Netzwerk und Schnittstellen
- Anleitung Schnittstelle Alamos
- Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7
- Anleitung Schnittstelle Feuer Software
- Anleitung Schnittstelle FF-Agent
- Anleitung Schnittstelle GroupAlarm
- Anleitung Schnittstelle fireplan
- Anleitung Alarmanruf
- Netzwerkanforderungen Safe Fire House Brandwarnsystem
- Anleitung Schnittstelle BlaulichtSMS
- Netzwerkanforderungen dexa VPN Router
- Netzwerkanforderungen Leitstellen-Integration
Anleitung Schnittstelle Alamos

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.6
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um Alamos zu konfigurieren, rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf. Dies funktioniert entweder über die IP Ihres Alamos Server oder über einen DNS Eintrag. Beispiel: https://192.0.2.10:83 oder https://alamos.musterstadt.de
Wir benötigen diese URL als Alarm-Adresse.
Folgende Informationen benötigen wir:
- Schnittstelle zu dem Alamosserver. Das kann entweder eine IP mit einem Port sein oder ein DNS Eintrag mit Port. Ähnlich wie bei dem Aufruf der Verwaltungsoberfläche.
- Gültiger Absender der Schnittstelle
- Gruppenname/Einheit für Alarm pro Standort
- Gruppenname/Einheit für Test pro Standort (wenn gewünscht)
2.1 Alarmeingang anlegen
- Klicken Sie im linken Menü auf "Administration" und dann auf "Alarmeingang"

- Klicken Sie oben rechts auf den Button "+Alarmeingang hinzufügen"
- Tragen Sie einen Namen für die Schnittstelle ein und wählen Sie in dem Drop-Down-Menü "Externe Schnittstelle" aus. Klicken Sie auf "Hinzufügen"

2.2 Externe Schnittstelle Konfigurieren
-
Klicken Sie auf die soeben erstellte Schnittstelle
-
Konfigurieren Sie unter dem Reiter "Einstellungen" die Kommunikationseinstellungen folgendermaßen (Beispiel):
- TCP/IP aktivieren
- Port vergeben beispielsweise 83 diesen Port benötigen wir
- Version Datenformat muss v2 sein
- Geben Sie einen individuellen "Gültigen Absender" ein Diesen benötigen wir

-
Unter dem Reiter "Alarmierung" finden Sie Ihre Gruppen/Einheiten
- Die Namen der Einheitenkennungen, die bei einer Alarmierung durch uns über Alamos alarmiert werden sollen, benötigen wir pro Standort (grauer Text)
- Sollten Sie für diese Alarmierung eine spezielle Gruppe/Einheit wünschen, muss diese zuvor in den "Einheiten" erstellt werden

-
Unter dem Reiter "HTTP" muss folgendes konfiguriert werden:
- Setzen Sie den Haken bei "HTTP Post"
- Setzen Sie den Haken bei "GET Parameter im UTF-8 Format"

- Klicken Sie auf Speichern
- Klicken Sie zum Schluss auf den Button "Starten" / "Neustarten"

2.3 Freigabe der Schnittstelle oder Erreichbarmachen aus einem anderen Standort heraus
- In der Regel müssen wir zur Alarmierung auf die Schnittstelle von einem externen Standort zugreifen, es sei denn der Server sowie unsere Zetrale befindet sich im selben internen IP-Netzwerk. Bitte teilen Sie uns in diesem Fall die Alarm-URL beziehungsweise IP mit, die aus dem Internet heraus erreichbar ist. Hierzu gehört auch der Port, der für den Zugriff aus dem Internet bei der Portfreigabe vergeben wurde. Dies kann der gleiche Port sein wie intern, aber auch ein anderer. Oft wird zum Beispiel für intern der Port 83 und für extern der SSL-Port 443 verwendet. Dies kann Ihre IT-Abteilung festlegen.
- Um das Ansprechen der Schnittstelle aus einem anderen Standort hinaus zu ermöglichen, können auch VPN Lösungen zum Einsatz kommen. Bitte tragen Sie dafür sorge, dass uns auch in diesem Fall die Schnittstellen-URL beziehungsweise IP sowie der passende Port mitgeteilt wird.
3. Probealarm
Bei selbst gehosteten System wird ein wöchentlicher Probealarm ausgeführt. Der Zeitpunkt hierfür ist individuell abstimmbar. Der Probealarm kann über ein Pattern an eine Whitelist oder Blacklist gemappt werden.
3.1 Regel

- Blacklist: Wenn "SFH-PROBE" im Alarmtext steht, dann Ablauf abbrechen, sonst aPager als "Alarm" ansteuern"
- Whitelist: Wenn "SFH-PROBE" im Alarmtext steht, dann aPager als "Info-Alarm", sonst Ablauf abbrechen.
4. Alarmüberlauf
Ist ein Alamos-interner Alarmüberlauf gewünscht, kann dieser direkt und ohne weitere Schnittstellendaten konfiguriert werden. Dieser kann genutzt werden, um beispielsweise bei fehlender positiver Rückmeldung der alarmierten Alarmgruppe(n) nach einem konfigurierten Zeitraum erneut oder andere Alarmgruppen zu alarmieren.
4.1 Ausgangssituation
- Die Einheit (hier "Rauchmelder Alarm") besitzt den Alarmablauf "aPager PRO"

- In diesem muss die Checkbox "Rückmeldeübersicht erlauben" aktiv gesetzt sein
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Alarmierung")

4.2 Rückmeldeübersicht
- Als zweites Plugin und Nachfolger des Plugins "aPagerPRO" wird das Plugin "Rückmeldeübersicht" hinzugefügt
- Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen

- Konfiguration:
- Wartezeit: 1
- Zeiteinheit: Minuten
- Checkbox "Alarmablauf fortsetzen {...}" aktivieren
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "1 Minute")

4.3 Rückmelde-Regeln
- Als drittes Plugin und Nachfolger des Plugins "Rückmeldeübersicht" wird das Plugin "Rückmelde-Regeln" hinzugefügt
- Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen

- Konfiguration:
- Wartezeit: 1
- Zeiteinheit: Minuten
- Checkbox "Alarmablauf fortsetzen {...}" aktivieren
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Rückmeldestatus erfassen")

4.4 Nachalarmierung
-
Als viertes Plugin und Nachfolger des Plugins "Rückmelde-Regeln" wird das Plugin "aPagerPRO" hinzugefügt
-
Dazu über die Suchfunktion rechts im Fenster das Plugin suchen und hinzufügen
-
Alamos wird den Ablauf Gelb markieren und einen Hinweis ausgeben. Dieser kann ignoriert werden, da es in diesem Fall hierfür benötigt wird
-
Konfiguration:
- nach eigener Anforderung
- Für die Übersichtlichkeit des Alarmablaufes empfehlen wir einen Kommentar der Ablaufstufe (hier "Nachalarmieren")

4.5 Alarmablaufbeschreibung
Ablaufbeschreibung für den oben konfigurierten Fall:
Wird über diese Einheit alarmiert, so wird der Rückmeldestatus nach 60 Sekunden erfasst und ausgewertet. Wurde mindestens 1 positive (Komme) Rückmeldung ermittelt, wird der weitere Ablauf abgebrochen. Sollte keine positive (Komme) Rückmeldung ermittelt werden können, wird über den im vierten Plugin konfigurierten Alarmierungsweg erneut alarmiert.
Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an.
5. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
6. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Anleitung Schnittstelle DIVERA 24/7

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.4
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre Brandmeldeanlage aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um DIVERA 24/7 zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
https://app.divera247.com/login.html
Folgende Informationen werden benötigt:
- Access-Key
- Gruppenname für Alarm pro Standort
- Gruppenname für Test pro Standort (wenn gewünscht)
2.1 Access-Key anzeigen
- Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
- Klicken Sie auf "Verwaltung"
- Dann auf "Schnittstellen" im Bereich "Einstellungen"
- Im Abschnitt "Autorisierung" wird Ihnen der Access-Key angezeigt. Mit einem Klick auf das Auge Symbol neben dem Key wird dieser auch in Klartext dargestellt. Diesen benötigen wir

2.2 Gruppen Anlegen
- Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
- Klicken Sie auf "Verwaltung"
- Dann auf "Gruppen" im Bereich "Personal"
- Oben rechts auf den Button "+Gruppe"
- Hier geben Sie eine eindeutige Bezeichnungen für die Gruppenkonfiguration ein. Es wird jeweils eine Gruppe pro Standort benötigt. In dem Beispiel wird der Zusatz "A" für Alarm und der Zusatz "T" für Test verwendet. Beispiel Siehe Bild. Den Namen der Gruppe benötigen wir
- Die Gerade erstellten Gruppen müssen nun noch den Benutzern, die eine Alarmierung erhalten sollen, zugewiesen werden.

2.3 Zusätzlicher Alarmierungswege SMS / Anruf
- Gilt für die "Free" und die "Alarm"-Version
- Wenn SMS und / oder Anruf gewünscht ist, weisen wir darauf hin, dass in den Benutzereinstellungen deren Benutzer, die in der Gruppe hinzugefügt sind, die Checkboxen für SMS / Sprach-Anruf aktiviert werden müssen. Siehe Beispiel für einen Nutzer.

2.4 Alarmüberlauf
Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:
- ID des Rückmeldestatus, der den Alarmüberlauf abbricht. (Standardwert: Geringster Wert (beispielsweise: "5 Min")). Diesen finden Sie unter:
- Klicken Sie auf "Verwaltung"
- Im Bereich "Einstellungen" auf "Setup"
- Reiter "Status"
- Unter der Spalte "Aktion" auf den Button des Status klicken und "Bearbeiten" auswählen
- Die ID finden Sie als numerischen Wert (5 Ziffern) am Ende der URL. Im folgendem Beispiel "98998"

- Reaktionszeit in Sekunden (Standardwert: 60 Sekunden)
- Gruppenname der Gruppe, auf welche beim Überlauf alarmiert werden soll
- siehe Punkt 2.2
2.5 Einstellungen in der Pro Version
Sollten Sie die Pro-Version von DIVERA nutzen, sind die Einstellungen analog zu den zuvor beschriebenen Punkten in der Free der Alarm-Version vorzunehmen. Sie finden diese allerdings jeweils auf der Ebene Ihrer Untereinheit.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
- Sie nehmen alle Einstellungen in der (Unter-)Einheit vor und teilen uns die jeweiligen Auth-Keys sowie Gruppenbezeichnungen dort mit.
- Sie setzen Sie Einstellungen in Ihrer Zentraleinheit, dann müssen Sie uns nur den zentralen Auth-Key sowie die Gruppenbenennungen mitteilen. Es ist darauf zu achten, diese nach unten hin als RIC weitergeroutet sind.
Wir empfehlen die Nutzung von einem AuthKey und einer Alarmgruppe pro Standort anstatt des zentralen Vererbens, da dies nachvollziehbarer und sicherer zu administrieren ist. Falls Sie zwingend die Variante 2 umsetzen wollen, sprechen Sie und bitte an.
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Anleitung Schnittstelle Feuer Software

Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.3
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um Feuer Software zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
https://connect.feuersoftware.com/
Folgende Informationen werden benötigt:
- Authentifizierungsschlüssel
- Alarmgruppenname für Alarm pro Standort
- Alarmgruppenname für Test pro Standort (wenn gewünscht)
2.1 Authentifizierungsschlüssel anzeigen
- Klicken Sie auf "Schnittstellen"
- Dann auf "Öffentliche Connect-Schnittstelle"
- Im Abschnitt "Authentifizierungsschlüssel" wird Ihnen der Authentifizierungsschlüssel angezeigt. Diesen benötigen wir

2.2 Alarmgruppen
-
Klicken Sie auf "Alarm"
-
Dann auf "Alarmgruppen"
-
Hier geben Sie einen eindeutigen Namen für die Gruppenkonfiguration ein. Es wird jeweils ein Alarmgruppenname je Standort benötigt. In dem Beispiel wird der Zusatz "A" für Alarm und der Zusatz "T" für Test verwendet. Beispiel siehe Beispielbild.
Den Namen der Alarmgruppe benötigen wir
-
Die gerade erstellten Alarmgruppen müssen nun noch den Benutzern, die eine Alarmierung erhalten sollen, zugewiesen werden.

3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Anleitung Schnittstelle FF-Agent
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
https://ff-agent.com/app/login/
Folgende Informationen werden benötigt:
- Source-ID
- Authentifizierungsschlüssel (AccessToken)
- Schleifenbezeichnung des Anschlusses für den Alarm pro Standort
2.1 Source-ID und Authentifizierungsschlüssel
- die Source-ID erhalten Sie auf Anfrage von FF-Agent
- den Authentifizierungsschlüssel (AccessToken) erhalten Sie auf Anfrage von FF-Agent
2.2 Schleife
- Im Abschnitt "Admin" -> "Gatways und Anschlüsse -> Softgateways -> Bearbeiten -> [Anschluss wählen] -> Bearbeiten -> Feld "Schleife" wird die Schleifenbezeichnung angezeigt. Diese benötigen wir
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Anleitung Schnittstelle GroupAlarm
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.1
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Um FF-Agent zu konfigurieren rufen Sie die Verwaltungsoberfläche Ihrer Einheit auf.
Folgende Informationen werden benötigt:
- Organisations-ID
- API-Schlüssel
- Externer Bezeichner pro Standort
2.1 Organisations-ID
- die Organisations-ID ist zu finden unter Admin -> Einstellungen
- oben rechts ist die ID: xxxxx auslesbar
2.2 API-Key
- unter Admin -> Berechtigungen können Sie einen API-Schlüssel erzeugen
- Für jede Applikation, welche einen API-Zugriff benötigt, sollte ein separater Schlüssel erzeugt werden! So kann jeder Client bei Bedarf vom System getrennt werden, ohne das andere Systeme mit API-Zugriff betroffen sind!
- Wichtig! Setzen Sie die Option "Kann auch in Unterorganisationen verwendet werden", wenn sie mit Unterorganisationen arbeiten!
2.3 Externer Bezeichner
- unter Konfiguration -> Einheiten -> Einheit bearbeiten im Abschnitt "Weitere Einstellungen" finden Sie den Externen Bezeichner
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Anleitung Schnittstelle fireplan
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz-Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Benötigte Daten
Folgende Informationen werden benötigt:
- API-Key
- RIC
- SubRIC (default: "A")
2.1 Schnittstelle hinzufügen
- Legen Sie in fireplan.desktop uns als externe Schnittstelle an
2.2 API-Key
- Generieren Sie in fireplan.desktop einen API-Key - dieser wird von uns für die Alarmierung benötigt
- Für jede Applikation, welche einen API-Zugriff benötigt, sollte ein separater Schlüssel erzeugt werden! So kann jeder Client bei Bedarf vom System getrennt werden, ohne das andere Systeme mit API-Zugriff betroffen sind!
2.3 RIC & SubRIC
- unter WEITERE STAMMDATEN sind die RICs zu finden
- teilen Sie uns diejenige mit, die für die Alarmierung übertragen werden soll
2.4 Alarmüberlauf
Soll ein Alarmüberlauf auf dieselbe Schnittstelle konfiguriert werden, benötigen wir folgende Informationen:
- Nach wie vielen Sekunden / Minuten sollen Rückmeldungen geprüft werden?
- Welche maximale Rückmeldezeit gilt als Abbruchkriterium der Eskalationsstufe?
- Mit welcher RIC soll die nächste Eskalationsstufe alarmieren?
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Anleitung Alarmanruf
Anleitung Stand: 1.1
Vor Nutzung des Systems diese Anleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachten der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion zur Folge haben.
- Vor der ersten Nutzung sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik und Ausstattung gegenüber den Angaben in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Was ist das Alarmanruf-System?
Wenn ein Rauchmelder in Ihrer Anlage auslöst, werden automatisch Telefonanrufe an hinterlegte Rufnummern gestartet. Eine Computerstimme informiert Sie über den Alarm und fordert Sie zur Bestätigung auf.
2. Ablauf eines Alarmanrufs
2.1 Rauchmelder löst aus
Ihre Brandmeldeanlage erkennt den Alarm und startet automatisch die Anrufkette.
2.2 Anruf auf Ihrem Telefon
Sie erhalten einen Anruf von einer Ihnen zugewiesenen Rufnummer. Diese Nummer sollten Sie in Ihrem Telefon speichern, damit Sie den Alarmanruf sofort erkennen.
2.3 Sprachansage
Nach Annahme des Anrufs hören Sie eine automatische Ansage, beispielsweise:
„Achtung Alarmanruf. Rauchmelder im Erdgeschoss Flur hat ausgelöst. Drücken Sie die 1 um den Alarm zu bestätigen."
2.4 Bestätigung mit Taste 1
- Drücken Sie die Taste 1 auf Ihrem Telefon, um den Alarm zu bestätigen
- Die anderen Personen in der Runde werden trotzdem noch angerufen – erst nach der Runde wird ausgewertet
- Sie sind nun verantwortlich, den Alarm vor Ort zu prüfen
2.5 Keine Bestätigung?
Wenn Sie:
- den Anruf nicht annehmen
- keine Taste drücken
- eine andere Taste als 1 drücken
...wird Ihr Anruf als „nicht bestätigt" gewertet. Die nächsten Personen werden weiter angerufen. Erst nach Abschluss der Runde wird ausgewertet, ob mindestens eine Person bestätigt hat.
3. Anrufkette
3.1 So läuft eine Runde ab
In jeder Runde werden alle hinterlegten Personen nacheinander angerufen:
Runde 1: Person 1 → Person 2 → Person 3 → ... → Auswertung
Wichtig: Auch wenn Person 1 bereits bestätigt hat, werden Person 2 und 3 trotzdem noch angerufen. So ist sichergestellt, dass alle Verantwortlichen informiert sind.
3.2 Auswertung nach jeder Runde
Nach Abschluss einer Runde wird geprüft:
- Hat mindestens eine Person mit Taste 1 bestätigt? → Fertig, keine weitere Runde
- Hat niemand bestätigt? → Nächste Runde startet
3.3 Mehrere Runden möglich
Falls in Runde 1 niemand bestätigt, werden bis zu 5 Runden durchgeführt:
Runde 1: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 2
Runde 2: Alle anrufen → Niemand bestätigt → Runde 3
...
Runde 5: Alle anrufen → Finale Auswertung
4. Wichtige Hinweise
4.1 Bitte beachten Sie
- Rufnummer speichern: Speichern Sie die Alarmanruf-Nummer in Ihrem Telefon als „Alarmanruf" oder „Brandmeldung"
- Anruf annehmen: Nehmen Sie Anrufe von dieser Nummer immer an – auch nachts
- Taste 1 drücken: Bestätigen Sie den Alarm, wenn Sie sich darum kümmern können
- Alle werden informiert: Auch nach Ihrer Bestätigung werden die anderen Personen noch angerufen
- Vor Ort prüfen: Nach Bestätigung: Überprüfen Sie die Situation vor Ort
- Nicht bestätigen wenn verhindert: Wenn Sie nicht reagieren können, legen Sie auf – die nächste Person wird angerufen
4.2 Zeitfenster
- Ein Anruf klingelt etwa 30-60 Sekunden
- Danach wird die nächste Nummer angerufen
- Die Ansage dauert etwa 10-15 Sekunden – warten Sie bis zum Ende
4.3 Mobiltelefon-Tipps
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Telefon nicht auf „Nicht stören" steht
- Die Alarmnummer sollte auch nachts durchkommen (gegebenenfalls als Favorit/Ausnahme einstellen)
- Bei schlechtem Empfang kann der Anruf fehlschlagen – stellen Sie eine Ersatznummer bereit
5. Häufige Fragen
5.1 Was passiert, wenn niemand den Alarm bestätigt?
Es werden bis zu 5 Runden durchgeführt. In jeder Runde werden alle hinterlegten Nummern angerufen. Bestätigt nach 5 Runden immer noch niemand, wird dies protokolliert. Je nach Konfiguration Ihrer Anlage können weitere Maßnahmen ausgelöst werden (beispielsweise Alarmierung der Feuerwehr).
5.2 Kann ich den Anruf zurückrufen?
Nein, ein Rückruf ist nicht möglich. Alarmanrufe werden nur automatisch bei einem Ereignis ausgelöst.
5.3 Was bedeutet es, wenn ich Taste 1 drücke?
Sie bestätigen, dass Sie den Alarm zur Kenntnis genommen haben und sich darum kümmern. Wichtig: Die anderen Personen in der Liste werden trotzdem noch angerufen, damit alle informiert sind. Erst nach Abschluss der Runde wird keine weitere Runde gestartet.
5.4 Ich habe aus Versehen aufgelegt – was nun?
Die nächste Person in der Liste wird angerufen. In der Auswertung nach der Runde wird Ihr Anruf als "keine Bestätigung" gewertet. Falls Sie sich dennoch um den Alarm kümmern möchten, koordinieren Sie sich mit den anderen Verantwortlichen.
5.5 Werden die Anrufe protokolliert?
Ja, alle Alarmanrufe werden mit Zeitstempel, angerufener Nummer und Ergebnis (bestätigt/keine Antwort) protokolliert.
6. Ihre Alarmanruf-Konfiguration
- Absender-Rufnummer: (wird von dexa mitgeteilt)
- Maximale Runden: 5
- Versuche pro Nummer/Runde: 2
- Wartezeit zwischen Anrufen: etwa 10 Sekunden
- Maximale Anrufdauer: etwa 2 Minuten
7. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@safefirehouse.de
Stand: 2026-01
Netzwerkanforderungen Safe Fire House Brandwarnsystem
Gültig für die PoE-Zentrale, PoE-Repeater und das PoE-Display
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr-Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer IT-Sicherheitsregeln. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Für den Versand von Serviceberichten und Test-Meldungen sowie gegebenenfalls Alarm-Meldungen werden die E-Mail-Adressen der jeweiligen Empfänger verarbeitet; hierbei handelt es sich um personenbezogene Daten, deren Verarbeitung nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfolgt. Der E-Mail-Versand erfolgt über einen Auftragsverarbeiter mit Datenverarbeitung in der Europäischen Union auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung im Rahmen von Fernwartung und Service-Logbuch erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte (unter anderem Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Widerspruch) ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten.
2. Hinweis zur Verbindung
Die Zentrale und der Repeater müssen sich im gleichen Netzwerksegment befinden und über einen Internetzugang verfügen.
Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk.
2.1 Netzwerkanforderungen für Einzelstandort
- Anschluss: RJ45 mit PoE
- PoE-Protokoll: 802.3af (PoE) / 802.3at (PoE+)
- Übertragungsrate: 10/100/1000 Mbps
2.2 Zusätzliche Netzwerkanforderungen für Multistandort
Wenn das System standortübergreifend eingesetzt werden soll, bedarf es einer Vernetzung der Standorte im selben Netzwerk. Dies kann über VPN-Systeme wie WireGuard, ZeroTier, IPSec o. ä. erfolgen. Alternativ auch über ein VXLAN / VLAN. Hierfür sind folgende Anforderungen zwingend erforderlich:
- Netzwerktyp: Die Kommunikation zwischen den Standorten erfolgt über Multicast. Die genutzte Multicast-Gruppe 224.0.0.120 liegt im link-lokalen Bereich (224.0.0.0/24) und wird nicht geroutet. Eine standortübergreifende Kopplung muss daher als Layer-2-Verbindung (Bridge über das VPN) ausgeführt werden; ein reines Layer-3-Routing der Multicast-Pakete ist für diese Gruppe nicht möglich.
- Kommunikationsart: Multicast
- Architektur: Am besten gleicher IP-Adressbereich, gleiches Subnetz.
Die Multicast-Gruppe, über die kommuniziert wird, ist 224.0.0.120. Es ist sinnvoll, den gesamten Multicast-(udp)-Verkehr zwischen den Repeatern und der Zentrale zu erlauben. Zusätzlich werden hierfür die Ports 9292 (tcp), 43439 (tcp) und 43438 (udp) genutzt. Die gesamte Kommunikation läuft im VPN-Netzwerk ab. Freigaben in das Internet sind für die Verbindung zwischen Zentrale und Repeater nicht notwendig, außer Sie nutzen ZeroTier als Relay-Dienst.
Der Multicast-Verkehr kann über folgenden Befehl (Linux) eingesehen werden:
tcpdump -i eth0 -n 'udp and dst 224.0.0.120'
Bitte eth0 gegebenenfalls durch das verwendete Interface ersetzen.
Achten Sie bei der Gestaltung der Netzwerkarchitektur in Ihren VPN-Routern oder Firewalls auf sauberes Bridging der Interfaces, sodass keine Loops entstehen. Multicast-Pakete gehen „wild" über alle Interfaces, je nach Routing und Bridging. Lassen sich Loops nicht vermeiden, aktivieren Sie Beschränkungen wie beispielsweise das Spanning Tree Protocol (STP) und Multicast-Begrenzungen (beispielsweise bei ZeroTier).
Falls Sie Fragen zur Umsetzung haben, sprechen Sie uns an. Gerne bieten wir Ihnen die Vernetzung Ihrer Standorte als zusätzliche Leistung in einem Vorprojekt an.
2.3 Einsatz hinter einer Firewall
Beim Betrieb der PoE-Zentrale hinter einer Firewall ist zu beachten, dass die Endpunkte gemäß folgender Tabelle sowie die genannten Ports erreichbar sind. Es wird hier anhand von DIVERA 24/7 lediglich ein Beispiel für eine Alarmschnittstelle gegeben. Für die Erreichbarkeit weiterer Alarmdienste und Schnittstellen sind die Dokumentationen der jeweiligen Anbieter zu konsultieren. Bitte sprechen Sie uns an, falls Sie Unterstützung benötigen.
Bitte stellen Sie sicher, dass alle genannten Ziele, Ports und Protokolle in Ihrer Firewall freigegeben sind, um eine reibungslose Funktionalität der PoE-Zentrale und angeschlossener Geräte zu gewährleisten.
Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben oder Portweiterleitungen aus dem Internet! Alle Verbindungen ins Internet werden ausschließlich von der Anlage aus aufgebaut.
Die Verbindungen sind nachfolgend in drei Blöcke gegliedert: Verbindungen innerhalb Ihres Netzes, Verbindungen zu Servern der dexa group und Verbindungen zu weiteren Zielen.
Block 1 — Lokales Netz
Diese Verbindungen verlassen Ihr Netzwerk nicht. Eine Freigabe ist nur erforderlich, wenn Sie innerhalb Ihres Netzes filtern, beispielsweise zwischen VLANs. Die Kommunikation erfolgt in beide Richtungen zur Zentrale.
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel | Zweck |
|---|---|---|---|
| PoE-Zentrale ⇔ PoE-Repeater | Multicast (udp/43438), tcp/9292, tcp/43439 | local network | Kommunikation zwischen Zentrale und Repeatern |
| PoE-Display ⇔ PoE-Zentrale | HTTP (tcp/80) | local network | Lokale Kommunikation mit dem Frontend |
| PoE-Zentrale → DNS-Server | udp/53, tcp/53 | interner DNS-Server (local network) | DNS-Namensauflösung |
Block 2 — dexa-Server (feste IP-Adressen, zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland)
Sämtliche nachfolgenden Ziele sind Server der dexa group mit festen IP-Adressen. Die Freigabe von Namensräumen mit Platzhalter (Wildcard) ist nicht erforderlich. Alle Verbindungen werden ausschließlich ausgehend von der Anlage aufgebaut. Angaben zum Rechenzentrum und seinen Zertifizierungen finden Sie in Abschnitt 2.4.
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel | Zweck |
|---|---|---|---|
| PoE-Zentrale → dexa-Vermittler | HTTPS (tcp/443) | auth.dexa.gmbh (188.64.56.101, IPv6 2a00:6140:100:1d::1) |
Zwei Aufgaben über dieselbe Adresse: Koordination der Fernwartungsverbindung und Multifaktor-Anmeldung an der Bedienoberfläche |
| PoE-Zentrale → Fernwartungs-Relay | HTTPS (tcp/443), STUN (udp/3478) | derp.dexa.gmbh (185.64.114.155, IPv6 2a00:6140:127:41::1) |
Verschlüsselter Relay-Weg der Fernwartung, wenn keine direkte Verbindung möglich ist |
| PoE-Zentrale → Service-Plattform | HTTPS (tcp/443) | hooks.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) |
Überwachung der Komponenten und Schnittstellen (Statusmeldungen) |
| PoE-Zentrale → Stammdaten-Schnittstelle | HTTPS (tcp/443) | api.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) |
Abruf und Pflege der Standort-, Fahrzeug- und Komponentendaten |
| PoE-Zentrale → Mailserver | SMTP (tcp/465, implizites TLS) | smtp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) |
Versand von Statusmails |
| PoE-Zentrale → Telemetrie und Sicherungen | SFTP (tcp/22) | wrk01.dexa.gmbh (188.64.62.196) |
Upload von Telemetriedaten und Anlagensicherungen |
| PoE-Zentrale → Zeitserver | NTP (udp/123) | ntp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) |
Synchronisation von Datum und Uhrzeit |
Zusammenfassung der freizugebenden Adressen (Block 2)
| Adresse | IPv6 | benötigte Ports (ausgehend) |
|---|---|---|
| 188.64.56.101 | 2a00:6140:100:1d::1 | tcp/443 |
| 185.64.114.155 | 2a00:6140:127:41::1 | tcp/443, udp/3478 |
| 188.64.62.196 | 2a00:6140:112:16::1 | tcp/443, tcp/465, tcp/22, udp/123 |
Block 3 — Weitere Ziele
Diese Ziele werden nicht von der dexa group betrieben. Auch hier werden alle Verbindungen ausschließlich ausgehend von der Anlage aufgebaut.
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel | Zweck |
|---|---|---|---|
| PoE-Zentrale → direkte Peer-Verbindung | WireGuard (udp/41641) | direkte Verbindung zum Wartungsplatz (wechselnde Adresse, ausgehend) | Fernwartung über den direkten, verschlüsselten Tunnel |
| PoE-Zentrale → Internet-Erreichbarkeit | ICMP (Echo/Ping) | 8.8.8.8 (Google LLC) |
Konnektivitätsprüfung (WatchDog) |
| PoE-Zentrale → Alarmierungsschnittstellen (Beispiel) | HTTPS (tcp/443) | app.divera247.com (Beispiel, DIVERA 24/7 GmbH) |
Alarmierung |
| HTTP/HTTPS, lokal (Port gemäß Ihrer Installation) | localhost beziehungsweise local network | Beispiel Alamos (lokal beim Kunden gehostet) |
Hinweis zur IT-Sicherheit: Alle externen Schnittstellen werden ausschließlich verschlüsselt und mit entsprechend sicherer Authentifizierung (Token, MFA oder Zertifikat) angesprochen.
Hinweis zur Service-Plattform: hooks.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Meldeweg für Statusmeldungen mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Er nimmt ausschließlich die Statusmeldungen der Anlage entgegen und leitet sie an unser zentrales Service-Logbuch weiter.
Hinweis zur Stammdaten-Schnittstelle: api.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Zugang zu den Stammdaten Ihrer Anlage (Standort, Fahrzeuge, Komponenten, Service-Logbuch) mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Die Zentrale weist sich dabei mit einem eigenen, anlagenbezogenen Zugangsmerkmal aus; Zugangsdaten zu Diensten Dritter werden auf der Anlage nicht gespeichert. Der Zugang ist auf die Daten Ihrer Anlage beschraenkt und kann einzeln gesperrt werden.
Hinweis zum Service-Connector: Die Fernwartung benötigt eine Koordinationsstelle, die den Verbindungsaufbau zwischen Anlage und Wartungsplatz vermittelt. Ab Softwarestand SFH 2.4 spricht die Anlage hierfür ausschließlich den dexa-Vermittler unter der festen Adresse 188.64.56.101 (tcp/443, ausgehend) an. Die Freigabe eines Namensraums mit Platzhalter ist nicht erforderlich. Sofern Ihre Firewall Verbindungen nicht anhand der Zieladresse, sondern anhand des im Verbindungsaufbau übermittelten Servernamens filtert, ist zusätzlich der Name controlplane.tailscale.com zuzulassen; die Verbindung wird dabei dennoch ausschließlich zur oben genannten dexa-Adresse aufgebaut. Bei Anlagen mit älterem Softwarestand tritt an die Stelle des Vermittlers der Adressbereich 192.200.0.0/24 (tcp/443, ausgehend).
Hinweis zur Internet-Erreichbarkeit: Die Zentrale prüft ihre Internetverbindung per ICMP-Echo (Ping) an 8.8.8.8. Sollte ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig sein, kann diese Prüfung auf Wunsch deaktiviert werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall an.
Hinweis zum Zeitserver: ntp.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Zeitdienst mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Für die Synchronisation genügt ausgehender NTP-Verkehr (udp/123) zu diesem Ziel; eingehende Freigaben sind nicht erforderlich. In Netzen ohne externe DNS-Auflösung kann die IP-Adresse direkt hinterlegt werden.
Hinweis zum Fernwartungs-Relay: Kommt zwischen der Zentrale und dem Wartungsplatz keine direkte Verbindung zustande, läuft die Fernwartung verschlüsselt über den von der dexa group selbst betriebenen Relay derp.dexa.gmbh. Dieser steht in einem Rechenzentrum in Deutschland. Der Relay kann die übertragenen Inhalte technisch nicht mitlesen — die Verschlüsselung besteht Ende-zu-Ende zwischen den beteiligten Geräten. Ist derp.dexa.gmbh aus Ihrem Netz nicht freigegeben, weicht die Fernwartung ersatzweise auf die Relay-Infrastruktur des Herstellers aus (*.tailscale.com, tcp/443 und udp/3478). Für einen Betrieb ausschließlich über den deutschen Relay geben Sie bitte derp.dexa.gmbh frei. Die Angaben zum Service-Connector bleiben in beiden Fällen erforderlich: Über diesen wird die Verbindung koordiniert, der Relay übernimmt ausschließlich den Transport.
Hinweis zur Authentifizierung: Die Anmeldung an der Bedienoberfläche der Zentrale erfolgt mit Multifaktor-Authentifizierung über den dexa-Anmeldedienst auth.dexa.gmbh mit fester Adresse. Ist dieses Ziel aus Ihrem Netz nicht erreichbar, ist keine Anmeldung an der Bedienoberfläche möglich. Der Alarm- und Meldebetrieb der Anlage ist davon nicht betroffen und läuft unabhängig von dieser Verbindung weiter.
2.4 Rechenzentrum
Sämtliche in Block 2 genannten Server der dexa group werden bei der Centron GmbH in Deutschland betrieben. Die Verarbeitung Ihrer Anlagendaten findet damit ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und des Geltungsbereichs der Datenschutz-Grundverordnung statt; ein Drittlandtransfer findet nicht statt.
Das Rechenzentrum verfügt über folgende Zertifizierungen und Testate:
| Zertifizierung | Bedeutung |
|---|---|
| ISO 27001 | Standard für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) – zum Teil auch nach BSI IT-Grundschutz umgesetzt |
| ISO 9001 | Nachweis für ein effektives Qualitätsmanagement |
| ISO 14001 | Zertifizierung für ein nachhaltiges Umweltmanagement |
| BSI C5:2020 (Typ 1) | Testierte Cloud-Sicherheit für compliance-orientierte Services |
| German Cloud | Auszeichnung vom Cloud EcoSystem e. V. für datenschutzkonforme Cloud-Lösungen |
Die Angaben beziehen sich auf den Betreiber des Rechenzentrums. Bei Fragen zu Nachweisen, Auditberichten oder zur Einbindung in Ihr eigenes Sicherheitskonzept sprechen Sie uns bitte an.
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base: https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Anleitung Schnittstelle BlaulichtSMS
Hardware Stand: 1.1
Anleitung Stand: 1.0
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Das Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Wir konzipieren den Lösungsansatz und setzen ihn nach Ihren Vorgaben um. Dabei kommen verschiedene technische Komponenten von namhaften Hard- und Softwareanbietern sowie eigens entwickelte Hard- und Software zum Einsatz. Wir sind nicht Hersteller aller zum Einsatz kommenden Komponenten und übernehmen daher nicht die Produkthaftung der Fremdhersteller, außer für von uns durchgeführte Modifikationen. Diese obliegt weiterhin, genau wie die Gewährleistung und Garantie, dem Hersteller der jeweiligen Komponente. Auf Seiten der Software haften wir in vollem Umfang für die eigens entwickelten Softwareteile, naturgemäß jedoch nicht für die Softwareteile von Drittanbietern.
Unsere Anlage orientiert sich an ausgewählten technischen Anforderungen der VDE 0833-1 (allgemeiner Teil). Es werden teilweise VdS- beziehungsweise EN 54-zertifizierte Rauchmelder eingesetzt, teilweise nicht zertifizierte Rauchsensoren. Die Anlage erfüllt daher ausdrücklich nicht die Anforderungen an bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen nach VDE 0833-2/DIN 14675, wie sie insbesondere in Sonderbauten (beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Beherbergungsbetriebe) verlangt werden.
In Fahrzeugen sowie in Gebäuden oder Räumen, für die keine bauordnungsrechtliche Pflicht zur Installation einer Brandmeldeanlage nach VDE 0833-2/DIN 14675 besteht, kann die Anlage eingesetzt werden. Sofern die Integration in ein Brandschutzkonzept erfolgt, kann die Anlage als ergänzende technische Maßnahme zur Verbesserung der Früherkennung und Alarmierung berücksichtigt werden, ohne eine bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlage zu ersetzen.
Als Kunde stellen Sie Teile Ihrer IT-Infrastruktur, zum Beispiel einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang, WLAN oder Eingangsschnittstellen zu Alarmsystemen beziehungsweise Gebäudetechnik oder Brandmeldeanlage zur Verfügung. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Manche Alarmsysteme, wie zum Beispiel Alamos, werden lokal durch den Kunden gehostet. Hier trägt dieser die Verantwortung für das Funktionieren der bereitgestellten Schnittstelle. Andere Systeme, wie zum Beispiel DIVERA 24/7, sind Cloud-basiert. Hier wird die Schnittstelle direkt vom Hersteller betrieben. Wir können für den Fall, dass dieser Änderungen vornimmt und dadurch Funktionseinschränkungen auftreten, keine Haftung übernehmen. Unsere Systeme sind aber darauf ausgelegt, in diesem unwahrscheinlichen Fall nachträglich mit nur geringem Aufwand, beispielsweise per Fernwartung, angepasst zu werden. Die Zusage zur Anbindung von individuellen und wunschgemäßen Schnittstellen, die durch uns noch nicht entwickelt sind, erfolgt unverbindlich und im Rahmen der Verhältnismäßigkeit. Dies gilt ebenso für den Einsatz von besonderen Hardwarekomponenten.
Damit die Zusammenarbeit gelingt und der Verbau der Innenraumüberwachungssysteme zu einem nachweislichen Erfolg wird, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird. Darüber hinaus kann jeder Melder beziehungsweise Sensor zu jeder Zeit eigenständig getestet und somit die Funktionssicherheit überprüft werden. Den Einsatzkräften wird dies ausdrücklich als Probealarm angezeigt, sodass es nicht zu Missverständnissen kommt.
Sofern der Anschluss an eine vorhandene Brandmeldeanlage gewünscht ist, wird dieser in der Regel durch das Schalten eines potenzialfreien Eingangskontaktes realisiert. Dieser muss Ihrerseits, beziehungsweise durch den Servicetechniker der Wartungsfirma der Brandmeldeanlage, bereitgestellt werden. In der Nähe des Kontaktes muss in fünf Metern Abstand eine 230-V-Steckdose vorhanden sein. Für den Anschluss unseres Schaltaktors an Ihre Brandmeldeanlage gelten die gültigen Aufschaltbedingungen Ihrer zuständigen Brandschutzbehörde. Diese geben in der Regel vor, dass Sie nur nach DIN 14675 beziehungsweise EN 54 zertifizierte Komponenten, also Teile anderer Brandmeldeanlagen, anschließen dürfen. Naturgemäß ist dies bei unserem System nicht der Fall, da es für die Überwachung von Innenräumen der Fahrzeuge kein technisches Regelwerk gibt. In den allermeisten Fällen lässt sich ein Anschluss unseres Systems an Ihre BMA aber trotzdem realisieren, da fast alle behördlichen Aufschaltbedingungen eine Öffnungsklausel haben, die besagt, dass die zuständige Behörde im Rahmen Ihrer Genehmigung von den vorangestellten Anforderungen abweichen kann. Sie müssen daher, sofern Ihre Brandmeldeanlage bei einer Feuerwehr Leitstelle aufgeschaltet ist, vor der Inbetriebnahme eine entsprechende Genehmigung einholen. Die Verantwortung hierfür liegt beim Auftraggeber.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Jeglicher Zugriff auf Ihr System erfolgt unter Einhaltung geltender Datenschutzgesetze und unserer strengen IT-Sicherheitsregeln. Es werden ausschließlich verschlüsselte Verbindungen mit starken Passwörtern und Multi-Faktor Authentifizierung verwendet.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung können bestimmte Daten Ihres Systems erfasst und verarbeitet werden, einschließlich technischer Informationen und Fehlerprotokolle. Diese Daten werden ausschließlich für Supportzwecke und zur Verbesserung unserer Produkte verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert. Es werden bei der Fernwartung und dem Service-Log keine personenbezogenen Daten erhoben, daher findet die Datenschutz Grundverordnung keine Anwendung.
4. Zentrales Service-Logbuch: Zusätzlich zu den oben genannten Informationen möchten wir darauf hinweisen, dass Anlagendaten in ein zentrales Service-Logbuch geschrieben werden. Diese Daten dienen der Überwachung und Optimierung der Systemleistung und -zuverlässigkeit und werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
5. Akzeptanz der Bestimmungen: Indem Sie dieses technische System erwerben und die Fernwartungsfunktion nutzen, erklären Sie sich mit den oben genannten Datenschutzbestimmungen sowie der Verarbeitung Ihrer Anlagendaten in unserem zentralen Service-Logbuch einverstanden.
2. Konfiguration
Folgende Informationen werden benötigt respektive folgende Aktionen müssen umgesetzt werden:
- Kundennummer
- Gruppenbezeichnung für den Alarm pro Standort
- BlaulichtSMS über ALARMGEBER-Freigabe informieren (Beachten Sie unbedingt Punkt 2.2)
2.1 Gruppenbezeichnung für den Alarm pro Standort
Loggen Sie sich in Ihr BlaulichtSMS-Portal ein.
Unter Konfiguration => Alarmgruppen finden Sie diese in der Spalte Nr (beispielsweise: "G1")
2.2 Alarmgeber-Freigabe anfordern
Im nächsten Schritt müssen Sie BlaulichtSMS eine E-Mail zukommen lassen, in welcher Sie bestätigen, dass wir (dexa Solutions GmbH mit dem Safe Fire House Produkt) als ALARMGEBER Ihre Organisation (mit Ihrer Kundennummer xxxxxx) alarmieren dürfen. Unsere Kundennummer wird Ihnen bei diesem Prozess von einem Mitarbeiter mitgeteilt.
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale beziehungsweise PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Netzwerkanforderungen dexa VPN Router
Netzwerkanforderungen — Standortvernetzung über dexa VPN-Router
Gültig für die von der Dexa Solutions GmbH bereitgestellten Standort-Router zur standortübergreifenden Vernetzung der Safe Fire House Komponenten
Gillt, wenn das VPN-Netzwerk für eine Multistandort-Lösung von dexa betrieben werden soll
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Für die standortübergreifende Vernetzung stellen wir Ihnen einen vorkonfigurierten Router bereit, der die Verbindung zu unserem zentralen VPN-Hub eigenständig aufbaut und betreibt.
Als Kunde stellen Sie hierfür Teile Ihrer IT-Infrastruktur zur Verfügung, insbesondere einen Netzwerkanschluss mit Internetzugang je Standort. Diese muss am Tag der Inbetriebnahme gemäß der abgesprochenen Anforderungen vorbereitet sein. Für das nachhaltige Funktionieren dieser Infrastruktur tragen Sie als Kunde die Verantwortung. Für ein langfristiges Funktionieren können wir, etwa wenn Sie künftig Änderungen an Ihrer Internetanbindung oder Firewall vornehmen, keine Haftung übernehmen.
Damit die Zusammenarbeit gelingt, endet jede Inbetriebnahme mit einem umfangreichen Funktionstest, der dokumentiert wird.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie die folgenden Informationen bezüglich des Datenschutzes in Verbindung mit der Fernwartungsfunktion sowie unseres Online-Service-Logbuchs, die in unserem System enthalten ist:
1. Zweck der Fernwartung: Die Fernwartungsfunktion ermöglicht es unserem technischen Support-Team, auf Ihr System zuzugreifen, um Wartungs- und Supportdienste zu erbringen, Updates durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren und zu beheben. Dies geschieht auf freiwilliger Basis. Die Fernwartungsfunktion ist standardmäßig immer aktiv. Wünschen Sie dies nicht, müssen Sie uns darauf schriftlich hinweisen.
2. Datenschutz und Sicherheit: Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst und ergreifen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um sicherzustellen, dass Ihre Daten während der Fernwartung sicher und geschützt bleiben. Der Fernwartungszugriff erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, mehrfach authentifizierte Verbindungen.
3. Datenerhebung und -verarbeitung: Während der Fernwartung sowie im Rahmen des zentralen Service-Logbuchs werden technische Informationen, Fehlerprotokolle sowie Standort- und Anlagendaten (Bezeichnung des Standortes, Anschrift der Anlage, technische Kennwerte) verarbeitet. Namen, Privatanschriften oder Telefonnummern natürlicher Personen werden hierbei nicht erhoben. Die vorgenannten Daten werden ausschließlich für Support-, Überwachungs- und Produktverbesserungszwecke verwendet und nicht an sonstige Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wird von Ihnen autorisiert.
4. Weitere Informationen und Ihre Rechte: Die vorstehend beschriebene Verarbeitung erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die für Ihr System maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter sowie Ihre Betroffenenrechte ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner für den Datenschutz über die am Ende dieser Anleitung genannten Kontaktdaten.
2. Hinweis zur Verbindung
Zur Vernetzung mehrerer Standorte stellt dexa an jedem Standort einen vorkonfigurierten Router bereit. Dieser Router baut selbstständig eine verschlüsselte Verbindung (WireGuard) zu unserem zentralen VPN-Hub (hub.dexa.gmbh) auf. Über diese Verbindung werden alle Standorte zu einem gemeinsamen Netzwerksegment zusammengeschlossen, sodass Zentrale und Repeater standortübergreifend so kommunizieren, als befänden sie sich im selben lokalen Netz.
Die eigentliche Fachkommunikation (unter anderem der Multicast-Verkehr zwischen Zentrale und Repeatern) läuft vollständig innerhalb dieses verschlüsselten Tunnels. Sie stellt dadurch keine gesonderten Anforderungen an Ihre Firewall — es genügt, dem Router den Verbindungsaufbau zum VPN-Hub zu ermöglichen.
Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) mit Zentrale und Repeater und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk.
2.1 Anforderungen an die Internetanbindung (WAN) je Standort
- Anschluss: Eine funktionierende Internetverbindung (Kabel/DSL/Glasfaser, LTE/5G oder Satellit/Starlink) mit RJ45-Übergabe an den dexa-Router.
- IP-Adresse: Es genügt eine normale, auch private beziehungsweise „CGNAT"-Adresse (wie sie beispielsweise bei LTE- oder Satellitenanschlüssen üblich ist). Eine öffentliche oder feste IP-Adresse ist nicht erforderlich.
- Verbindungsaufbau: ausschließlich ausgehend. Der Router ruft den VPN-Hub von sich aus und hält die Verbindung dauerhaft aufrecht. Eingehende Portfreigaben oder Portweiterleitungen sind nicht notwendig.
- Übertragungsrate / Bandbreite: gering. Die Fachkommunikation ist datensparsam; die Anbindung funktioniert zuverlässig auch über Mobilfunk oder Satellit.
2.2 Einsatz hinter einer Firewall
Betreiben Sie den dexa-Router hinter Ihrer eigenen Firewall, stellen Sie bitte sicher, dass die in der folgenden Tabelle genannten Ziele, Ports und Protokolle ausgehend erreichbar sind, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten.
Unser System benötigt keine eingehenden Portfreigaben in Ihrer Firewall!
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel | Zweck |
|---|---|---|---|
| dexa-Router → VPN-Hub | WireGuard (udp/51820) | hub.dexa.gmbh (188.64.62.229) |
Aufbau des verschlüsselten Standort-Tunnels. Die gesamte weitere Kommunikation (Standortkopplung, Multicast-Fachverkehr, Fernwartung des Routers) läuft gekapselt hierüber. |
| dexa-Router → DNS-Server | udp/53, tcp/53 | Provider-DNS oder interner DNS-Server | Namensauflösung von hub.dexa.gmbh |
| dexa-Router → Zeitserver | NTP (udp/123) | ntp.dexa.gmbh (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1) |
Synchronisation von Datum und Uhrzeit |
| dexa-Router → Internet-Erreichbarkeit | ICMP (Echo/Ping) | 8.8.8.8 |
Konnektivitätsprüfung (WatchDog) |
Hinweis zur gesamten Fachkommunikation: Sämtlicher Verkehr zwischen den Standorten sowie die Fernwartung des Routers werden innerhalb der WireGuard-Verbindung übertragen. Über die oben genannte Zeile „dexa-Router → VPN-Hub" hinaus sind hierfür keine weiteren Firewall-Freigaben erforderlich.
Hinweis zu MTU / kleinen Paketgrößen: Der Router verarbeitet die Paketgrößen des Tunnels selbstständig; auch Anbindungen mit reduzierter MTU (beispielsweise LTE, Starlink, PPPoE) werden unterstützt. Ein Eingriff Ihrerseits ist nicht erforderlich.
Hinweis zur Internet-Erreichbarkeit: Die Zentrale beziehungsweise der Router prüft die Internetverbindung per ICMP-Echo (Ping) an 8.8.8.8. Sollte ausgehender ICMP-Verkehr in Ihrer Firewall nicht zulässig sein, kann diese Prüfung auf Wunsch deaktiviert werden. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall an.
Hinweis zum Zeitserver: ntp.dexa.gmbh ist der von der dexa group betriebene Zeitdienst mit festen Adressen (188.64.62.196, IPv6 2a00:6140:112:16::1). Für die Synchronisation genügt ausgehender NTP-Verkehr (udp/123) zu diesem Ziel. In Netzen ohne externe DNS-Auflösung kann die IP-Adresse direkt hinterlegt werden.
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base:
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh
Netzwerkanforderungen Leitstellen-Integration
Netzwerkanforderungen — Anbindung an Leitstellen- / Einsatzleitsysteme
Gültig für die Anbindung der Safe Fire House Brandwarnanlage an Leitstellen- beziehungsweise Einsatzleitsysteme (ELS), beispielsweise iSE COBRA, CKS CELIOS, VivaSecur, IGNIS plus und weitere
Vor Inbetriebnahme der Komponenten die Betriebsanleitung lesen
Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Die Nichtbeachtung der Vorgaben dieser Anleitung kann eine Beeinträchtigung der Funktion oder die Beschädigung des Gerätes, anderer Sachwerte sowie Personenschäden zur Folge haben.
- Vor jeder Inbetriebnahme sind die entsprechenden Kapitel dieser Anleitung zu lesen und die enthaltenen Sicherheitshinweise zu beachten.
- Die Anleitung ist an jeden nachfolgenden Benutzer zu übergeben.
- Fragen und Hinweise bitte als Serviceticket stellen. Einen Link dazu finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Urheberrecht
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem Stand der Auslieferung. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung bleiben der Dexa Solutions GmbH vorbehalten. Diese Anleitung darf weder teilweise noch vollständig vervielfältigt, verbreitet oder verwendet werden. Nur befugten Personen darf diese Anleitung zugänglich gemacht werden.
Diese Anleitung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ist ohne die Zustimmung der Dexa Solutions GmbH nicht zulässig.
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
1. Einleitung
1.1 Rollenverteilung und Haftung
Die Dexa Solutions GmbH nimmt im Projekt die Rolle des Systemintegrators ein. Die Anbindung an ein Leitstellen- beziehungsweise Einsatzleitsystem setzt eine entsprechende Schnittstelle sowie deren Freigabe durch den Betreiber der Leitstelle beziehungsweise den Hersteller des Einsatzleitsystems voraus. Wir sind nicht Hersteller der eingesetzten Leitstellen- und Einsatzleitsysteme und übernehmen weder deren Produkthaftung noch die Gewährleistung für deren Schnittstellen. Für die eigens entwickelten Softwareteile haften wir in vollem Umfang, nicht jedoch für Softwareteile von Drittanbietern.
1.2 Hinweise zum Datenschutz
Im Alarmfall werden Alarm- und Standortdaten (Bezeichnung und Anschrift des Standortes, Koordinaten, auslösende Sensorik, Zeitstempel) an das angebundene System übermittelt. Die Übertragung erfolgt ausschließlich über verschlüsselte, authentifizierte Verbindungen und ausschließlich zum Zweck der Alarmierung und deren Nachweis. Die maßgeblichen Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und eingesetzten Auftragsverarbeiter ergeben sich aus den mit Ihnen getroffenen vertraglichen Datenschutzvereinbarungen, insbesondere dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
2. Anbindungswege
Da es keinen einheitlichen, herstellerübergreifenden Standard zur Anbindung an Leitstellen gibt, stehen drei Wege zur Verfügung, mit denen sich in der Regel jedes gängige Einsatzleitsystem anbinden lässt.
Allen Wegen gemeinsam:
- Die Zentrale baut sämtliche Verbindungen ausschließlich ausgehend auf. Eingehende Portfreigaben oder Portweiterleitungen sind an Ihrem Standort nicht erforderlich.
- Die Übertragung ist durchgängig TLS-verschlüsselt und authentifiziert.
- Die Rauchmelder und Sensoren kommunizieren per Funk (868 MHz) und stellen keine Anforderung an Ihr Netzwerk.
- Zieladressen, Ports und Zugangsdaten der ELS-seitigen Schnittstelle werden vom Betreiber bereitgestellt und pro Standort festgelegt.
Empfehlung: Für die überwiegende Zahl der Anwendungsfälle ist die Anbindung über das SMS-Gateway (Abschnitt 2.1) die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Lösung: herstellerunabhängig, kurzfristig umsetzbar, geringe laufende Kosten und mit Echtzeitzustellung sowie Übermittlungsbestätigung nahezu der volle Funktionsumfang einer direkten Schnittstelle — bei deutlich geringerem Einrichtungsaufwand.
2.1 SMS-Gateway (Telekom Vonage API) — empfohlen
Im Alarmfall übergibt der dexa-Alarmdienst die Alarmmeldung über die Telekom Vonage API als SMS. Empfänger ist ein Hardware-SMS-Gateway, das direkt am Einsatzleitsystem angeschlossen ist und die eingehende SMS in das ELS einspeist. Dieses Gateway empfängt per Mobilfunk (eigene SIM) und ist entweder bereits vorhanden oder wird durch dexa beigestellt. Der Weg ist herstellerübergreifend, einfach und kostengünstig und funktioniert mit jedem Einsatzleitsystem.
Ablaufkette:
dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API → (SMS / Mobilfunk) → Hardware-SMS-Gateway am ELS → Einsatzleitsystem
Technischer Ablauf und Nachweis:
- Versand: HTTPS-Request des dexa-Alarmdienstes an die Telekom Vonage API; Weiterleitung durch den Gateway in das Mobilfunknetz des Empfängers. Zielrufnummern werden im internationalen Format (E.164, beispielsweise
+49…) hinterlegt. - Echtzeitzustellung: Die Alarm-SMS wird unmittelbar nach Auslösung übergeben und zugestellt.
- Übermittlungsbestätigung (Delivery Receipt / DLR): Der Gateway meldet den Zustellstatus je Nachricht per Callback zurück. Unterschieden werden Zwischenstatus (
accepted,buffered) und Endstatus (delivered,failed,rejected,expired); ein Fehlercode (err-code) benennt die Ursache bei Nicht-Zustellung. Die Standard-Gültigkeit einer Nachricht beträgt 72 Stunden. - Nachweisführung: Versandzeitpunkt, Zielrufnummer, Nachrichten-Kennung und Zustellstatus werden zentral im dexa-System erfasst und revisionssicher dokumentiert.
Netzwerkanforderung:
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel |
|---|---|---|
| dexa-Alarmdienst → Telekom Vonage API | HTTPS (tcp/443), ausgehend | API-Endpunkt der Telekom Vonage API |
| Telekom Vonage API → zentrale dexa-Gegenstelle | HTTPS (tcp/443) | dexa-Rückmelde-Endpunkt (DLR-Webhook) |
Versand und Entgegennahme der Zustellbestätigung erfolgen zentral über den dexa-Alarmdienst. Das Hardware-SMS-Gateway am Einsatzleitsystem empfängt per Mobilfunk und benötigt keine Anbindung an Ihr Netzwerk. An Ihrem Standort ist hierfür keine Freigabe und keine Portweiterleitung erforderlich.
2.2 Direkte Schnittstelle des Einsatzleitsystems (WDX3)
WDX3 ist eine standardisierte Leitstellenschnittstelle (bereitgestellt durch das ELS iSE COBRA). Alarm- und Statusdaten werden über einen WDX3-Server ausgetauscht, der durch den Hersteller (iSE, auch als Cloud-Server) oder durch die Leitstelle selbst betrieben wird. Über die Schnittstelle können — je nach Freigabe bidirektional — Einsatzdaten, Einsatzmittel inklusive FMS-Status und Standort, Lagemeldungen sowie Rückmeldungen ausgetauscht werden. Die Übertragung ist fehlertolerant und wiederholt fehlgeschlagene Übermittlungen automatisch.
Technische Voraussetzungen:
- Transport: TLS über TCP zum WDX3-Server.
- Authentifizierung: Client-Zertifikat mit privatem Schlüssel (mTLS). Zertifikat, Schlüssel, Serveradresse und Port werden vom Betreiber der Schnittstelle (iSE beziehungsweise Leitstelle) bereitgestellt. Zertifikat und privater Schlüssel müssen zueinander passen.
- Beschaffung/Kosten: Die WDX3-Schnittstelle wird einmalig pro Leitstelle beim Hersteller beauftragt, beschafft und eingerichtet; dies ist mit entsprechendem zeitlichem und finanziellem Aufwand aufseiten der Leitstelle verbunden. Die anschließend angebundenen Organisationen verursachen für die Schnittstellennutzung in der Regel keine weiteren Kosten. Die Freigabe des anzubindenden Systems erfolgt durch den Hersteller auf Anforderung der Leitstelle.
Netzwerkanforderung:
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel |
|---|---|---|
| dexa-Alarmdienst → WDX3-Server | TLS über TCP, Port projektspezifisch (Vorgabe des Betreibers) | WDX3-Server des Einsatzleitsystems |
2.3 Eigene REST-API des Einsatzleitsystems
Stellt das Einsatzleitsystem eine eigene REST-Schnittstelle bereit, übergibt die Anlage die Alarmdaten direkt an den API-Endpunkt des ELS. Die Übertragung folgt der dexa-Spezifikation „API-Anforderungen für Alarmierungen". Dieser Weg ermöglicht eine tiefgreifende, individuell zugeschnittene Integration (beispielsweise bidirektionaler Abgleich von Rückmeldungen und Fahrzeugstatus, Übergabe zusätzlicher Objekt- und Datenfelder, angepasste Alarmierungslogik).
Technische Eckdaten (dexa-Alarmierungs-API):
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Transport | HTTPS, TLS 1.2 oder höher |
| Content-Type | application/json; charset=UTF-8 |
| Authentifizierung | Bearer Token (min. 32 Zeichen), verschlüsselt auf der Zentrale hinterlegt |
| Erstalarm | POST /api/v1/alarms |
| Nachmeldung (Broadcast) | PUT /api/v1/alarms/{alarmId} |
| Statusabruf inklusive Rückmeldungen | GET /api/v1/alarms/{alarmId} |
| Rate Limit | 60 Requests/Minute; bei HTTP 429 Retry-After beachten |
| Idempotenz | über Feld externalId; SFH-seitige Retry-Strategie (5 s / 10 s / 30 s) |
| Optional | IP-Whitelisting der SFH-Gegenstelle beim ELS |
Netzwerkanforderung:
| Verbindung | Protokoll/Port | Ziel |
|---|---|---|
| dexa-Alarmdienst → ELS-REST-API | HTTPS (tcp/443), ausgehend | REST-Endpunkt des Einsatzleitsystems |
Die vollständige Feld-, Fehler- und Response-Spezifikation ist in der Knowledge Base unter „API-Anforderungen für Alarmierungen" hinterlegt.
3. Weitere Informationen und Technische Daten
- Spezifikation der REST-Schnittstelle: „API-Anforderungen für Alarmierungen" in unserer Knowledge Base.
- Weitere Informationen finden Sie in unserer Knowledge Base:
https://docs.dexa.gmbh/books/faq
4. Kontaktdaten und Serviceticket
- Ein Serviceticket können Sie durch Scannen des QR-Codes auf Ihrer PoE-Zentrale/PoE-Repeater erstellen.
- Alternativ finden Sie unser Ticketsystem auch hier: https://dexa.gmbh/serviceticket
Dexa Solutions GmbH
Möhnestraße 2
59519 Möhnesee
Telefon: +49 2924 496 937-0
E-Mail: info@dexa.gmbh