es ist nicht zulässig, die Sensoren abzuschalten, sobald das Fahrzeug den Standort verlässt. Dies bedeutet, dass die Sensoren kontinuierlich aktiv bleiben und auf mögliche Rauchentwicklungen reagieren, selbst während der Fahrt oder an einer Einsatzstelle.
2. Alarmierung bei Raucherkennung: Sollte ein Sensor an einer Einsatzstelle Rauch in seiner Rauchkammer erkennen, wird ein Alarm ausgelöst. Dieser Alarm kann nicht aus der Ferne, sondern nur an dem ausgelösten Sensor selbst quittiert werden. Dies stellt aber in der Regel ein gewünschtes Verhalten dar, denn Einsatzfahrzeuge und Personal dürfen sich nicht in schadstoffbelasteten Bereichen an einer Einsatzstelle aufhalten und können daher auf diese Weise sinnvoll vor der Gefahr durch eine Rauchkontamination gewarnt werden. Eine Möglichkeit, die Sensoren in einer stummen oder leisen Ausführung zu bekommen, ist möglich.
3. Fernauslösung von Alarmen: Weiterhin werden im Falle eines ausgelösten Alarms auch im Umkreis befindliche Komponenten, die Teil des gleichen Systems (gleiche Zentrale des Standorts) sind, ebenfalls dazu gebracht, einen akustischen Alarm wiederzugeben. Diese Sensoren, die "fernausgelöst" wurden, können durch den Knopfdruck eines beliebigen Sensors alle gleichzeitig quittiert werden, wodurch der Alarm beendet wird. Die Fernalarmierung kann am Standort von unserem System auch automatisiert nach wenigen Sekunden quittiert werden.
4. Beendigung der Alarmierung: Der Signalton des Sensors, der den Rauch erkannt hat, endet zulassungskonform nicht automatisch nach dem Quittieren. Er wird erst beendet, wenn der Sensor, entweder durch das automatische Ende der Rauchbeaufschlagung in seiner Rauchkammer oder durch manuelles Quittieren durch Knopfdruck, wieder in den Normalzustand versetzt wird.
5. Visueller Alarm: Die Sensoren signalisieren einen Alarm nicht nur akustisch, sondern können diesen auch visuell mittels einer hellen mittig platzierten LED, die als Notlicht gedacht ist, signalisieren.
Es besteht für uns die technische Möglichkeit von diesem Verhalten auf Kundenwunsch abzuweichen:
- Am Standort (nicht an der Einsatzstelle) können alle fernausgelöste Sensoren durch die Zentrale automatisch quittiert werden, sodass der Signalton erlischt. Die Schnittstellenalarmierung ist hiervon nicht betroffen.
- Die Rauchsensoren können (in Teilen oder komplett) ohne akustische Signalisierungseinheit (Stumm) oder in verringerter Lautstärke (Leise) installiert werden. Ein denkbares Szenario ist es zum Beispiel, die Sensoren der Mannschaftsräume mit akustischer Signaleinheit ausgestattet zu lassen, die Sensoren in den Geräteräumen allerdings ohne. Die Funktion der visuellen Alarmsignalisierung mittels LED bleibt von dieser Modifikation unberührt.
1.7 Begriffsdefinitionen
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| POE | Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel. |
| POE-Injektor | Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat. |
| IP Schutzklasse | Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser. |
| WLAN | Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung. |
| DECT | Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie. |
| Mbit | Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits). |
| Firewall | Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken. |
| RSSI | RSSI misst die allgemeine Stärke des empfangenen Signals. Ein höherer RSSI-Wert deutet auf eine bessere Signalstärke hin. |
| RM1 / RM2 / RM.. | RM ist ein Platzhalter. Dieser steht für Rauch-Sensor bzw. Rauchmelder. Die Sensoren werden pro Fahrzeug benannt und der Anzahl entsprechend hochgezählt. |
| Zentrale / Z1 / Z.. | Die Zentrale ist der Mittelpunkt des Systems. Sie empfängt die Funksignale und verarbeitet diese. Die Anzahl der verbauten Zentralen wird hochgezählt. |
| Repeater / RP1 / RP.. | Der Repeater gibt Funksignale über das Netzwerk an die Zentrale weiter. Die Anzahl der verbauten Repeater wird hochgezählt. |
| E-Ink | E-Ink basiert auf elektronischer Tinte und zeigt einen Text dauerhaft an, bis dieser elektronisch geändert wird. |
| Brandmeldeanlage | Ist die Abkürzung für Brandmeldeanlage. |
| Alarmserver | Ein Alarmserver ist der Server, der für Ihre Alarmierungssoftware betrieben wird. Dieser bietet die notwendige Schnittstelle, um einen Alarm zu übermitteln. Er kann sowohl intern im Netzwerk als auch extern in einer Cloud betrieben werden. |
1.8 Hinweis auf weitere Anleitungen
Für die einzelnen Komponenten gibt es jeweils eine eigene Anleitung zur Installation und Betrieb des Produkts. Bitte beachten Sie diese Anleitungen bei der Inbetriebnahme oder in einem Fehlerfall.
2. Sicherheit
2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen
Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag
- Es dürfen nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischer Ausrüstung ausführen.
- PoE hat eine Spannung von 36V bis 57V.
- Steckernetzteile haben eine Spannung von 230V.
- Es darf keine Manipulation an den Geräten vorgenommen werden.
- IP Schutzklasse IP22.
3. Hinweise zum Installationsstandort
- Ein Abstand von mindestens zwei Metern zu Funkstörquellen wie WLAN-Antennen, DECT-Antennen, RettBox ist einzuhalten.
- In der Fahrzeughalle angebrachte Sensoren/Melder möglichst zentral oberhalb der Fahrzeuge bzw. am höchsten Punkt montieren.
- Sollten die Komponenten zu nah an einer Störquelle montiert werden, kann dies die Kommunikation beeinflussen.
4. Funktionsweise der Anlage
4.1 Grundlegende Beschreibung
Maximale Sicherheit durch Fahrzeug-Brandfrüherkennung
Konventionelle Brandmeldeanlagen in Gebäuden versagen oft, wenn es um Brände in Fahrzeugen geht – sie erkennen diese meist zu spät oder gar nicht. Unser System hingegen ist direkt im Fahrzeug integriert und ermöglicht eine sofortige Detektion, gefolgt von einer blitzschnellen Alarmierung.
Unser schutzrechtlich geschütztes System (Aktenzeichen DE: 20 2024 001 171.2) setzt auf hochentwickelte photoelektrische Rauchsensor / Rauchmelder und Industriekomponenten führender Hersteller, die maximale Zuverlässigkeit und höchste Zertifizierungen aufweisen.
Die zentrale Steuerungseinheit ist PoE-fähig und bietet einen ausfallsicheren Betrieb nach Industriestandard.
Maximale Skalierbarkeit und grenzenlose Reichweite
Unser System wächst mit Ihren Anforderungen: Die Hardware kann in Anzahl und Standortgröße nahezu unbegrenzt erweitert werden – auch über mehrere Standorte hinweg.
Durch den Einsatz von PoE-Repeatern wird die Funkreichweite der Zentrale praktisch unbegrenzt ausgedehnt.
Präzise Fahrzeugintegration für höchste Sicherheit
Die Sensoren werden gezielt in die Fahrzeuge eingebaut. Entscheidend dabei ist die Fahrzeugstruktur: Jeder abgeschlossene, rauchdichte Bereich mit Elektronik oder Ladetechnik erhält einen eigenen Sensor. Die Nummerierung erfolgt logisch von vorne (Mannschaftsraum) nach hinten (Aufbau). Der erste Sensor (RM1) wird stets im Mannschaftsraum installiert und mit einer OPTA versehen. Alle weiteren Sensoren werden fortlaufend nummeriert und exakt ihrer Position im Fahrzeug zugeordnet.
Lückenlose Alarmierung in Echtzeit
Wird Rauch erkannt, erfolgt eine sofortige Alarmierung an einen definierten Empfängerkreis über etablierte Alarmsysteme wie Divera24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder andere. Über Schnittstellen ist eine direkte Anbindung an Leitstellensysteme wie Cobra4 von ISE möglich. Zusätzlich kann ein potenzialfreier Kontakt bestehende Brandmeldeanlagen auslösen.
Optional oder ergänzend ist eine Alarmierung per SMS, E-Mail oder Messenger-Dienst realisierbar.
Ein optionaler intelligenter Alarmüberlauf sorgt für eine noch effektivere Reaktion: Zunächst wird ein kleiner Empfängerkreis informiert. Falls keine Rückmeldung erfolgt, eskaliert das System die Meldung an weitere Empfänger.
Technologische Spitzenklasse für lückenlose Überwachung
Unser System besteht aus:
- PoE-Zentrale: Das Herzstück der Anlage mit eingebauter Software
- PoE-Repeater: Für maximale Funkreichweite
- Rauch-Sensor bzw Melder: Hochsensibel und exakt positioniert
- Schaltkontakt-Kontakt mit E-Ink-Display: Alarmierung über die Brandmeldeanlage mit Statusanzeige für aufgeschaltete Brandmeldeanlagen
- Optionale Erweiterungen: Zum Beispiel PoE-Display, VPN/LTE-Router, Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Die auf der PoE-Zentrale laufende Software steuert sämtliche Prozesse autonom.
Automatische Funktionstests – kein manuelles Eingreifen nötig
Unser System ist speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt. Fahrzeuge können den Standort verlassen, ohne dass dies manuelle bestätigt werden muss, sodass dies keine Störung im System verursacht.
Unsere maßgeschneiderte Software übertrifft herkömmliche Smart-Home-Lösungen bei Weitem. Sie ermöglicht die Anbindung an nahezu jede Schnittstelle und erlaubt eine flexible Erweiterung des Systems.
Dauerhafte Kontrolle – Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr
Ein integrierter Watchdog überwacht das gesamte System kontinuierlich und informiert Sie durch regelmäßige Serviceberichte oder Warnmeldungen über den Status.
Zusätzlich führen wir täglich um 03:00 Uhr einen umfassenden Selbsttest über alle Geräte durch und speichern die Ergebnisse für maximale Transparenz.
Für höchste Betriebssicherheit bieten wir zudem einen optionalen Wartungsservice, der Ihr System 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr zuverlässig überwacht.
4.2 Funktionsweise Testtaste / Sensortest
Hinweis: Jeder Test verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.
Die Testtaste befindet sich mittig auf jedem Rauch-Sensor.
Sobald eine Testtaste an einem Ihrer Sensoren gedrückt worden ist, bekommen Sie eine zeitnahe Benachrichtigung.
Diese Benachrichtigung ist nicht gleichbedeutend mit einem realen Alarm. Daher kann durch das Drücken der Testtaste kein echter Alarm simuliert werden.
Die Art der Zustellung des Alarms können Sie dem Kundendatenblatt im Anhang entnehmen. In der Regel erfolgt dieses per Mail.
Inhalt der Mail als Beispiel:
Rauch-Sensor hat durch Tastendruck zum Test ausgelöst!
Sensors: 1. OG Musterraum RM1
Zeigt den Namen des Sensors
Status: Systemtest o.k.
Zeigt den Rückmeldestatus des Sensors
4.3 Funktionsweise Realalarm
Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.
Wird Rauch erkannt, erfolgt die Zustellung des Alarms an die von Ihnen hinterlegten Alarmierungsmöglichkeiten.
Ihre hinterlegten Daten entnehmen Sie bitte dem Kundendatenblatt im Anhang.
Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird dieser als weitergeleiteter Alarm auch an die Rauch-Sensoren der gleichen Gruppe übermittelt. Daher lösen direkt mehrere Sensoren mit aus.
Alle Sensoren, die den Rauch nicht selber detektiert haben, können gleichzeitig durch Drücken der Testtaste quittiert werden.
Sie erhalten auf den für Sie gewählten Alarmierungsweg alle Informationen, welcher Sensor genau ausgelöst hat oder ob weitere hinzugekommen sind.
Sollten Sie einen optionalen Alarmüberlauf definiert haben, wird dieser entsprechend dem Kundendatenblatt abgearbeitet.
4.4 Bewusst ausgelöster Realalarm
Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.
Wenn Sie beabsichtigen einen Sensor bewusst auszulösen, teilen Sie uns dies bitte vorab mit.
Ein Rauch-Sensor kann entweder durch Rauch oder mit Absprache durch uns softwareseitig ausgelöst werden. Dabei wird die oben beschriebene Logik abgearbeitet.
Da es sich um optische Rauch-Sensoren handelt, kann es sein, dass dieser bei Verwendung von Disco-Nebel nicht auslöst. Bei einem realen Brand befinden sich in dem Rauch auch Festpartikel, die das Licht deutlich anders brechen als es bei Disco-Nebel der Fall ist. Eine Möglichkeit wären hier z.B. Räucherstäbchen.
4.4 Grafische Bedienoberfläche
Anlagen der neusten Generation verfügen über eine grafische Bedienoberfläche (GUI). Diese Oberfläche dient zur Visualisierung von Systemzuständen, Alarmen, Wartungsinformationen u.s.w. und kann einzelne Servicefunktionen ansteuern. Sie können so z.B. die Anlage zeitweise unscharf schalten, Alarme quittieren, Melder/Sensoren oder Alarmschnittstellen testen oder Melder (bzw. Fahrzeuge/Hallen/Räume) umbenennen.
Die GUI steht allen Kunden mit einer Wartungsvereinbarung kostenlos zur Verfügung. Falls Sie Zugriff auf die GUI wünschen, sprechen Sie uns bitte an.
4.4 Optionale Erweiterungen
Für die Safe Fire House - Anlage sind diverse Erweiterungen optional verfügbar.
- PoE Display: Die grafische Bedienoberfläche kann über ein fest verbautes Display, das über PoE mit Strom und Netzwerk versorgt wird, angezeigt und bedient werden.
- VPN/LTE-Router: Die Multistandortvernetzung kann mittels unseres VPN/LTE-Routers im Rahmen eines vollwertigen Layer-2 Tunnels hergestellt werden.
- USV: Zur Stromausfallredundanz bieten wir unterbrechungsfreie Stromversorgungen in unterschiedlichen Kapazitäten an.
5. Netzwerktechnik
- Die Zentrale bzw. Repeater benötigt eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang.
- Die Stromversorgung erfolgt über PoE nach 802.3af/at oder alternativ über einen PoE-Injektor (Siehe 5.1).
- Unterstützt wird 10/100/1000 Mbit Netzwerkgeschwindigkeit.
- Die Zentrale bzw. Repeater startet nach einem Stromausfall automatisch neu.
5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)
- Einen PoE-Injektor benötigen Sie nur dann, wenn Ihr Switch kein PoE liefern kann. Bitte prüfen Sie dieses vorab.
- Der mitgelieferte PoE-Injektor benötigt einen 230V Anschluss.
- Schließen Sie den rechten Port an Ihrem Switch bzw. dafür vorgesehene Netzwerkdose an.
- Schließen Sie den linken Port an unsere Zentrale bzw. Repeater an.
6. Status der Systeme
Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten.
Zudem erhalten Sie regelmäßig eine Auflistung per Mail über den Status Ihres Systems. Diese Mail beinhaltet immer die Postadresse des jeweiligen Standortes, für den der Bericht seine Gültigkeit hat.
6.1 LED-Anzeige
PoE-Zentrale
Während der Startphase
- LED gelb: Zentrale startet.
- LED blinkt blau: Verbindung zum Netzwerk wird aufgebaut.
Im Betrieb
- LED aus: Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des POE-Injektors.
- LED Grün: Internet und der Alarmserver sind erreichbar – System in Ordnung.
- LED Blau: Internet nicht erreichbar, Alarmserver antwortet – Kein Internetzugang, aber Verbindung zum Alarmserver.
- LED Gelb: Internet erreichbar, Alarmserver nicht erreichbar – Internetzugang vorhanden, aber keine Verbindung zum Alarmserver.
- LED Rot: Weder Internet noch Alarmserver erreichbar – Kein Internetzugang und keine Verbindung zum Alarmserver.
PoE-Repeater
- LED aus: Keine Stromversorgung – Bitte prüfen Sie die PoE-Einstellung Ihres Switches oder die korrekte Verbindung des POE-Injektors.
- LED orange: Repeater startet.
- LED blinkt schnell blau: Verbindung wird aufgebaut.
- LED Türkis: Repeater Funktion aktiv – System in Ordnung.
- LED blinkt schnell Türkis: Keine Verbindung zur Zentrale möglich - Netzwerkverbindung muss geprüft werden.
- LED Orange: Repeater startet noch - bitte warten Sie einen Moment.
- LED blinkt abwechselnd lang und kurz orange: Update wird durchgeführt.
- LED andere Stati: Teilen Sie uns diese im Fehlerfall mit.
6.2 Statusmails von unserem Watchdog
Sie erhalten von unserem System regelmäßig bzw. bedarfsbezogen zwei E-Mails. Zum einen den Servicebericht und zum anderen Warnhinweise.
6.2.1 Servicebericht
Der Servicebericht wird Ihnen einmal im Monat immer am ersten Montag zugestellt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.
Der Servicebericht ist in zwei Abschnitten aufgeteilt. Die Gesamtübersicht des Systems und einer detaillierten Auflistung aller an der Zentrale angelernten Geräte. Es werden hier nur Geräte aufgelistet, die an Ihrem Standort auch verbaut sind.
Die Gesamtübersicht verschafft Ihnen einen schnellen Überblick über den Zustand der Geräte.
Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):
Geräteübersicht:
- Gesamtanzahl der Sensoren: 17
- Gibt die Gesamtanzahl aller verbauter Sensoren des Standorts an.
- Sensoren mit niedrigem Batteriestand: 0
- Gibt die Anzahl aller Sensoren an, die einen niedrigen Batteriestand haben und ggf. bald ausgetauscht werden müssen. Dies bitte als Serviceticket melden.
- Sensoren mit verschmutzter Rauchkammer: 0
- Gibt die Anzahl aller Sensoren an, die eine verschmutzte Rauchkammer haben. Dies bitte als Serviceticket melden.
- Sensoren mit anstehendem Fehlercode: 0
- Sollte hier etwas anderes als 0 stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Melder im Empfangsgrenzbereich: 0
- Sollte hier etwas anderes als 0 stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Zentrale: Durchschnittl. Funkbandstörung (868Mhz) seit letztem Watchdog: 0.0%
- Sollte hier ein Wert größer 8.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Zentrale: Durchschnittl. Sendezeitbegrenzung auf 868Mhz seit letztem Watchdog: 4.0%
- Sollte hier ein Wert größer 20.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- RP1: Durchschnittl. Funkbandstörung (868Mhz) seit letztem Watchdog: 0.0%
- Sollte hier ein Wert größer 8.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- RP1: Durchschnittl. Sendezeitbegrenzung auf 868Mhz seit letztem Watchdog: 0.0%
- Sollte hier ein Wert größer 20.0% stehen, melden Sie dies bitte als Serviceticket.
- Sensoren mit Abwesenheit seit letztem Watchdog: 4
- Die Zahl sollte 0 sein. Steht hier eine Zahl, könnten sich ein oder mehrere Fahrzeuge nicht am Standort befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, melden Sie dies bitte als Serviceticket
Die detaillierte Auflistung aller Geräte beinhaltet Details über jedes verbaute Gerät.
Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):
Detaillierte Auflistung der Geräte:
- Sensor: 2.OG Büro/Serverraum RM1
- Um welches Gerät geht es.
- Adresse: 002E626xxC9CxB
- Die physikalische Adresse des Geräts. Dieses ist für Sie irrelevant.
- Verfügbar an Zentrale: JA
- Gibt an, ob das Gerät direkt an die Zentrale funkt.
- Verfügbar an Repeater: NEIN
- Gibt an, ob das Gerät über einen Repeater funkt.
- RSSI: -53 dBm
- Gibt die Empfangsstärke in dBm an. Werte zwischen -30 und -120 dBm sind in Ordnung. Ebenfalls der Wert 128 dBm über Repeater verbunden.
- Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: JA
- Dieser Wert ergibt sich aus dem RSSI Wert.
- Anzahl der Gerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 1
- Dieser Wert kann sich z.B. dadurch erhöhen, dass ein Fahrzeug unterwegs war und der Sensor nicht erreicht wurde.
- Batteriestand niedrig: NEIN
- Gibt an, ob die Batterie nahezu leer ist (Ja/Nein).
- Rauchkammer verschmutzt: NEIN
- Gibt an, ob die Rauchkammer verschmutzt ist (Ja/Nein).
- Batteriespannung: 3.0 V
- Gibt die Batteriespannung an, sofern verfügbar. Der Standardwert liegt bei 3.0 V
- Erkannte Rauchgasentwicklung: 0.00%
- Der Wert existiert nur während einer Raucherkennung.
- Verschmutzungsgrad des Sensors: 0.00%
- Gibt den Grad der Verschmutzung an, sofern verfügbar.
- Fehlercode: 0
- Gibt einen anstehenden Fehlercode an. 0 ist in Ordnung
Inhalt ohne Kommentare:
Sensor: 5-HLF20-1 RM1
Adresse: 002E626xxC9Ex8
Verfügbar an Zentrale: NEIN
Verfügbar an Repeater: JA
RSSI: 0 dBm
Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: NEIN
Anzahl der Gerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 0
Batteriestand niedrig: k.A.
Rauchkammer verschmutzt: k.A.
Batteriespannung: k.A.
Erkannte Rauchgasentwicklung: k.A.
Verschmutzungsgrad des Sensors: k.A.
Fehlercode: k.A.
.......
6.2.2 Warnungen
Eine E-Mail mit Warnungen wird Ihnen immer am Montag zugestellt, sofern eine Warnung vorliegt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.
Die E-Mail beinhaltet Informationen zu Verbindungsunterbrechungen oder Kommunikationsunterbrechungen zu den an der Zentrale angelernten Geräten.
Die E-Mail ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):
WARNUNGEN:
-
WARNUNG! In den letzten 7 Tagen mehr als 11 Funkbandstörungen (>= 10%) auf 868MHz an Komponente Zentrale erkannt!
- Funkbandstörungen können unter anderen durch Störquellen auftreten. Bei auftretenden Störungen bitte ein Serviceticket erstellen.
-
WARNUNG! Mehr als 19 Tage Kommunikationsunterbrechungen zu Sensor: 5-HLF20-1 RM1
- Gibt an, dass das Gerät bzw. Sensor für die Anzahl angegebener Tage nicht erreicht werden konnte. Sollte dies erklärbar sein, ist das in Ordnung. Andernfalls drücken Sie die Testtaste des Sensors und prüfen, ob der Sensortest funktioniert. In diesem Fall erhalten Sie die E-Mail Sensortest oder die eingestellte Alarmierung auf Ihrem Alarmierungssystem. Kommen die Meldungen an, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Der Sensor kann in diesem Fall die Alarmierung durch die benachbarten Sensoren in seiner Gruppe weiterleiten. Bei negativem Test bitte ein Serviceticket erstellen.
STATUSBERICHT - ENDE
Haben Sie Fragen zu den erhaltenen Informationen, können Sie uns gerne kontaktieren.
6.2.3 Reset eines Repeaters
Ein Reset eines Repeaters kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer Nachlieferung erforderlich sein. Die genaue Vorgehensweise können Sie aus der Anleitung für den PoE-Repeater entnehmen.
7. Alarmierungskonzept
7.1 Anbindung Alarmierungssoftware
Bei einer Alarmierung erfolgt die Übertragung aller Informationen an die Alarmierungssoftware wie im Kundendatenblatt aufgeführt. Dabei wird sowohl der Standort als auch das Ereignis sowie der ausgelöste Sensor mit übermittelt. Wir bieten Schnittstellen zu nahezu jeder Alarmierungslösung wie Divera24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder weitere. Um einen Alarm an eine Alarmierungssoftware weiterleiten zu können, benötigen wir die entsprechenden Informationen zu der Alarmierungslösung, um die Schnittstelle einrichten zu können. Details zu der Schnittstelle Ihrer Alarmierungssoftware erhalten Sie vom Hersteller.
Je nach Funktionsumfang Ihrer Alarmierungssoftware können auch Rückmeldungen der Einsatzkräfte empfangen werden und z.B. ein Alarmüberlauf gestartet werden.
7.2 Anbindung Brandmeldeanlage
Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) bzw. EN 54. Die Anbindung an eine Brandmeldeanlage erfolgt mittels potentialfreiem Schalteingang durch einen Servicetechniker der Brandmeldeanlage. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten! Da über einen potentialfreien Kontakt keine Informationen übertragen werden können, meldet Ihre Brandmeldeanlage nur, dass Sie über unser System ausgelöst wurde. Informationen zu dem ausgelösten Sensor erhalten Sie durch Ihre Alarmierungssoftware.
Bei einem Alarm durch einen Sensor wird die Brandmeldeanlage sofort durch den potentalfreien Kontakt mit geschaltet. Je nach Kundenwunsch kann die Alarmierung auch verzögert oder z.B. bei nicht erfolgter Rückmeldung durch Ihre Alarmierungssoftware erfolgen. Wenn sich kein Rauch mehr in der Rauchkammer des Sensors befindet, schaltet unser System in den Ruhezustand. Von da an kann es noch bis zu 60 Sekunden in Anspruch nehmen, bis auch der Schaltkontakt wieder in den Ruhezustand geschaltet wird und die Brandmeldeanlage zurückgesetzt werden kann.
Sollte Ihre Brandmeldeanlage aufgeschaltet sein, erhalten Sie von uns ein E-Ink-Display, welches in der unmittelbare Nähe des Feuerwehrbedienfelds angebracht werden muss. Das Display gibt Informationen aus, welcher Sensor ausgelöst hat, sodass eintreffende Einsatzkräfte den ausgelösten Sensor angezeigt bekommen.
Durch die Aufschaltung Ihrer Brandmeldeanlage erfolgt automatisch auch die Übermittlung eines Alarms aus unserem System an die Leitstelle.
7.3 Anbindung der Leitstelle über eine Schnittstelle
Eine Anbindung an einer Leitstellensoftware wie iSE-Cobra ist ebenfalls über unsere Schnittstelle möglich. Dabei erhält die Leitstelle direkt alle nötigen Informationen, um einen Einsatz zu generieren. Die Alarmierung der Leitstelle kann direkt erfolgen, oder je nach Kundenwunsch verzögert bzw. nach nicht erfolgter Rückmeldung in der Alarmierungssoftware.
7.4 Rauch-Sensoren / Rauchmelder
Die verwendeten Sensoren sind über ein verschlüsseltes, bidirektionales Funkprotokoll mit der Zentrale verbunden. Dabei kann jeder Sensor ein Funksignal eines anderen Sensors weiterleiten. Dadurch wird eine sehr hohe Zuverlässigkeit bei der Übertragung eines Alarms gewährleistet.
Löst ein Sensor aus, wird dieser Alarm über Funk an alle Sensoren seiner Gruppe und an die Zentrale bzw. Repeater übermittelt. Sensoren innerhalb der Gruppe signalisieren den Auslöser ebenfalls und übermitteln den Alarm zusätzlich weiter.
Die PoE-Zentrale empfängt den Alarm und arbeitet die konfigurierten Alarmierungswege ab. Dadurch erhalten Sie sehr schnell alle Informationen zu dem Alarm, z.B. in Ihrer Alarmierungssoftware.
Sollte sich ein Sensor außerhalb des Empfangsbereichs der Zentrale oder eines Repeaters befinden, wird dieser Alarm über benachbarte Sensoren weitergeleitet. Wenn sich das Fahrzeug gänzlich außerhalb eines Empfangsbereich befindet, erfolgt keine Weiterleitung des Alarms. Dieser wird nur an dem ausgelösten Sensor signalisiert.
Eine Deaktivierung der Sensoren ist bauartbedingt nicht möglich. Sie werden daher auch außerhalb des Standorts ausgelöst, die Alarmierung wird in diesem Fall jedoch nicht an die Alarmierungssoftware übermittelt.
7.5 E-Mail, SMS oder Sonstige
Zusätzlich zu der Alarmierung über die bereits erwähnten Möglichkeiten, können Sie die Informationen auch per Mail oder ähnliches erhalten. Standardgemäß wird ein Sensortest per E-Mail zugestellt. Sofern gewünscht, kann auch ein Alarm per Mail zugestellt oder über sonstige Dienste übermittelt werden.
8. Wartung
- Die Geräte sind wartungsfrei.
- Die Batterielebensdauer wird mit max. 10 Jahren angegeben.
- Wichtige Updates werden automatisch durchgeführt.
Es besteht die Möglichkeit einen Wartungsservice zu vereinbaren. Dieser beinhaltet u.a. die Überwachung der Anlage 24 Stunden am Tag.
Die Wartungsvereinbarung kann in zwei Varianten angeboten werden.
Variante 1: Wir bieten eine monatliche Fernwartung Ihrer Safe Fire House-Anlage, einschließlich einer 24/7-Überwachung von System und Alarmschnittstelle, der Auswertung von Serviceberichten, dem Nachfassen bei Warnmeldungen, der Alarmauslösung auf Anfrage sowie wichtigen Sicherheits-Updates.
Variante 2: Wir führen zudem eine jährliche Wartung vor Ort durch, die eine Sichtprüfung, die Überprüfung der Funktionalität und Messwerte, eine detaillierte Dokumentation sowie die Option zur Durchführung von Systemerweiterungen oder Konfigurationsänderungen beinhaltet (seperater Auftrag notwendig).
Bei Interesse sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen ein passendes Angebot.
9. Erweiterung oder Änderung der Anlage
- Bitte informieren Sie uns bei allen Änderungen, damit wir diese dokumentieren und ggf. mit Ihnen zusammen neu bewerten können.
- Sollte ein Fahrzeug ausgetauscht werden, können die "alten" Sensoren in das neue Fahrzeug übernommen werden. Die Sensoren werden durch uns, nach Aufwand berechnet, umbenannt und neu abgenommen.
- Bei Neuanschaffungen oder anderen Erweiterungen erhalten Sie von uns ein entsprechendes Angebot. Die Konfiguration erfolgt dann nach Absprache.
- Ob eine Installation der geänderten Komponenten durch uns oder durch Eigenleistung erfolgt, klären wir zusammen.
10. Abnahme bei Eigeninstallation / Inbetriebnahme durch Dexa
Bei Eigeninstallation
- Die Abnahme erfolgt nach der Installation durch einen erfolgreichen Test per Videokonferenz mit Ihnen.
- Die Anweisungen während der Abnahme müssen beachtet werden.
- Zur Abnahme müssen alle Komponenten vollständig angebracht sein.
- Die Zentrale muss online erreichbar sein und mit Ihrer Alarmierungssoftware kommunizieren können.
- Während der Abnahme werden alle Komponenten auf richtige Montage überprüft und per Foto dokumentiert.
- Eine Überprüfung der Empfangswerte (RSSI) von jedem Gerät garantiert, dass jedes Gerät auch von der Zentrale erreicht wird.
- Ein Testalarm wird zum Zeitpunkt der Abnhame durchgeführt.
- Anschließend erhalten Sie die Projektdokumentation per Mail.
Inbetriebnahme durch Dexa
- Die Projektdokumentation erfolgt vollständig durch Dexa Solutions GmbH.
- Alle Komponenten sind durch ein Foto in der Projektdokumentation dokumentiert.
- Eine Überprüfung der Empfangswerte (RSSI) von jedem Gerät garantiert, dass jedes Gerät auch von der Zentrale erreicht wird.
- Ein Testalarm wird zum Zeitpunkt der Abnhame durchgeführt.
- Anschließend erhalten Sie die Projektdokumentation per Mail.
11. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
12. Fehleranalyse:
- Falls keine Netzwerkverbindung besteht, überprüfen Sie:
- Die Verkabelung und den PoE-Injektor.
- Ob der Netzwerkanschluss aktiv ist.
- Firewall-Einstellungen für blockierte Ports.
13. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: