Anleitungen

Montage-, Schnittstellen- und Betriebsanleitungen zum Safe Fire House Brandwarnsystem

Montage

Montage

Anleitung Montage PoE-Zentrale

DXO-SFH-CU-B-02

3.png

Hardware Stand: 2.0
Anleitung Stand: 1.6

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Begriffsdefinitionen

Begriff Erklärung
PoE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel.
PoE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat.
IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser.
WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie.
Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits).
Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken.

1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zum Installationsstandort


4. Anbringen der Hardware

Bild

3_1.png


5. Netzwerktechnik

5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)

Bild


6. Status des Systems

Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir automatisch einen Bericht der Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist.

6.1 LED-Anzeige

Während der Startphase

Im Betrieb


7. Kommunikation

7.1 Firewall-Konfiguration

Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie Ports erreichbar sind. Die notwendigen Einstellungen können Sie aus der Anleitung https://docs.dexa.gmbh/books/anleitungen/page/netzwerkanforderungen-safe-fire-house-brandwarnsystem unter Kapital 2.3 "Einsatz hinter einer Firewall" entnehmen.


8. Abnahme bei Eigeninstallation


9. Weitere Informationen und Technische Daten


10. Fehleranalyse:


11. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Montage

Anleitung Montage PoE-Repeater

DXO-SFH-RP-XX-02

RepeaterV2.png

Hardware Stand: 2.0 Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Begriffsdefinitionen

Begriff Erklärung
POE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel.
POE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat.
IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser.
WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie.
Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits).
Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken.

1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zum Installationsstandort


4. Anbringen der Hardware

Bild

RepeaterV2_1.png


5. Netzwerktechnik

5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)

Bild


6. Status des Systems

Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir Automatisch einen Bericht des Repeaters über die Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist.

6.1 LED-Anzeige

6.2 Reset Hardware 1.x

Hinweis: Nicht jeder Repeater ist mit einer Resettaste ausgestattet.

Ein Reset kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer nachträglichen Installation eines Repeaters für den Anlernprozess notwendig ein. Bitte führen Sie einen Reset nur nach Aufforderung durch.

Reset durchführen:

Hinweis: Sollte der oben beschriebene Weg nicht zum Erfolg führen, wiederholen Sie die gleiche Prozedur innerhalb von 5 Minuten zwei mal.

Bild

6.2 Reset Hardware 2.0

Ein Reset kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer nachträglichen Installation eines Repeaters für den Anlernprozess notwendig ein. Bitte führen Sie einen Reset nur nach Aufforderung durch.

Reset durchführen:

Hinweis: Sollte der oben beschriebene Weg nicht zum Erfolg führen, wiederholen Sie die gleiche Prozedur innerhalb von 5 Minuten zwei mal.

Bild

7. Kommunikation

7.1 Firewall Konfiguration

Beim Betrieb des PoE-Repeaters hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß der Angaben aus der Anleitung POE-Zentrale beachtet wurden.


8. Abnahme bei Eigeninstallation


9. Weitere Informationen und Technische Daten


10. Fehleranalyse:


11. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh

Montage

Anleitung E-Ink Display

DXO-SFH-DE-XX-01

DXO-SFH-DE-XX-01.png

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zur Installation

Bild

4. Anbringen des Gehäuse

Bild


5. Anschließen des E-Ink-Display und Verbau

Das Anschließen des E-Ink-Displays darf nur durch Qualifiziertes Personal erfolgen.

Bild

IMG_4133.jpg


6. Abnahme


7. Weitere Informationen und Technische Daten


8. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Montage

Anleitung Montage Schaltkontakt 1-fach

DXO-SFH-SC-1-01

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230 V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zur Installation


4. Anbringen der Hardware

Bild


5. Anschließen des Schaltkontaktes

Das Anschließen des Schaltkontaktes darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.

2026-10-06

Anschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage:

Bild

6. Abnahme


7. Weitere Informationen und Technische Daten


8. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@safefirehouse.de

Montage

Anleitung Montage Schaltkontakt 4-fach

DXO-SFH-SC-4-01

DXO-SFH-DE-XX-01.png

Hardware Stand: 1.0
Anleitung Stand: 1.3

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

image-1747642776861.png

Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zur Installation


4. Anbringen der Hardware

IMG_4139.JPG


5. Anschließen des Schaltkontakt

Das Anschließen des Schaltkontakts darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.

Anschluss.jpg

Anschluss als Potenzialfreier Schließer an einer Brandmeldeanlage:

4-er-Schaltkontakt.png


6. Abnahme


7. Weitere Informationen und Technische Daten


8. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Montage

Anleitung Platzierung eines SFH Smoke Sensors in Feuerwehrfahrzeugen

Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1

Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Erforderliche Montageorte

Mannschafts-/ Fahrerraum

Aufbau / Geräteraum


2. Anforderungen an den gewählten Installationsstandort

Die korrekte Positionierung ist entscheidend für die Detektionssicherheit im Fahrzeug.


3. Zu vermeidende Montageorte

Installieren Sie den Sensor nicht in folgenden Bereichen, um Falschalarme und Fehlfunktionen zu verhindern:


4. Beispielbilder

4.1 Mannschaftsraum

Bild Sensor sicher neben den Kopfstützen Bild Sensor mittig in der Fahrerkabine Bild Sensor geschützt in einer Ecke Bild Sensor geschützt in einer Ecke

4.2 Geräteraum

Bild Sensor mittig im Aufbau Bild Sensor direkt hinter einem Rollo Bild Sensor oben im Gerätefach

Bild Sensor mittig im Aufbau


5. Weitere Informationen und Technische Daten


6. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Montage

Anleitung Platzierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater

Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1

Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Anforderungen an den Installationsstandort

Die korrekte Positionierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater ist entscheidend für eine stabile Funktion und optimale Funkreichweite.


2. Vermeidung von Funkstörungen (Kritische Abstände)

Um die Funkleistung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater nicht zu beeinträchtigen und Interferenzen zu minimieren, sind folgende Punkte zu beachten:

Mindestabstand von 2 Metern einhalten zu:

Keine Montage in unmittelbarer Nähe von:


3. Beispielbilder

Bild - Bild - Bild - Bild - Bild -


4. Weitere Informationen und Technische Daten


5. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Montage

Anleitung Montage des SFH Smoke Sensors

DXO-SFH-SD-QRW-02 / DXO-SFH-SD-MRR-02

1 (1).webp

Hardware Stand: 1.2
Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhaltet, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug und Zubehör pro Melder bei Eigeninstallation

Benötigtes Werkzeug, im Lieferumfang nicht enthalten

Im Lieferumfang enthalten für die Schraubmontage im Fahrzeug

Im Lieferumfang enthalten für die Klebemontage im Fahrzeug

Im Lieferumfang enthalten oder benötigt für die Schraubmontage in Hallen oder Räumen


2. Installationsreihenfolge

Die folgende Installations- und Inbetriebnahmereihenfolge ist zu beachten:

Bevor die Rauchsensoren montiert werden, müssen die vorherigen Komponenten montiert und die Zentrale sowie gegebenenfalls montierte Repeater mit PoE versorgt sein.

3. Hinweise zum Installationsstandort

3.1 Im Fahrzeug

3.2 In Hallen oder Räumen


4. Anbringen der Hardware 'verschraubt' im Fahrzeug

Bild

Bild

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Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!


5. Anbringen der Hardware 'geklebt' im Fahrzeug

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Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!


6. Anbringen der Hardware 'verschraubt' in Hallen oder Räumen

Die Vorgehensweise ist nahezu identisch wie "3. Anbringen der Hardware verschraubt im Fahrzeug"

Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!


7. Video-Montageanleitungen

Die oben beschriebenen Montageschritte zur Installation der Sensoren in Fahzeugen durch Verschrauben und durch Kleben finden Sie im nachfolgendem Video.


8. Abnahme bei Eigeninstallation


9. Weitere Informationen und Technische Daten


10. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
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Telefon: +49 2924 496 937-0
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Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle Alamos

Bild

Anleitung Stand: 1.7

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um Alamos zu konfigurieren, rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. Dies funktioniert entweder über die IP Ihres Alamos Server oder über einen DNS Eintrag. Beispiel: https://192.0.2.10:83 oder https://alamos.musterstadt.de

Wir benötigen diese URL als Alarm-Adresse.

Folgende Informationen benötigen wir:

2.1 Alarmeingang anlegen

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2.2 Externe Schnittstelle Konfigurieren

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2.3 Freigabe der Schnittstelle oder Erreichbarmachen aus einem anderen Standort heraus


3. Probealarm

Bei selbst gehosteten System wird ein wöchentlicher Probealarm ausgeführt. Der Zeitpunkt hierfür ist individuell abstimmbar. Der Probealarm kann über ein Pattern an eine Whitelist oder Blacklist gemappt werden.

3.1 Regel

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4. Alarmüberlauf

Ist ein Alamos-interner Alarmüberlauf gewünscht, kann dieser direkt und ohne weitere Schnittstellendaten konfiguriert werden. Dieser kann genutzt werden, um beispielsweise bei fehlender positiver Rückmeldung der alarmierten Alarmgruppe(n) nach einem konfigurierten Zeitraum erneut oder andere Alarmgruppen zu alarmieren.

4.1 Ausgangssituation

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4.2 Rückmeldeübersicht

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4.3 Rückmelde-Regeln

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4.4 Nachalarmierung

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4.5 Alarmablaufbeschreibung

Ablaufbeschreibung für den oben konfigurierten Fall:

Wird über diese Einheit alarmiert, so wird der Rückmeldestatus nach 60 Sekunden erfasst und ausgewertet. Wurde mindestens 1 positive (Komme) Rückmeldung ermittelt, wird der weitere Ablauf abgebrochen. Sollte keine positive (Komme) Rückmeldung ermittelt werden können, wird über den im vierten Plugin konfigurierten Alarmierungsweg erneut alarmiert.

Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an.


5. Weitere Informationen und Technische Daten


6. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um DIVERA 24/7 zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://app.divera247.com/login.html

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Access-Key anzeigen

Bild

2.2 Gruppen Anlegen

Bild

2.3 Zusätzlicher Alarmierungswege SMS / Anruf

Bild

2.4 Alarmüberlauf

Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:

Bild

2.5 Einstellungen in der Pro Version

Sollten Sie die Pro-Version von DIVERA nutzen, sind die Einstellungen analog zu den zuvor beschriebenen Punkten in der Free der Alarm-Version vorzunehmen. Sie finden diese allerdings jeweils auf der Ebene Ihrer Untereinheit.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Sie nehmen alle Einstellungen in der (Unter-)Einheit vor und teilen uns die jeweiligen Auth-Keys sowie Gruppenbezeichnungen dort mit.
  2. Sie setzen Sie Einstellungen in Ihrer Zentraleinheit, dann müssen Sie uns nur den zentralen Auth-Key sowie die Gruppenbenennungen mitteilen. Es ist darauf zu achten, diese nach unten hin als RIC weitergeroutet sind.

Wir empfehlen die Nutzung von einem AuthKey und einer Alarmgruppe pro Standort anstatt des zentralen Vererbens, da dies nachvollziehbarer und sicherer zu administrieren ist. Falls Sie zwingend die Variante 2 umsetzen wollen, sprechen Sie und bitte an.

2.6 Alarmierung auf Hauptinstanz

Soll die Alarmierung auf eine Hauptinstanz stattfinden, wird die Einheitennummer benötigt. Diese ist zu finden unter:

Bild


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
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59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle Feuer Software

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

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1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um Feuer Software zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://connect.feuersoftware.com/

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Authentifizierungsschlüssel anzeigen

Bild

2.2 Alarmgruppen

Bild


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle FF-Agent

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
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1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://ff-agent.com/app/login/

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Source-ID und Authentifizierungsschlüssel

2.2 Schleife

Bild


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
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Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle GroupAlarm

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.1

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://www.groupalarm.com

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Organisations-ID

Bild

2.2 API-Key

Bild

2.3 Externer Bezeichner

Bild


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle fireplan

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Benötigte Daten

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Schnittstelle hinzufügen

2.2 API-Key

2.3 RIC & SubRIC

2.4 Alarmüberlauf

Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle Dräger

Bild

Hardware Stand: 2.0
Anleitung Stand: 1.0

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Benötigte Daten

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Schnittstelle hinzufügen

draeger2.jpg

draeger3.jpg

2.2 API-Key


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Alarmanruf

Anleitung Stand: 1.1

Vor Nutzung des Systems diese Anleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik und Ausstattung gegenüber den Angaben in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Was ist das Alarmanruf-System?

Wenn ein Rauchmelder in Ihrer Anlage auslöst, werden automatisch Telefonanrufe an hinterlegte Rufnummern gestartet. Eine Computerstimme informiert Sie über den Alarm und fordert Sie zur Bestätigung auf.


2. Ablauf eines Alarmanrufs

2.1 Rauchmelder löst aus

Ihre Brandmeldeanlage erkennt den Alarm und startet automatisch die Anrufkette.

2.2 Anruf auf Ihrem Telefon

Sie erhalten einen Anruf von einer unseren Rufnummern. Diese Nummer sollten Sie in Ihrem Telefon speichern, damit Sie den Alarmanruf sofort erkennen. Die Rufnummern erhalten Sie auf Anfrage von uns.

2.3 Sprachansage

Nach Annahme des Anrufs hören Sie eine automatische Ansage, beispielsweise:

„Alarmanruf. Rauchsensor durch Raucherkennung ausgelöst. Standort: {Standort} Rauchsensor: {Rauchsensor}. Drücken Sie 1, wenn Sie den Alarm sofort überprüfen. Drücken Sie 0, wenn Sie nicht verfügbar sind."

2.4 Bestätigung mit Taste 1

2.5 Keine Bestätigung?

Wenn Sie:

...wird Ihr Anruf als „nicht bestätigt" gewertet. Die nächsten Personen werden weiter angerufen. Erst nach Abschluss der Runde wird ausgewertet, ob mindestens eine Person bestätigt hat.


3. Anrufkette

3.1 So läuft eine Runde ab

In jeder Runde werden alle hinterlegten Personen nacheinander angerufen:

Runde 1: Person 1 → Person 2 → Person 3 → ... → Auswertung

Wichtig: Auch wenn Person 1 bereits bestätigt hat, werden Person 2 und 3 trotzdem noch angerufen. So ist sichergestellt, dass alle Verantwortlichen informiert sind.

3.2 Auswertung nach jeder Runde

Nach Abschluss einer Runde wird geprüft:

3.3 Mehrere Runden möglich

Falls in Runde 1 niemand bestätigt, werden bis zu 5 Runden durchgeführt:

Runde 1: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 2
Runde 2: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 3
...
Runde 5: Alle anrufen → Finale Auswertung


4. Wichtige Hinweise

4.1 Bitte beachten Sie

4.2 Zeitfenster

4.3 Mobiltelefon-Tipps


5. Häufige Fragen

5.1 Was passiert, wenn niemand den Alarm bestätigt?

Es werden bis zu 5 Runden durchgeführt. In jeder Runde werden alle hinterlegten Nummern angerufen. Bestätigt nach 5 Runden immer noch niemand, wird dies protokolliert. Je nach Konfiguration Ihrer Anlage können weitere Maßnahmen ausgelöst werden (beispielsweise Alarmierung der Feuerwehr).

5.2 Kann ich den Anruf zurückrufen?

Nein, ein Rückruf ist nicht möglich. Alarmanrufe werden nur automatisch bei einem Ereignis ausgelöst.

5.3 Was bedeutet es, wenn ich Taste 1 drücke?

Sie bestätigen, dass Sie den Alarm zur Kenntnis genommen haben und sich darum kümmern. Wichtig: Die anderen Personen in der Liste werden trotzdem noch angerufen, damit alle informiert sind. Erst nach Abschluss der Runde wird keine weitere Runde gestartet.

5.4 Ich habe aus Versehen aufgelegt – was nun?

Die nächste Person in der Liste wird angerufen. In der Auswertung nach der Runde wird Ihr Anruf als "keine Bestätigung" gewertet. Falls Sie sich dennoch um den Alarm kümmern möchten, koordinieren Sie sich mit den anderen Verantwortlichen.

5.5 Werden die Anrufe protokolliert?

Ja, alle Alarmanrufe werden mit Zeitstempel, angerufener Nummer und Ergebnis (bestätigt/keine Antwort) protokolliert.


6. Ihre Alarmanruf-Konfiguration


7. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@safefirehouse.de


Stand: 2026-01

Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerkanforderungen Safe Fire House Brandwarnsystem

Gültig für die PoE-Zentrale, PoE-Repeater und das PoE-Display sowie für die von der Dexa Solutions GmbH bereitgestellten Standort-Router (Multistandort)


Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr-Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer IT-Sicherheitsregeln. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Für den Versand von Serviceberichten und Test-Meldungen sowie gegebenenfalls Alarm-Meldungen werden die E-Mail-Adressen der jeweiligen Empfänger verarbeitet; hierbei handelt es sich um personenbezogene Daten, deren Verarbeitung nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfolgt. Der E-Mail-Versand erfolgt über einen Auftragsverarbeiter mit Datenverarbeitung in der Europäischen Union auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung im Rahmen von Fernwartung und Service-Logbuch erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte (unter anderem Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Widerspruch) ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten.


2. Hinweis zur Verbindung

Die Zentrale und der Repeater müssen sich im gleichen Netzwerksegment befinden und über einen Internetzugang verfügen.

Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk.


2.1 Netzwerkanforderungen für Einzelstandort


2.2 Zusätzliche Netzwerkanforderungen für Multistandort

Wenn das System standortübergreifend eingesetzt werden soll, müssen alle Standorte zu einem gemeinsamen Netzwerksegment verbunden werden. Dafür gibt es zwei Wege:

Die Kommunikation zwischen Zentrale und Repeatern erfolgt über Multicast (Gruppe 224.0.0.120) sowie die Ports 9292 (tcp), 43439 (tcp) und 43438 (udp). Die Multicast-Gruppe liegt im link-lokalen Bereich (224.0.0.0/24) und wird nicht geroutet. Die Standorte müssen daher auf Layer 2 gekoppelt sein, also so, als befänden sich alle Geräte im selben lokalen Netz.

2.2.1 Variante A — Vernetzung durch dexa

An jedem Standort wird ein vorkonfigurierter dexa-Router installiert. Bei der Inbetriebnahme meldet er sich einmalig am zentralen VPN-Hub hub.dexa.gmbh an. Danach baut er selbstständig eine verschlüsselte Verbindung (WireGuard) zum Hub auf und hält sie dauerhaft aufrecht. Über diese Verbindung werden alle Standorte zu einem gemeinsamen Netzwerksegment zusammengeschlossen.

Die gesamte Fachkommunikation zwischen Zentrale und Repeatern, einschließlich des Multicast-Verkehrs, läuft vollständig innerhalb dieses verschlüsselten Tunnels. Dafür sind in Ihrer Firewall keine weiteren Freigaben notwendig.

Anforderungen an die Internetanbindung je Standort:

Die Firewall-Freigaben für den dexa-Router stehen in Abschnitt 2.3.

2.2.2 Variante B — Vernetzung durch den Kunden

Die Vernetzung kann über VPN-Systeme wie WireGuard, ZeroTier, IPSec o. ä. erfolgen, alternativ über ein VXLAN / VLAN. Hierfür sind folgende Anforderungen zwingend erforderlich:

Es ist sinnvoll, den gesamten Multicast-(udp)-Verkehr zwischen den Repeatern und der Zentrale zu erlauben. Die gesamte Kommunikation läuft im VPN-Netzwerk ab. Freigaben in das Internet sind für die Verbindung zwischen Zentrale und Repeater nicht notwendig, außer Sie nutzen ZeroTier als Relay-Dienst.

Der Multicast-Verkehr kann über folgenden Befehl (Linux) eingesehen werden:

tcpdump -i eth0 -n 'udp and dst 224.0.0.120'

Bitte eth0 gegebenenfalls durch das verwendete Interface ersetzen.

Achtung, Netzwerk-Schleifen: Achten Sie bei der Gestaltung der Netzwerkarchitektur in Ihren VPN-Routern oder Firewalls auf sauberes Bridging der Interfaces, sodass keine Loops entstehen. Multicast-Pakete gehen „wild" über alle Interfaces, je nach Routing und Bridging. Lassen sich Loops nicht vermeiden, aktivieren Sie Beschränkungen wie beispielsweise das Spanning Tree Protocol (STP) und Multicast-Begrenzungen (beispielsweise bei ZeroTier).

Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an. Gerne übernehmen wir die Vernetzung Ihrer Standorte nach Variante A.


2.3 Einsatz hinter einer Firewall

Beim Betrieb der PoE-Zentrale und gegebenenfalls des dexa-Routers hinter einer Firewall ist zu beachten, dass die Endpunkte gemäß folgender Tabellen sowie die genannten Ports erreichbar sind. Es wird hier anhand von DIVERA 24/7 lediglich ein Beispiel für eine Alarmschnittstelle gegeben. Für die Erreichbarkeit weiterer Alarmdienste und Schnittstellen sind die Dokumentationen der jeweiligen Anbieter zu konsultieren. Bitte sprechen Sie uns an, falls Sie Unterstützung benötigen.

Hinweis: Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben oder Portweiterleitungen aus dem Internet. Alle Verbindungen ins Internet werden ausschließlich von der Anlage beziehungsweise vom dexa-Router aus aufgebaut.

Die Verbindungen sind nachfolgend in drei Blöcke gegliedert: Verbindungen innerhalb Ihres Netzes, Verbindungen zu Servern der dexa group und Verbindungen zu weiteren Zielen. Zeilen, die mit dexa-Router beginnen, gelten nur bei Multistandort nach Variante A.

Block 1 — Lokales Netz

Diese Verbindungen verlassen Ihr Netzwerk nicht. Eine Freigabe ist nur erforderlich, wenn Sie innerhalb Ihres Netzes filtern, beispielsweise zwischen VLANs. Die Kommunikation erfolgt in beide Richtungen zur Zentrale.

Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck
PoE-Zentrale ⇔ PoE-Repeater Multicast (udp/43438), tcp/9292, tcp/43439 local network Kommunikation zwischen Zentrale und Repeatern
PoE-Display ⇔ PoE-Zentrale HTTP (tcp/80) local network Lokale Kommunikation mit dem Frontend
PoE-Zentrale → DNS-Server udp/53, tcp/53 interner DNS-Server (local network) DNS-Namensauflösung
dexa-Router → DNS-Server udp/53, tcp/53 Provider-DNS oder interner DNS-Server Namensauflösung von hub.dexa.gmbh und ntp.dexa.gmbh

Block 2 — dexa-Server (feste IP-Adressen, zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland)

Sämtliche nachfolgenden Ziele sind Server der dexa group mit festen IP-Adressen. Die Freigabe von Namensräumen mit Platzhalter (Wildcard) ist nicht erforderlich. Alle Verbindungen werden ausschließlich ausgehend von der Anlage beziehungsweise vom dexa-Router aufgebaut. Angaben zum Rechenzentrum und seinen Zertifizierungen finden Sie in Abschnitt 2.4.

Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck
PoE-Zentrale → dexa-Vermittler HTTPS (tcp/443) auth.dexa.gmbh (188.64.56.101, IPv6 2a00:6140:100:1d::1) Koordination der Fernwartungsverbindung und Multifaktor-Anmeldung an der Bedienoberfläche
PoE-Zentrale → Fernwartungs-Relay HTTPS (tcp/443), STUN (udp/3478), Relay (udp/40000) derp.dexa.gmbh (185.64.114.155, IPv6 2a00:6140:127:41::1) Verschlüsselter Relay-Weg der Fernwartung, wenn keine direkte Verbindung möglich ist
PoE-Zentrale → Service-Plattform HTTPS (tcp/443) hooks.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Überwachung der Komponenten und Schnittstellen (Statusmeldungen)
PoE-Zentrale → Stammdaten-Schnittstelle HTTPS (tcp/443) api.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Abruf und Pflege der Standort-, Fahrzeug- und Komponentendaten
PoE-Zentrale → Mailserver SMTP (tcp/465, implizites TLS) smtp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Versand von Statusmails
PoE-Zentrale und dexa-Router → Zeitserver NTP (udp/123) ntp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Synchronisation von Datum und Uhrzeit
dexa-Router → VPN-Hub (nur Variante A) WireGuard (udp/51820) hub.dexa.gmbh (188.64.62.229) Verschlüsselter Standort-Tunnel im Dauerbetrieb
dexa-Router → VPN-Hub, Anmeldung (nur Variante A) HTTPS (tcp/8443) hub.dexa.gmbh (188.64.62.229) Anmeldung des Routers am Hub bei der Inbetriebnahme und nach einem Zurücksetzen

Zusammenfassung der freizugebenden Adressen (Block 2)

Adresse IPv6 benötigte Ports (ausgehend)
188.64.56.101 2a00:6140:100:1d::1 tcp/443
185.64.114.155 2a00:6140:127:41::1 tcp/443, udp/3478, udp/40000
188.64.62.196 2a00:6140:112:16::1 tcp/443, tcp/465, udp/123
188.64.62.229 (nur Variante A) — udp/51820, tcp/8443

Hinweis — IP-Regel statt Hostname: Filtert Ihre Firewall anhand von Hostnamen (FQDN-Objekten), kann es trotz eingetragener Freigabe zu wiederkehrenden, kurzen Verbindungsabbrüchen kommen. Grund ist, dass solche Regeln eine einmal aufgelöste IP zwischenspeichern und nach einer Adressänderung blockieren, bis sie neu auflösen. Da die dexa-Ziele feste IP-Adressen haben, empfehlen wir, diese direkt als IP-Regel einzutragen statt als Hostname.

Aufgaben der dexa-Dienste im Einzelnen

Dienst Erläuterung
Vermittler und Anmeldedienst auth.dexa.gmbh Koordiniert den Verbindungsaufbau der Fernwartung zwischen Anlage und Wartungsplatz. Ab Softwarestand SFH 2.4 spricht die Anlage hierfür ausschließlich diese Adresse an. Bei älterem Softwarestand tritt an diese Stelle der Adressbereich 192.200.0.0/24 (tcp/443, ausgehend). Über dieselbe Adresse läuft die Multifaktor-Anmeldung an der Bedienoberfläche. Ist sie nicht erreichbar, ist keine Anmeldung möglich; der Alarm- und Meldebetrieb läuft davon unabhängig weiter.
Fernwartungs-Relay derp.dexa.gmbh Transportiert die Fernwartung, wenn keine direkte Verbindung zustande kommt. Der Relay steht in Deutschland und kann die Inhalte nicht mitlesen, da die Verschlüsselung Ende-zu-Ende besteht. Er bietet den Relay-Dienst über tcp/443 und udp/3478 sowie einen Weiterleitungsdienst über udp/40000; bitte alle drei Ports freigeben. Der Vermittler bleibt zusätzlich erforderlich.
Service-Plattform hooks.dexa.gmbh Nimmt ausschließlich die Statusmeldungen der Anlage entgegen und leitet sie an das zentrale Service-Logbuch weiter.
Stammdaten-Schnittstelle api.dexa.gmbh Zugang zu den Stammdaten Ihrer Anlage (Standort, Fahrzeuge, Komponenten, Service-Logbuch). Die Zentrale weist sich mit einem eigenen, anlagenbezogenen Zugangsmerkmal aus; Zugangsdaten zu Diensten Dritter werden auf der Anlage nicht gespeichert. Der Zugang ist auf Ihre Anlage beschränkt und einzeln sperrbar.
Zeitserver ntp.dexa.gmbh Zeitdienst der dexa group für Zentrale und dexa-Router. Es genügt ausgehender NTP-Verkehr (udp/123). Weitere Zeitserver werden nicht verwendet. In Netzen ohne externe DNS-Auflösung kann die IP-Adresse direkt hinterlegt werden.
VPN-Hub hub.dexa.gmbh Zentraler Knoten der Standortvernetzung, nur bei Variante A. Über tcp/8443 meldet sich der Router bei der Inbetriebnahme an. Im Dauerbetrieb laufen Standortkopplung, Multicast-Fachverkehr und Fernwartung des Routers gekapselt in der WireGuard-Verbindung über udp/51820; weitere Freigaben sind dafür nicht erforderlich.

Sicherungen und Service-Logbuch: Die Übertragung der Anlagensicherungen und der Service-Logbuch-Einträge erfolgt ausschließlich über die verschlüsselte Fernwartungsverbindung. Dafür ist keine gesonderte Freigabe erforderlich; insbesondere werden weder FTP noch SFTP zu unseren Servern benötigt.

Block 3 — Weitere Ziele (nur bei altem Softwarestand)

Diese Ziele werden nicht von der dexa group betrieben. Auch hier werden alle Verbindungen ausschließlich ausgehend aufgebaut. Bei aktuellem Softwarestand der PoE-Zentrale ist keines dieser Ziele zwingend.

Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck
PoE-Zentrale → direkte Peer-Verbindung (verschlüsselter Transporttunnel) WireGuard (udp/41641) direkte Verbindung zum Wartungsplatz (wechselnde Adresse, ausgehend) Fernwartung über den direkten, verschlüsselten Tunnel (optional; ohne diese Freigabe läuft die Fernwartung über den Relay)
PoE-Zentrale → Internet-Erreichbarkeit (nur älterer Softwarestand) ICMP (Echo/Ping) 8.8.8.8 (Google LLC) Konnektivitätsprüfung (WatchDog)
dexa-Router → Internet-Erreichbarkeit (nur Variante A) ICMP (Echo/Ping) 185.64.114.155 (dexa DERP Server) Überwachung der Internetleitung durch den Router
PoE-Zentrale → Alarmierungsschnittstellen (Beispiel) HTTPS (tcp/443) app.divera247.com (Beispiel, DIVERA 24/7 GmbH) Alarmierung
HTTP/HTTPS, lokal (Port gemäß Ihrer Installation) localhost beziehungsweise local network Beispiel Alamos (lokal beim Kunden gehostet)

Konnektivitätsprüfung: Bei aktuellem Softwarestand prüft die Zentrale ihre Internetverbindung gegen den dexa-Vermittler (188.64.56.101, tcp/443); dafür ist keine zusätzliche Freigabe erforderlich. Bei älterem Softwarestand der Zentrale erfolgt die Prüfung per Ping an 8.8.8.8. Ist ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig, sprechen Sie uns bitte vor der Inbetriebnahme an.

Hinweis zur IT-Sicherheit: Alle externen Schnittstellen werden ausschließlich verschlüsselt und mit entsprechend sicherer Authentifizierung (Token, MFA oder Zertifikat) angesprochen.


2.4 Rechenzentrum

Sämtliche in Block 2 genannten Server der dexa group werden bei der Centron GmbH in Deutschland betrieben. Die Verarbeitung Ihrer Anlagendaten findet damit ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und des Geltungsbereichs der Datenschutz-Grundverordnung statt; ein Drittlandtransfer findet nicht statt.

Das Rechenzentrum verfügt über folgende Zertifizierungen und Testate:

Zertifizierung Bedeutung
ISO 27001 Standard für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) – zum Teil auch nach BSI IT-Grundschutz umgesetzt
ISO 9001 Nachweis für ein effektives Qualitätsmanagement
ISO 14001 Zertifizierung für ein nachhaltiges Umweltmanagement
BSI C5:2020 (Typ 1) Testierte Cloud-Sicherheit für compliance-orientierte Services
German Cloud Auszeichnung vom Cloud EcoSystem e. V. für datenschutzkonforme Cloud-Lösungen

Die Angaben beziehen sich auf den Betreiber des Rechenzentrums. Bei Fragen zu Nachweisen, Auditberichten oder zur Einbindung in Ihr eigenes Sicherheitskonzept sprechen Sie uns bitte an.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle BlaulichtSMS

blaulichtsms_logo.png

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Folgende Informationen werden benötigt respektive folgende Aktionen müssen umgesetzt werden:

2.1 Gruppenbezeichnung für den Alarm pro Standort

Loggen Sie sich in Ihr BlaulichtSMS-Portal ein.
Unter Konfiguration => Alarmgruppen finden Sie diese in der Spalte Nr (beispielsweise: "G1")

2.2 Alarmgeber-Freigabe anfordern

Im nächsten Schritt müssen Sie BlaulichtSMS eine E-Mail zukommen lassen, in welcher Sie bestätigen, dass wir (dexa Solutions GmbH mit dem Safe Fire House Produkt) als ALARMGEBER Ihre Organisation (mit Ihrer Kundennummer xxxxxx) alarmieren dürfen. Unsere Kundennummer wird Ihnen bei diesem Prozess von einem Mitarbeiter mitgeteilt.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

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Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerkanforderungen dexa VPN Router

Netzwerkanforderungen — Standortvernetzung über dexa VPN-Router

Gültig für die von der Dexa Solutions GmbH bereitgestellten Standort-Router zur standortübergreifenden Vernetzung der Safe Fire House Komponenten

Gilt, wenn das VPN-Netzwerk für eine Multistandort-Lösung von dexa betrieben werden soll


Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

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1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Für die standortübergreifende Vernetzung stellen wir Ihnen einen vorkonfigurierten Router bereit, der die Verbindung zu unserem zentralen VPN-Hub eigenständig aufbaut und betreibt.

Als Kunde stellen Sie hierfür Teile Ihrer IT-Infrastruktur zur Verfügung, insbesondere einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang je Standort. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen an Ihrer Internetanbindung oder Firewall vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Damit die Zusammenarbeit gelingt, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird.

Die vollständigen Netzwerkanforderungen der Safe Fire House Anlage einschließlich Zentrale, Repeater und Display stehen auf der Seite Netzwerkanforderungen Safe Fire House Brandwarnsystem. Die Angaben zum dexa-Router sind auf beiden Seiten identisch.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert.

4. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten.


2. Hinweis zur Verbindung

Zur Vernetzung mehrerer Standorte stellt dexa an jedem Standort einen vorkonfigurierten Router bereit. Bei der Inbetriebnahme meldet sich der Router einmalig an unserem zentralen VPN-Hub hub.dexa.gmbh an. Danach baut er selbstständig eine verschlüsselte Verbindung (WireGuard) zum Hub auf und hält sie dauerhaft aufrecht. Über diese Verbindung werden alle Standorte zu einem gemeinsamen Netzwerksegment zusammengeschlossen, sodass Zentrale und Repeater standortübergreifend so kommunizieren, als befänden sie sich im selben lokalen Netz.

Die eigentliche Fachkommunikation (unter anderem der Multicast-Verkehr zwischen Zentrale und Repeatern) läuft vollständig innerhalb dieses verschlüsselten Tunnels. Sie stellt dadurch keine gesonderten Anforderungen an Ihre Firewall.

Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk.


2.1 Anforderungen an die Internetanbindung (WAN) je Standort


2.2 Einsatz hinter einer Firewall

Betreiben Sie den dexa-Router hinter Ihrer eigenen Firewall, stellen Sie bitte sicher, dass die in der folgenden Tabelle genannten Ziele, Ports und Protokolle ausgehend erreichbar sind.

Hinweis: Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben in Ihrer Firewall.

Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck
dexa-Router → VPN-Hub WireGuard (udp/51820) hub.dexa.gmbh (188.64.62.229) Verschlüsselter Standort-Tunnel im Dauerbetrieb. Standortkopplung, Multicast-Fachverkehr und Fernwartung des Routers laufen gekapselt hierüber.
dexa-Router → VPN-Hub, Anmeldung HTTPS (tcp/8443) hub.dexa.gmbh (188.64.62.229) Anmeldung des Routers am Hub bei der Inbetriebnahme und nach einem Zurücksetzen
dexa-Router → DNS-Server udp/53, tcp/53 Provider-DNS oder interner DNS-Server Namensauflösung von hub.dexa.gmbh und ntp.dexa.gmbh
dexa-Router → Zeitserver NTP (udp/123) ntp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) Synchronisation von Datum und Uhrzeit
dexa-Router → Internet-Erreichbarkeit ICMP (Echo/Ping) 185.64.114.155 (dexa DERP Server) Überwachung der Internetleitung durch den Router

Fachkommunikation: Sämtlicher Verkehr zwischen den Standorten sowie die Fernwartung des Routers werden innerhalb der WireGuard-Verbindung übertragen. Über die oben genannten Zeilen hinaus sind hierfür keine weiteren Firewall-Freigaben erforderlich.

Zeitserver: ntp.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Zeitdienst mit festen Adressen. Der Router verwendet ausschließlich diesen Zeitserver. Für die Synchronisation genügt ausgehender NTP-Verkehr (udp/123). In Netzen ohne externe DNS-Auflösung kann die IP-Adresse direkt hinterlegt werden.

Internet-Erreichbarkeit: Der Router überwacht seine Internetleitung per Ping an 185.64.114.155 (dexa DERP Server). Ist ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig, sprechen Sie uns bitte vor der Inbetriebnahme an.

Hinweis — IP-Regel statt Hostname: Filtert Ihre Firewall anhand von Hostnamen (FQDN-Objekten), kann es trotz eingetragener Freigabe zu wiederkehrenden, kurzen Verbindungsabbrüchen kommen. Da die dexa-Ziele feste IP-Adressen haben, empfehlen wir, diese direkt als IP-Regel einzutragen statt als Hostname.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

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Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerkanforderungen Leitstellen-Integration

Netzwerkanforderungen — Anbindung an Leitstellen- / Einsatzleitsysteme

Gültig für die Anbindung der Safe Fire House Brandwarnanlage an Leitstellen- beziehungsweise Einsatzleitsysteme (ELS), beispielsweise iSE COBRA, CKS CELIOS, VivaSecur, IGNIS plus und weitere


Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

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1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Die Anbindung an ein Leitstellen- beziehungsweise Einsatzleitsystem setzt eine entsprechende Schnittstelle sowie deren Freigabe durch den Betreiber der Leitstelle beziehungsweise den Hersteller des Einsatzleitsystems voraus. Wir sind nicht Hersteller der eingesetzten Leitstellen- und Einsatzleitsysteme und übernehmen weder deren Produkthaftung noch die Gewährleistung für deren Schnittstellen. Für die eigens entwickelten Softwareteile haften wir in vollem Umfang, nicht jedoch für Softwareteile von Drittanbietern.

1.2 Hinweise zum Datenschutz

Im Alarmfall werden Alarm- und Standortdaten (Bezeichnung und Anschrift des Standortes, Koordinaten, auslösende Sensorik, Zeitstempel) an das angebundene System übermittelt. Die Übertragung erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, authentifizierte Verbindungen und ausschließlich zum Zweck der Alarmierung und deren Nachweis. Die maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.


2. Anbindungswege

Da es keinen einheitlichen, herstellerübergreifenden Standard zur Anbindung an Leitstellen gibt, stehen drei Wege zur Verfügung, mit denen sich in der Regel jedes gängige Einsatzleitsystem anbinden lässt.

Allen Wegen gemeinsam:

Empfehlung: Für die überwiegende Zahl der Anwendungsfälle ist die Anbindung über das SMS-Gateway (Abschnitt 2.1) die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Lösung: herstellerunabhängig, kurzfristig umsetzbar, geringe laufende Kosten und mit Echtzeitzustellung sowie Übermittlungsbestätigung nahezu der volle Funktionsumfang einer direkten Schnittstelle — bei deutlich geringerem Einrichtungsaufwand.


2.1 SMS-Gateway (Telekom Vonage API) — empfohlen

Im Alarmfall übergibt der dexa-Alarmdienst die Alarmmeldung über die Telekom Vonage API als SMS. Empfänger ist ein Hardware-SMS-Gateway, das direkt am Einsatzleitsystem angeschlossen ist und die eingehende SMS in das ELS einspeist. Dieses Gateway empfängt per Mobilfunk (eigene SIM) und ist entweder bereits vorhanden oder wird durch dexa beigestellt. Der Weg ist herstellerübergreifend, einfach und kostengünstig und funktioniert mit jedem Einsatzleitsystem.

Ablaufkette:

dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API → (SMS / Mobilfunk) → Hardware-SMS-Gateway am ELS → Einsatzleitsystem

Technischer Ablauf und Nachweis:

Netzwerkanforderung:

Verbindung Protokoll/Port Ziel
dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API HTTPS (tcp/443), ausgehend API-Endpunkt der Telekom Vonage API
Telekom Vonage API → zentrale dexa-Gegenstelle HTTPS (tcp/443) dexa-Rückmelde-Endpunkt (DLR-Webhook)

Versand und Entgegennahme der Zustellbestätigung erfolgen zentral über den dexa-Alarmdienst. Das Hardware-SMS-Gateway am Einsatzleitsystem empfängt per Mobilfunk und benötigt keine Anbindung an Ihr Netzwerk. An Ihrem Standort ist hierfür keine Freigabe und keine Portweiterleitung erforderlich.


2.2 Direkte Schnittstelle des Einsatzleitsystems (WDX3)

WDX3 ist eine standardisierte Leitstellenschnittstelle (bereitgestellt durch das ELS iSE COBRA). Alarm- und Statusdaten werden über einen WDX3-Server ausgetauscht, der durch den Hersteller (iSE, auch als Cloud-Server) oder durch die Leitstelle selbst betrieben wird. Über die Schnittstelle können — je nach Freigabe bidirektional — Einsatzdaten, Einsatzmittel inklusive FMS-Status und Standort, Lagemeldungen sowie Rückmeldungen ausgetauscht werden. Die Übertragung ist fehlertolerant und wiederholt fehlgeschlagene Übermittlungen automatisch.

Technische Voraussetzungen:

Netzwerkanforderung:

Verbindung Protokoll/Port Ziel
dexa-Alarmdienst → WDX3-Server TLS über TCP, Port projektspezifisch (Vorgabe des Betreibers) WDX3-Server des Einsatzleitsystems

2.3 Eigene REST-API des Einsatzleitsystems

Stellt das Einsatzleitsystem eine eigene REST-Schnittstelle bereit, übergibt die Anlage die Alarmdaten direkt an den API-Endpunkt des ELS. Die Übertragung folgt der dexa-Spezifikation „API-Anforderungen für Alarmierungen". Dieser Weg ermöglicht eine tiefgreifende, individuell zugeschnittene Integration (beispielsweise bidirektionaler Abgleich von Rückmeldungen und Fahrzeugstatus, Übergabe zusätzlicher Objekt- und Datenfelder, angepasste Alarmierungslogik).

Technische Eckdaten (dexa-Alarmierungs-API):

Parameter Wert
Transport HTTPS, TLS 1.2 oder höher
Content-Type application/json; charset=UTF-8
Authentifizierung Bearer Token (min. 32 Zeichen), verschlüsselt auf der Zentrale hinterlegt
Erstalarm POST /api/v1/alarms
Nachmeldung (Broadcast) PUT /api/v1/alarms/{alarmId}
Statusabruf inklusive Rückmeldungen GET /api/v1/alarms/{alarmId}
Rate Limit 60 Requests/Minute; bei HTTP 429 Retry-After beachten
Idempotenz über Feld externalId; SFH-seitige Retry-Strategie (5 s / 10 s / 30 s)
Optional IP-Whitelisting der SFH-Gegenstelle beim ELS

Netzwerkanforderung:

Verbindung Protokoll/Port Ziel
dexa-Alarmdienst → ELS-REST-API HTTPS (tcp/443), ausgehend REST-Endpunkt des Einsatzleitsystems

Die vollständige Feld-, Fehler- und Response-Spezifikation ist in der Knowledge Base unter „API-Anforderungen für Alarmierungen" hinterlegt.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

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Betriebsanleitungen

Betriebsanleitungen

Betriebsanleitung Ihrer Safe Fire House-Anlage

Bild

Hardware Stand: 2.0
Anleitung Stand: 1.6

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

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1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten sind:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifizierung verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Hinweise zur Anlagenwartung

Unsere Systeme sind in der Regel wartungsfrei und werden kontinuierlich durch unseren Watchdog auf ihre Funktion hin überwacht. Um sicherzustellen, dass System und Sensoren stets optimal funktionieren und Fehlalarme vermieden werden, beachten Sie bitte die folgenden Wartungshinweise:

1. Funktionstest: Die Melder und Sensoren können jederzeit einem Funktionstest unterzogen werden, indem Sie die Test-Taste drücken. Dieser Test ermöglicht es, die Funktionsfähigkeit zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese im Falle eines Brandes ordnungsgemäß auslösen. Im Falle eines Tests durch Betätigung der Testtaste erhalten Sie eine E-Mail mit einem Hinweis, dass es sich um einen Funktionstest handelt.

2. Anpassung an Verschmutzungsgrad: Bitte beachten Sie, dass sich Melder und Sensoren durch den Funktionstest an den Verschmutzungsgrad der Rauchkammer anpassen, der durch Umweltfaktoren beeinflusst werden kann. Durch regelmäßige Funktionstests wird sichergestellt, dass der Melder beziehungsweise Sensor korrekt kalibriert ist und Fehlalarme vermieden werden. Die Komponenten aus unserem Sortiment können diese Kalibrierung automatisch durchführen, sodass ein regelmäßiger Test durch Sie nicht notwendig ist.

3. Reinigung: Neben dem Funktionstest empfehlen wir, den Melder und Sensoren auf Verschmutzungen zu überprüfen und gegebenenfalls mit einem weichen, trockenen Tuch zu reinigen. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel oder sprühen Sie keine Flüssigkeiten, da dies die Funktionsweise beeinträchtigen könnte.

4. Batteriewechsel: Unsere Melder und Sensoren haben eine fest verbaute Batterie mit einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren, die nicht gewechselt werden kann. Unser Watchdog informiert Sie aber weit im Voraus über einen nötigen Austausch. Die tatsächliche Laufzeit hängt von der Nutzung ab, unter anderem von der Alarmhäufigkeit.

5. Erweiterter Service: Sollten Sie Probleme mit der Anlage feststellen oder unsicher sein, ob sie ordnungsgemäß funktioniert, wenden Sie sich bitte an uns. Auf Wunsch bieten wir Ihnen erweiterte Wartungspakete, wie zum Beispiel regelmäßige Überprüfungen vor Ort oder kontinuierliches Uptime-Monitoring des Systems und aller Alarmschnittstellen, separat an.


1.4 Hinweis zu Multistandortlösungen

Unser System bieten wir sowohl als Einzellösung für einen einzelnen Standort, als auch standortübergreifend an. Die Einzelstandortlösung hat dabei nur sehr geringe Anforderungen an Ihre vorhandene IT-Infrastruktur (Netzwerkanschluss mit Internet). Falls die Fahrzeuge die Standorte regelmäßig wechseln können sollen, wie es zum Beispiel oft bei Rettungswagen der Fall ist, bauen wir unser System als Multistandortlösung auf. Hierfür müssen Ihre Standorte über ein standortübergreifendes Netzwerk, beispielsweise einen Layer-2-VPN-Tunnel verfügen. Falls das nicht der Fall ist, können wir Ihnen den Aufbau eines solchen Tunnels kostengünstig separat anbieten.


1.5 Hinweis zu Batterielaufzeiten

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zur Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder, um sicherzustellen, dass Ihr Sicherheitssystem stets zuverlässig funktioniert.

1. Lebensdauer der Batterie: Die Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder beträgt im optimalen Fall bis zu 10 Jahre. Aufgrund des besonderen Einsatzzwecks und abhängig von der Art der Nutzung (Anzahl und Dauer von Alarmen, Anzahl von Systemtests, Temperaturschwankungen) kann diese abweichen.

2. Fest verbaute Batterie: Bitte beachten Sie, dass die Batterien unserer Sensoren und Melder fest verbaut sind und nicht ausgetauscht werden können.

Die Lebensdauer der Batterie in unseren Meldern und Sensoren ist entscheidend für ihre Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit. Wenn Sie weitere Fragen zur Batterielebensdauer oder zur Wartung Ihrer Anlage haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


1.6 Hinweise zum Signalisierungsverhalten

Hinweis zur Handhabung bei Einsatzstellen und am Standort. Es ist wichtig, die folgenden Informationen zur Handhabung zu beachten:

1. Ununterbrochene Überwachung: Es ist nicht zulässig, die Sensoren abzuschalten, sobald das Fahrzeug den Standort verlässt. Dies bedeutet, dass die Sensoren kontinuierlich aktiv bleiben und auf mögliche Rauchentwicklungen reagieren, selbst während der Fahrt oder an einer Einsatzstelle.

2. Alarmierung bei Raucherkennung: Sollte ein Sensor an einer Einsatzstelle Rauch in seiner Rauchkammer erkennen, wird ein Alarm ausgelöst. Dieser Alarm kann nicht aus der Ferne, sondern nur an dem ausgelösten Sensor selbst quittiert werden. Dies stellt aber in der Regel ein gewünschtes Verhalten dar, denn Einsatzfahrzeuge und Personal dürfen sich nicht in schadstoffbelasteten Bereichen an einer Einsatzstelle aufhalten und können daher auf diese Weise sinnvoll vor der Gefahr durch eine Rauchkontamination gewarnt werden. Die Sensoren sind auch in stummer oder leiser Ausführung erhältlich.

3. Fernauslösung von Alarmen: Weiterhin werden im Falle eines ausgelösten Alarms auch im Umkreis befindliche Komponenten, die Teil des gleichen Systems (gleiche Zentrale des Standorts) sind, ebenfalls dazu gebracht, einen akustischen Alarm wiederzugeben. Diese Sensoren, die "fernausgelöst" wurden, können durch den Knopfdruck eines beliebigen Sensors alle gleichzeitig quittiert werden, wodurch der Alarm beendet wird. Die Fernalarmierung kann am Standort von unserem System auch automatisiert nach wenigen Sekunden quittiert werden.

4. Beendigung der Alarmierung: Der Signalton des Sensors, der den Rauch erkannt hat, endet zulassungskonform nicht automatisch nach dem Quittieren. Er wird erst beendet, wenn der Sensor, entweder durch das automatische Ende der Rauchbeaufschlagung in seiner Rauchkammer oder durch manuelles Quittieren durch Knopfdruck, wieder in den Normalzustand versetzt wird.

5. Visueller Alarm: Die Sensoren signalisieren einen Alarm nicht nur akustisch, sondern können diesen auch visuell mittels einer hellen mittig platzierten LED, die als Notlicht gedacht ist, signalisieren.

Auf Kundenwunsch kann von diesem Verhalten technisch abgewichen werden:

  1. Am Standort (nicht an der Einsatzstelle) können alle fernausgelösten Sensoren durch die Zentrale automatisch quittiert werden, sodass der Signalton erlischt. Die Schnittstellenalarmierung ist hiervon nicht betroffen.
  2. Die Rauchsensoren können (in Teilen oder komplett) ohne akustische Signalisierungseinheit (Stumm) oder in verringerter Lautstärke (Leise) installiert werden. Ein denkbares Szenario ist es zum Beispiel, die Sensoren der Mannschaftsräume mit akustischer Signaleinheit ausgestattet zu lassen, die Sensoren in den Geräteräumen allerdings ohne. Die Funktion der visuellen Alarmsignalisierung mittels LED bleibt von dieser Modifikation unberührt.

1.7 Begriffsdefinitionen

Begriff Erklärung
POE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel.
PoE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat.
IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser.
WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie.
Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits).
Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken.
RSSI RSSI misst die allgemeine Stärke des empfangenen Signals. Ein höherer RSSI-Wert deutet auf eine bessere Signalstärke hin.
RM1 / RM2 / RM.. RM ist ein Platzhalter. Dieser steht für Rauch-Sensor beziehungsweise Rauchmelder. Die Sensoren werden pro Fahrzeug benannt und der Anzahl entsprechend hochgezählt.
Zentrale / Z1 / Z.. Die Zentrale ist der Mittelpunkt des Systems. Sie empfängt die Funksignale und verarbeitet diese. Die Anzahl der verbauten Zentralen wird hochgezählt.
Repeater / RP1 / RP.. Der Repeater gibt Funksignale über das Netzwerk an die Zentrale weiter. Die Anzahl der verbauten Repeater wird hochgezählt.
E-Ink E-Ink basiert auf elektronischer Tinte und zeigt einen Text dauerhaft an, bis dieser elektronisch geändert wird.
Brandmeldeanlage Ist die Abkürzung für Brandmeldeanlage.
Alarmserver Ein Alarmserver ist der Server, der für Ihre Alarmierungssoftware betrieben wird. Dieser bietet die notwendige Schnittstelle, um einen Alarm zu übermitteln. Er kann sowohl intern im Netzwerk als auch extern in einer Cloud betrieben werden.

1.8 Hinweis auf weitere Anleitungen

Für die einzelnen Komponenten gibt es jeweils eine eigene Anleitung zur Installation und Betrieb des Produkts. Bitte beachten Sie diese Anleitungen bei der Inbetriebnahme oder in einem Fehlerfall.


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zum Installationsstandort


4. Funktionsweise der Anlage

4.1 Grundlegende Beschreibung

Brandfrüherkennung im Fahrzeug

Brandmeldeanlagen in Gebäuden erkennen Brände in Fahrzeugen meist zu spät oder gar nicht. Unser System ist direkt im Fahrzeug integriert und ermöglicht eine sofortige Detektion mit unmittelbar anschließender Alarmierung.

Unser schutzrechtlich geschütztes System (Aktenzeichen DE: 20 2024 001 171.2) setzt auf photoelektrische Rauchsensoren beziehungsweise Rauchmelder sowie auf Industriekomponenten führender Hersteller.

Die zentrale Steuerungseinheit ist PoE-fähig und bietet einen ausfallsicheren Betrieb nach Industriestandard.

Skalierbarkeit und Reichweite

Die Hardware kann in Anzahl und Standortgröße nahezu unbegrenzt erweitert werden – auch über mehrere Standorte hinweg.

Durch den Einsatz von PoE-Repeatern lässt sich die Funkreichweite der Zentrale weitreichend ausdehnen.

Integration in das Fahrzeug

Die Sensoren werden gezielt in die Fahrzeuge eingebaut. Entscheidend dabei ist die Fahrzeugstruktur: Jeder abgeschlossene, rauchdichte Bereich mit Elektronik oder Ladetechnik erhält einen eigenen Sensor. Die Nummerierung erfolgt logisch von vorne (Mannschaftsraum) nach hinten (Aufbau). Der erste Sensor (RM1) wird stets im Mannschaftsraum installiert und mit einer OPTA versehen. Alle weiteren Sensoren werden fortlaufend nummeriert und exakt ihrer Position im Fahrzeug zugeordnet.

Alarmierung

Wird Rauch erkannt, erfolgt eine sofortige Alarmierung an einen definierten Empfängerkreis über etablierte Alarmsysteme wie DIVERA 24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder andere. Über Schnittstellen ist eine direkte Anbindung an Leitstellensysteme wie iSE Cobra 4 möglich. Zusätzlich kann ein potenzialfreier Kontakt bestehende Brandmeldeanlagen auslösen.

Optional oder ergänzend ist eine Alarmierung per SMS, E-Mail oder Messenger-Dienst realisierbar.

Ein optionaler Alarmüberlauf ermöglicht eine gestufte Reaktion: Zunächst wird ein kleiner Empfängerkreis informiert. Falls keine Rückmeldung erfolgt, eskaliert das System die Meldung an weitere Empfänger.

Systemkomponenten

Unser System besteht aus:

Die auf der PoE-Zentrale laufende Software steuert sämtliche Prozesse autonom.

Automatische Funktionstests

Unser System ist speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt. Fahrzeuge können den Standort verlassen, ohne dass dies manuell bestätigt werden muss, sodass dies keine Störung im System verursacht.

Die Software ermöglicht die Anbindung an nahezu jede Schnittstelle und eine flexible Erweiterung des Systems.

Dauerhafte Überwachung

Ein integrierter Watchdog überwacht das gesamte System kontinuierlich und informiert Sie durch regelmäßige Serviceberichte oder Warnmeldungen über den Status.

Zusätzlich führen wir täglich um 03:00 Uhr einen umfassenden Selbsttest über alle Geräte durch und speichern die Ergebnisse nachvollziehbar ab.

Ergänzend bieten wir einen optionalen Wartungsservice an, der Ihr System rund um die Uhr überwacht.

4.2 Funktionsweise Testtaste / Sensortest

Hinweis: Jeder Test verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.

Die Testtaste befindet sich mittig auf jedem Rauch-Sensor.

Sobald eine Testtaste an einem Ihrer Sensoren gedrückt worden ist, bekommen Sie eine zeitnahe Benachrichtigung.

Diese Benachrichtigung ist nicht gleichbedeutend mit einem realen Alarm. Daher kann durch das Drücken der Testtaste kein echter Alarm simuliert werden.

Die Art der Zustellung des Alarms können Sie dem Kundendatenblatt im Anhang entnehmen. In der Regel erfolgt diese per E-Mail.

Beispielhafter Inhalt der E-Mail:

Rauch-Sensor hat durch Tastendruck zum Test ausgelöst!

Sensors: 1. OG Musterraum RM1

Zeigt den Namen des Sensors

Status: Systemtest o.k.

Zeigt den Rückmeldestatus des Sensors

4.3 Funktionsweise Realalarm

Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.

Wird Rauch erkannt, erfolgt die Zustellung des Alarms an die von Ihnen hinterlegten Alarmierungsmöglichkeiten.

Ihre hinterlegten Daten entnehmen Sie bitte dem Kundendatenblatt im Anhang.

Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird dieser als weitergeleiteter Alarm auch an die Rauch-Sensoren der gleichen Gruppe übermittelt. Daher lösen direkt mehrere Sensoren mit aus.

Alle Sensoren, die den Rauch nicht selbst detektiert haben, können gleichzeitig durch Drücken der Testtaste quittiert werden.

Sie erhalten auf dem von Ihnen gewählten Alarmierungsweg alle Informationen, welcher Sensor genau ausgelöst hat oder ob weitere hinzugekommen sind.

Sollten Sie einen optionalen Alarmüberlauf definiert haben, wird dieser entsprechend dem Kundendatenblatt abgearbeitet.

4.4 Bewusst ausgelöster Realalarm

Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.

Wenn Sie beabsichtigen, einen Sensor bewusst auszulösen, teilen Sie uns dies bitte vorab mit.

Ein Rauch-Sensor kann entweder durch Rauch oder mit Absprache durch uns softwareseitig ausgelöst werden. Dabei wird die oben beschriebene Logik abgearbeitet.

Da es sich um optische Rauch-Sensoren handelt, kann es sein, dass diese bei Verwendung von Disco-Nebel nicht auslösen. Bei einem realen Brand befinden sich in dem Rauch auch Festpartikel, die das Licht deutlich anders brechen als es bei Disco-Nebel der Fall ist. Eine Möglichkeit wären hier beispielsweise Räucherstäbchen.

4.5 Grafische Bedienoberfläche

Anlagen der neusten Generation verfügen über eine grafische Bedienoberfläche (GUI). Diese Oberfläche dient zur Visualisierung von Systemzuständen, Alarmen, Wartungsinformationen und weitere Daten und kann einzelne Servicefunktionen ansteuern. Sie können so beispielsweise die Anlage zeitweise unscharf schalten, Alarme quittieren, Melder/Sensoren oder Alarmschnittstellen testen oder Melder (beziehungsweise Fahrzeuge/Hallen/Räume) umbenennen.

Die GUI steht allen Kunden mit einer Wartungsvereinbarung kostenlos zur Verfügung. Falls Sie Zugriff auf die GUI wünschen, sprechen Sie uns bitte an.

4.6 Optionale Erweiterungen

Für die Safe Fire House Anlage sind diverse Erweiterungen optional verfügbar.


5. Netzwerktechnik

5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)


6. Status der Systeme

Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens zwei Minuten.

Zudem erhalten Sie regelmäßig eine Auflistung per E-Mail über den Status Ihres Systems. Diese E-Mail enthält immer die Postadresse des jeweiligen Standortes, für den der Bericht seine Gültigkeit hat.

6.1 LED-Anzeige

PoE-Zentrale

Während der Startphase

Im Betrieb

PoE-Repeater

6.2 Grafische Benutzeroberfläche

Bitte beachten Sie die gesonderte Anleitung zu unserer grafischen Benutzeroberfläche (GUI).

6.3 Statusmails von unserem Watchdog

Sie erhalten von unserem System regelmäßig beziehungsweise bedarfsbezogen zwei E-Mails. Zum einen den Servicebericht und zum anderen Warnhinweise.

6.3.1 Servicebericht

Der Servicebericht wird Ihnen einmal im Monat immer am ersten Montag zugestellt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.

Der Servicebericht ist in zwei Abschnitte gegliedert: die Gesamtübersicht des Systems und eine detaillierte Auflistung aller an der Zentrale angelernten Geräte. Es werden hier nur Geräte aufgelistet, die an Ihrem Standort auch verbaut sind.

Die Gesamtübersicht verschafft Ihnen einen schnellen Überblick über den Zustand der Geräte.

Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):

Geräteübersicht:

Die detaillierte Auflistung aller Geräte beinhaltet Details über jedes verbaute Gerät.

Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):

Detaillierte Auflistung der Geräte:

Inhalt ohne Kommentare:

Sensor: 5-HLF20-1 RM1
Adresse: 002E626xxC9Ex8
Verfügbar an Zentrale: NEIN
Verfügbar an Repeater: JA
RSSI: 0 dBm
Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: NEIN
Anzahl der Gerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 0
Batteriestand niedrig: k.A.
Rauchkammer verschmutzt: k.A.
Batteriespannung: k.A.
Erkannte Rauchgasentwicklung: k.A.
Verschmutzungsgrad des Sensors: k.A.
Fehlercode: k.A.

.......

6.3.2 Warnungen

Eine E-Mail mit Warnungen wird Ihnen immer am Montag zugestellt, sofern eine Warnung vorliegt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.

Die E-Mail beinhaltet Informationen zu Verbindungsunterbrechungen oder Kommunikationsunterbrechungen zu den an der Zentrale angelernten Geräten.

Die E-Mail ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):

WARNUNGEN:

STATUSBERICHT - ENDE

Haben Sie Fragen zu den erhaltenen Informationen, können Sie uns gerne kontaktieren.

6.3.3 Reset eines Repeaters

Ein Reset eines Repeaters kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer Nachlieferung erforderlich sein. Die genaue Vorgehensweise entnehmen Sie der Anleitung für den PoE-Repeater.


7. Alarmierungskonzept

7.1 Anbindung Alarmierungssoftware

Bei einer Alarmierung erfolgt die Übertragung aller Informationen an die Alarmierungssoftware wie im Kundendatenblatt aufgeführt. Dabei wird sowohl der Standort als auch das Ereignis sowie der ausgelöste Sensor mit übermittelt. Wir bieten Schnittstellen zu nahezu jeder Alarmierungslösung, darunter DIVERA 24/7, Alamos, GroupAlarm und AlarmDispatcher. Um einen Alarm an eine Alarmierungssoftware weiterleiten zu können, benötigen wir die entsprechenden Informationen zu der Alarmierungslösung, um die Schnittstelle einrichten zu können. Details zu der Schnittstelle Ihrer Alarmierungssoftware erhalten Sie vom Hersteller.

Je nach Funktionsumfang Ihrer Alarmierungssoftware können Rückmeldungen der Einsatzkräfte empfangen und beispielsweise ein Alarmüberlauf gestartet werden.

7.2 Anbindung Brandmeldeanlage

Unser System orientiert sich an der DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), erfüllt diese jedoch nicht vollständig. Die DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) beziehungsweise EN 54 erfüllt es ausdrücklich nicht. Die Anbindung an eine Brandmeldeanlage erfolgt mittels potenzialfreiem Schalteingang durch einen Servicetechniker der Brandmeldeanlage. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten! Da über einen potenzialfreien Kontakt keine Informationen übertragen werden können, meldet Ihre Brandmeldeanlage nur, dass sie über unser System ausgelöst wurde. Informationen zu dem ausgelösten Sensor erhalten Sie durch Ihre Alarmierungssoftware.

Bei einem Alarm durch einen Sensor wird die Brandmeldeanlage sofort durch den potentalfreien Kontakt mit geschaltet. Je nach Kundenwunsch kann die Alarmierung auch verzögert oder beispielsweise bei nicht erfolgter Rückmeldung durch Ihre Alarmierungssoftware erfolgen. Wenn sich kein Rauch mehr in der Rauchkammer des Sensors befindet, schaltet unser System in den Ruhezustand. Von da an kann es noch bis zu 60 Sekunden in Anspruch nehmen, bis auch der Schaltkontakt wieder in den Ruhezustand geschaltet wird und die Brandmeldeanlage zurückgesetzt werden kann.

Sollte Ihre Brandmeldeanlage aufgeschaltet sein, erhalten Sie von uns ein E-Ink-Display, welches in der unmittelbare Nähe des Feuerwehrbedienfelds angebracht werden muss. Das Display gibt Informationen aus, welcher Sensor ausgelöst hat, sodass eintreffende Einsatzkräfte den ausgelösten Sensor angezeigt bekommen.

Durch die Aufschaltung Ihrer Brandmeldeanlage erfolgt automatisch auch die Übermittlung eines Alarms aus unserem System an die Leitstelle.

7.3 Anbindung der Leitstelle über eine Schnittstelle

Eine Anbindung an eine Leitstellensoftware wie iSE Cobra 4 ist ebenfalls über unsere Schnittstelle möglich. Dabei erhält die Leitstelle direkt alle nötigen Informationen, um einen Einsatz zu generieren. Die Alarmierung der Leitstelle kann direkt erfolgen, oder je nach Kundenwunsch verzögert beziehungsweise nach nicht erfolgter Rückmeldung in der Alarmierungssoftware.

7.4 Rauch-Sensoren / Rauchmelder

Die verwendeten Sensoren sind über ein verschlüsseltes, bidirektionales Funkprotokoll mit der Zentrale verbunden. Dabei kann jeder Sensor ein Funksignal eines anderen Sensors weiterleiten. Dadurch wird eine sehr hohe Zuverlässigkeit bei der Übertragung eines Alarms gewährleistet.

Löst ein Sensor aus, wird dieser Alarm über Funk an alle Sensoren seiner Gruppe und an die Zentrale beziehungsweise Repeater übermittelt. Sensoren innerhalb der Gruppe signalisieren den Alarm ebenfalls und übermitteln den Alarm zusätzlich weiter.

Die PoE-Zentrale empfängt den Alarm und arbeitet die konfigurierten Alarmierungswege ab. Dadurch erhalten Sie unmittelbar alle Informationen zum Alarm, beispielsweise in Ihrer Alarmierungssoftware.

Sollte sich ein Sensor außerhalb des Empfangsbereichs der Zentrale oder eines Repeaters befinden, wird dieser Alarm über benachbarte Sensoren weitergeleitet. Wenn sich das Fahrzeug vollständig außerhalb eines Empfangsbereichs befindet, erfolgt keine Weiterleitung des Alarms. Dieser wird nur an dem ausgelösten Sensor signalisiert.

Eine Deaktivierung der Sensoren ist bauartbedingt nicht möglich. Sie werden daher auch außerhalb des Standorts ausgelöst, die Alarmierung wird in diesem Fall jedoch nicht an die Alarmierungssoftware übermittelt.

7.5 E-Mail, SMS oder Sonstige

Zusätzlich zu den bereits genannten Alarmierungswegen können Sie die Informationen auch per E-Mail oder auf ähnlichem Weg erhalten. Standardmäßig wird ein Sensortest per E-Mail zugestellt. Auf Wunsch kann auch ein Alarm per E-Mail zugestellt oder über sonstige Dienste übermittelt werden.


8. Wartung

Es besteht die Möglichkeit, einen Wartungsservice zu vereinbaren. Dieser umfasst unter anderem die Überwachung der Anlage rund um die Uhr.

Die Wartungsvereinbarung wird in zwei Varianten angeboten.

Variante 1: Monatliche Fernwartung Ihrer Safe Fire House Anlage, einschließlich einer Überwachung von System und Alarmschnittstellen rund um die Uhr, der Auswertung von Serviceberichten, dem Nachfassen bei Warnmeldungen, der Alarmauslösung auf Anfrage sowie wichtigen Sicherheits-Updates.

Variante 2: Zusätzlich eine jährliche Wartung vor Ort, die eine Sichtprüfung, die Überprüfung der Funktionalität und Messwerte, eine detaillierte Dokumentation sowie die Option zur Durchführung von Systemerweiterungen oder Konfigurationsänderungen beinhaltet (separater Auftrag notwendig).

Bei Interesse sprechen Sie uns an. Wir unterbreiten Ihnen ein passendes Angebot.


9. Erweiterung oder Änderung der Anlage


10. Abnahme bei Eigeninstallation / Inbetriebnahme durch dexa

Bei Eigeninstallation

Inbetriebnahme durch dexa


11. Weitere Informationen und Technische Daten


12. Fehleranalyse


13. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Betriebsanleitungen

Betriebsanleitung – Bedienoberfläche (GUI)

1. Einleitung

Diese Betriebsanleitung beschreibt die Bedienoberfläche (grafische Benutzeroberfläche) Ihrer Safe Fire House Zentrale. Über sie überwachen und bedienen Sie die Brandwarnanlage und – sofern lizenziert – das Einbruchwarnsystem (EWS).

Die Bedienoberfläche wird auf dem Anzeigegerät der Anlage (Touch-Display) sowie über einen Webbrowser im lokalen Netz bereitgestellt. Sicherheits-, Haftungs- und Montagehinweise zur Gesamtanlage finden Sie in der übergeordneten Betriebsanleitung Ihrer Safe Fire House Anlage; diese Anleitung beschränkt sich auf die Bedienung der Oberfläche.

1.1 Anmeldung und Rollen

Die Anmeldung erfolgt über eine 4-stellige Bediener-PIN oder einen zugewiesenen NFC-Tag am Reader des Anzeigegeräts.

Es gibt drei Rollen mit gestaffeltem Funktionsumfang:

1.2 Allgemeine Bedienelemente

1.3 Verhalten im Alarmfall

Bei einem Alarm wechselt die Oberfläche automatisch und systemweit in die zugehörige Vollbild-Alarmanzeige. Ein Brandalarm hat dabei absoluten Vorrang vor einem Einbruchalarm. Solange ein Alarm aktiv ist, bleibt die Anzeige auf der Alarmseite, bis der Alarm quittiert beziehungsweise zurückgestellt wird.

1.4 Betriebszustände


2. Brandwarnanlage

Die folgenden Ansichten bilden den Grundumfang der Anlage und sind immer verfügbar.

2.1 Anmeldung

Zweck: Anmeldung an der Bedienoberfläche und – sofern lizenziert – Scharf-/Unscharfschalten des Einbruchwarnsystems direkt vom Anmeldebildschirm.

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2.2 Status

Zweck: Überblick über den Zustand aller Anlagenteile auf einer Seite.

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2.3 Fahrzeuge

Zweck: Übersicht aller Rauchmelder, die einem Fahrzeug zugeordnet sind; je Fahrzeug eine Melderreihe (RM1, RM2, …).

Jeder Melder zeigt vier Werte:

Der linke Balken der Ansicht leuchtet rot bei Rauch und gelb bei Batterie-/Kammerfehler.

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2.4 Hallen & Räume

Zweck: Übersicht aller Rauchmelder in festen Räumen (Hallen, Schulungsräume, Umkleide, Flur und so weiter).

Aufbau und Farbcode identisch zur Ansicht „Fahrzeuge" (Batterie, Rauchkammer, Funkstärke, Alarmstatus je Melder). Der linke Balken leuchtet rot bei Rauchalarm, gelb bei Batterie-/Kammerfehler.

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2.5 Peripherie

Zweck: Übersicht der Peripheriegeräte der Brandwarnanlage – Sirenen, Blitzleuchten, Repeater und Schaltkontakte.

Angezeigt werden Verbindungsstatus, bei Schaltkontakten (DRSI) der aktuelle Schaltzustand sowie – sofern verfügbar – Funkstärke (RSSI), IP-Adresse und MAC.

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2.6 Alarmanzeige

Zweck: Anzeige und Bedienung eines aktiven Brandalarms.

Hinweis: Die Vollbild-Alarmanzeige ist nur während eines aktiven Alarms sichtbar.

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2.7 Störmeldungen

Zweck: Anzeige technischer Störungen der Anlage (Geräte unerreichbar, PoE-Fehler, Funkprobleme und so weiter).

Die Störungen werden aus zwei Quellen gespeist: Funk-Analyse (beispielsweise Rauchmelder ohne Verbindung) und Erreichbarkeits-Check der Zentrale (beispielsweise Peripherie offline).

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2.8 Alarmspeicher

Zweck: Chronologische Liste aller ausgelösten Alarme. Bei lizenziertem Einbruchwarnsystem in zwei Tabs aufgeteilt.

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2.9 Funktionen

Zweck: Service-Funktionen für Wartung und Tests der Brandwarnanlage.

2.9.1 Schulungsbetrieb

2.10 Konfiguration

Zweck: Konfiguration aller Anlagenkomponenten. Änderungen werden in der Zentrale gespeichert.

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2.11 Anlagendaten

Zweck: Stammdaten der Anlage – diese Felder werden bei der Installation gesetzt und üblicherweise nicht mehr geändert.

Enthalten sind unter anderem die Anlagen-ID (Hash, im QR-Code des Service-Tickets), Betreiber/Standort/Ansprechpartner, Service-Vertrag (Beginn, Ende, Karenzphase) sowie die Lizenzcodes der Bedienoberfläche und – sofern vorhanden – des Einbruchwarnsystems.

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2.12 Funkempfangsbericht

Zweck: Druckbarer Bericht „Funkempfang der Komponenten" zur Dokumentation der Funkqualität.

Der Bericht listet je Komponente Gerätename, Typ, RSSI (dBm) und eine Bewertung; ergänzt um eine Zusammenfassung. Hinweis: Für belastbare Werte ist eine Mindestlaufzeit von 48 h erforderlich. Aufruf über Funktionen → Berichte.

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2.13 Abmelden

Zweck: Abmeldung der aktuellen Bediener-Sitzung. Direkt nach dem Abmelden wird auf den Anmeldebildschirm umgeleitet.


3. Einbruchwarnsystem (EWS)

Dieses Kapitel gilt nur für Anlagen mit lizenziertem Einbruchwarnsystem. Ohne Lizenz sind die folgenden Ansichten und Tabs ausgeblendet.

3.1 Dashboard

Zweck: Schneller Überblick über Kameras und Systemzustand des Einbruchwarnsystems.

Scharf-/Unscharfschalten über die Status-Pille in der Kopfleiste oder über den Anmeldebildschirm (PIN/NFC).

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3.2 Live-Kameras

Zweck: Live-Streams aller angeschlossenen Kameras für Sichtkontrolle und Tests.

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3.3 Aufnahmen

Zweck: Aufnahmen der Kameras nach Datum durchsuchen – zur Beweissicherung und für Nachträge.

Datum über Datumsfeld mit Vor-/Zurück-Pfeilen wählen; je Kamera werden die Aufnahmen des Tages als Thumbnail-Liste angezeigt. Klick auf einen Eintrag öffnet das Video beziehungsweise Bild in einer Lightbox.

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3.4 Einbruchalarm-Anzeige

Zweck: Vollbild-Anzeige bei einem Einbruchalarm (analog zur Brand-Alarmanzeige).

Bei Auslösung wechselt die Oberfläche bildschirmfüllend in die Alarmanzeige. In der Voralarmphase kann der Alarm durch PIN-Eingabe, NFC-Tag oder Entriegeln des Schließsystems abgebrochen werden.

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Läuft die Voralarm-Dauer ab, wird der Alarm ausgelöst und an die konfigurierten Schnittstellen weitergeleitet.

Hinweis: Nur während eines aktiven Einbruchalarms sichtbar. Ein parallel laufender Brandalarm hat Vorrang.

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3.5 Einbruchalarme (im Alarmspeicher)

Zweck: Alle Einbruchalarme mit Vorschaubildern und Quittierungsstatus. Erreichbar als Tab „Einbruchwarnsystem" unter Alarmspeicher.

Aktive Alarme stehen oben (rote Randmarkierung), darunter die Alarmhistorie mit Quittierungs-Zeitstempel und Quittierer. Je Alarm werden Schnappschuss, Kameraname, Alarmtyp (beispielsweise Linienüberschreitung, Bewegung, Sabotage) und Zeitstempel angezeigt; Klick auf das Thumbnail öffnet das Bild in der Lightbox.

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3.6 EWS-Konfiguration

Zweck: Vollständige Konfiguration des Einbruchwarnsystems. Erreichbar als Tab „Einbruchwarnsystem" unter Konfiguration.

Unter-Tabs:

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4. Hilfe und Serviceticket

Zu jeder Ansicht liefert der Info-Button in der Kopfleiste eine Kurzbeschreibung. Fragen und Hinweise stellen Sie bitte als Serviceticket; den zugehörigen QR-Code/Link finden Sie auf der Statusseite (Service-Ticket) beziehungsweise unter Anlagendaten.


13. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh