Anleitungen

Montage-, Schnittstellen- und Betriebsanleitungen zum Safe Fire House Brandwarnsystem

Montage

Montage

Anleitung Montage PoE-Zentrale

DXO-SFH-CU-B-02

Bild

Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Begriffsdefinitionen

Begriff Erklärung
PoE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel.
PoE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat.
IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser.
WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie.
Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits).
Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken.

1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zum Installationsstandort


4. Anbringen der Hardware

Bild

Bild


5. Netzwerktechnik

5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)

Bild


6. Status des Systems

Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir automatisch einen Bericht der Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist.

6.1 LED-Anzeige

Während der Startphase

Im Betrieb


7. Kommunikation

7.1 Firewall-Konfiguration

Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie Ports erreichbar sind. Die notwendigen Einstellungen können Sie aus der Anleitung https://docs.dexa.gmbh/books/anleitungen/page/netzwerkanforderungen unter Kapital 2.3 "Einsatz hinter einer Firewall" entnehmen.


8. Abnahme bei Eigeninstallation


9. Weitere Informationen und Technische Daten


10. Fehleranalyse:


11. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@safefirehouse.de

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: Bild

Montage

Anleitung Montage PoE-Repeater

DXO-SFH-RP-XX-02

Bild

Hardware Stand: 1.1 Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Begriffsdefinitionen

Begriff Erklärung
POE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel.
POE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat.
IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser.
WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie.
Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits).
Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken.

1.4 Benötigtes Werkzeug bei Eigeninstallation


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung! Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zum Installationsstandort


4. Anbringen der Hardware

Bild

Bild


5. Netzwerktechnik

5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)

Bild


6. Status des Systems

Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten. Bei Eigeninstallation teilen Sie uns bitte den Status der LED mit. Zudem erhalten wir Automatisch einen Bericht des Repeaters über die Zentrale, sofern diese aus dem Internet erreichbar ist.

6.1 LED-Anzeige

6.2 Reset

Hinweis: Nicht jeder Repeater ist mit einer Resettaste ausgestattet.

Ein Reset kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer nachträglichen Installation eines Repeaters für den Anlernprozess notwendig ein. Bitte führen Sie einen Reset nur nach Aufforderung durch.

Reset durchführen:

Hinweis: Sollte der oben beschriebene Weg nicht zum Erfolg führen, wiederholen Sie die gleiche Prozedur innerhalb von 5 Minuten zwei mal.

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7. Kommunikation

7.1 Firewall Konfiguration

Beim Betrieb des PoE-Repeaters hinter einer Firewall ist zu beachten, dass Endpunkte gemäß der Angaben aus der Anleitung POE-Zentrale beachtet wurden.


8. Abnahme bei Eigeninstallation


9. Weitere Informationen und Technische Daten


10. Fehleranalyse:


11. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: Bild

Montage

Anleitung E-Ink Display

DXO-SFH-DE-XX-01

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

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Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zur Installation

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4. Anbringen des Gehäuse

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5. Anschließen des E-Ink-Display und Verbau

Das Anschließen des E-Ink-Displays darf nur durch Qualifiziertes Personal erfolgen.

Bild

Bild


6. Abnahme


7. Weitere Informationen und Technische Daten


8. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: Bild

Montage

Anleitung Montage Schaltkontakt 4-fach

DXO-SFH-SC-4-01

2.png

Hardware Stand: 1.0
Anleitung Stand: 1.1

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

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Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zur Installation


4. Anbringen der Hardware

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5. Anschließen des Schaltkontakt

Das Anschließen des Schaltkontakts darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.

Beispielanschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage:

4-er%20Schaltkontakt.png

6. Abnahme


7. Weitere Informationen und Technische Daten


8. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: qrcode-vcard.jpg

Montage

Anleitung Montage Schaltkontakt 1-fach

DXO-SFH-SC-1-01

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im Abstand von fünf Metern eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhalten, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zur Installation


4. Anbringen der Hardware

Bild


5. Anschließen des Schaltkontaktes

Das Anschließen des Schaltkontaktes darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.

Beispielanschluss als Potenzialfreien Schließer an einer Brandmeldeanlage:

Bild


6. Abnahme


7. Weitere Informationen und Technische Daten


8. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@safefirehouse.de

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Montage

Anleitung Platzierung eines SFH Smoke Sensors in Feuerwehrfahrzeugen

Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1

Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee


1. Erforderliche Montageorte

Mannschafts-/ Fahrerraum

Aufbau / Geräteraum


2. Anforderungen an den gewählten Installationsstandort

Die korrekte Positionierung ist entscheidend für die Detektionssicherheit im Fahrzeug.


3. Zu vermeidende Montageorte

Installieren Sie den Sensor nicht in folgenden Bereichen, um Falschalarme und Fehlfunktionen zu verhindern:


4. Beispielbilder

4.1 Mannschaftsraum

Bild Sensor sicher neben den Kopfstützen Bild Sensor mittig in der Fahrerkabine Bild Sensor geschützt in einer Ecke Bild Sensor geschützt in einer Ecke

4.2 Geräteraum

Bild Sensor mittig im Aufbau Bild Sensor direkt hinter einem Rollo Bild Sensor oben im Gerätefach

Bild Sensor mittig im Aufbau


5. Weitere Informationen und Technische Daten


6. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh

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Montage

Anleitung Platzierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater

Hardware Stand: 1.2 Anleitung Stand: 1.1

Diese Anleitung ist Teil des Produktes und ergänzt die Montageanleitung. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung und der Montageanleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion, die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden. Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee


1. Anforderungen an den Installationsstandort

Die korrekte Positionierung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater ist entscheidend für eine stabile Funktion und optimale Funkreichweite.


2. Vermeidung von Funkstörungen (Kritische Abstände)

Um die Funkleistung der PoE-Zentrale / PoE-Repeater nicht zu beeinträchtigen und Interferenzen zu minimieren, sind folgende Punkte zu beachten:

Mindestabstand von 2 Metern einhalten zu:

Keine Montage in unmittelbarer Nähe von:


3. Beispielbilder

Bild - Bild - Bild - Bild - Bild -


4. Weitere Informationen und Technische Daten


5. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH Möhnestraße 2 59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0 E-Mail: info@dexa.gmbh

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Montage

Anleitung Montage des SFH Smoke Sensors

DXO-SFH-SD-QRW-02 / DXO-SFH-SD-MRR-02

Bild

Hardware Stand: 1.2
Anleitung Stand: 1.3

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel beinhaltet, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Benötigtes Werkzeug und Zubehör pro Melder bei Eigeninstallation

Benötigtes Werkzeug, im Lieferumfang nicht enthalten

Im Lieferumfang enthalten für die Schraubmontage im Fahrzeug

Im Lieferumfang enthalten für die Klebemontage im Fahrzeug

Im Lieferumfang enthalten oder benötigt für die Schraubmontage in Hallen oder Räumen


2. Installationsreihenfolge

Die folgende Installations- und Inbetriebnahmereihenfolge ist zu beachten:

Bevor die Rauchsensoren montiert werden, müssen die vorherigen Komponenten montiert und die Zentrale sowie ggf. montierte Repeater mit PoE versorgt sein.

3. Hinweise zum Installationsstandort

3.1 Im Fahrzeug

3.2 In Hallen oder Räumen


4. Anbringen der Hardware 'verschraubt' im Fahrzeug

Bild

Bild

Bild

Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!


5. Anbringen der Hardware 'geklebt' im Fahrzeug

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Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!


6. Anbringen der Hardware 'verschraubt' in Hallen oder Räumen

Die Vorgehensweise ist nahezu identisch wie "3. Anbringen der Hardware verschraubt im Fahrzeug"

Das Siegel darf auf keinen Fall den Strömungsbereich (Lufteinlässe) teilweise oder ganz verdecken!


7. Video-Montageanleitungen

Die oben beschriebenen Montageschritte zur Installation der Sensoren in Fahzeugen durch Verschrauben und durch Kleben finden Sie im nachfolgendem Video.


8. Abnahme bei Eigeninstallation


9. Weitere Informationen und Technische Daten


10. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
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Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle Alamos

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.6

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um Alamos zu konfigurieren, rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. Dies funktioniert entweder über die IP Ihres Alamos Server oder über einen DNS Eintrag. Beispiel: https://192.0.2.10:83 oder https://alamos.musterstadt.de

Wir benötigen diese URL als Alarm-Adresse.

Folgende Informationen benötigen wir:

2.1 Alarmeingang anlegen

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2.2 Externe Schnittstelle Konfigurieren

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2.3 Freigabe der Schnittstelle oder Erreichbarmachen aus einem anderen Standort heraus


3. Probealarm

Bei selbst gehosteten System wird ein wöchentlicher Probealarm ausgeführt. Der Zeitpunkt hierfür ist individuell abstimmbar. Der Probealarm kann über ein Pattern an eine Whitelist oder Blacklist gemappt werden.

3.1 Regel

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4. Alarmüberlauf

Ist ein Alamos-interner Alarmüberlauf gewünscht, kann dieser direkt und ohne weitere Schnittstellendaten konfiguriert werden. Dieser kann genutzt werden, um beispielsweise bei fehlender positiver Rückmeldung der alarmierten Alarmgruppe(n) nach einem konfigurierten Zeitraum erneut oder andere Alarmgruppen zu alarmieren.

4.1 Ausgangssituation

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4.2 Rückmeldeübersicht

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4.3 Rückmelde-Regeln

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4.4 Nachalarmierung

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4.5 Alarmablaufbeschreibung

Ablaufbeschreibung für den oben konfigurierten Fall:

Wird über diese Einheit alarmiert, so wird der Rückmeldestatus nach 60 Sekunden erfasst und ausgewertet. Wurde mindestens 1 positive (Komme) Rückmeldung ermittelt, wird der weitere Ablauf abgebrochen. Sollte keine positive (Komme) Rückmeldung ermittelt werden können, wird über den im vierten Plugin konfigurierten Alarmierungsweg erneut alarmiert.

Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an.


5. Weitere Informationen und Technische Daten


6. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um DIVERA 24/7 zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://app.divera247.com/login.html

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Access-Key anzeigen

Bild

2.2 Gruppen Anlegen

Bild

2.3 Zusätzlicher Alarmierungswege SMS / Anruf

Bild

2.4 Alarmüberlauf

Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:

Bild

2.5 Einstellungen in der Pro Version

Sollten Sie die Pro-Version von DIVERA nutzen, sind die Einstellungen analog zu den zuvor beschriebenen Punkten in der Free der Alarm-Version vorzunehmen. Sie finden diese allerdings jeweils auf der Ebene Ihrer Untereinheit.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Sie nehmen alle Einstellungen in der (Unter-)Einheit vor und teilen uns die jeweiligen Auth-Keys sowie Gruppenbezeichnungen dort mit.
  2. Sie setzen Sie Einstellungen in Ihrer Zentraleinheit, dann müssen Sie uns nur den zentralen Auth-Key sowie die Gruppenbenennungen mitteilen. Es ist darauf zu achten, diese nach unten hin als RIC weitergeroutet sind.

Wir empfehlen die Nutzung von einem AuthKey und einer Alarmgruppe pro Standort anstatt des zentralen Vererbens, da dies nachvollziehbarer und sicherer zu administrieren ist. Falls Sie zeingend die Variante 2 umsetzen wollen, sprechen Sie und bitte an.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle Feuer Software

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um Feuer Software zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://connect.feuersoftware.com/

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Authentifizierungsschlüssel anzeigen

Bild

2.2 Alarmgruppen

Bild


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
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59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle FF-Agent

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

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59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://ff-agent.com/app/login/

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Source-ID und Authentifizierungsschlüssel

2.2 Schleife

Bild


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle GroupAlarm

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.1

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.

https://www.groupalarm.com

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Organisations-ID

Bild

2.2 API-Key

Bild

2.3 Externer Bezeichner

Bild


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle fireplan

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Benötigte Daten

Folgende Informationen werden benötigt:

2.1 Schnittstelle hinzufügen

2.2 API-Key

2.3 RIC & SubRIC

2.4 Alarmüberlauf

Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Alarmanruf

Anleitung Stand: 1.1

Vor Nutzung des Systems diese Anleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik und Ausstattung gegenüber den Angaben in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Was ist das Alarmanruf-System?

Wenn ein Rauchmelder in Ihrer Anlage auslöst, werden automatisch Telefonanrufe an hinterlegte Rufnummern gestartet. Eine Computerstimme informiert Sie über den Alarm und fordert Sie zur Bestätigung auf.


2. Ablauf eines Alarmanrufs

2.1 Rauchmelder löst aus

Ihre Brandmeldeanlage erkennt den Alarm und startet automatisch die Anrufkette.

2.2 Anruf auf Ihrem Telefon

Sie erhalten einen Anruf von einer Ihnen zugewiesenen Rufnummer. Diese Nummer sollten Sie in Ihrem Telefon speichern, damit Sie den Alarmanruf sofort erkennen.

2.3 Sprachansage

Nach Annahme des Anrufs hören Sie eine automatische Ansage, z.B.:

„Achtung Alarmanruf. Rauchmelder im Erdgeschoss Flur hat ausgelöst. Drücken Sie die 1 um den Alarm zu bestätigen."

2.4 Bestätigung mit Taste 1

2.5 Keine Bestätigung?

Wenn Sie:

...wird Ihr Anruf als „nicht bestätigt" gewertet. Die nächsten Personen werden weiter angerufen. Erst nach Abschluss der Runde wird ausgewertet, ob mindestens eine Person bestätigt hat.


3. Anrufkette

3.1 So läuft eine Runde ab

In jeder Runde werden alle hinterlegten Personen nacheinander angerufen:

Runde 1: Person 1 → Person 2 → Person 3 → ... → Auswertung

Wichtig: Auch wenn Person 1 bereits bestätigt hat, werden Person 2 und 3 trotzdem noch angerufen. So ist sichergestellt, dass alle Verantwortlichen informiert sind.

3.2 Auswertung nach jeder Runde

Nach Abschluss einer Runde wird geprüft:

3.3 Mehrere Runden möglich

Falls in Runde 1 niemand bestätigt, werden bis zu 5 Runden durchgeführt:

Runde 1: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 2
Runde 2: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 3
...
Runde 5: Alle anrufen → Finale Auswertung


4. Wichtige Hinweise

4.1 Bitte beachten Sie

4.2 Zeitfenster

4.3 Mobiltelefon-Tipps


5. Häufige Fragen

5.1 Was passiert, wenn niemand den Alarm bestätigt?

Es werden bis zu 5 Runden durchgeführt. In jeder Runde werden alle hinterlegten Nummern angerufen. Bestätigt nach 5 Runden immer noch niemand, wird dies protokolliert. Je nach Konfiguration Ihrer Anlage können weitere Maßnahmen ausgelöst werden (z.B. Alarmierung der Feuerwehr).

5.2 Kann ich den Anruf zurückrufen?

Nein, ein Rückruf ist nicht möglich. Alarmanrufe werden nur automatisch bei einem Ereignis ausgelöst.

5.3 Was bedeutet es, wenn ich Taste 1 drücke?

Sie bestätigen, dass Sie den Alarm zur Kenntnis genommen haben und sich darum kümmern. Wichtig: Die anderen Personen in der Liste werden trotzdem noch angerufen, damit alle informiert sind. Erst nach Abschluss der Runde wird keine weitere Runde gestartet.

5.4 Ich habe aus Versehen aufgelegt – was nun?

Die nächste Person in der Liste wird angerufen. In der Auswertung nach der Runde wird Ihr Anruf als "keine Bestätigung" gewertet. Falls Sie sich dennoch um den Alarm kümmern möchten, koordinieren Sie sich mit den anderen Verantwortlichen.

5.5 Werden die Anrufe protokolliert?

Ja, alle Alarmanrufe werden mit Zeitstempel, angerufener Nummer und Ergebnis (bestätigt/keine Antwort) protokolliert.


6. Ihre Alarmanruf-Konfiguration


7. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@safefirehouse.de

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: Bild


Stand: Januar 2026

Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerkanforderungen Safe Fire House Brandwarnsystem

Netzwerkanforderungen — Safe Fire House Brandwarnanlage

Gültig für die PoE-Zentrale, PoE-Repeater und das PoE-Display


Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z. B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr-Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer IT-Sicherheitsregeln. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Für den Versand von Serviceberichten und Test-Meldungen sowie ggf. Alarm-Meldungen werden die E-Mail-Adressen der jeweiligen Empfänger verarbeitet; hierbei handelt es sich um personenbezogene Daten, deren Verarbeitung nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfolgt. Der E-Mail-Versand erfolgt über einen Auftragsverarbeiter mit Datenverarbeitung in der Europäischen Union auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung im Rahmen von Fernwartung und Service-Logbuch erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte (u. a. Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Widerspruch) ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten.


2. Hinweis zur Verbindung

Die Zentrale und der Repeater müssen sich im gleichen Netzwerksegment befinden und über einen Internetzugang verfügen.

Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk.


2.1 Netzwerkanforderungen für Einzelstandort


2.2 Zusätzliche Netzwerkanforderungen für Multistandort

Wenn das System standortübergreifend eingesetzt werden soll, bedarf es einer Vernetzung der Standorte im selben Netzwerk. Dies kann über VPN-Systeme wie WireGuard, ZeroTier, IPSec o. ä. erfolgen. Alternativ auch über ein VXLAN / VLAN. Hierfür sind folgende Anforderungen zwingend erforderlich:

Die Multicast-Gruppe, über die kommuniziert wird, ist 224.0.0.120. Es ist sinnvoll, den gesamten Multicast-(udp)-Verkehr zwischen den Repeatern und der Zentrale zu erlauben. Zusätzlich werden hierfür die Ports 9292 (tcp), 43439 (tcp) und 43438 (udp) genutzt. Die gesamte Kommunikation läuft im VPN-Netzwerk ab. Freigaben in das Internet sind für die Verbindung zwischen Zentrale und Repeater nicht notwendig, außer Sie nutzen ZeroTier als Relay-Dienst.

Der Multicast-Verkehr kann über folgenden Befehl (Linux) eingesehen werden:

tcpdump -i eth0 -n 'udp and dst 224.0.0.120'

Bitte eth0 ggf. durch das verwendete Interface ersetzen.

Achten Sie bei der Gestaltung der Netzwerkarchitektur in Ihren VPN-Routern oder Firewalls auf sauberes Bridging der Interfaces, sodass keine Loops entstehen. Multicast-Pakete gehen „wild" über alle Interfaces, je nach Routing und Bridging. Lassen sich Loops nicht vermeiden, aktivieren Sie Beschränkungen wie z. B. das Spanning Tree Protocol (STP) und Multicast-Begrenzungen (z. B. bei ZeroTier).

Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an. Gerne bieten wir Ihnen die Vernetzung Ihrer Standorte als zusätzliche Leistung in einem Vorprojekt an.


2.3 Einsatz hinter einer Firewall

Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass die Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie die genannten Ports erreichbar sind. Es wird hier anhand von Divera 24/7 lediglich ein Beispiel für eine Alarmschnittstelle gegeben. Für die Erreichbarkeit weiterer Alarmdienste und Schnittstellen sind die Dokumentationen der jeweiligen Anbieter zu konsultieren. Bitte sprechen Sie uns an, falls Sie Unterstützung benötigen.

Bitte stellen Sie sicher, dass alle genannten Ziele, Ports und Protokolle in Ihrer Firewall freigegeben sind, um eine reibungslose Funktionalität der PoE-Zentrale und angeschlossener Geräte zu gewährleisten.

Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben in Ihrer Firewall!

Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck
PoE-Zentrale ⇔ PoE-Repeater Multicast (udp/43438), tcp/9292, tcp/43439 local network Kommunikation zwischen Zentrale und Repeatern
PoE-Zentrale → Mailserver SMTP (tcp/465, implizites TLS) smtp.dexa.gmbh Versand von Statusmails
PoE-Zentrale → Service-Plattform HTTPS (tcp/443) hooks.airtable.com Überwachung der Komponenten und Schnittstellen (Statusmeldungen)
PoE-Zentrale → Telemetrie FTP (tcp/21) wrk01.dexa.gmbh Upload von Telemetriedaten (Heartbeat)
PoE-Zentrale → Service-Connector HTTPS (tcp/443), STUN (udp/3478) controlplane.tailscale.com, login.tailscale.com, *.tailscale.com Fernwartung (Koordination und Relay)
WireGuard (udp/41641) direkte Peer-Verbindung (ausgehend) Fernwartung (direkter Tunnel)
PoE-Zentrale → Internet-Erreichbarkeit ICMP (Echo/Ping) 8.8.8.8 Konnektivitätsprüfung (WatchDog)
PoE-Zentrale → Zeitserver NTP (udp/123) 0–3.de.pool.ntp.org Synchronisation von Datum und Uhrzeit
PoE-Zentrale → DNS-Server udp/53, tcp/53 interner DNS-Server (local network) DNS-Namensauflösung
PoE-Zentrale → Alarmierungsschnittstellen (Beispiele) HTTPS (tcp/443) app.divera247.com (Beispiel) Alarmierung (Beispiel Divera 24/7)
HTTP/HTTPS, lokal (Port gemäß Ihrer Installation) localhost bzw. local network Beispiel Alamos (lokal beim Kunden gehostet)
PoE-Display ⇔ PoE-Zentrale HTTP local network Lokale Kommunikation mit dem Frontend

Hinweis zur Internet-Erreichbarkeit: Die Zentrale prüft ihre Internetverbindung per ICMP-Echo (Ping) an 8.8.8.8. Sollte ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig sein, kann diese Prüfung auf Wunsch deaktiviert werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall an.

Hinweis zum Zeitserver: 0–3.de.pool.ntp.org verweist auf einen öffentlichen Zeitserver-Pool mit wechselnden IP-Adressen. Erlauben Sie hierfür den ausgehenden NTP-Verkehr (udp/123) oder hinterlegen Sie einen festen Zeitserver.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

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Netzwerk und Schnittstellen

Anleitung Schnittstelle BlaulichtSMS

blaulichtsms_logo.png

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


2. Konfiguration

Folgende Informationen werden benötigt respektive folgende Aktionen müssen umgesetzt werden:

2.1 Gruppenbezeichnung für den Alarm pro Standort

Loggen Sie sich in Ihr BlaulichtSMS-Portal ein.
Unter Konfiguration => Alarmgruppen finden Sie diese in der Spalte Nr (z.B.: "G1")

2.2 Alarmgeber-Freigabe anfordern

Im nächsten Schritt müssen Sie BlaulichtSMS eine E-Mail zukommen lassen, in welcher Sie bestätigen, dass wir (dexa Solutions GmbH mit dem Safe Fire House Produkt) als ALARMGEBER Ihre Organisation (mit Ihrer Kundennummer xxxxxx) alarmieren dürfen. Unsere Kundennummer wird Ihnen bei diesem Prozess von einem Mitarbeiter mitgeteilt.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon:

Bild

Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerkanforderungen dexa VPN Router

Netzwerkanforderungen — Standortvernetzung über dexa VPN-Router

Gültig für die von der Dexa Solutions GmbH bereitgestellten Standort-Router zur standortübergreifenden Vernetzung der Safe Fire House Komponenten

Gillt, wenn das VPN-Netzwerk für eine Multistandort-Lösung von dexa betrieben werden soll


Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee


1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Für die standortübergreifende Vernetzung stellen wir Ihnen einen vorkonfigurierten Router bereit, der die Verbindung zu unserem zentralen VPN-Hub eigenständig aufbaut und betreibt.

Als Kunde stellen Sie hierfür Teile Ihrer IT-Infrastruktur zur Verfügung, insbesondere einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang je Standort. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen an Ihrer Internetanbindung oder Firewall vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Damit die Zusammenarbeit gelingt, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert.

4. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten.


2. Hinweis zur Verbindung

Zur Vernetzung mehrerer Standorte stellt dexa an jedem Standort einen vorkonfigurierten Router bereit. Dieser Router baut selbstständig eine verschlüsselte Verbindung (WireGuard) zu unserem zentralen VPN-Hub (hub.dexa.gmbh) auf. Über diese Verbindung werden alle Standorte zu einem gemeinsamen Netzwerksegment zusammengeschlossen, sodass Zentrale und Repeater standortübergreifend so kommunizieren, als befänden sie sich im selben lokalen Netz.

Die eigentliche Fachkommunikation (u. a. der Multicast-Verkehr zwischen Zentrale und Repeatern) läuft vollständig innerhalb dieses verschlüsselten Tunnels. Sie stellt dadurch keine gesonderten Anforderungen an Ihre Firewall — es genügt, dem Router den Verbindungsaufbau zum VPN-Hub zu ermöglichen.

Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk.


2.1 Anforderungen an die Internetanbindung (WAN) je Standort


2.2 Einsatz hinter einer Firewall

Betreiben Sie den dexa-Router hinter Ihrer eigenen Firewall, stellen Sie bitte sicher, dass die in der folgenden Tabelle genannten Ziele, Ports und Protokolle ausgehend erreichbar sind, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten.

Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben in Ihrer Firewall!

Verbindung Protokoll/Port Ziel Zweck
dexa-Router → VPN-Hub WireGuard (udp/51820) hub.dexa.gmbh (188.64.62.229) Aufbau des verschlüsselten Standort-Tunnels. Die gesamte weitere Kommunikation (Standortkopplung, Multicast-Fachverkehr, Fernwartung des Routers) läuft gekapselt hierüber.
dexa-Router → DNS-Server udp/53, tcp/53 Provider-DNS oder interner DNS-Server Namensauflösung von hub.dexa.gmbh
dexa-Router → Zeitserver NTP (udp/123) 0–3.de.pool.ntp.org Synchronisation von Datum und Uhrzeit
dexa-Router → Internet-Erreichbarkeit ICMP (Echo/Ping) 8.8.8.8 Konnektivitätsprüfung (WatchDog)

Hinweis zur gesamten Fachkommunikation: Sämtlicher Verkehr zwischen den Standorten sowie die Fernwartung des Routers werden innerhalb der WireGuard-Verbindung übertragen. Über die oben genannte Zeile „dexa-Router → VPN-Hub" hinaus sind hierfür keine weiteren Firewall-Freigaben erforderlich.

Hinweis zu MTU / kleinen Paketgrößen: Der Router verarbeitet die Paketgrößen des Tunnels selbstständig; auch Anbindungen mit reduzierter MTU (z. B. LTE, Starlink, PPPoE) werden unterstützt. Ein Eingriff Ihrerseits ist nicht erforderlich.

Hinweis zur Internet-Erreichbarkeit: Die Zentrale bzw. der Router prüft die Internetverbindung per ICMP-Echo (Ping) an 8.8.8.8. Sollte ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig sein, kann diese Prüfung auf Wunsch deaktiviert werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall an.

Hinweis zum Zeitserver: 0–3.de.pool.ntp.org verweist auf einen öffentlichen Zeitserver-Pool mit wechselnden IP-Adressen. Erlauben Sie hierfür den ausgehenden NTP-Verkehr (udp/123) oder hinterlegen Sie einen festen Zeitserver.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
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Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Netzwerk und Schnittstellen

Netzwerkanforderungen Leitstellen-Integration

Netzwerkanforderungen — Anbindung an Leitstellen- / Einsatzleitsysteme

Gültig für die Anbindung der Safe Fire House Brandwarnanlage an Leitstellen- bzw. Einsatzleitsysteme (ELS), z. B. iSE COBRA, CKS CELIOS, VivaSecur, IGNIS plus und weitere


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Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

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1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Die Anbindung an ein Leitstellen- bzw. Einsatzleitsystem setzt eine entsprechende Schnittstelle sowie deren Freigabe durch den Betreiber der Leitstelle bzw. den Hersteller des Einsatzleitsystems voraus. Wir sind nicht Hersteller der eingesetzten Leitstellen- und Einsatzleitsysteme und übernehmen weder deren Produkthaftung noch die Gewährleistung für deren Schnittstellen. Für die eigens entwickelten Softwareteile haften wir in vollem Umfang, nicht jedoch für Softwareteile von Drittanbietern.

1.2 Hinweise zum Datenschutz

Im Alarmfall werden Alarm- und Standortdaten (Bezeichnung und Anschrift des Standortes, Koordinaten, auslösende Sensorik, Zeitstempel) an das angebundene System übermittelt. Die Übertragung erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, authentifizierte Verbindungen und ausschließlich zum Zweck der Alarmierung und deren Nachweis. Die maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.


2. Anbindungswege

Da es keinen einheitlichen, herstellerübergreifenden Standard zur Anbindung an Leitstellen gibt, stehen drei Wege zur Verfügung, mit denen sich in der Regel jedes gängige Einsatzleitsystem anbinden lässt.

Allen Wegen gemeinsam:

Empfehlung: Für die überwiegende Zahl der Anwendungsfälle ist die Anbindung über das SMS-Gateway (Abschnitt 2.1) die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Lösung: herstellerunabhängig, kurzfristig umsetzbar, geringe laufende Kosten und mit Echtzeitzustellung sowie Übermittlungsbestätigung nahezu der volle Funktionsumfang einer direkten Schnittstelle — bei deutlich geringerem Einrichtungsaufwand.


2.1 SMS-Gateway (Telekom Vonage API) — empfohlen

Im Alarmfall übergibt der dexa-Alarmdienst die Alarmmeldung über die Telekom Vonage API als SMS. Empfänger ist ein Hardware-SMS-Gateway, das direkt am Einsatzleitsystem angeschlossen ist und die eingehende SMS in das ELS einspeist. Dieses Gateway empfängt per Mobilfunk (eigene SIM) und ist entweder bereits vorhanden oder wird durch dexa beigestellt. Der Weg ist herstellerübergreifend, einfach und kostengünstig und funktioniert mit jedem Einsatzleitsystem.

Ablaufkette:

dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API → (SMS / Mobilfunk) → Hardware-SMS-Gateway am ELS → Einsatzleitsystem

Technischer Ablauf und Nachweis:

Netzwerkanforderung:

Verbindung Protokoll/Port Ziel
dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API HTTPS (tcp/443), ausgehend API-Endpunkt der Telekom Vonage API
Telekom Vonage API → zentrale dexa-Gegenstelle HTTPS (tcp/443) dexa-Rückmelde-Endpunkt (DLR-Webhook)

Versand und Entgegennahme der Zustellbestätigung erfolgen zentral über den dexa-Alarmdienst. Das Hardware-SMS-Gateway am Einsatzleitsystem empfängt per Mobilfunk und benötigt keine Anbindung an Ihr Netzwerk. An Ihrem Standort ist hierfür keine Freigabe und keine Portweiterleitung erforderlich.


2.2 Direkte Schnittstelle des Einsatzleitsystems (WDX3)

WDX3 ist eine standardisierte Leitstellenschnittstelle (bereitgestellt durch das ELS iSE COBRA). Alarm- und Statusdaten werden über einen WDX3-Server ausgetauscht, der durch den Hersteller (iSE, auch als Cloud-Server) oder durch die Leitstelle selbst betrieben wird. Über die Schnittstelle können — je nach Freigabe bidirektional — Einsatzdaten, Einsatzmittel inkl. FMS-Status und Standort, Lagemeldungen sowie Rückmeldungen ausgetauscht werden. Die Übertragung ist fehlertolerant und wiederholt fehlgeschlagene Übermittlungen automatisch.

Technische Voraussetzungen:

Netzwerkanforderung:

Verbindung Protokoll/Port Ziel
dexa-Alarmdienst → WDX3-Server TLS über TCP, Port projektspezifisch (Vorgabe des Betreibers) WDX3-Server des Einsatzleitsystems

2.3 Eigene REST-API des Einsatzleitsystems

Stellt das Einsatzleitsystem eine eigene REST-Schnittstelle bereit, übergibt die Anlage die Alarmdaten direkt an den API-Endpunkt des ELS. Die Übertragung folgt der dexa-Spezifikation „API-Anforderungen für Alarmierungen". Dieser Weg ermöglicht eine tiefgreifende, individuell zugeschnittene Integration (z. B. bidirektionaler Abgleich von Rückmeldungen und Fahrzeugstatus, Übergabe zusätzlicher Objekt- und Datenfelder, angepasste Alarmierungslogik).

Technische Eckdaten (dexa-Alarmierungs-API):

Parameter Wert
Transport HTTPS, TLS 1.2 oder höher
Content-Type application/json; charset=UTF-8
Authentifizierung Bearer Token (min. 32 Zeichen), verschlüsselt auf der Zentrale hinterlegt
Erstalarm POST /api/v1/alarms
Nachmeldung (Broadcast) PUT /api/v1/alarms/{alarmId}
Statusabruf inkl. Rückmeldungen GET /api/v1/alarms/{alarmId}
Rate Limit 60 Requests/Minute; bei HTTP 429 Retry-After beachten
Idempotenz über Feld externalId; SFH-seitige Retry-Strategie (5 s / 10 s / 30 s)
Optional IP-Whitelisting der SFH-Gegenstelle beim ELS

Netzwerkanforderung:

Verbindung Protokoll/Port Ziel
dexa-Alarmdienst → ELS-REST-API HTTPS (tcp/443), ausgehend REST-Endpunkt des Einsatzleitsystems

Die vollständige Feld-, Fehler- und Response-Spezifikation ist in der Knowledge Base unter „API-Anforderungen für Alarmierungen" hinterlegt.


3. Weitere Informationen und Technische Daten


4. Kontaktdaten und Serviceticket

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Betriebsanleitungen

Betriebsanleitungen

Betriebsanleitung Ihrer Safe Fire House-Anlage

Bild

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4

Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.

Urheberrecht

Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.

Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.

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1. Einleitung

1.1 Rollenverteilung und Haftung

Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.

Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- bzw. EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.

In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.

Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen bzw. Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.

Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel Divera24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, z.B. per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.

Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder bzw. Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.

Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, bzw. durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss im fünf Meter Abstand eine 230V Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 bzw. EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.


1.2 Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres online Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:

1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.

2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor-Authentifikation verwendet.

3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.

4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.


1.3 Hinweise zur Anlagenwartung

Unsere Systeme sind in der Regel wartungsfrei und werden kontinuierlich durch unseren Watchdog auf ihre Funktion hin überwacht. Um sicherzustellen, dass das System und die Sensoren stets optimal funktioniert und Fehlalarme vermieden werden, beachten Sie bitte die folgenden Wartungshinweise:

1. Funktionstest: Die Melder und Sensoren können jederzeit einem Funktionstest unterzogen werden, indem Sie die Test-Taste drücken. Dieser Test ermöglicht es, die Funktionsfähigkeit zu überprüfen und sicherzustellen, dass er im Falle eines Brandes ordnungsgemäß auslöst. Im Falle eines Testes durch Betätigung des Test-Knopfes erhalten Sie eine E-Mail mit einem Hinweis, dass es sich um einen Funktionstest handelt.

2. Anpassung an Verschmutzungsgrad: Bitte beachten Sie, dass sich Melder und Sensoren durch den Funktionstest an den Verschmutzungsgrad der Rauchkammer anpasst, der durch Umweltfaktoren beeinflusst werden kann. Durch regelmäßige Funktionstests wird sichergestellt, dass der Melder bzw. Sensor korrekt kalibriert ist und Fehlalarme vermieden werden. Die Komponenten aus unserem Sortiment können diese Kalibrierung automatisch durchführen, sodass ein regelmäßiger Test durch Sie nicht notwendig ist.

3. Reinigung: Neben dem Funktionstest empfehlen wir, den Melder und Sensoren auf Verschmutzungen zu überprüfen und gegebenenfalls mit einem weichen, trockenen Tuch zu reinigen. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel oder sprühen Sie keine Flüssigkeiten, da dies die Funktionsweise beeinträchtigen könnte.

4. Batteriewechsel: Unsere Melder und Sensoren haben eine fest verbaute Batterie mit einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren, die nicht gewechselt werden kann. Unser Watchdog informiert Sie aber weit im Voraus über einen nötigen Austausch. Die tatsächliche Laufzeit in Abhängig von der Nutzung, also u.a. der Alarmhäufigkeit.

5. Erweiterter Service: Sollten Sie Probleme mit der Anlage feststellen oder unsicher sein, ob er ordnungsgemäß funktioniert, wenden Sie sich bitte an uns. Auf Wunsch bieten wir Ihnen erweiterte Wartungspakete, wie zum Beispiel regelmäßige Überprüfungen vor Ort oder kontinuierliches Uptime-Monitoring des Systems und allen Alarmschnittstellen, separat an.


1.4 Hinweis zu Multistandortlösungen

Unser System bieten wir sowohl als Einzellösung für einen einzelnen Standort, als auch standortübergreifend an. Die Einzestandortlösung hat dabei nur sehr geringe Anforderungen an Ihre vorhandene IT-Infrastruktur (Netzwerkanschluss mit Internet). Falls die Fahrzeuge untereinander die Standorte regelmäßig wechsel können sollen, wie es zum Beispiel oft bei Rettungswagen der Fall ist, bauen wir unser System als Multistandortlösung auf. Hierfür müssen Ihre Standorte über ein standortübergreifendes Netzwerk, z.B. einen Layer-2-VPN-Tunnel verfügen. Falls das nicht der Fall ist, können wir Ihnen den Aufbau eines solchen Tunnels kostengünstig separat anbieten.


1.5 Hinweis zu Batterielaufzeiten

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zur Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder, um sicherzustellen, dass Ihr Sicherheitssystem stets zuverlässig funktioniert.

1. Lebensdauer der Batterie: Die Batterielebensdauer unserer Sensoren und Melder beträgt im optimalen Fall bis zu 10 Jahre. Aufgrund des besonderen Einsatzzwecks und abhängig von der Art der Nutzung (Anzahl und Dauer von Alarmen, Anzahl von Systemtests, Temperaturschwankungen) kann diese abweichen.

2. Fest verbaute Batterie: Bitte beachten Sie, dass die Batterie unserer Sensoren und Melder fest verbaut sind und nicht ausgetauscht werden können.

Die Lebensdauer der Batterie in unseren Meldern und Sensoren ist entscheidend für ihre Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit. Wenn Sie weitere Fragen zur Batterielebensdauer oder zur Wartung Ihrer Anlage haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


1.6 Hinweise zum Signalisierungsverhalten

Hinweis zur Handhabung bei Einsatzstellen und am Standort. Es ist wichtig, die folgenden Informationen zur Handhabung zu beachten:

1. Ununterbrochene Überwachung: Es ist nicht zulässig, die Sensoren abzuschalten, sobald das Fahrzeug den Standort verlässt. Dies bedeutet, dass die Sensoren kontinuierlich aktiv bleiben und auf mögliche Rauchentwicklungen reagieren, selbst während der Fahrt oder an einer Einsatzstelle.

2. Alarmierung bei Raucherkennung: Sollte ein Sensor an einer Einsatzstelle Rauch in seiner Rauchkammer erkennen, wird ein Alarm ausgelöst. Dieser Alarm kann nicht aus der Ferne, sondern nur an dem ausgelösten Sensor selbst quittiert werden. Dies stellt aber in der Regel ein gewünschtes Verhalten dar, denn Einsatzfahrzeuge und Personal dürfen sich nicht in schadstoffbelasteten Bereichen an einer Einsatzstelle aufhalten und können daher auf diese Weise sinnvoll vor der Gefahr durch eine Rauchkontamination gewarnt werden. Eine Möglichkeit, die Sensoren in einer stummen oder leisen Ausführung zu bekommen, ist möglich.

3. Fernauslösung von Alarmen: Weiterhin werden im Falle eines ausgelösten Alarms auch im Umkreis befindliche Komponenten, die Teil des gleichen Systems (gleiche Zentrale des Standorts) sind, ebenfalls dazu gebracht, einen akustischen Alarm wiederzugeben. Diese Sensoren, die "fernausgelöst" wurden, können durch den Knopfdruck eines beliebigen Sensors alle gleichzeitig quittiert werden, wodurch der Alarm beendet wird. Die Fernalarmierung kann am Standort von unserem System auch automatisiert nach wenigen Sekunden quittiert werden.

4. Beendigung der Alarmierung: Der Signalton des Sensors, der den Rauch erkannt hat, endet zulassungskonform nicht automatisch nach dem Quittieren. Er wird erst beendet, wenn der Sensor, entweder durch das automatische Ende der Rauchbeaufschlagung in seiner Rauchkammer oder durch manuelles Quittieren durch Knopfdruck, wieder in den Normalzustand versetzt wird.

5. Visueller Alarm: Die Sensoren signalisieren einen Alarm nicht nur akustisch, sondern können diesen auch visuell mittels einer hellen mittig platzierten LED, die als Notlicht gedacht ist, signalisieren.

Es besteht für uns die technische Möglichkeit von diesem Verhalten auf Kundenwunsch abzuweichen:

  1. Am Standort (nicht an der Einsatzstelle) können alle fernausgelöste Sensoren durch die Zentrale automatisch quittiert werden, sodass der Signalton erlischt. Die Schnittstellenalarmierung ist hiervon nicht betroffen.
  2. Die Rauchsensoren können (in Teilen oder komplett) ohne akustische Signalisierungseinheit (Stumm) oder in verringerter Lautstärke (Leise) installiert werden. Ein denkbares Szenario ist es zum Beispiel, die Sensoren der Mannschaftsräume mit akustischer Signaleinheit ausgestattet zu lassen, die Sensoren in den Geräteräumen allerdings ohne. Die Funktion der visuellen Alarmsignalisierung mittels LED bleibt von dieser Modifikation unberührt.

1.7 Begriffsdefinitionen

Begriff Erklärung
POE Power over Ethernet – Technologie zur Stromversorgung von Netzwerkgeräten über das Netzwerkkabel.
POE-Injektor Gerät, das PoE-fähige Geräte mit Strom versorgt, wenn der Switch keine PoE-Funktion hat.
IP Schutzklasse Internationale Schutzklasse (Ingress Protection) zur Kennzeichnung des Schutzes gegen Staub und Wasser.
WLAN Wireless Local Area Network – Drahtloses lokales Netzwerk für die Datenübertragung.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications – Standard für schnurlose Telefonie.
Mbit Megabit – Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (1 Mbit = 1 Million Bits).
Firewall Sicherheitsmechanismus zur Überwachung und Kontrolle des ein- und ausgehenden Datenverkehrs in Netzwerken.
RSSI RSSI misst die allgemeine Stärke des empfangenen Signals. Ein höherer RSSI-Wert deutet auf eine bessere Signalstärke hin.
RM1 / RM2 / RM.. RM ist ein Platzhalter. Dieser steht für Rauch-Sensor bzw. Rauchmelder. Die Sensoren werden pro Fahrzeug benannt und der Anzahl entsprechend hochgezählt.
Zentrale / Z1 / Z.. Die Zentrale ist der Mittelpunkt des Systems. Sie empfängt die Funksignale und verarbeitet diese. Die Anzahl der verbauten Zentralen wird hochgezählt.
Repeater / RP1 / RP.. Der Repeater gibt Funksignale über das Netzwerk an die Zentrale weiter. Die Anzahl der verbauten Repeater wird hochgezählt.
E-Ink E-Ink basiert auf elektronischer Tinte und zeigt einen Text dauerhaft an, bis dieser elektronisch geändert wird.
Brandmeldeanlage Ist die Abkürzung für Brandmeldeanlage.
Alarmserver Ein Alarmserver ist der Server, der für Ihre Alarmierungssoftware betrieben wird. Dieser bietet die notwendige Schnittstelle, um einen Alarm zu übermitteln. Er kann sowohl intern im Netzwerk als auch extern in einer Cloud betrieben werden.

1.8 Hinweis auf weitere Anleitungen

Für die einzelnen Komponenten gibt es jeweils eine eigene Anleitung zur Installation und Betrieb des Produkts. Bitte beachten Sie diese Anleitungen bei der Inbetriebnahme oder in einem Fehlerfall.


2. Sicherheit

2.1 Grundlegende Hinweise und Schutzmaßnahmen

Bild

Gefährliche elektrische Spannung!
Lebensgefahr durch Stromschlag


3. Hinweise zum Installationsstandort


4. Funktionsweise der Anlage

4.1 Grundlegende Beschreibung

Maximale Sicherheit durch Fahrzeug-Brandfrüherkennung

Konventionelle Brandmeldeanlagen in Gebäuden versagen oft, wenn es um Brände in Fahrzeugen geht – sie erkennen diese meist zu spät oder gar nicht. Unser System hingegen ist direkt im Fahrzeug integriert und ermöglicht eine sofortige Detektion, gefolgt von einer blitzschnellen Alarmierung.

Unser schutzrechtlich geschütztes System (Aktenzeichen DE: 20 2024 001 171.2) setzt auf hochentwickelte photoelektrische Rauchsensor / Rauchmelder und Industriekomponenten führender Hersteller, die maximale Zuverlässigkeit und höchste Zertifizierungen aufweisen.

Die zentrale Steuerungseinheit ist PoE-fähig und bietet einen ausfallsicheren Betrieb nach Industriestandard.

Maximale Skalierbarkeit und grenzenlose Reichweite

Unser System wächst mit Ihren Anforderungen: Die Hardware kann in Anzahl und Standortgröße nahezu unbegrenzt erweitert werden – auch über mehrere Standorte hinweg.

Durch den Einsatz von PoE-Repeatern wird die Funkreichweite der Zentrale praktisch unbegrenzt ausgedehnt.

Präzise Fahrzeugintegration für höchste Sicherheit

Die Sensoren werden gezielt in die Fahrzeuge eingebaut. Entscheidend dabei ist die Fahrzeugstruktur: Jeder abgeschlossene, rauchdichte Bereich mit Elektronik oder Ladetechnik erhält einen eigenen Sensor. Die Nummerierung erfolgt logisch von vorne (Mannschaftsraum) nach hinten (Aufbau). Der erste Sensor (RM1) wird stets im Mannschaftsraum installiert und mit einer OPTA versehen. Alle weiteren Sensoren werden fortlaufend nummeriert und exakt ihrer Position im Fahrzeug zugeordnet.

Lückenlose Alarmierung in Echtzeit

Wird Rauch erkannt, erfolgt eine sofortige Alarmierung an einen definierten Empfängerkreis über etablierte Alarmsysteme wie Divera24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder andere. Über Schnittstellen ist eine direkte Anbindung an Leitstellensysteme wie Cobra4 von ISE möglich. Zusätzlich kann ein potenzialfreier Kontakt bestehende Brandmeldeanlagen auslösen.

Optional oder ergänzend ist eine Alarmierung per SMS, E-Mail oder Messenger-Dienst realisierbar.

Ein optionaler intelligenter Alarmüberlauf sorgt für eine noch effektivere Reaktion: Zunächst wird ein kleiner Empfängerkreis informiert. Falls keine Rückmeldung erfolgt, eskaliert das System die Meldung an weitere Empfänger.

Technologische Spitzenklasse für lückenlose Überwachung

Unser System besteht aus:

Die auf der PoE-Zentrale laufende Software steuert sämtliche Prozesse autonom.

Automatische Funktionstests – kein manuelles Eingreifen nötig

Unser System ist speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt. Fahrzeuge können den Standort verlassen, ohne dass dies manuelle bestätigt werden muss, sodass dies keine Störung im System verursacht.

Unsere maßgeschneiderte Software übertrifft herkömmliche Smart-Home-Lösungen bei Weitem. Sie ermöglicht die Anbindung an nahezu jede Schnittstelle und erlaubt eine flexible Erweiterung des Systems.

Dauerhafte Kontrolle – Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr

Ein integrierter Watchdog überwacht das gesamte System kontinuierlich und informiert Sie durch regelmäßige Serviceberichte oder Warnmeldungen über den Status.

Zusätzlich führen wir täglich um 03:00 Uhr einen umfassenden Selbsttest über alle Geräte durch und speichern die Ergebnisse für maximale Transparenz.

Für höchste Betriebssicherheit bieten wir zudem einen optionalen Wartungsservice, der Ihr System 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr zuverlässig überwacht.

4.2 Funktionsweise Testtaste / Sensortest

Hinweis: Jeder Test verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.

Die Testtaste befindet sich mittig auf jedem Rauch-Sensor.

Sobald eine Testtaste an einem Ihrer Sensoren gedrückt worden ist, bekommen Sie eine zeitnahe Benachrichtigung.

Diese Benachrichtigung ist nicht gleichbedeutend mit einem realen Alarm. Daher kann durch das Drücken der Testtaste kein echter Alarm simuliert werden.

Die Art der Zustellung des Alarms können Sie dem Kundendatenblatt im Anhang entnehmen. In der Regel erfolgt dieses per Mail.

Inhalt der Mail als Beispiel:

Rauch-Sensor hat durch Tastendruck zum Test ausgelöst!

Sensors: 1. OG Musterraum RM1

Zeigt den Namen des Sensors

Status: Systemtest o.k.

Zeigt den Rückmeldestatus des Sensors

4.3 Funktionsweise Realalarm

Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.

Wird Rauch erkannt, erfolgt die Zustellung des Alarms an die von Ihnen hinterlegten Alarmierungsmöglichkeiten.

Ihre hinterlegten Daten entnehmen Sie bitte dem Kundendatenblatt im Anhang.

Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird dieser als weitergeleiteter Alarm auch an die Rauch-Sensoren der gleichen Gruppe übermittelt. Daher lösen direkt mehrere Sensoren mit aus.

Alle Sensoren, die den Rauch nicht selber detektiert haben, können gleichzeitig durch Drücken der Testtaste quittiert werden.

Sie erhalten auf den für Sie gewählten Alarmierungsweg alle Informationen, welcher Sensor genau ausgelöst hat oder ob weitere hinzugekommen sind.

Sollten Sie einen optionalen Alarmüberlauf definiert haben, wird dieser entsprechend dem Kundendatenblatt abgearbeitet.

4.4 Bewusst ausgelöster Realalarm

Hinweis: Jeder Alarm verringert die batteriebedingte Laufzeit des Sensors.

Wenn Sie beabsichtigen einen Sensor bewusst auszulösen, teilen Sie uns dies bitte vorab mit.

Ein Rauch-Sensor kann entweder durch Rauch oder mit Absprache durch uns softwareseitig ausgelöst werden. Dabei wird die oben beschriebene Logik abgearbeitet.

Da es sich um optische Rauch-Sensoren handelt, kann es sein, dass dieser bei Verwendung von Disco-Nebel nicht auslöst. Bei einem realen Brand befinden sich in dem Rauch auch Festpartikel, die das Licht deutlich anders brechen als es bei Disco-Nebel der Fall ist. Eine Möglichkeit wären hier z.B. Räucherstäbchen.

4.4 Grafische Bedienoberfläche

Anlagen der neusten Generation verfügen über eine grafische Bedienoberfläche (GUI). Diese Oberfläche dient zur Visualisierung von Systemzuständen, Alarmen, Wartungsinformationen u.s.w. und kann einzelne Servicefunktionen ansteuern. Sie können so z.B. die Anlage zeitweise unscharf schalten, Alarme quittieren, Melder/Sensoren oder Alarmschnittstellen testen oder Melder (bzw. Fahrzeuge/Hallen/Räume) umbenennen.

Die GUI steht allen Kunden mit einer Wartungsvereinbarung kostenlos zur Verfügung. Falls Sie Zugriff auf die GUI wünschen, sprechen Sie uns bitte an.

4.4 Optionale Erweiterungen

Für die Safe Fire House-Anlage sind diverse Erweiterungen optional verfügbar.


5. Netzwerktechnik

5.1 PoE-Injektor (sofern benötigt)


6. Status der Systeme

Den Status Ihres Systems können Sie anhand der verbauten LED erkennen. Bitte warten Sie nach dem Anschließen mindestens 2 Minuten.

Zudem erhalten Sie regelmäßig eine Auflistung per Mail über den Status Ihres Systems. Diese Mail beinhaltet immer die Postadresse des jeweiligen Standortes, für den der Bericht seine Gültigkeit hat.

6.1 LED-Anzeige

PoE-Zentrale

Während der Startphase

Im Betrieb

PoE-Repeater

6.2 Statusmails von unserem Watchdog

Sie erhalten von unserem System regelmäßig bzw. bedarfsbezogen zwei E-Mails. Zum einen den Servicebericht und zum anderen Warnhinweise.

6.2.1 Servicebericht

Der Servicebericht wird Ihnen einmal im Monat immer am ersten Montag zugestellt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.

Der Servicebericht ist in zwei Abschnitten aufgeteilt. Die Gesamtübersicht des Systems und einer detaillierten Auflistung aller an der Zentrale angelernten Geräte. Es werden hier nur Geräte aufgelistet, die an Ihrem Standort auch verbaut sind.

Die Gesamtübersicht verschafft Ihnen einen schnellen Überblick über den Zustand der Geräte.

Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):

Geräteübersicht:

Die detaillierte Auflistung aller Geräte beinhaltet Details über jedes verbaute Gerät.

Der Abschnitt ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):

Detaillierte Auflistung der Geräte:

Inhalt ohne Kommentare:

Sensor: 5-HLF20-1 RM1
Adresse: 002E626xxC9Ex8
Verfügbar an Zentrale: NEIN
Verfügbar an Repeater: JA
RSSI: 0 dBm
Innerhalb optimaler Reichweite von Zentrale / Repeater: NEIN
Anzahl der Gerätekommunikationsstörungen im Zeitraum seit dem letzten Watchdog: 0
Batteriestand niedrig: k.A.
Rauchkammer verschmutzt: k.A.
Batteriespannung: k.A.
Erkannte Rauchgasentwicklung: k.A.
Verschmutzungsgrad des Sensors: k.A.
Fehlercode: k.A.

.......

6.2.2 Warnungen

Eine E-Mail mit Warnungen wird Ihnen immer am Montag zugestellt, sofern eine Warnung vorliegt. Die dafür verwendete E-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Kundendatenblatt.

Die E-Mail beinhaltet Informationen zu Verbindungsunterbrechungen oder Kommunikationsunterbrechungen zu den an der Zentrale angelernten Geräten.

Die E-Mail ist wie folgt aufgebaut (Beispiel):

WARNUNGEN:

STATUSBERICHT - ENDE

Haben Sie Fragen zu den erhaltenen Informationen, können Sie uns gerne kontaktieren.

6.2.3 Reset eines Repeaters

Ein Reset eines Repeaters kann bei einer Eigeninstallation oder bei einer Nachlieferung erforderlich sein. Die genaue Vorgehensweise können Sie aus der Anleitung für den PoE-Repeater entnehmen.


7. Alarmierungskonzept

7.1 Anbindung Alarmierungssoftware

Bei einer Alarmierung erfolgt die Übertragung aller Informationen an die Alarmierungssoftware wie im Kundendatenblatt aufgeführt. Dabei wird sowohl der Standort als auch das Ereignis sowie der ausgelöste Sensor mit übermittelt. Wir bieten Schnittstellen zu nahezu jeder Alarmierungslösung wie Divera24/7, Alamos, GroupAlarm, AlarmDispatcher oder weitere. Um einen Alarm an eine Alarmierungssoftware weiterleiten zu können, benötigen wir die entsprechenden Informationen zu der Alarmierungslösung, um die Schnittstelle einrichten zu können. Details zu der Schnittstelle Ihrer Alarmierungssoftware erhalten Sie vom Hersteller.

Je nach Funktionsumfang Ihrer Alarmierungssoftware können auch Rückmeldungen der Einsatzkräfte empfangen werden und z.B. ein Alarmüberlauf gestartet werden.

7.2 Anbindung Brandmeldeanlage

Unser System ist angelehnt (nicht compliant) an die DIN VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen), aber nicht zur DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) bzw. EN 54. Die Anbindung an eine Brandmeldeanlage erfolgt mittels potentialfreiem Schalteingang durch einen Servicetechniker der Brandmeldeanlage. Bei aufgeschalteten Brandmeldeanlagen sind die Aufschaltbedingungen der jeweiligen Brandschutzbehörde zu beachten! Da über einen potentialfreien Kontakt keine Informationen übertragen werden können, meldet Ihre Brandmeldeanlage nur, dass Sie über unser System ausgelöst wurde. Informationen zu dem ausgelösten Sensor erhalten Sie durch Ihre Alarmierungssoftware.

Bei einem Alarm durch einen Sensor wird die Brandmeldeanlage sofort durch den potentalfreien Kontakt mit geschaltet. Je nach Kundenwunsch kann die Alarmierung auch verzögert oder z.B. bei nicht erfolgter Rückmeldung durch Ihre Alarmierungssoftware erfolgen. Wenn sich kein Rauch mehr in der Rauchkammer des Sensors befindet, schaltet unser System in den Ruhezustand. Von da an kann es noch bis zu 60 Sekunden in Anspruch nehmen, bis auch der Schaltkontakt wieder in den Ruhezustand geschaltet wird und die Brandmeldeanlage zurückgesetzt werden kann.

Sollte Ihre Brandmeldeanlage aufgeschaltet sein, erhalten Sie von uns ein E-Ink-Display, welches in der unmittelbare Nähe des Feuerwehrbedienfelds angebracht werden muss. Das Display gibt Informationen aus, welcher Sensor ausgelöst hat, sodass eintreffende Einsatzkräfte den ausgelösten Sensor angezeigt bekommen.

Durch die Aufschaltung Ihrer Brandmeldeanlage erfolgt automatisch auch die Übermittlung eines Alarms aus unserem System an die Leitstelle.

7.3 Anbindung der Leitstelle über eine Schnittstelle

Eine Anbindung an einer Leitstellensoftware wie iSE-Cobra ist ebenfalls über unsere Schnittstelle möglich. Dabei erhält die Leitstelle direkt alle nötigen Informationen, um einen Einsatz zu generieren. Die Alarmierung der Leitstelle kann direkt erfolgen, oder je nach Kundenwunsch verzögert bzw. nach nicht erfolgter Rückmeldung in der Alarmierungssoftware.

7.4 Rauch-Sensoren / Rauchmelder

Die verwendeten Sensoren sind über ein verschlüsseltes, bidirektionales Funkprotokoll mit der Zentrale verbunden. Dabei kann jeder Sensor ein Funksignal eines anderen Sensors weiterleiten. Dadurch wird eine sehr hohe Zuverlässigkeit bei der Übertragung eines Alarms gewährleistet.

Löst ein Sensor aus, wird dieser Alarm über Funk an alle Sensoren seiner Gruppe und an die Zentrale bzw. Repeater übermittelt. Sensoren innerhalb der Gruppe signalisieren den Auslöser ebenfalls und übermitteln den Alarm zusätzlich weiter.

Die PoE-Zentrale empfängt den Alarm und arbeitet die konfigurierten Alarmierungswege ab. Dadurch erhalten Sie sehr schnell alle Informationen zu dem Alarm, z.B. in Ihrer Alarmierungssoftware.

Sollte sich ein Sensor außerhalb des Empfangsbereichs der Zentrale oder eines Repeaters befinden, wird dieser Alarm über benachbarte Sensoren weitergeleitet. Wenn sich das Fahrzeug gänzlich außerhalb eines Empfangsbereich befindet, erfolgt keine Weiterleitung des Alarms. Dieser wird nur an dem ausgelösten Sensor signalisiert.

Eine Deaktivierung der Sensoren ist bauartbedingt nicht möglich. Sie werden daher auch außerhalb des Standorts ausgelöst, die Alarmierung wird in diesem Fall jedoch nicht an die Alarmierungssoftware übermittelt.

7.5 E-Mail, SMS oder Sonstige

Zusätzlich zu der Alarmierung über die bereits erwähnten Möglichkeiten, können Sie die Informationen auch per Mail oder ähnliches erhalten. Standardgemäß wird ein Sensortest per E-Mail zugestellt. Sofern gewünscht, kann auch ein Alarm per Mail zugestellt oder über sonstige Dienste übermittelt werden.


8. Wartung

Es besteht die Möglichkeit einen Wartungsservice zu vereinbaren. Dieser beinhaltet u.a. die Überwachung der Anlage 24 Stunden am Tag.

Die Wartungsvereinbarung kann in zwei Varianten angeboten werden.

Variante 1: Wir bieten eine monatliche Fernwartung Ihrer Safe Fire House-Anlage, einschließlich einer 24/7-Überwachung von System und Alarmschnittstelle, der Auswertung von Serviceberichten, dem Nachfassen bei Warnmeldungen, der Alarmauslösung auf Anfrage sowie wichtigen Sicherheits-Updates.

Variante 2: Wir führen zudem eine jährliche Wartung vor Ort durch, die eine Sichtprüfung, die Überprüfung der Funktionalität und Messwerte, eine detaillierte Dokumentation sowie die Option zur Durchführung von Systemerweiterungen oder Konfigurationsänderungen beinhaltet (separater Auftrag notwendig).

Bei Interesse sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen ein passendes Angebot.


9. Erweiterung oder Änderung der Anlage


10. Abnahme bei Eigeninstallation / Inbetriebnahme durch Dexa

Bei Eigeninstallation

Inbetriebnahme durch Dexa


11. Weitere Informationen und Technische Daten


12. Fehleranalyse:


13. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

Kontakt als QR Code für Ihr Mobiltelefon: Bild

Betriebsanleitungen

Betriebsanleitung – Bedienoberfläche

1. Einleitung

Diese Betriebsanleitung beschreibt die Bedienoberfläche (grafische Benutzeroberfläche) Ihrer Safe-Fire-House-Zentrale. Über sie überwachen und bedienen Sie die Brandwarnanlage und – sofern lizenziert – das Einbruchwarnsystem (EWS).

Die Bedienoberfläche wird auf dem Anzeigegerät der Anlage (Touch-Display) sowie über einen Webbrowser im lokalen Netz bereitgestellt. Sicherheits-, Haftungs- und Montagehinweise zur Gesamtanlage finden Sie in der übergeordneten Betriebsanleitung Ihrer Safe-Fire-House-Anlage; diese Anleitung beschränkt sich auf die Bedienung der Oberfläche.

1.1 Anmeldung und Rollen

Die Anmeldung erfolgt über eine 4-stellige Bediener-PIN oder einen zugewiesenen NFC-Tag am Reader des Anzeigegeräts.

Es gibt drei Rollen mit gestaffeltem Funktionsumfang:

1.2 Allgemeine Bedienelemente

1.3 Verhalten im Alarmfall

Bei einem Alarm wechselt die Oberfläche automatisch und systemweit in die zugehörige Vollbild-Alarmanzeige. Ein Brandalarm hat dabei absoluten Vorrang vor einem Einbruchalarm. Solange ein Alarm aktiv ist, bleibt die Anzeige auf der Alarmseite, bis der Alarm quittiert bzw. zurückgestellt wird.

1.4 Betriebszustände


2. Brandwarnanlage

Die folgenden Ansichten bilden den Grundumfang der Anlage und sind immer verfügbar.

2.1 Anmeldung

Zweck: Anmeldung an der Bedienoberfläche und – sofern lizenziert – Scharf-/Unscharfschalten des Einbruchwarnsystems direkt vom Anmeldebildschirm.

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2.2 Status

Zweck: Überblick über den Zustand aller Anlagenteile auf einer Seite.

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2.3 Fahrzeuge

Zweck: Übersicht aller Rauchmelder, die einem Fahrzeug zugeordnet sind; je Fahrzeug eine Melderreihe (RM1, RM2, …).

Jeder Melder zeigt vier Werte:

Der linke Balken der Ansicht leuchtet rot bei Rauch und gelb bei Batterie-/Kammerfehler.

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2.4 Hallen & Räume

Zweck: Übersicht aller Rauchmelder in festen Räumen (Hallen, Schulungsräume, Umkleide, Flur usw.).

Aufbau und Farbcode identisch zur Ansicht „Fahrzeuge" (Batterie, Rauchkammer, Funkstärke, Alarmstatus je Melder). Der linke Balken leuchtet rot bei Rauchalarm, gelb bei Batterie-/Kammerfehler.

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2.5 Peripherie

Zweck: Übersicht der Peripheriegeräte der Brandwarnanlage – Sirenen, Blitzleuchten, Repeater und Schaltkontakte.

Angezeigt werden Verbindungsstatus, bei Schaltkontakten (DRSI) der aktuelle Schaltzustand sowie – sofern verfügbar – Funkstärke (RSSI), IP-Adresse und MAC.

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2.6 Alarmanzeige

Zweck: Anzeige und Bedienung eines aktiven Brandalarms.

Hinweis: Die Vollbild-Alarmanzeige ist nur während eines aktiven Alarms sichtbar.

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2.7 Störmeldungen

Zweck: Anzeige technischer Störungen der Anlage (Geräte unerreichbar, PoE-Fehler, Funkprobleme usw.).

Die Störungen werden aus zwei Quellen gespeist: Funk-Analyse (z. B. Rauchmelder ohne Verbindung) und Erreichbarkeits-Check der Zentrale (z. B. Peripherie offline).

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2.8 Alarmspeicher

Zweck: Chronologische Liste aller ausgelösten Alarme. Bei lizenziertem Einbruchwarnsystem in zwei Tabs aufgeteilt.

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2.9 Funktionen

Zweck: Service-Funktionen für Wartung und Tests der Brandwarnanlage.

2.9.1 Schulungsbetrieb

2.10 Konfiguration

Zweck: Konfiguration aller Anlagenkomponenten. Änderungen werden in der Zentrale gespeichert.

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2.11 Anlagendaten

Zweck: Stammdaten der Anlage – diese Felder werden bei der Installation gesetzt und üblicherweise nicht mehr geändert.

Enthalten sind u. a. die Anlagen-ID (Hash, im QR-Code des Service-Tickets), Betreiber/Standort/Ansprechpartner, Service-Vertrag (Beginn, Ende, Karenzphase) sowie die Lizenzcodes der Bedienoberfläche und – sofern vorhanden – des Einbruchwarnsystems.

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2.12 Funkempfangsbericht

Zweck: Druckbarer Bericht „Funkempfang der Komponenten" zur Dokumentation der Funkqualität.

Der Bericht listet je Komponente Gerätename, Typ, RSSI (dBm) und eine Bewertung; ergänzt um eine Zusammenfassung. Hinweis: Für belastbare Werte ist eine Mindestlaufzeit von 48 h erforderlich. Aufruf über Funktionen → Berichte.

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2.13 Abmelden

Zweck: Abmeldung der aktuellen Bediener-Sitzung. Direkt nach dem Abmelden wird auf den Anmeldebildschirm umgeleitet.


3. Einbruchwarnsystem (EWS)

Dieses Kapitel gilt nur für Anlagen mit lizenziertem Einbruchwarnsystem. Ohne Lizenz sind die folgenden Ansichten und Tabs ausgeblendet.

3.1 Dashboard

Zweck: Schneller Überblick über Kameras und Systemzustand des Einbruchwarnsystems.

Scharf-/Unscharfschalten über die Status-Pille in der Kopfleiste oder über den Anmeldebildschirm (PIN/NFC).

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3.2 Live-Kameras

Zweck: Live-Streams aller angeschlossenen Kameras für Sichtkontrolle und Tests.

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3.3 Aufnahmen

Zweck: Aufnahmen der Kameras nach Datum durchsuchen – zur Beweissicherung und für Nachträge.

Datum über Datumsfeld mit Vor-/Zurück-Pfeilen wählen; je Kamera werden die Aufnahmen des Tages als Thumbnail-Liste angezeigt. Klick auf einen Eintrag öffnet das Video bzw. Bild in einer Lightbox.

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3.4 Einbruchalarm-Anzeige

Zweck: Vollbild-Anzeige bei einem Einbruchalarm (analog zur Brand-Alarmanzeige).

Bei Auslösung wechselt die Oberfläche bildschirmfüllend in die Alarmanzeige. In der Voralarmphase kann der Alarm durch PIN-Eingabe, NFC-Tag oder Entriegeln des Schließsystems abgebrochen werden.

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Läuft die Voralarm-Dauer ab, wird der Alarm ausgelöst und an die konfigurierten Schnittstellen weitergeleitet.

Hinweis: Nur während eines aktiven Einbruchalarms sichtbar. Ein parallel laufender Brandalarm hat Vorrang.

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3.5 Einbruchalarme (im Alarmspeicher)

Zweck: Alle Einbruchalarme mit Vorschaubildern und Quittierungsstatus. Erreichbar als Tab „Einbruchwarnsystem" unter Alarmspeicher.

Aktive Alarme stehen oben (rote Randmarkierung), darunter die Alarmhistorie mit Quittierungs-Zeitstempel und Quittierer. Je Alarm werden Schnappschuss, Kameraname, Alarmtyp (z. B. Linienüberschreitung, Bewegung, Sabotage) und Zeitstempel angezeigt; Klick auf das Thumbnail öffnet das Bild in der Lightbox.

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3.6 EWS-Konfiguration

Zweck: Vollständige Konfiguration des Einbruchwarnsystems. Erreichbar als Tab „Einbruchwarnsystem" unter Konfiguration.

Unter-Tabs:

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4. Hilfe und Serviceticket

Zu jeder Ansicht liefert der Info-Button in der Kopfleiste eine Kurzbeschreibung. Fragen und Hinweise stellen Sie bitte als Serviceticket; den zugehörigen QR-Code/Link finden Sie auf der Statusseite (Service-Ticket) bzw. unter Anlagendaten.


13. Kontaktdaten und Serviceticket

Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee

Telefon: +49 2924 496 937 0
E-Mail: info@dexa.gmbh

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